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Der China-Knigge: Eine Gebrauchsanweisung für das Reich der Mitte von Petra Häring-Kuan, Yu Chien KuanBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596166845, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 4., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Tip - Top - kurz und knackig, alles drin! 5 von 5 PunktenIch habe unlängst in der Vorbereitung meiner ersten geschäftlichen Reise nach China mehrere Bücher über dieses Land gekauft, um auf das was mich dort erwartet vorbereitet zu sein. Der "China-Knigge" war allen anderen Büchern bei weitem überlegen; unterhaltsam geschrieben und sehr informativ. Wer abseits der sicherlich faszinierenden Historie auch etwas über das Denken und Handeln der Menschen in China verstehen möchte, wird hier alles finden was er sucht. Natürlich kann man eine jahrtausende alte Kultur nicht auf einigen hundert Seiten komplett beschreiben, aber es hilft sich zu orientieren und die grundlegenden Unterschiede zwischen chinesischen Aspekten und den unseren zu verstehen und vor allem, sie zu respektieren. Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden der nach China möchte, egal ob geschäftlich oder privat. Nicht ganz repräsentativ. 2 von 5 PunktenDem Anspruch, alles über chinesische Alltagskultur und Gebräuche vermitteln zu wollen, kann wohl kaum ein Autor wirklich gerecht werden. Deshalb wären die Autoren gut beraten gewesen, ihre Ziele etwas bescheidener anzusetzen. Als studierter Sinologe und Betriebswirt, der insgesamt mehr als zehn Jahre in China gelebt hat, und der selbst mit einer Chinesin verheiratet ist, muten diverse Fallbeispiele und deren übertragene Verallgemeinerungen doch sehr befremdlich an. So sind chinesische Frauen, sofern sie aus den großen Metropolen des Landes kommen, verglichen mit anderen Asiatinnen nicht ausgesprochen Prüde und haben i. d. R. keine ausgesprochenen Vorbehalte gegenüber einer intensiv ausgelebten Sexualität. Derartige Einzelfälle gibt es in allen Kulturkreisen und taugen ganz und gar nicht dazu, etwas über das generelle Verhalten der chinesischen Gesamtbevölkerung auszusagen. Auch an anderer Stelle neigen die Autoren dazu, offensichtlich dramaturgisch überhöhte Einzelschicksale als Nachweis für ihre stilisierten Kulturikonen heranzuziehen. Vieles was an kulturellen Eigenheiten beschrieben wird ist durchaus brauchbar. Da der Laie jedoch nicht zwischen tatsächlichen "Fakten" und teilweise sehr irreführender "Fiktion" zu unterscheiden Vermag, ist das Buch als ausgewogener Leitfaden für China-Neulinge weniger zu empfehlen. Enttäuschend sind zudem die Exkurse in die klassische chinesische Kultur, die von einem gänzlichen Unverständnis historisch/gesellschaftlicher Entwicklungen zeugen. So findet sich in der Darstellung der Rolle der Frau kein einziger Hinweis darauf, dass die chinesische Gesellschaft ursprünglich eine Matriachat war. Anzeichen hierfür finden sich z. B. bis heute in Wortbildungen wie "unser Land die Mutter" als Equivalent zum abendländischen Vaterland. Ein weiteres gravierendes Manko des Buches ist die mangelnde Differenzierung der Stadt- und Landkulturen. Meines Erachtens gehen die Autoren mit ihren Pauschalisierungen und Vergröberungen zu weit, sodass für den "unschuldigen" Leser zwangsläufig ein irreführendes Zerrbild der chinesischen Alltagsgesellschaft entstehen muss. Sehr hilfreiches Buch! 5 von 5 PunktenAls Deutscher in China fühlt man sich zu allererst wie auf einem fremden Planeten. Fast alles was man kennt funktioniert so nicht. Dieses Buch hatte so einige wertvolle "Aha-Effekte" für mich bereit und hat wesentlich zum Verständnis dieses Landes, der Kultur und vor allem der Menschen beigetragen. Unbedingt lesen, bevor man nach China reist! Hervorragend für Deutsche die in China leben 5 von 5 PunktenWunderbar zu lesen. Erklärt auf anschauliche Weise für Deutsche ein schier unendlich fremdes Land, sodas die Fremdartigkeit seinen Schrecken verliert. Wissen kompakt und sehr unterhaltsam 5 von 5 PunktenVon diesem Buch war ich vollauf begeistert! Die Autoren, ein deutsch-chinesisches Ehepaar, informieren auf sehr kurzweilige Weise über das heutige China. Der Leser erfährt alles über Sitten und Gebräuche im Land, über die Mentalität der Chinesen, über die verschiedensten Lebensverhältnisse usw. usf. Zur Vorbereitung einer China-Reise ist dieses Buch bestens geeignet, erfährt man doch auch sehr Vieles über Tischsitten und Essgewohnheiten; es gibt Tipps zum Einkaufen - Informationen also in Hülle und Fülle. Untermalt ist dies alles mit erlebten Begebenheiten, über die ich beim Lesen so manches Mal herzlich lachen musste. Sehr, sehr empfehlenswert für alle, die sich über das heutige China informieren wollen oder sogar eine China-Reise planen. |
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Gebrauchsanweisung für China von Kai StrittmatterGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492275745, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: überarbeitete Neuausgabe. |
5 Kundenrezensionen:Ein wahrer Chinakenner 3 von 5 PunktenZweifellos ist, wie die anderen Rezensionen es bereits bemerkten dieses Buch voller Menschenverarchtung und Zynismus, welcher in unserem Lande ja leider als höchste Form der Schreiberlingskunst zu gelten scheint(und damit die Axt an die Wurzel aller Moral und Menschliebe legt....) - diese Weltanschauung des Autors, er gibt auch offen seine Hassliebe zu China zu, stößt einem zwar öfter sauer bei der Lektüre auf, nichtsdestotrotz lernt man aber sehr viel über China und selbst eingefleischte Sinologen können noch was lernen. Er bringts einfach immer wieder genau auf den Punkt und zieht gekonnt Parallelen zur deutschen (oder bayrischen?) Kultur. Übrigens findet der Autor chinesisch die leichteste Sprache der Welt :D - Möge er Frieden im Geiste und Liebe im Herzen finden und damit den alten chinesischen Weisen auf der Spur sein...... keine Gebrauchsanweisung, eher Appetitanreger 3 von 5 PunktenDas Buch ist keine Gebrauchsanweisung. Es beschreibt keine klaren Verhaltensformen, die man in bestimmten Situationen anwenden könnte. Es langweilt manchmal eher mit chinesischen Bezeichnungen, die ein chinesisch Unwissender einfach nicht einordnen kann. Aber es gibt einem die Möglichkeit in eine andere Kultur zu schnuppern und sich so Appetit zu holen. Unterhaltsam, aber auch befremdlich ... 