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Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z von Luc Bürgin

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3942016141, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

Pflichtlektüre für Andersdenker - absolut prächtig gestaltet :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich bin begeistert: Das jahrelange Warten auf das neue Buch von Luc Bürgin hat sich gelohnt, und wie! Im wohl bislang am liebvollsten gestalteten Buches des Verlages KOPP (Luxusausgabe) legt der mutige Schweizer Journalist und Herausgeber der Kioskzeitschrift MYSTRIES mit seinem "Lexikon" ein regelrechtes Feuerwerk an frechen Ideen, provokanten Anregungen und kuriosen Funden vor (mit über 200 Farbbildern, die selbst Insider verblüffen, auf dickem Glanzpapier, zum erschwinglichen Preis), wie man es im Raum Deutschland/Schweiz bislang vergeblich suchte. Ich kann Herrn Bürgin nur für seinen Mut gratulieren, dass er endlich beim Namen nennt, was viele von uns seit langem bewegt: Die Frage, woher wir kommen. Ist alles ganz anders? Oder: "Gab es eine Menschheit vor der Menschheit?" (Zitat Bürgin in seiner eigenen Zeitschrift). Na ja, lesen sie am besten unbedingt selber, denn jeder, so der Autor und erklärte Mystery-Jäger (Werbetext), soll sich zu all den kuriosen Entdeckungen unserer Vergangenheit ein eigene Meinung bilden. Mich jedenfalls liess dieses prächtige Buch à la Indiana Jiones nicht mehr los, denn es inspieriert zum Nachdenken und zum selber forschen und reisen. Darum: Fünf Sterne von mir!! Bianca F. aus der Schweiz
wie ein Marktschreier...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hier werden lautstark "Beweise" vorgebracht, ohne diese näher zu erläutern,
oder tiefgreifender zu analysieren. Dem Leser werden ein paar Brocken zugeworfen, die sich der Autor selbst im schnelldurchgang angelesen hat!
Dieses Buch ist nicht lesenswert!++++----
Frgaen ohne Antworten.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dieses Buch stellt vieles in Frage, es gibt jedoch keine schlüssigen Antworten zu den aufgeführten Themen. Nach Literatur dieses Buches ist man keinesfalls schlauer, sondern eher verwirrt, da man keine Antworten bekommt.
Archäologie von Dogmen befreit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein wunderbares Werk welches nicht nur mythische archäologische Funde aus aller Welt aufzeigt, sondern leider auch den derzeitigen Standpunkt der Mainstream-Wissenschaft - "Was nicht sein kann, darf nicht sein!".
Und so muss ich dem Autor leider recht geben, viele "Wissen-schaft"-ler sind heute eher Todengräber. Ich frage mich ob dieses Büchlein den/die ein/e oder anderen Archäologen/Archäologin aufhorchen lässt um die dort beschriebenen Funde genauer ins Augenmerk zu nehmen und zu untersuchen. Denn was hier beschrieben wird könnte, nein wird, die ach so feststehende Menschheitsgeschichte gründlich durchrütteln (z. B. ca. 100.000 Jahre alte Steine mit Dinosaurierzeichnungen; oder ein ca. 10.000 Jahre altes Haar dessen DNA nicht entschlüsselt werden kann)!
Lebten Menschen mit Dinosauriern? Liegt die Wiege der modernen Kunst in Deutschland? Fragen über Fragen die mir persönlich sehr zu denken geben.
Der Schreibstil des Buches ist sehr mitreißend und unterhaltsam geschrieben. Ich habe es von daher in einer Woche bereits durch gelesen.
Jeder der sich für Archäologie interessiert sollte sich von seinen Vorurteilen befreien und sich dieses Buch zu Gemüte führen da es falsch ist sich von Anfang an von etwas abzudrehen nur weil es dem eigenen Weltbild einen gehörigen Klaps verschaffen könnte.
Wunderbares Buch, 5 Sterne von mir.
Nicht schlecht, Herr Bürgin
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das "Lexikon der verbotenen Archäologie" ist ein Schnäppchen. Allein der ,Epilog` ist den Kaufpreis wert, den Rest des Buches gibt's quasi gratis dazu. Der potentielle Käufer darf sich aber von Äußerlichkeiten nicht täuschen lassen: Der Inhalt ist NOCH besser als die Super-Ausstattung. Wirklich nicht schlecht, Herr Bürgin. Fünf Sterne.
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Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften von Jared Diamond

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596172144, Erscheinungsdatum: Mai 2006, Auflage: 6
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Seit dem 16. Jahrhundert haben die Europäer maßgeblich bestimmt, wo es langgeht in der Welt -- in guten wie in schlechten Tagen. In Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften erläutert Jared Diamond, warum sich die Dinge so entwickelt haben. Es ist eine elementare Frage, und Diamond ist gewiß nicht der erste, der sie stellt. Seine besondere Leistung besteht jedoch darin, daß er sich auf wissenschaftliche Fakten stützt statt auf fadenscheinige Theorien über die genetische Überlegenheit der Europäer. Diamond, ein Professor der Physiologie an der University of California at Los Angeles (UCLA), weist darauf hin, daß die Geographie Eurasiens bestens geeignet war für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Viehhaltung sowie für den freien Informationsfluß. Die bevölkerungsreicheren Kulturen, die sich daraus entwickelten, hatten komplexere Regierungs- und Kommunikationsformen -- und eine erhöhte Resistenz gegenüber Krankheiten. Darüberhinaus nutzte das zersplitterte Europa die Kraft der wettbewerbsorientierten Innovation in einer Weise wie es China nicht tat. (Zum Beispiel benutzten die Europäer die chinesische Erfindung des Schießpulvers, um die Schußwaffen zu entwickeln, mit denen sie dann die Neue Welt unterwarfen.) Diamonds Buch ist komplex und ein wenig verwirrend. Aber die These, die er methodisch vorbringt -- die Untersuchung der "positiven Feedback-Schleife" der Landwirtschaft, der Viehhaltung, der Bevölkerungsdichte, der Innovation, und so weiter -- ergibt Sinn. Geschrieben ohne Partei für irgendeine Seite zu ergreifen, ist Arm und Reich ein gutes Buch über die Weltgeschichte.
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5 Kundenrezensionen:

Umfangreich, aber unvollständig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch hat im Original den Titel »Guns, germs and steel« und drückt damit besser die Hauptthese in Diamonds Buch aus: »dass die Geschichte verschiedener Völker unterschiedlich verlief, beruht auf Verschiedenheiten der Umwelt und nicht auf biologischen Unterschieden zwischen den Völkern.« Beispielhaft wird daneben Pizzaros Erfolg bei der Niederwerfung der südamerikanischen Ureinwohner »durch die Militärtechnik mit Kanonen, Waffen aus Stahl und Pferden, ansteckende Krankheiten eurasischer Herkunft, Schiffbau und Navigation, die zentralistische politische Ordnung europäischer Staaten und nicht zuletzt die Schrift« erklärt.

Als hervorragendes Beispiel wird der fruchtbare Halbmond beschrieben. »Mit der biologischen Vielfalt Vorderasiens auf engem Raum hängt auch ein Vorteil zusammen: der Reichtum dieser Region nicht nur an Vorfahren wertvoller Kulturpflanzen, sondern auch an Vorfahren domestizierter Säugetiere.« Besser: domestizierbarer Säugetiere. Denn dies ist nach Diamond ein Unterscheidungsmerkmal für den Vorteil eurasischer Umwelt im Gegensatz zur afrikanischen. Auch gilt »Gesellschaften von Jägern und Sammlern sind in der Regel vergleichsweise egalitär.« Nun entwickeln sich durch den Aufbau bäuerlicher Gruppen scheinbar konsequenterweise hierarchische Gesellschaften.

Diamond beschreibt auf den ersten 400 Seiten ausführlich, mit einigen Wiederholungen, manchmal langatmig, die Entwicklung der Menschheit bis zur Zeitenwende. Seine Thesen sind nachvollziehbar, zeitweise aber spekulativ oder selektiv. Warum wird der Aufstiegs und Niedergang Roms oder anderer Staaten wie in Griechenland kaum erwähnt? Die für Europas Entwicklung fundamentale Völkerwanderung, ihre Ursachen und Auswirkungen werden mit keinem Wort erwähnt. Und doch behandelt Diamond immer wieder den Zusammenprall der europäischen mit der amerikanischen Welt am Ende des Mittelalters. Die Jahrhunderte davor blendet er größtenteils aus. Die Ursachen für die Machtverschiebung von Vorderasien nach Westen bleiben plakativ.

Immerhin kommt er im Epilog auf einige Fragestellungen zurück, die er selbst in seinem Werk nicht beantwortet: »Wie kam es, dass Vorderasien und China ihren enormen Vorsprung von mehreren tausend Jahren vor dem Nachzügler Europa eingebüßten?« Seine vordergründigen Erläuterungen wirken unbeholfen, an die tieferen Ursachen kommt er nicht heran. Auch widerspricht er sich selbst, indem er einerseits despotische Regimes für Rückschritte in der gesellschaftlichen Entwicklung in Vorderasien und China verantwortlich macht, andererseits aber den »Einfluss einzelner Gestalten der Geschichte« als sehr gering bewertet.

Diamond bezieht seine Aussagen vorwiegend auf seine Forschungsergebnisse aus Neuguinea, das er in den letzten Jahrzehnten mehrfach besucht und dessen Geschichte er tiefgreifend erforscht hat. Darauf aufbauend behauptet er »Mit dem Aufkommen von Häuptlingsreichen vor rund 7500 Jahren wurden Menschen erstmals in der Geschichte vor die Notwendigkeit gestellt, regelmäßig mit Fremden zu verkehren, ohne ihnen gleich nach dem Leben zu trachten.« Das heißt, dass zuvor Menschen, die sich nicht kannten, sich prinzipiell feindselig eingestellt waren. Zumindest scheint das immer noch so in Neuguinea zu sein. Wie der Autor durch seine Reiseberichte mit seinen Freunden darlegt, deren gegenseitige Abneigung, ja Aggression allgegenwärtig und 'normal' zu sein scheint. Doch kann man aus den Erfahrungen in Neuguinea auf globale Gewaltbereitschaft schließen? Bemerkenswert ist der Hinweis des Autors auf das malaiische Wort 'Amok', das vor wenigen Jahrhunderten Eingang in europäische Sprachen gefunden hat. Warum untersucht er diese Entwicklung, deren Ursachen nicht weiter, obwohl er sich doch sonst intensiv mit der Glottochronologie beschäftigt?

Eigenwillig ist meines Erachtens folgende Aussage: »In Anbetracht der Milliarden von Eichhörnchen, von denen jedes Jahr für Jahr Hunderte von Eicheln an praktisch alle für das Gedeihen neuer Eichbäume geeigneten Stellen verteilt, hatte der Mensch keine Chance, Eichen nach dem Kriterium, ob ihre Früchte seinem Geschmack entsprachen, auszulesen.« Das ist also selektive Umwelt!

Insgesamt ein umfangreiches Werk, das jedoch viele Fragen offen lässt. Dass Umwelt grundlegende Bedingungen für die Entwicklung der menschlichen Gesellschaften schafft wird überzeugend dargelegt. Aber dass Kapitalismus hinter dem Aufstieg Europas steht, ohne zu erklären, warum er in Vorderasien oder Chinas keine Erfolge zeitigte, wirkt aufgesetzt und vordergründig. Insbesondere unter dem Blickwinkel der großen kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften der (vorder-)asiatischen Welt bis zur ersten Jahrtausendwende unseres Zeitalters. Schlussendlich wäre es heutzutage sicherlich interessanter, statt sich mit der Entwicklung der Japaner und Koreaner zu beschäftigen, allgemeiner die Bedeutung und Ergebnisse der genetischen Analysen oder der Epigenetik zu berücksichtigen. Diese finden aber nur oberflächlichen Eingang in Diamonds Buch.
Zeigt die wahren Faktoren für Fortschritt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Früher glaubten viele Menschen das die ethnische Herkunft, die sogenannte "Rasse", der entscheidende Faktor dafür sei wie fortschrittlich ein Volk werden konnte.