3 von 5 PunktenNachdem ich dieses Buch gelesen habe, frage ich mich, ob ich es mir wirklich antun soll, demnächst nach China zu fahren ... Bei allem Humor, der dem Autor eigen ist, werden die Chinesen aus meiner Sicht nicht gerade sehr sympatisch dargestellt. Zu viel Augenmerk wird in diesem Buch auf eher befremdliche Eigenheiten gelegt wie z.B. merkwürdige Ernährungs- und Küchengepflogenheiten, das Spucken, der Umgang mit SARS, wie wird der Ausländer am besten übers Ohr gehauen? ... usw. usf. Ein Kapitel, das die Chinesen als wirklich liebenswertes Volk dastehen lässt, quasi eine Hommage an das Land, in dem Kai Strittmatter acht Jahre lebte, habe ich nicht finden können. Tja, und als wirkliche Gebrauchsanweisung für China habe ich das Buch auch nicht verstanden; vielleicht verstehe ich jetzt einiges besser, über den Umgang aber mit den Menschen selbst habe ich nicht sehr viel mitnehmen können. Da das Buch aber, wie oben schon gesagt, mit einigem Humor geschrieben ist, kann man es durchaus lesen - wenn auch nicht unbedingt als Einstimmung für eine unmittelbar bevorstehende Reise. China verwirrt 5 von 5 PunktenWie wahr! Wer - wie der Schreiber dieser Zeilen - dieses Land zum ersten Male bereist, kann Kai Strittmatter - der jahrelang in China gelebt hat - nur zustimmen. Es gibt wohl kein Land der Welt, das (derzeit) so zwischen den Extremen pendelt: In (weiten) Teilen Tibets etwa tiefste Rückständigkeit (und Armut) wie in einem Entwicklungsland; in Shanghai dagegen protzt man mit seinem Reichtum... Das Buch zeigt - mit viel Humor - genau diesen Widerspruch auf: es gibt keine einfache Erklärung für China, wobei - laut Autor - im Moment "niemand ...verwirrter ist als die Chinesen selbst". Jedenfalls eine amüsante und empfehlenswerte Lektüre, aufgeteilt auf viele Kapitel ("Familie", "Essen", "Hitze und Lärm...), die beim Leser, wenn er das Land bereist, nicht nur einmal das berühmte AHA-Erlebnis auslöst! Gewaltiges China-Wissen aber keine Gebrauchsanweisung 4 von 5 PunktenJa, die Lektüre von Kai Strittmatters Buch Gebrauchsanweisung für China" bereitet großen intellektuellen Spaß. Strittmatter findet auf jeder Seite faszinierende Bilder, mit denen er seine intensiven Begegnungen in der chinesischen Umgebung beschreibt. Er versteht es, sein umfangreiches Wissen über China geschickt in die Deutung seiner zuweilen ganz persönlichen Erlebnisse seines achtjährigen Aufenthalts als Journalist der Süddeutschen in China zu verpacken. Vor allem aber kann Strittmatter schreiben. Immer stimmen Diktion und Aussage überein, in jedem Kapitel versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen und selbst dann noch zu halten und sauber zu Ende zu führen, wenn der Leser schon ob der schieren Masse interessanter Einzelheiten den Blick auf das Ziel zu verlieren droht. Strittmatter packt seine Leser und verlangt durch seine ungewöhnlich hohe Informationsdichte höchste Aufmerksamkeit von ihnen. Das Überlesen auch nur eines Halbsatzes würde wohl jeder Leser als großen Verlust befürchten, denn Strittmatter gibt in jeder Zeile profunde Einblicke in chinesische Denkweisen. Strittmatters Gedanken zu China sind stets gut recherchiert und wohlbegründet. In seinen Gedankengängen wechselt er geschickt die Perspektiven. Mal beschreibt er chinesische Alltagsphänomene mit den staunenden Augen eines gebildeten Deutschen- so zum Beispiel den chinesischen Gruß Haben Sie schon gegessen!" - mal lässt er chinesische Protagonisten so zu Wort kommen, dass auch ein völlig unbedarfter Leser erkennen müsste, dass man die Sache ja auch durchaus auf diese chinesische Art bedenken könne, wenngleich man selbst wohl nie auf diesen Gedanken gekommen wäre. Und ein andermal nimmt Strittmatter die Rolle des Dokumentatoren ein, der mit scharfem Blick unvereinbare Standpunkte in der deutsch-chinesischen Gedanken-Begegnung beobachtet. Das Buch will der China-Interessierte nicht aus der Hand legen. Der Leser brennt geradezu darauf, die nächste gedankenanregende deutsch-chinesische Absonderlichkeit auf der nächsten Seite zu erfahren. Nur selten muss sich der Leser bis zur übernächsten Seite gedulden. Das Buch ist aber nicht nur für China-Anfänger ein Lesegenuss. Auch China-Kenner fühlen sich nach wenigen Zeilen magisch zum Weiterlesen in Strittmatters Gebrauchsanweisung verführt. ,Stimmt! Stimmt!' rufen sie innerlich in jedem Absatz aus, ,So habe ich es auch erlebt, nur hätte ich die Begebenheiten nicht derart fesselnd beschreiben und schon gar nicht mit so profundem China-Wissen garnieren können.' Und wenn man dann doch das Buch zur Seite legen muß, was der Leser wohl nach der Lektüre zögerlich und nach mehrmaligem erneuten Durchblättern und Anlesen besonders gut gelungener Kapitel schließlich nicht mehr vermeiden kann, dann folgt auf den intensiven Rausch der deutsch-chinesischen Rezeptionsästhetik plötzlich die Leere, die der Leser schon während der Lektüre vorausgeahnt und mit fortschreitender Lektüre immer deutlicher auch befürchtet hatte. Was mache ich jetzt mit all dem Wissen? Eine Antwort auf diese Frage bleibt Strittmatter schuldig. Aber halt, das ist ihm nicht zu verübeln, es ging ihm ja auf 240 Seiten erkennbar um das Bezeugen des zeitgenössischen Chinas aus ausländischer Sicht, nicht etwa darum, geschickte Umgangsformen mit diesen chinesischen Begebenheiten zu skizzieren. Sein Ziel erreicht Strittmatter mit Bravour zur Freude des Lesers, der einen schöngeistigen erbaulichen Einblick in chinesisches Denken erhofft hat, und auch derjenigen Leser, die sich gern an ihre eigenen intensiven Chinaerfahrungen erinnern. So bleibt eigentlich nur zu bekritteln, dass Strittmatters äußerst gelungenes Buch in einer Reihe publiziert wird, die einen verwirrenden Namen trägt. Strittmatter bietet genauso wenig eine Gebrauchsanweisung im Sinne