Heute glauben sehr viele Menschen im Westen, das ihr Fortschritt das den Rest der Welt lange Zeit extrem übertraf und auch heute noch vorherrschend ist, auf der Zeit der europäischen Aufklärung basiert.
Die Menschen glauben es sei ihre Kultur und die daraus hervorgehenden Denker und Erfinder der sie so fortschrittlich gemacht hat.

Und die dritte Welt, z.B. die islamische Welt, sei schwächer weil sie nicht die günstigere Kultur haben.
Es heißt, die dritte Welt müsse eine Aufklärung erleben wie Europa, damit Wohlstand und Fortschritt aufkommt.

Jared Diamond beweist in diesem Buch das die Ideologien die Fortschritt fördernd sind und die z.B. auch in der europäischen Aufklärung entstanden nicht die eigentliche Ursache des Fortschritt ist, sondern das letztendlich die Entstehung solcher Ideologien auf geographischen Vorteilen basiert.
Einfach gesagt, nur wer eine günstige Geographie hatte konnte Fortschritts fördernde Ideologien herausbilden.

Wer die Verteilung von Industriestaaten, dritte Welt Ländern und Schwellenländer mit der Verteilung der Klimazonen vergleicht wird schnell herausstellen das die Verteilung von Arm und Reich kein Zufall ist, sondern ein eindeutiges Muster zeigt wonach ca. 90% der Industriestaaten sich alle in der gemäßigten Klimazone befinden während die ärmsten Länder der Welt genau am Äquator sind.
Absolut gelungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der deutsche Titel "Arm und Reich" ist leider ziemlich irreführend; bedauerlicherweise hat das auch bei einigen Rezensenten zur Verwirrung geführt. Der englische Originaltitel trifft es viel besser. Außer ganz am Schluss geht es doch gar nicht darum, warum heute einige Gesellschaften arm und andere reich sind. Vielmehr erklärt Diamond, wie die Entwicklung der Landwirtschaft und vor allem die unterschiedliche Ausstattung mit natürlichen Schätzen einigen Völkern einen erheblichen Vorsprung verschafft haben. Die Verlierer wurden meist "überrollt".

Bis zur Zeitenwende halte ich seine Theorie für absolut plausibel. An diesem Werk wird man als am Thema Interessierter kaum vorbeikommen (selbst wenn Einzelheiten vielleicht noch revidiert werden). Das Gesamtbild stimmt sicher.

Bei der Erklärung, warum heute Länder unterschiedlich reich sind, werden seine Thesen ein wenig dünn. Hier sei die ergänzende Lektüre von David Landes' Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind und von Paul Kennedys Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 empfohlen. Die ganze Wahrheit ist vielleicht sowieso noch nicht erzählt. Aber Jared Diamond hat uns ein ganzes Stück weitergebracht.
Das passende Buch zur Hungerdiskussion
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Armut lässt sich nicht aus den unterschiedlichen Rassen erklären, ist aber dennoch leider unvermeidbar. Das ist die Botschaft dieses Buchs.

Wie macht das Diamond?
"Dieses Buch unternimmt den Versuch, die Geschichte aller Völker in den letzten 13 000 Jahren zu skizzieren. Die Frage, die es zu beantworten sucht, lautet: Warum nahm die Geschichte auf den verschiedenen Kontinenten einen so unterschiedlichen Verlauf?" Diamond geht es um die Erklärung der heutigen weltweiten Verteilung von arm und reich. Besonders liegt ihm am Herzen, seine Theorie von Erklärungen abzugrenzen, die arm und reich aus der Rasse der Völker erklären.

Was taugen seine Erklärungen?
1. Die Methode, Geschichte zu erklären, derer sich Diamond bedient, bezeichnet er als historisch. Dabei behauptet er, dass ein gesellschaftlicher Zustand so zu erklären sei, dass er das Resultat des zeitlich vorherigen Zustands ist. Das "Vorher" - also ein zeitliches Verhältnis zweier Perioden - wird als Ursache des "Nachher" behauptet. So vermeidet er es, den Grund, warum in einer Gesellschaft aus einer Vorperiode etwas (weiter)existiert oder nicht, in dieser Gesellschaft selbst zu suchen.
Diese historische Methode verschafft Diamond stattdessen die Freiheit, sich die Sachverhalte aussuchen zu können, die er gerne als Ursache für die heutige Armut und und den heutigen Reichtum behaupten möchte. Es muss nur vorher stattgefunden haben, um dann das Nachher als notwendig und unvermeidlich abzuleiten. Das geht allerdings nicht ohne viele Ungereimtheiten.
2. Zu seiner historischen Methode gehört auch, die in x-facher Gestalt variierte Behauptung, dass in der Geschichte irgendetwas eingetreten ist, weil es vorher die technische Möglichkeit dazu gab. Wegen der Möglichkeit, aus Stahl Waffen zu produzieren, gab es Stahlwaffen; wegen der Möglichkeit mit Nahrungsüberschüssen eine Herrschaft zu ernähren, gab es Herrschaft; etc. etc. . So ist er locker darüber hinweg gegangen, welche Interessen es nötig haben, mit Waffengewalt durchgesetzt zu werden.
3. Das zentrale Ergebnis von Diamonds Theorie ist, dass die unterschiedliche "Entwicklung" von Armut und Reichtum von geographischen Voraussetzungen abhängt, die den Austausch von Wissen über Technik und Naturbeherrschung erlauben oder verhindern. Damit unterstellt er, dass die Menschen ihr Wissen austauschen wollen. Auf der anderen Seite soll aber ein Entwicklungsfortschritt dazu führen - siehe die Waffenentwicklung -, dass die fortgeschrittenen Völker andere Völker beherrschen, was gerade das Gegenteil eines Austausches ist, der zu einem Ausgleich von Wissen und dessen Nutzung führt.
4. Im Inneren einer Gesellschaft soll laut Diamond die Entwicklung so verlaufen sein, dass auf der einen Seite diejenigen, die landwirtschaftliche Überschüsse über den unmittelbaren Verbrauch hinaus produziert haben, andere Menschen benötigt haben, die ihre Vorräte schützen. Diese seien im Rahmen einer Arbeitsteilung durch die Produzenten von der Produktion freigestellt worden. Auf der anderen Seite sollen aber genau diese "Beschützer", Herrschaft über die Vorräte und deren Produzenten haben, also im glatten Gegensatz zu den Produzenten stehen. Eine ziemlich widersprüchliche Theorie, die aber erforderlich ist, wenn man eine eigentliche Harmonie zwischen Herrschern und Beherrschten behaupten will.
5. Dieses Desinteresse, nach Nutzniessern und Opfern einer gesellschaftlichen Entwicklung zu fragen, betätigt sich auch in Diamaonds inhaltslosen Bestimmung des "Strebens nach Reichtum und Macht". Da setzt Diamond den Inhalt der Macht und des Reichtums beim Cromagnon mit Kolonisatoren und modernen Staatenlenkern gleich. Worin der Reichtum oder die Macht bei den Cromagnon bestanden haben, wozu die Macht gedient hat, wer Nutznießer und Geschädigter der jeweiligen Macht und des Reichtums sind, übergeht Diamond und setzt das mit Macht und Reichtum in der gegenwärtigen Gesellschaft gleich: Höchstwahrscheinlich hatten die Cromagnon auch eine Bundeskanzlerin und der reiche Cromagnon hat in Aktien investiert.
Damit werden Macht und Reichtum als menschliche, natürliche Grundeigenschaft behauptet. Hier wird Diamond selbst rassistisch, indem er dem Menschen das "Streben nach Macht und Reichtum" als Naturkonstante unterstellt (Was im Übrigen wieder überhaupt nicht zu dem angeblichen Willen zum Wissensaustausch passt.).
6. So verwundert es schon gar nicht mehr, wie er die "Entwicklung" der Beherrschung der Natur in Landwirtschaft und Technik behandelt. Er unterstellt den Zweck "Entwicklung". Was soll das sein? Wozu und warum wurde die Technik jeweils weiter entwickelt? Kann es wirklich im Interesse aller Mitglieder der "Völker" gelegen haben, dass "Entwicklung" dazu stattfindet, Mittel für Kriege, deren Opfer die Völker als Kriegspersonal sind, zu entwickeln?
7. Es ist schon reichlich absurd, wenn seit mindestens 150-200 Jahren die Naturbeherrschung durchgesetzt ist, wenn es keine relevanten geographischen Schranken mehr gibt (Wie kamen denn sonst die Eroberer zu den "Nichtentwickelten"?), wenn es eine Produktivität gibt, mit der alles, solange sich nur ein Geschäft damit machen lässt, hergestellt werden kann und wo technisch ein Vielfaches der gegenwärtigen Weltbevölkerung ernährt werden könnte, Diamond behauptet, dass die heutige Armut eine Wirkung der geographisch bedingten ungleichen "Entwicklung" sei.
Als nur eines einer beliebig zu erweiternden Kette von Beispielen sei auf das Umleitungsprojekt des Rio Sao Francisco, des zweitgrößten Stroms nach dem Amazonas in Brasilien hingewiesen. Dabei wird - vor allem zur Gewinnerwirtschaftung durch Kraftstoffe aus Palmöl - 100.000enden Anwohnern am Unterlauf des Rio Sao Francisco die Lebensgrundlage durch diesen zweckgerichteten Eingriff in die Geographie genommen. Also von wegen Armut und Elend seien ein Ergebnis der ungünstigen Geographie: Die Verwandlung aller natürlichen Lebensgrundlagen in Geschäftsartikel, inklusive der Veränderung ganzer geographischer Gegebenheiten im Interesse der Gewinnerwirtschaftung schaffen Not und Elend.
8. Ob Diamond nun die Absicht hat oder nicht: sein Buch macht nichts anderes als durch angebliche geographische Notwendigkeiten all das zu legitimieren, was sich heute als massenhaftes Elend präsentiert.

Der geneigte Leser kann sich also beruhigt zurücklehnen und seine Weltbetrachtung um dieses Stück Anschauung ergänzen.