konkreter Handlungsempfehlungen für China, wie Dambmann in der selben Reihe für Japan oder Gruëa für Tschechien und Prag. Zurück zur offenen Frage: Was macht der Leser mit all dem geballten China-Wissen? Nun, manch Leser wird schon das ein oder andere damit anfangen können und sich nicht nur an einen Lesegenuss erinnern. Vielleicht sollten wir deshalb genauer fragen: Was macht ein angehender deutscher Expat in China mit all dem China-Wissen? Er wird versuchen die Struktur erkennen zu wollen und daran voraussichtlich verzweifeln, besser gesagt leider allzu leicht viel zu einfache Schlüsse ziehen. Schlüsse die da heißen In China ist alles anders.", China ist halt nicht zu verstehen." und Wenn meine chinesischen Geschäftspartner erst einmal meine Gedankenwelt begreifen, werden sie mich schon verstehen und schätzen." Strittmatter will mit seinem Buch bestimmt nicht solch globale und unangemessen simple Gedanken verbreiten. Er will die Augen öffnen für das Faszinierende, das sich aus Kulturunterschieden ergibt. Doch leider erhält der Leser kaum eine Gedankenstruktur an die Hand, die ihm als Krückstock auf eigenen Erkundungen in deutsch-chinesischen Begegnungen dienlich sein könnte. Und deshalb, weil der Leser mit all dem überwältigendem Wissen allein gelassen wird, empfiehlt sich das Buch für angehende Auslandsmitarbeiter vor einem Einsatz in China leider nur sehr begrenzt. Allen allgemein an China Interessierten sei es aber durchaus empfohlen. |
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Trotzdem China: Im Rollstuhl von Shanghai nach Peking von Marcel BergmannGebundene Ausgabe von Herder, FreiburgPreis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451298481, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 3., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWie in einer bösartigen Endlosschleife taucht er immer wieder auf, jener 26. November 1994. Die Safari hatte der Sohn ein Jahr zuvor selbst mitgemacht; sie schien gefahrlos und man hatte sie dem Vater zum 70. Geburtstag geschenkt. Was ein besonderes Ereignis hatte werden sollen, kehrt nun als erbarmungsloser Albtraum wieder und wieder: Jener Moment, an dem morgens gegen 8.15 Uhr auf einer staubigen Straße zwischen Mombasa und Nairobi die Zeit stehenblieb. Der Überlandbus war unvermittelt ausgeschert und hatte den Jeep brutal von der Straße gedrängt. Mehrfacher Überschlag. Der Vater und drei weitere Personen waren auf der Stelle tot. Nach zweimonatigem Koma erwachte Marcel Bergmann, der Sohn, in der Unfallklinik in Duisburg wieder. Querschnittsgelähmt! Darf man es so deutlich sagen? Nicht China ist hier der Hauptdarsteller. Das Riesenreich dient lediglich als exotische Kulisse für den widerborstigen Traum und die immense Trotzhaltung eines an Leib und Seele Beschädigten. Seine stärksten erzählerischen Momente hat der ZDF-Sportredakteur Bergmann ohnehin in den Rückblenden jenes schlimmen Unfalles und seiner traumatischen Spätfolgen. Die gelieferten Chinabilder hingegen gehen kaum über stereotype Sonnenuntergangsstimmungen hinaus. In Begleitung des chinesischstämmigen Malaysiers Ham, eines Mannes, dem Schillers Glocke so nahe ist, wie jedes buddhistische Ritual, beginnt die Rundreise in Shanghai, das die Kälte einer nach Rekorden gierenden Moderne ausstrahlt. Pflichttermin für den ZDF-Sportredakteur ist natürlich das Fußball-Endspiel der deutschen Frauen gegen Brasilien. Momente großer Melancholie und Fremdheit angesichts chinesischer Telenovelas in Hotelzimmern, die aus Lost in Translation stammen könnten, werden von der einmaligen Erfahrung abgelöst, in einer Sänfte durchs Huang Shan Gebirge getragen zu werden. Politisch bleibt das Traumland, das sich momentan als vorolympischer Albtraum erweist, von Bergmann gnädig verschont. Folgt man dem suggestiven Werbesound, so entsteht leicht der Eindruck, Marcel Bergmann hätte die Strecke Shanghai - Peking in einer Art heldenhafter Selbstüberwindung allein im Rollstuhl bewältigt, wobei das Erklimmen der Chinesischen Mauer als innerer Mauerdurchbruch gewertet werden durfte. Geheilt und für sendetauglich befunden. Dass ein Team der ZDF-Doku 37° ständig umherwuselte, man in den besten Hotels logierte, und die Strecke in Mietwagen und Taxis absolvierte, kann man nur im Kleingedruckten finden. Wie gesagt, erfahren haben wir über China nur soviel, was jeder ordentliche Reiseführer auch liefern könnte. Wichtiger aber: Wir durften immens viel erfahren über eine tiefe Verletzung, die nur langsam verheilen will. Die erst hat das Buch lesenswert gemacht. Trotzdem - keep rollin`! -Ravi Unger 2 Kundenrezensionen:Einfach beeindruckend und bewundernswert.... 5 von 5 PunktenIch fand die ZDF-Reportage im Mai 2008 schon sehr ansehenswert, aber das Hörbuch (ich werde mir auf jeden Fall noch die gebundene Buchausgabe wünschen!) übertrifft meine Vorstellungen und Erwartungen! Ein wunderschönes Hörbuch - weniger Reisebericht denn mehr ein sehr sehr persönlicher Einblick in das Leben von Marcel Bergmann! Mit ruhiger Stimme ohne Pathos erzählt von seinem Traum, in das unbekannte Land China zu reisen und das obwohl oder gerade weil er im Rollstuhl sitzt! Ich konnte nicht anders und habe nur gebannt zugehört, danke für dieses Buch! Schöne und gefühlvolle Entdeckungsreise 5 von 5 PunktenDie ZDF Reportage über Marcel Bergmanns Reise war für alle, die China kennen, eine wunderbare Schilderung der Empfindungen, die man hat, wenn man das erste Mal in das Land reist. Das Buch war dann für mich ein Muss. Marcel Bergmann ist nach einem Autounfall vor 13 Jahren Paraplegiker. Während eines langen und schmerzhaften Krankenhausaufenthaltes plant er eine Reise nach China in Begleitung eines chinesisch sprechenden Freundes. Die beiden reisen durch das Land mit allen möglichen Verkehrsmitteln inklusive Handbike und Dreirad! China-Kenner wissen, dass China für behinderte Menschen eine echte Herausforderung darstellt. Aber Marcel und sein Freund Ham meistern alle Hindernisse mit Humor und Erfindungsreichtum. Das Buch ist ein Reisebericht und eine Miniautobiographie zugleich. Marcel Bergmann hat eine Begabung manchmal persönliche und berührende Dinge aus seinem Vita zu erzählen, ohne dass es in Kitsch abrutscht. Was vor allem hervorsticht, ist seine Offenheit und Neugierde gegenüber andere Menschen und Länder. Zu erwarten, dass das Buch Kritisches über Chinas Regierung enthält, wäre unfair, denn es sollte ja ein Reisebericht sein - nicht mehr und nicht weniger. Ein wunderbares Buch, das den Leser inspiriert und begeistert. Wollen wir hoffen, dass Marcel Bergmann noch viele Reisen machen kann. |