Dagegen mein Tip: Die Mühe der fast 600 Seiten kann man sich sparen. Dann schon lieber das Buch von Lueer. Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?: Argumente gegen die Marktwirtschaft
Warum erorberten die Inkas nicht Spanien
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die unterschiedliche Entwicklung in verschiedenen Kulturkreisen , von den ach so zivilisierten Europäern auf der einen Seite bis zu den steinzeitlichen Jägern in Tasmanien , die nicht in der Lage waren , selbstständig Feuer zu entfachen auf der anderen Seite wurde früher oft mit rassistischen Theorien erklärt. Ein überzeugender gegenteiliger Entwurf wird in diesem Buch dargelegt. Die Unterschiede haben ökologische Ursachen, habe viel mit der Ausstattung an kultivierbaren Pflanzern und Tieren zu tun, mit geographischen Gegebenheiten und ähnlichen Faktoren.
Diamond belegt auch, dass eben bestimmte Kulturen sich wenig entwickelten, weil sie nur geringem Selektionsdruck unterlagen. Günstige Umweltfaktoren haben den entscheidenden Einfluss. So konnten viele Großtiere, wie Rind, Schaf, Ziege Pferd und Kamel im Nahen Osten domestiziert werden mit vielfältigen positiven Folgewirkungen. In Afrika, wo Tiere und Menschen schon länger zusammenlebten, hatten die Tiere früh einen Fluchtreflex, wie etwa das Zebra, so dass sie nie domestiziert werden konnten. Auf der andern Seite wurde Amerika so spät von den Menschen besiedelt, das die dort lebenden Grosstieren kaum einen Fluchtreflex entwickelten und daher von den Indianer sehr früh ausgerottet wurden, bevor sie hätten domestiziert werden können. Das ist nur ein Beispiel, denen im Buch viel Folgen. So waren Infektionserkrankungen für die indianische Bevölkerung verheerend. 95 % starben an den von Europäern eingeschleppten Erkrankungen. DIAMOND erklärt, warum die Europäer die Indianer infizierten, es aber umgekehrt kaum zu Ansteckungen ab. Das hat mit dem Zusammenleben vom Mensch und Tier zu tun, weil oft Erreger übertragen werden, aber auch mit Bevölkerungsdichte, DIAMOND beschreibt auch, dass gewisse Vorteil von Zeitalter zu Zeitalter wechseln können, auch dass es unter bestimmten Umstände Rückschritte" geben kann. Japan hatte 1600 zum Beispiel die größte Schusswaffendichte der Welt, ein Jahrhundert waren die Schusswaffen verschwunden. In China wurde n mechanischen Uhren und die Seeschifffahrt aufgegeben.
Das Buch ist äußert informativ und erhellend. Es zerschmettert Vorurteile.
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Produkt-Bild: Der Krieg des Achill: Die Ilias und ihre Geschichte

Der Krieg des Achill: Die Ilias und ihre Geschichte von Caroline Alexander

Gebundene Ausgabe von Berlin Verlag
Preis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 20,99

ISBN: 382700750X, Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Der Krieg des Achill: Die Ilias und ihre Geschichte
Produkt-Bild: Ein Tag in der Steinzeit

Ein Tag in der Steinzeit von Christa Holtei

Broschiert von Carlsen
Preis bei Amazon: EUR 3,90, Angebote ab EUR 1,94

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3551089388, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Tag in der Steinzeit

Eine Kundenrezension:

super buch ich liebe die reihe !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
einfach und schnelle erklärung zu den bestimmten themen! mach immer spaß und der preis ist super!!
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Produkt-Bild: Wir entdecken die Steinzeit (Wieso? Weshalb? Warum? ab 4 Jahren)

Wir entdecken die Steinzeit (Wieso? Weshalb? Warum? ab 4 Jahren) von Doris Rübel

Gebundene Ausgabe von Ravensburger Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 10,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3473327549, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: Neuauflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Wir entdecken die Steinzeit (Wieso? Weshalb? Warum? ab 4 Jahren)

Aus der Amazon.de-Redaktion


1856 entdeckten Arbeiter eines Steinbruchs im Neanderthal am Düsselufer bei Mettmann 16 Knochen Urgeschichte, die unser Weltbild veränderten. Was Forscher zunächst für die Überreste eines kranken Höhlenbären hielten, entpuppte sich als Skelettfragment einer bisher unbekannten Menschenform. Heute ist der ?Neandertaler? der berühmteste Deutsche. Grund genug für den Ravensburger Verlag, in seiner beliebten Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum die Welt der Steinzeitmenschen neu aufleben zu lassen und -- das in enger Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum Mettmann.
Auf 16 durchgängig farbig illustrierten Pappseiten erklärt Autorin Doris Rübel in Wir entdecken die Steinzeit, wie die Menschen damals lebten. Die freche Comicfigur Luzie nimmt die Leser dabei an die Hand, die spielerisch und nicht zuletzt mit Hilfe von Klappen erfahren können, wie unsere Vorfahren und Fast-Vorfahren auf die Jagd gingen, welche Waffen sie benutzten, wovon sie sich ernährten, wie sie sich kleideten und welche Bedeutung die Entdeckung des Feuers für unsere Entwicklung hatte. Dabei ist nicht nur die Information, dass sich zum Beispiel Nadeln in den letzten 22.000 Jahren kaum verändert haben, überaus überraschend und spannend zu lesen.
Am Ende des überaus liebevoll gemachten und klug konzipierten Buchs können junge Forscher und Hobby-Archäologen ab vier Jahren noch eine ?echte? Steinzeit-Fundstelle ausgraben -- wobei die abgetragenen ?Erdschichten? zugleich als Puzzle für die Rekonstruktion eines Urzeit-Schädels dienen. Hier zeigt sich das vielleicht einzige Manko dieses faszinierenden Bands. Denn die Einzelteile des Puzzles fliegen nach der Entnahme im schlimmsten Fall in der ganzen Wohnung herum. Eine kleine Plastiktasche am Ende des Buchs, in der man sie hätte verstauen können, wäre nicht schlecht gewesen. --Isa Gerck
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3 Kundenrezensionen:

das Buch sehr gut gelungen und vermittelt den Kindern viel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Bücherserie ist sehr gut und auch das Buch ist wieder ein voller Erfolg, es wurde schon mehrfach durch gearbeitet und wird trotzdem immer wieder gern zum lesen rausgeholt
empfehlenswert ab 5-6 Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies ist ein unheimlich schönes und informatives Buch und unbedingt geeignet, Kindern das Leben in der Steinzeit zu beschreiben. Die Texte sind sehr ausführlich und meist eher für ältere Kinder verständlich. Unserer fast 4-jährigen Tochter erklären wir die Bilder, was ihr großen Spaß macht; vor allem wenn man anschließend die echten Höhlen im Lonetal erkundet!
Pünktliche und einwandfreie Lieferung und Zustand des Artikels, alles prima, weiter so!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dem Lieferanten vielen Dank für die pünktliche und einwandfreie Lieferung, weiter so!!

Ihre zufriedene Kundin
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Produkt-Bild: Die Götter der Griechen und Römer (marixwissen)

Die Götter der Griechen und Römer (marixwissen) von Hans-K. Lücke, Susanne Lücke

Gebundene Ausgabe von Marixverlag
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 2,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3865399096, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Götter der Griechen und Römer (marixwissen)

Eine Kundenrezension:

Ein nützliches Hilfsmittel zum Verständnis antiker mythologischer Gestalten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kunst oder Literatur sind bis in die Gegenwart hinein voll von antiken Helden oder anderen mythologischen Gestalten. Da unser herkömmliches Schulwissen bei weitem nicht ausreicht, die mythologischen Figuren zu deuten, wird man dieses sehr übersichtlich gestaltete Buch als einen idealen Schlüssel zu einer vergessenen Ideen- und Vorstellungswelt schätzen. Es stellt nicht nur die jeweiligen Mythen selbst dar, die sich um eine der Personen ranken, sondern referiert auch die Auslegung, die diese Mythen bis hinein ins 19. Jahrhundert gefunden haben. Dazu liefert es eine ausführliche Ikonographie und einen Katalog der Bildthemen. Erfreulicherweise haben die Verfasser auch Quellen und Fundorte bereits im Text genau genannt und sich auch mit dem Anhang (Allgemeine Bibliographie, Quellen, Museen, Bildende Künstler, usw.) sehr viel Mühe gegeben. Trotz dieser Akribie ist das Buch aber gut ?lesbar? geblieben. Ein ungemein anregendes und faszinierendes Buch!
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Produkt-Bild: Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte

Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte von Klaus Dona, Reinhard Habeck

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,94

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3930219816, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte

5 Kundenrezensionen:

Unerklärliche Sachen sollten Wissenschaftler auch untersuchen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Autoren beschreiben ihre Suche nach mysteriösen, unerklärlichen Artefakten für eine Wanderausstellung (2000 und 2004) und beschreiben auch viele dieser Artefakte. Danach scheint es bereits vor mehr als 10 Millionen (bis vor 400 Millionen) Jahren (irdische) Humanoide gegeben zu haben.

Viele Eigentümer der Artefakte und die Aussteller-Autoren würden viele der Artefakte für eine wissenschaftliche Untersuchung in angemessenem Zeitrahmen (das von einem Wissenschaftler geforderte eine Jahr für eine Metall- und geologische Untersuchung ist m.E. ein absoluter Witz) zur Verfügung stellen. Es wäre ihnen egal, ob die Vermutungen über die Artefakte bestätigt oder diese bei der Untersuchung als Fälschung erkannt würden, beides wäre voll akzeptabel. Eine richtige Untersuchung müßte es allerdings schon sein, keine auf nichts als die momentane Lehrmeinung gestützte Wortphrase wie "das kann nur eine Fälschung sein".

Aber die Wissenschaftler kneifen, wie nicht anders zu erwarten, denn nicht eine eventuelle unbequeme neue Wahrheit zählt, sondern das Verbleiben im "anerkannten" Theorien-Umfeld. Komisch, manche Untersuchung könnte ja auch den Nachweis einer Fälschung erbringen und damit die Lehrmeinung stützen und dem Untersucher Ansehen einbringen.

Aber die meisten sind eben Kleingeister, die sich keinem Risiko aussetzen wollen. Jedoch richtige Umwälzungen erbrachten auf allen Gebieten immer nur die Wissenschaftler, die die Lehrmeinung ihrer Zeit auf den Prüfstand stellten und bereit waren auf Grund neuer Erkenntnisse die Lehrmeinung zu modifizieren und/oder die gängigen Theorien zu erweitern.

Bewahrer einer Lehrmeinung, die unbequeme Tatsachen nicht einmal untersuchen, sondern wie Vogel Strauß einfach nur ignorieren, haben noch nie wirklich große Leistungen zu Wege gebracht, hart ausgedrückt sind es lediglich wissenschaftliche Krämerseelen und Erbsenzähler.
Zeigt erst in der zweiten Hälfte die wahren Qualitäten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wie im Titel bereits angegeben, zeigt dieses Buch seine wahren Qualitäten erst in der zweiten Buch-Hälfte. In der ersten Hälfte geht es ausschließlich darum, wie schwierig es war, die Artefakte für die Ausstellung "unsolved Mysteries" zusammenzutragen. Das hat mich persönlich überhaupt nicht interressiert. Konnte man dem Buchtitel auch nicht unbedingt entnehmen.
In der zweiten Hälfte des Buches wird man aber dafür mehr als entschädigt. Es beinhaltet eine akribische Zusammenstellung aller möglichen Artefakte aus der Vergangenheit samt ihrer Eigenschaften. Diese sind auch alle als Foto abgebildet, so dass man einen besseren Eindruck hiervon bekommt.
Die Interpretation ist dabei etwas anders als bei Erich von Däniken. Es geht nicht darum zu beweisen, dass in der Vergangenheit Außerirdische die Erde besucht haben, sondern es wird vermutet, dass es vor unserer Zivilisation bereits mehrere hochentwickelte Zivilisationen gab, die alle durch Katastrophen ausgelöscht wurden. Und die aufgezählten Artefakte seien das einzige was von diesen Zivilisationen übrig blieb.