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Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens von Alexandra David-NeelBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,41 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596164583, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 5., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Eine Überfrau auf dem Dach der Welt 4 von 5 Punkten„Ich habe mehr als einmal bitter geweint, weil ich zutiefst fühlte, wie das Leben verrann, wie die Tage meiner Jugend leer, freudlos und öde vorübergingen,“ schrieb bereits die junge Alexandra. „Ich war mir bewusst, dass ich eine Zeit unnötig vertat, die niemals wiederkehren würde, dass ich Stunden verlor die wunderbar hätten sein können.“ Als wolle sie sich auf diese wunderbaren Stunden so früh wie möglich vorbereiten, begann sich schon das kleine Mädchen nach Regeln abzuhärten, die sie den Lebensgeschichten christlicher Heiliger entnommen hatte. „Entbehrungen ließen mich kalt. Ich war nicht im geringsten eitel. Kleider und Putz sagten mir überhaupt nichts: ich verachtete den Komfort. Der Geist, dachte ich, muss den Körper beherrschen und ihn zu einem willigen und widertandsfähigen Instrument gestalten, auf den er sich in jeder Situation verlassen kann.“ So vorbereitet hat sich Alexandra David Neél in einem abenteuerlichen Leben ihre Träume in einer Weise erfüllt, wie es nur wenigen Menschen vergönnt gewesen ist. Über die theosophischen Zirkel in London, über ein Engagement als Opernsängerin in Hanoi und eine Vernunftehe mit dem Schürzenjäger Philipp Neél führt sie ihr Weg in die Eremitagen des Himalaja, wo sie auf den Rat des 13. Dalai Lama hin Tibetisch studierte, ehe sie nach dem ersten Weltkrieg an der Seite eines jugendlichen Rotmützen-Lamas von Amdo aus ihre jahrelange Odyssee durch Tibet begann, an deren Ende es ihr tatsächlich gelang sich als Pilgerin verkleidet zwei Monate in Lhasa aufzuhalten. Die Belesenheit und Bildung, aber auch die Strapazierfähigkeit der kleinen Frau grenzt von heute aus gesehen ans Unglaubliche. Wie von einem guten Geist geführt erreichte sie fast mühelos all die heiligen Orte, nach denen sich zum Beispiel Sven Hedin sein Leben lang vergeblich verzehrte. , Die unbedingte Konsequenz all ihrer Handlungen wirkt fast übermenschlich, ihre innere Freiheit gegen alle Bindungen unbarmherzig, und ihr der altindischen Philosophie entlehntes Lebensmotto, das sie in bis an den Rand des Todes durchhielt, erscheint fast hybrid. „Sei Dir Dein eigenes Licht. Sei Dir deine eigene Zuflucht,“ verkündete die berühme Orientalistin bei jeder Gelegenheit, und getreu dieser Maxime machte sie sich noch knapp hundertjährig an die Vorbereitung einer neuen Reise, die sie aber absagen musste, weil die letzte und größte aller Reise sie aus der Welt nahm. Alexandra David Néels „Mein weg durch Himmel und Höllen“ macht den Leser zum Zaungast dieses Überfrau. Nach einer informativen und gut leserlichen Einführung von Thomas Wartmann beginnt das Buch mit dem Kapitel „Warum ich nach Lhasa ging“ und läst den Leser nicht mehr los bis zur letzten Seite. Allererste Wahl für jeden Tibetfreund. faszinierend 5 von 5 Punkten"Mein Weg durch Himmel und Höllen" ist ein faszinierender Reiseroman einer faszinierenden Frau: Alexandra David-Néel, eine französische Asienforscherin. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Asien, vor allem in Indien, China und Tibet. Ihr Roman "Mein Indien" handelt beispielsweise von ihrer ersten Indienreise, als sie sich dreiundzwanzigjährig zum ersten Mal nach Asien aufmachte, um die Jahrhundertwende. Sie lebte von 1868 bis 1969 - vierzig von diesen Jahren war sie verheiratet. Sie sah ihren Mann jedoch selten, er blieb in Frankreich, finanzierte ihr jedoch ihre Reisen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg machte sie sich auf nach Tibet - ein verbotenes Land - und von ihren Erlebnissen auf dieser Reise handelt "Mein Weg durch Himmel und Höllen". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Kulturschock China: VR China und Taiwan von Hanne ChenTaschenbuch von Reise Know-How Verlag RumpPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 10,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3831710759, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: 7. A. |
5 Kundenrezensionen:Eine gute Vor-, aber auch Nachbereitung... 5 von 5 Punkten...bietet dieses Buch aus dem REISE KNOW-HOW Verlag. Auch wenn manches nicht mehr ganz aktuell ist (zB beim Einkaufen), ist dieses Werk für einen China-Reisenden äußerst hilfreich. Man versteht dann vielleicht - besser - den Krieg, der auf den Straßen in den Städten (vor allem gegen Fußgänger) herrscht; die Ruppigkeit vieler Chinesen; die Disziplinierung des Einzelnen durch die Familie; die Probleme mit der Überbevölkerung; die Geringschätzung des weiblichen Nachwuchses (teilweise bis heute) usw. Fazit: Äußerst lesenswert, vor allem auch der geschichtliche Überblick! Ein Buch mit Aha-Effekt 5 von 5 PunktenIch lebe seit zwei Jahren in China und kürzlich ist mir dieses Buch in die Hände gefallen. Viele der im Buch geschilderten Situationen habe ich so oder ähnlich schon selbst erlebt. Die Autorin bietet mit viel Liebe zur chinesischen Kultur und großem Sachverstand Erklärungen, die mich in Momenten des immer wiederkehrenden Kulturschocks nachdenklich und versöhnlich stimmen. Guter Ratgeber für längere Reisen nach China oder Taiwan 4 von 5 PunktenWenn man lediglich einige Wochen Pauschalurlaub in China verbringt, kommt man auch recht gut ohne diesen Führer aus. Aber alle, die planen länger zu bleiben und direkteren Kontakt mit dem Alltag der Chinesen haben, sollten sich mit diesem Buch genauer auf das Land und seine Bewohner einstellen. Soweit wie möglich wurden alle eventuellen Probleme abgedeckt. In diesem Buch finden sich viele Informationen, die dem Ausländer helfen, das oft unverständliche Verhalten der Einheimischen zu deuten und zu verstehen. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, die sich näher mit China und Taiwan befassen möchten. Natürlich ist es nicht möglich, alle Facetten dieses großen Landes in ein Buch zu pressen, doch der Umfang des Ratgebers ist so weit gefasst, dass die wichtigsten Punkte abgedeckt sind, damit der Reisende nicht sofort in jedes Fettnäpfchen tritt. Gute Einstimmung auf China 5 von 5 PunktenIch habe das Buch vor meinem längeren Chinaaufenthalt gelesen und kann nur es nur empfehlen. Zur Einstimmung auf das Land und zur Vermeidung Grober Schnitzer, bzw. zum Verstehen warum Dinge jetzt nicht so laufen wie mal es erwartet. Und das ganze gepaart mit einem guten Einblick in die Chinesische Geschichte. Allerdings ist das Buch sicherlich nur ein erster Schritt und kann ein Interkulturelles Training (Bei langen Aufenthalt z.B. Beruflich) nicht ersetzen. Von mir also eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Entspricht nicht der Realitaet 2 von 5 PunktenDas Buch ist zwar nett zu lesen und die Geschicht des Landes ist sicher korrekt wiedergegeben, da man wohl hier nur wenig persoenliche Meinung einfliessen lassen kann. Manche schockierende Erzaehlungen in dem Buch, kann ich mir auch vorstellen, dass sie vor vielen Jahren passierten, da die Kulturrevolution sicher kein Zuckerschlecken war. Aber die Erfahrungen, die ich in einem Monat China-Aufenthalt erlebt habe, decken sich nicht mit einer Vielzahl von Berichten in diesem Buch. Ich meine hier vorallem die "negativen" Berichte, die sicher keine Lust auf China machen. Ich sage nicht das alles heller Sonnenschein in China ist, aber die Menschen haben mehr verdient, als so eine negative Darstellung wie in diesem Buch. (Das Buch hat vielleicht einfach nur seine Aktualitaet verloren, mit Heute hat es nicht viele Gemeinsamkeiten). |
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Sieben Jahre in Tibet von Heinrich HarrerAudio CD von RH Audio EditionenPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 10,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866045956, Erscheinungsdatum: Juli 2007 |
5 Kundenrezensionen:Flüssig, ehrlich, daher etwas widersprüchlich 5 von 5 PunktenMan merkt dem Buch an, dass es aus Tagebuchaufzeichnungen erzeugt wurde, wobei sicherlich sehr viele Details ausgelöassen werden mußten, um einen einigermaßen erträglichen Umfang zu erreichen. Dadurch entsteht ein Erzählfluß, der das Buch nie langweilig werden läßt; andererseits wäre es auch interessant gewesen, an der einen oder anderen Stelle zu verweilen und die Menschen und die Einrichtung ihrer Hütten bzw. Nomadenzelte noch näher zu schildern. Dies betrifft vor allem Harrers Erlebnisse bei seiner nördlichen Umgehung der "üblichen" Route nach Lhasa, denn hier muß er an Orte gekommen sein, die vorher nie ein Europäer betreten hat. Das Sein bestimmt das Bewußtsein: derselbe Tagebuchschreiber, der in seiner Zeit als Flüchtling über die unterdrückung des Volkes durch ein fortschrittsfeindliches Feudalsystem entsetzt ist, schildert eben dieses System in seiner Zeit als Günstling des hohen Adels weit milder. Es ist Harrer hoch anzurechnen, dass er die offensichtlichen Widersprüche nicht nachträglich wegretuschiert hat; beide Sichtweisen bleiben unkommentiert nebeneinander stehen. Die verschiedenen Schlußworte und Nachträge werden dem sonst hohen Niveau des Buches nicht gerecht. Denn gesucht wäre ja eine Lösung der genannten Widersprüche und nicht bloß ein Weg, auf dem Harrers Freund als Dalai Lama wieder zur Herrschaft gelangt. DER Klassiker! 5 von 5 PunktenEin absoluter Klassiker, so spannend wie ein Roman. Meilen besser als die Verfilmung, da im Film etliche Details ausgelassen, verfälscht oder kaum wiedergegeben werden. Leider ist Harrer in der Zwischenzeit verstorben. Mit seinen Büchern hat er dazu einen Beitrag geleistet, das Tibet, so wie es einst einmal war und leider nie mehr sein wird, in Erinnerungen aller bleibt. Was bleibt, ist die Wut auf das damalige China, das ein einzigartiges kulturelles Erbe ruiniert und ausgelöscht hat. Max Hungerbuehler Aktuelles Zeitdokument 4 von 5 PunktenWenn wir heute erleben, dass China Termine mit deutschen Politikern oder Unternehmen absagt, weil Kanzlerin Merkel den Dalai Lama empfangen hat, so gibt es kaum ein geeigneteres zeitpolitisches Dokument, etwas über die Anfänge dieser Entwicklung zu erfahren, wie das (Hör-) Buch von Heinrich Harrer. Auf sechs CDs trägt Martin Schwarz - leicht gekürzt - die Aufzeichnungen des Bergsteigers und Forschers Harrer vor, der mit seinen Gefährten im Jahre 1939 mit Kriegsbeginn von den Briten "interniert" wird. Nach mehreren Fluchtversuchen gelingt es Harrer, seinem Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter und einigen anderen im Jahre 1944 nach über 2000 km Fußmarsch über höchste Pässe und grimmige Kälte in die für Ausländer verbotene tibetische Hauptstadt Lhasa zu gelangen. Dort lernt er den jungen Dalai Lama kennen und begleitet diesen bis zur Annektion Tibets durch China und bis hin zu dessen Flucht. Fazit: Ein zeitloses Zeitdokument für alle Leser / Hörer, die an Tibet interessiert sind. Anspruchsvolles Werk von und über Harrer und Tibet 5 von 5 Punkten„Sieben Jahre in Tibet“ stellt die ausgearbeitet Fassung des Tagebuches von Heinrich Harrer dar, der als erster Ausländer Tibet und später dem Dalai Lama so nah war. Das vorliegende Buch ist mehr als bemerkenswert, betrachtet man allein die Fotografien, die sowohl Tibet als auch seine Menschen zeigen. Leider passen diese nicht immer exakt zum Text, doch muss man hierbei bedenken, dass es sehr lange gedauert hat, bis Heinrich Harrer schließlich einen Fotoapparat zur Hand hatte und diesen auch benutzen durfte. Dadurch lässt sich diese kleine Ungereimtheit leicht