Übrigens: Von unserer Zivilisation wird nicht viel übrig bleiben. Außer strahlender Atommüll. Das steht nicht im Buch, ist aber meine persönliche Meinung.
Interessante Auflistung archäologischer Geheimnisse
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das vorliegende Buch enthält eine interrasante Auflistung archäologischer Fundstücke, die sich nicht so recht mit unserem angeblich festgefügten Weltbild zu vertragen scheint. Einige der dargestellten Artefakte beruhen allerdings eindeutig auf Fälschungen. Hierzu gehören Teile der Crespi-Sammlung oder die Tafeln von Michigan. Der ebenfalls abgebildete Kristallschädel wurde nachweislich im 19. Jahrhundert hergestellt und stellt kein Fundstück aus der Vorzeit dar.
Zugegebenermaßen war ich auch hinsichtlich eines 400 Millionen Jahre alten Schuhabdrucks skeptisch. Ich dachte, dass Derartiges nicht möglich sein kann. Irrtum! In einem anderen BuchGeheimsache außerirdisches Leben: Beweise für das Unmögliche fand ich hierzu jedoch eine detailliertere wissenschaftliche Analyse, die klar belegt, dass jener versteinerte Abdruck weder auf einer Fälschung noch auf einer Laune der Natur beruhen kann. Wer hinterließ vor 400 Millionen Jahren einen überdimensionalen Schuhabdruck auf der Erde? Ein Mensch kann es kaum gewesen sein.
Im Bann des Unerklärlichen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Haben wir das nicht schon bei Däniken gelesen? Hochmoderne Flugmaschinen, die durch die Mythen des alten Indien, Ägypten und Peru geistern, merkwürdige Mischwesen, kuriose Funde und seltsame gravierte Steine. Doch was auf den ersten Blick als ein weiterer Aufguß bekannter präastronautischer Thesen erscheint, erweist sich bei der Lektüre als wissenschaftlich hochbrisantes Thema, zu dem uns hier Klaus Dona und Reinhard Habeck eingeladen haben.
Selten verdienen Bücher das Prädikat: ?ausgezeichnet recherchiert, wirklich empfehlenswert". Dies ist eines davon. Die Arbeit der Autoren besticht durch wissenschaftliches Herangehen an die Thematik. Mit akribischer Recherche haben Dona und Habeck ein hervorragendes Buch auf den Markt gebracht - ein Buch, das schon jetzt den Status eines Nachschlagewerkes, eines kommenden Klassikers erfüllt. Die Autoren haben sich auf mehreren Kontinenten umgesehen, und bei ihrer Recherche den Rat von Experten verschiedenster wissenschaftlicher Gebiete eingeholt. Sie laden den Leser mit einer leicht verständlichen und spannenden Lektüre zu einer Reise in die immer noch geheimnisumwobene Frühgeschichte der Menschheit ein. Die im Buch beschriebenen Artefakte können derzeit im Rahmen der Ausstellung "Unsolved Mysteries - Die Welt des Unerklärlichen" im Zentrum Kreuzberg, Skalitzer Str. 135, Berlin, von jedermann besichtigt werden. Diese Ausstellung ist mindestens so empfehlenswert wie das vorliegende Buch. Es steht zu hoffen, von den beiden unermüdlichen Forschern bald mehr aus der Welt des Unerklärlichen zu hören oder zu lesen.
Excellent...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei Büchern dieser Art ist das Hauptproblem ja die Richtung, die dem Leser vermittelt wird. Da ist die Gefahr groß, dass in konkrete und daher spektakuläre und automatisch populäre Theorien abgeglitten wird und man sich weit vom Fakt entfernt.
Dieses Buch ist wohltuend anders. Mögliche Folgerungen aus dem Aufgezeigten werden zwar genannt, aber deutlich als Spektulation bezeichnet und nicht zum Hauptziel des Buches erklärt. Das Buch will aufmerksam machen und die gängige Schulmeinung über die Ursprünge der Menschheitsgeschichte hinterfragen. Und das zu recht...
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Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel von Israel Finkelstein

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 5,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423341513, Erscheinungsdatum: Dezember 2004
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen.
Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können.
Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren.
Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen.
Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. --Osseline Kind
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5 Kundenrezensionen:

Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.

Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.

Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.

Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
Glube und Wissenschaft - kein Widerspruch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Polemik gegen das Buch finde ich eher beschämend. Das klingt mehr nach "eingeschnappten Christ", der wissen will, dass die Bibel vom Himmel gefallen ist.
Die Frage, die sich Finkelstein stellt, ist eben jene jüdischer Geschichtsauffassung (vielleicht, weil selbst bei einem jüdischen Wissenschaftler etwas hängen bleibt...)

Ich bin Theologiestudentin und das Buch wurde mir zur Vorbereitung auf das Vordiplom von einem namhaften Göttinger Professor als Zusatzlektüre nahe gelegt. Sollte I. Finkelstein tatsächlich ein "fragwürdiger" Wissenschaftler und Autor sein, dann muss ich mich wohl fragen, weshalb das Buch anscheinend auch in Theologenkreisen nicht übergangen wird.