erklären und angesichts der Ausdrucksstärke der Bilder, von denen in der Buchmitte sogar einige farbige Abzüge abgebildet sind, auch schnell verkraften. Leider ist „Sieben Jahre in Tibet“ sehr anspruchsvoll und damit auch anstrengend zu lesen. Der Leser muss sich sehr auf die Erzählung konzentrieren, doch sollte er sich davon nicht abhalten lassen, durchzuhalten und das Buch bis zum Ende zu lesen, denn dieses ist wirklich interessant geschrieben und ein Tipp für alle Liebhaber Tibets und diejenigen, die sich für den Buddhismus und den Dalai Lama interessieren. Ein faszinierender Tatsachenbericht über eine untergegangene Welt 5 von 5 PunktenDas Buch liest sich wie ein Abenteuerroman: Der Autor wird während des 2. Weltkriegs als im britischen Indien im Gefangenenlager Dehra Dun interniert. Mit viel Chuzpe gelingt ihm die Flucht : Verkleidet spaziert er mit einigen Leidensgenossen eines Tages einfach rotzfrech aus dem Lager! Während der eine Teil der Geflohenen sich durch Indien nach Burma zu den japanischen Linien durchschlagen wollen, entscheidet er sich für die Flucht nach Tibet. Diese Flucht wird sodann packend beschrieben - aber noch faszinierender und packender ist die beschreibung des lebens im damaligen Tibet, am Hofe des Dalai Lama. Es ist der Dalai Lama, der noch heute lebt und der damals ein Kind war! Er war zu dieser Zeit noch Oberhaupt des unabhängigen Staates Tibet - bis die Chinesischen Truppen einrückten und Tibet besetzten, was in sehr erschütternder Weise auch beschrieben wird. Der Leser erfährt viel über das Leben in dieser Welt, die es so heute nicht mehr gibt und wohl nie mehr geben wird. Kuriosum am Rande: Auch einer der anderen gemeinsam mit dem Autor aus dem Lager geflohenen Europäer, die sich nach Burma durchschlugen, hat über seine Flucht ein Buch geschrieben. "Die Chance war null" von Rolf Magener beschreibt - auch sehr spannend! - wie es den anderen ergangen ist. |
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Die Wunder der Welt: Die Reise nach China an den Hof des Kublai Khan von Marco PoloTaschenbuch von Insel, FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 4,30 ISBN: 3458346813, Erscheinungsdatum: Juli 2004, Auflage: 2., Aufl. |
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Lonely Planet Reiseführer ChinaBroschiert von Lonely PlanetPreis bei Amazon: EUR 28,50, Angebote ab EUR 17,00 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3829715889, Erscheinungsdatum: November 2007, Auflage: 1. Auflage 2007 |
2 Kundenrezensionen:Hilfreich, aber es ginge auch besser 4 von 5 PunktenEin Land in der Größe wie China in einem Reiseführer umfassend zu beschreiben, ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Der Lonely Planet war für uns eine große Hilfe bei der Reise, insbesondere der Sprachführer und die chinesischen Schriftzeichen bei allen Ortsangaben sind für Individualreisende äußerst hilfreich. Dennoch ist der Lonely Planet China definitiv keines der Glanzstücke der Reihe. An vielen Stellen hat man den Eindruck, als seien die Autoren an Orten noch nie oder höchstens einmal gewesen. Hinweise wie "Am schönsten soll der Ausflug zum Südterrassengipfel sein"(Wutai Shan), sind nicht die Art von hilfreicher Information, die ich von einem Reiseführer erwarte. An anderen Stellen (Beispiel Xi'an) werden bei den Hotelbewertungen völlig unnötige Informationen gegeben, z.B. "Die Zimmer haben orangefarbene Kissenbezüge", dafür fehlen Informationen über z.B. englischsprachiges Personal. Besonders gravierend: Bei medizinischer Versorgung findet sich nur die nicht übermäßig hilfreiche Info "Im Notfall 120 wählen". Infos über Krankenhäuser etc. fehlen dafür gänzlich. Die Hintergrundinformationen über Sprache, Geschichte und Politik sind sehr oberflächlich und nicht sonderlich hilfreich, hier liefert z.B. der Dumont wesentlich ausführlichere und besser recherchierte Informationen. Fazit: 1000 Seiten kann man auch besser ausnutzen - vieles ist zu ausführlich, anderes zu knapp. Trotzdem ist der Lonely Planet China für Individualreisende sehr hilfreich. Unzufrieden 1 von 5 PunktenFür einen praktischen Reiseführer ist das Buch zu unhandlich (dick), das liegt auch daran, das schulmeisterisch über sinnlose Themen berichtet wird (Wo kann ich mein Baby Windeln? Viel gelabere über Tibet, was im realen China niemanden interessiert -wenn aber Tibet autonom wäre, warum dann keinen extra Tibetführer? Die Unterschiede zwischen Kantonesich u. Mandarin, interessieren Sprachwissenschaftler, aber keine Reisenden). Hotel u. Gastronomietipps scheinen häufig von Geschäftsinteressen dirigiert. Bei der wichtigen TransSib erfährt man nicht mal wie die Züge fahren |
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Radnomaden: Mit dem Fahrrad nach China von Markus Fix, Sarah PendzichBroschiert von Herder, FreiburgPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451056097, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 3., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Nett aber oberflächlich 3 von 5 PunktenUm es vorweg zu nehmen: Dies ist der beste Reisebericht, den es im deutschsprachigen Raum bisher von Reiseradlern auf der Route Europa-China in Buchform gibt. Das ist aber eigentlich keine gute Nachricht. Viel zu oberflächlich und selbstbezogen ist das Buch, nett zu lesen und teilweise gut und witzig geschrieben, aber eben nicht viel mehr als ein kaum redigiertes Reisetagebuch. Es geht ums Radfahren, den nächsten Pass, die nächste Übernachtung und die Schwierigkeiten, die auf so einer Reise auftauchen. Die durchreisten Länder sind dabei nur Kulisse, die Menschen vor Ort können mangels Sprachkenntnisse der Autoren nicht mehr sein als Statisten und sind daher austauschbar, flüchtige Begegnungen, ohne das der Leser etwas über sie oder deren Länder erfährt. Immerhin, Sandra und Markus setzten sich sehr positiv von anderen Reiseradlern ab, die im Stile des Duos Glöckner/Brümmer mit dem ignoranzgetriebenen Dampfhammer durch fremde Kulturen preschen. Sie beobachten, fühlen sich in die Länder im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein und meinen nicht, den Leser belehren zu wollen. Dafür den dritten Stern, ansonsten ist das doch recht belanglose Buch inhaltlich zu dünn und gerade einmal zwei Sterne wert. Interessierte Radler finden im Internet weitaus bessere Berichte. Ganz nett 3 von 5 PunktenMan kann bekommt den Eindruck, dass sich die jungen Autoren mit diesem Buch selbst eine Art Starthilfe für ihre beruflichen Laufbahnen geschrieben haben. Verstärkt wird dieser Eindruck durch das etwas überschwängliche Vorwort des populären Überlebenskünstlers Rüdiger Nehberg. Ein wenig gekünstelt und deplatziert wirken die eingestreuten Bezugnahmen auf Marco Polo. Nichtsdestotrotz im großen und ganzen eine unterhaltsame und spannende Lektüre. Interessante Reise, schwache Präsentation 2 von 5 PunktenNormalerweise sollte man deutschsprachige Reiseberichte vermeiden. Oft treffen Autoren einen Ton, der an Individualreiseführer mit dem erhobenen Zeigefinger erinnert - überall da, wo andere sind, ist es schlecht. Das verkörperte Böse sind Touristen. Nur wer in schmierigen Absteigen wohnt, und immer und immer wieder betont wie billig es ist, und wie verabscheuenswürdig luxuriöse Hotels sind, ist ein wahrer Reisender. Leider fällt auch dieses an sich interessante Buch in diese Kategorie, und immer wieder auftretende Sätze und Beurteilungen (der Arzt verlangte gerade mal 15 Euro, viel zu teures Hotel etc.) nerven entsprechend. Dabei könnte die Reise so interessant sein. Besonders die Fahrt durch Kirgisien ist sehr spektakulär und lässt beim Leser zumindest in Passagen ein authentisches Reisegefühl aufkommen. Deshalb zwei Sterne. Leider sind auch die Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten (zum Beispiel Petra) schlichtweg amateurhaft. Insgesamt: Ein nicht sehr empfehlenswerter Reisebericht aufgrund der zwanghaft reingedrückten Travellerkultur. Ganz nett.... 3 von 5 PunktenEben habe ich das Buch ausgelesen: Ein leicht geschriebenes Buch mit netten Ansätzen, das wechelseitig von M. Fix und S. Pendzich geschrieben ist. Gefehlt hat mir bei dem Buch der Tiefgang: Gerne hätte ich viel mehr von den Ländern und den Gefühlen der Radfahrer gelesen als nur verstreute kleine Anekdoten um Schokoriegel und Orangen. Sorry, aber sowohl beim Radeln als auch beim Schreiben hat Sarah Pendzich die Nase vorne und nicht Markus Fix! Einfach und belustigend beschrieben 4 von 5 PunktenIch habe nun das Buch von Sarah und Markus gelesen. Beide wechseln sich beim Schreiben der Kapitel ab. Wobei auch mir erscheint, daß Sarah sehr ungezwungen und lustig íst. Eigentlich ist man beim Lesen zu schnell durch. Ich wünschte mir ein paar Seiten mehr und auch ein bißchen vermisse ich die Emotionen der Beiden. Es läuft bei den beiden sehr gut und leicht. Alles ist (fast) positiv. Nicht, daß ich was Negatives wünsche! Spaß macht es allemal, da sehr humorvoll geschrieben. Ebenfalls sehr gut, das Vorwort von Rüdiger Nehberg. Er schreibt, man soll sich selbst in den Sattel schwingen. Gut gebrüllt Löwe, aber mir fehlt doch ein bißchen der Mut!! Fein zu lesen, daß die beiden ohne technische Pannen durchkommen!!! Ein Novum, wie ich meine. Bei z.B. Claude Marthaler müßen gleich 3 Rahmen dran glauben!!! Ansonsten ein leicht zu lesendes Reisebuch für unterwegs. |
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Gebrauchsanweisung für China. von Kai StrittmatterTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 4,21 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492275257, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 7 |
5 Kundenrezensionen:Ein wahrer Chinakenner 3 von 5 PunktenZweifellos ist, wie die anderen Rezensionen es bereits bemerkten dieses Buch voller Menschenverarchtung und Zynismus, welcher in unserem Lande ja leider als höchste Form der Schreiberlingskunst zu gelten scheint(und damit die Axt an die Wurzel aller Moral und Menschliebe legt....) - diese Weltanschauung des Autors, er gibt auch offen seine Hassliebe zu China zu, stößt einem zwar öfter sauer bei der Lektüre auf, nichtsdestotrotz lernt man aber sehr viel über China und selbst eingefleischte Sinologen können noch was lernen. Er bringts einfach immer wieder genau auf den Punkt und zieht gekonnt Parallelen zur deutschen (oder bayrischen?) Kultur. Übrigens findet der Autor chinesisch die leichteste Sprache der Welt :D - Möge er Frieden im Geiste und Liebe im Herzen finden und damit den alten chinesischen Weisen auf der Spur sein...... keine Gebrauchsanweisung, eher Appetitanreger 3 von 5 PunktenDas Buch ist keine Gebrauchsanweisung. Es beschreibt keine klaren Verhaltensformen, die man in bestimmten Situationen anwenden könnte. Es langweilt manchmal eher mit chinesischen Bezeichnungen, die ein chinesisch Unwissender einfach nicht einordnen kann. Aber es gibt einem die Möglichkeit in eine andere Kultur zu schnuppern und sich so Appetit zu holen. Unterhaltsam, aber auch befremdlich ... 3 von 5 PunktenNachdem ich dieses Buch gelesen habe, frage ich mich, ob ich es mir wirklich antun soll, demnächst nach China zu fahren ... Bei allem Humor, der dem Autor eigen ist, werden die Chinesen aus meiner Sicht nicht gerade sehr sympatisch dargestellt. Zu viel Augenmerk wird in diesem Buch auf eher befremdliche Eigenheiten gelegt wie z.B. merkwürdige Ernährungs- und Küchengepflogenheiten, das Spucken, der Umgang mit SARS, wie wird der Ausländer am besten übers Ohr gehauen? ... usw. usf. Ein Kapitel, das die Chinesen als wirklich liebenswertes Volk dastehen lässt, quasi eine Hommage an das Land, in dem Kai Strittmatter acht Jahre lebte, habe ich nicht finden können. Tja, und als wirkliche Gebrauchsanweisung für China habe ich das Buch auch nicht verstanden; vielleicht verstehe ich jetzt einiges besser, über den Umgang aber mit den Menschen selbst habe ich nicht sehr viel mitnehmen können. Da das Buch aber, wie oben schon gesagt, mit einigem Humor geschrieben ist, kann man es durchaus lesen - wenn auch nicht unbedingt als Einstimmung für eine unmittelbar bevorstehende Reise. China verwirrt 5 von 5 PunktenWie wahr! Wer - wie der Schreiber dieser Zeilen - dieses Land zum ersten Male bereist, kann