Über den reißerischen Titel mag man indes wirklich streiten, aber den Autoren nachzusagen, sie wollten Bibel und Glauben auf den Kopf und in Frage stellen, ist absoluter Nonsens.
Keine Posaunen vor Jericho
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich wurde auf das Buch durch eine Arte-Sendung ("die Enthüllung der Bibel 2006) aufmerksam. Es ist wirklich eine ultima ratio über die Entstehung der Bibel und müßte bei den 3 abrahamitischen Religionen eigentlich wie eine Bombe einschlagen. Genauso gut könnte man die Geschichten von Merlin in England oder das Nibelungenlied zu einem Volks-und Religionsepos machen. Demnach ist das Werk der Bibel eine gezielte Kompilation kursierender Geschichten, die teilweise bis zu 600 Jahren zurückliegen, im Kontext falsch zusammengetragen sind und ohne geschichtlichen, archäologischen Hintergrund. Darauf haben längst andere hingewiesen vor allem Freud in seinem Essay: der Mann Moses. Freud wird aber nicht eimal im Lit.Verzeichnis erwähnt. Der Mann Moses und die monotheistische Religion. Das Thema Moses wird im übrigen fast nicht behandelt, was bei der Fülle der Ansätze erstaunt.Interessant ist, dass die Wissenschaftler beide Juden sind. Eine Rektion aus Israel oder des jüdischen oder christlichen Kultus ist mir nicht bekannt.
Erstaunliches Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein erstaunliches Buch. Wir alle haben nicht nur im Religionsunterricht sondern auch in Geschichte gelernt, dass David und Salomon bedeutende Herrscher im alten Israel waren. Nur, die archäologischen Funde und andere Quellen sprechen dagegen. Geschichtsfälschung aufgrund poltischer Manipulation ist keine Erfindung der Jetztzeit, sondern fand schon im babylonischen Exil statt. Ein dekonstruktivistischer Blick auf Geschichtsmythen tut not, gerade im nahen Osten , wo ein blutiger Konflikt eine Folge von Mythen und märchenhafter Erzählungen von beiden Seiten ist.
Erfinderische Archäologie und Wissenslücken
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der umstrittene jüdische Archäologe Finkelstein behauptet, er könne durch seine archäologischen Forschungen zum ersten Mal die wahre Geschichte des antiken Israel präsentieren. Dabei entsteht beim Leser der Eindruck, als sei die Archäologie eine exakte Wissenschaft, deren Funde ein ganz bestimmtes Bild der Geschichte Israels abgeben. Doch wurde Finkelsteins Deutung der archäologischen Funde in ihrer letzten Konsequenz bisher nur von wenigen Archäologen geteilt. So kann die Wissenschaft beispielsweise nur ungenügend klären, wann oder warum die Texte der Bibel geschrieben wurden.Wenn man also aus der Zeit Salomos und Davids nur sehr wenige Dinge findet, heisst das noch lange nicht, dass der biblische Bericht darüber falsch ist. Schliesslich hat König David oder Salomo nicht für uns ein paar Ruinen konservieren lassen, damit wir uns in der Neuzeit noch etwas vom Glanz seiner Zeit ergraben können! Dass man behauptet noch nicht einmal den Grundriss des salomonischen Tempels gefunden zu habe, ist schlichtweg Ignoranz. Denn der britische Architekt und Archäologe Leen Ritmeyer ist seit einigen Jahren erfolgreich dabei, auf der Grundlage umfangreicher Vermessungsarbeiten am Tempelberg zunächst den Grundriss des herodianischen Tempels und davon ausgehend auch den Grundriss des salomonischen Tempels zu rekonstruieren.
Desweiteren..
Wenn man dieses Sammelsurium abenteuerlicher Spekulationen etwas näher unter die Lupe nimmt, muss man erneut zur Kenntnis nehmen, mit welchen unseriösen Mitteln hier gegen den Glauben der Christen gearbeitet wird: Peinliche Unkenntnis des Alten Testaments, einseitige Deutung archäologischer Funde, Fehler in der Auswertung der Daten ...
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Druiden: Von den magischen Kräften der Kelten von Alexander Lüdeke

Gebundene Ausgabe von Tosa
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 4,10

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3850031888, Erscheinungsdatum: Februar 2008
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2 Kundenrezensionen:

informativ
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sehr fesselnd und lehrreich. Man (n) kann es nur sehr schwer aus der Hand legen wenn man darin liest. Auch ist es sehenswert zu lesen weil viele Bilder darin enthalten sind, die einige Menhire zeigen. Dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen der sich mit der Materie befassen will oder auch für diejenigen, die sich schon länger damit auseinander setzen
Faszinierend und ausgewogen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses kleine Buch über die Druiden ist gut lesbar, liefert fundierte Fakten und ist auf dem aktuellen Stand der Erkenntnisse über die keltische Priester und/oder Schamanenkaste. Dennoch schafft es der Autor durchaus, die mystische Faszination, die viele an diesem Thema Interessierte bewegt, nicht zu vernachlässigen oder zu zerstören. Archäologische und historische Fakten werden genannt und mit der Realität von modernen esoterischen und religiösen Gruppen und Bewegungen verglichen, ohne mit dem wissenschaftlichen Zeigefinger oder der mesianischen Glaubensüberzeugung zu drohen. Das Buch ist nicht allzu dick (ca. 125 Seiten + nette Fotos) und bleibt daher auch manche tiefere Erörterung schuldig. Was es bietet ist einen vorurteilsfreien und durchaus umfassenden Überblick über das Thema, interessant für den kompletten Laien, der sich für "die Druiden" zu interssieren beginnt, wie auch für den thematisch bewanderten, der hier eine schöne Zusammenfassung der derzeitigen Erkenntnisse findet, die Lust auf mehr macht.
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Produkt-Bild: Rom: Aufstieg und Untergang einer Weltmacht

Rom: Aufstieg und Untergang einer Weltmacht von Simon Baker

Broschiert von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 12,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3150201608, Erscheinungsdatum: Februar 2008
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2 Kundenrezensionen:

Weltgeschichte spannend verpackt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vor vielen Jahren habe ich Latein in der Schule gehabt und interessiere mich immer noch für die Geschichte Roms.
Dabei ist dieses Buch außerordentlich interessant. Ein knapper, spannend zu lesender Überblick der in journalistischer Manier Weltgeschichte aufbereitet. Zentrale Figuren werden knapp, aber wohl fundiert und treffend beschrieben. Geschichte wird lebendig und spannend!
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Geschichts-Interessierten, für jede (Schul-)Bibliothek und alle Rom-Touristen.
Sicher nichst für Experten und Wissenschaftler, aber supergut zu lesen für den interessierten Laien.
Die ewige Stadt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch zeigt sich wie gut man Geschichte aufbereiten kann. Es werden die wichtigsten Ereignisse der römischen Geschichte dargestellt u. a. Cäsar, Nero, Vespasian, Konstantin und der Untergang Roms. Das Buch liest sich weniger wie ein Geschichtsbuch sondern vielmehr wie ein sehr spannendes Geschichten-Buch, die Fakten werden faszinierend geschildert, quasi so als würde der römische Staat noch einmal lebendig werden. Jeder, der sich mit dem Thema Rom befassen möchte, wird um dieses gut geschriebene Buch nicht herum kommen.
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