Kai Strittmatter - der jahrelang in China gelebt hat - nur zustimmen. Es gibt wohl kein Land der Welt, das (derzeit) so zwischen den Extremen pendelt: In (weiten) Teilen Tibets etwa tiefste Rückständigkeit (und Armut) wie in einem Entwicklungsland; in Shanghai dagegen protzt man mit seinem Reichtum... Das Buch zeigt - mit viel Humor - genau diesen Widerspruch auf: es gibt keine einfache Erklärung für China, wobei - laut Autor - im Moment "niemand ...verwirrter ist als die Chinesen selbst". Jedenfalls eine amüsante und empfehlenswerte Lektüre, aufgeteilt auf viele Kapitel ("Familie", "Essen", "Hitze und Lärm...), die beim Leser, wenn er das Land bereist, nicht nur einmal das berühmte AHA-Erlebnis auslöst! Gewaltiges China-Wissen aber keine Gebrauchsanweisung 4 von 5 PunktenJa, die Lektüre von Kai Strittmatters Buch Gebrauchsanweisung für China" bereitet großen intellektuellen Spaß. Strittmatter findet auf jeder Seite faszinierende Bilder, mit denen er seine intensiven Begegnungen in der chinesischen Umgebung beschreibt. Er versteht es, sein umfangreiches Wissen über China geschickt in die Deutung seiner zuweilen ganz persönlichen Erlebnisse seines achtjährigen Aufenthalts als Journalist der Süddeutschen in China zu verpacken. Vor allem aber kann Strittmatter schreiben. Immer stimmen Diktion und Aussage überein, in jedem Kapitel versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen und selbst dann noch zu halten und sauber zu Ende zu führen, wenn der Leser schon ob der schieren Masse interessanter Einzelheiten den Blick auf das Ziel zu verlieren droht. Strittmatter packt seine Leser und verlangt durch seine ungewöhnlich hohe Informationsdichte höchste Aufmerksamkeit von ihnen. Das Überlesen auch nur eines Halbsatzes würde wohl jeder Leser als großen Verlust befürchten, denn Strittmatter gibt in jeder Zeile profunde Einblicke in chinesische Denkweisen. Strittmatters Gedanken zu China sind stets gut recherchiert und wohlbegründet. In seinen Gedankengängen wechselt er geschickt die Perspektiven. Mal beschreibt er chinesische Alltagsphänomene mit den staunenden Augen eines gebildeten Deutschen- so zum Beispiel den chinesischen Gruß Haben Sie schon gegessen!" - mal lässt er chinesische Protagonisten so zu Wort kommen, dass auch ein völlig unbedarfter Leser erkennen müsste, dass man die Sache ja auch durchaus auf diese chinesische Art bedenken könne, wenngleich man selbst wohl nie auf diesen Gedanken gekommen wäre. Und ein andermal nimmt Strittmatter die Rolle des Dokumentatoren ein, der mit scharfem Blick unvereinbare Standpunkte in der deutsch-chinesischen Gedanken-Begegnung beobachtet. Das Buch will der China-Interessierte nicht aus der Hand legen. Der Leser brennt geradezu darauf, die nächste gedankenanregende deutsch-chinesische Absonderlichkeit auf der nächsten Seite zu erfahren. Nur selten muss sich der Leser bis zur übernächsten Seite gedulden. Das Buch ist aber nicht nur für China-Anfänger ein Lesegenuss. Auch China-Kenner fühlen sich nach wenigen Zeilen magisch zum Weiterlesen in Strittmatters Gebrauchsanweisung verführt. ,Stimmt! Stimmt!' rufen sie innerlich in jedem Absatz aus, ,So habe ich es auch erlebt, nur hätte ich die Begebenheiten nicht derart fesselnd beschreiben und schon gar nicht mit so profundem China-Wissen garnieren können.' Und wenn man dann doch das Buch zur Seite legen muß, was der Leser wohl nach der Lektüre zögerlich und nach mehrmaligem erneuten Durchblättern und Anlesen besonders gut gelungener Kapitel schließlich nicht mehr vermeiden kann, dann folgt auf den intensiven Rausch der deutsch-chinesischen Rezeptionsästhetik plötzlich die Leere, die der Leser schon während der Lektüre vorausgeahnt und mit fortschreitender Lektüre immer deutlicher auch befürchtet hatte. Was mache ich jetzt mit all dem Wissen? Eine Antwort auf diese Frage bleibt Strittmatter schuldig. Aber halt, das ist ihm nicht zu verübeln, es ging ihm ja auf 240 Seiten erkennbar um das Bezeugen des zeitgenössischen Chinas aus ausländischer Sicht, nicht etwa darum, geschickte Umgangsformen mit diesen chinesischen Begebenheiten zu skizzieren. Sein Ziel erreicht Strittmatter mit Bravour zur Freude des Lesers, der einen schöngeistigen erbaulichen Einblick in chinesisches Denken erhofft hat, und auch derjenigen Leser, die sich gern an ihre eigenen intensiven Chinaerfahrungen erinnern. So bleibt eigentlich nur zu bekritteln, dass Strittmatters äußerst gelungenes Buch in einer Reihe publiziert wird, die einen verwirrenden Namen trägt. Strittmatter bietet genauso wenig eine Gebrauchsanweisung im Sinne konkreter Handlungsempfehlungen für China, wie Dambmann in der selben Reihe für Japan oder Gruëa für Tschechien und Prag. Zurück zur offenen Frage: Was macht der Leser mit all dem geballten China-Wissen? Nun, manch Leser wird schon das ein oder andere damit anfangen können und sich nicht nur an einen Lesegenuss erinnern. Vielleicht sollten wir deshalb genauer fragen: Was macht ein angehender deutscher Expat in China mit all dem China-Wissen? Er wird versuchen die Struktur erkennen zu wollen und daran voraussichtlich verzweifeln, besser gesagt leider allzu leicht viel zu einfache Schlüsse ziehen. Schlüsse die da heißen In China ist alles anders.", China ist halt nicht zu verstehen." und Wenn meine chinesischen Geschäftspartner erst einmal meine Gedankenwelt begreifen, werden sie mich schon verstehen und schätzen." Strittmatter will mit seinem Buch bestimmt nicht solch globale und unangemessen simple Gedanken verbreiten. Er will die Augen öffnen für das Faszinierende, das sich aus Kulturunterschieden ergibt. Doch leider erhält der Leser kaum eine Gedankenstruktur an die Hand, die ihm als Krückstock auf eigenen Erkundungen in deutsch-chinesischen Begegnungen dienlich sein könnte. Und deshalb, weil der Leser mit all dem überwältigendem Wissen allein gelassen wird, empfiehlt sich das Buch für angehende Auslandsmitarbeiter vor einem Einsatz in China leider nur sehr begrenzt. Allen allgemein an China Interessierten sei es aber durchaus empfohlen. |
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