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Berlin unterm Hakenkreuz von Sven Felix KellerhoffBroschiert von berlin edition im be.bra verlagPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3814801474, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Wichtige Quelle zur Architekturgeschichte Berlins von 1933-1945 5 von 5 PunktenNeben den bereits erschienen Büchern "Berlin 1933-1934" und "Architektur in Berlin 1933-1945" ist das interessante Buch "Berlin unterm Hakenkreuz" eine wertvolle Ergänzung. Bemerkungswert sind die seltenen, teilweise bislang unveröffentlichen Fotografien und eine Liste der wichtigsten Dienst-Gebäude, welche in der Zeit des Dritten Reiches in der Hauptstadt entstanden. |
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Die Stasi und der Westen: Der Fall Kurras von Sven Felix KellerhoffGebundene Ausgabe von Hoffmann und CampePreis bei Amazon: EUR 21,00 ISBN: 3455501451, Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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Gerüchte machen Geschichte. Folgenreiche Falschmeldungen im 20. Jahrhundert von Lars-Broder Keil, Sven Felix KellerhoffBroschiert von Ch. Links VerlagPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 7,91 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3861533863, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 1., Auflage |
Eine Kundenrezension:Echte Krimis 5 von 5 PunktenEin Gerücht ist eine umlaufende Information aus unbekannter Quelle mit Hochkonjunktur in unsicheren Zeiten und nicht selten als "Ersatzöffentlichkeit" dienend. Ein Gerücht ist etwas, das man glauben möchte. Da werden Dinge gedeutet, gutgläubig veröffentlicht oder bewusst manipuliert. Da wird aus einem "vermutlich" ein "sicher". Im Kleinen bedeutet das: man wusste ja schon immer, dass die Meiern was mit dem Schulze hatte und dass Lehmann im Kaufhaus stiehlt. Doch müssen Gerüchte unbedingt Gegenstand eines Sachbuches sein? Auf jeden Fall. Denn die elf Fälle, die Keil und Kellerhoff in "Gerüchte machen Geschichte" zusammengetragen haben, bewegen sich "im Spannungsfeld zwischen Politik, Medien und Öffentlichkeit" und sind ? im Gegensatz zu den Gerüchten über Meier, Schulze und Lehmann - "von zentraler Bedeutung für Deutschland", weil sie "zu einem politisch wichtigen Ereignis führten", wie das Vorwort darlegt. Weil sie eben "Geschichte machten". Während die Einleitung noch staubtrocken wie eine Dissertation klingt, lesen sich die Fallbeispiele wie echte Krimis und schlagen den Bogen chronologisch von 1914 bis 1999. Wer ahnt schon, dass Gerüchte die Machtübernahme Hitlers begünstigten oder etwa die Nachkriegsordnung in Deutschland beeinflussten. Es gibt bewusst gestreute Gerüchte wie jenes von den von Amerikanern über der DDR abgeworfenen Kartoffelkäfern (diese Geschichte wird auch auf dem Titelbild aufgegriffen) und zufällig entstehende wie jenes vom belgischen Guerillakrieg 1914. Die Methodik der Autoren ist stets die gleiche: zunächst wird die Geschichte so geschildert, wie sie sich zum Zeitpunkt ihres Geschehens der Öffentlichkeit präsentierte. Dann wird auf historische Hintergründe eingegangen, um dann konsequent und detailliert die Tatsachen zu sezieren und darzulegen, was das Gerücht schließlich bewirkte, den historischen Kontext also. Mag man über die Gerüchte aus der Zeit der Weltkriege und der Hochzeit des Kalten Krieges noch den Kopf schütteln darüber, wie "so etwas" nur passieren kann, so geben gerade die letzten drei Fälle Aufschluss über das Empfinden von Involvierten. Haben sich im Kosovo-Krieg nicht die meisten gegen die Serben gestellt und die Luftangriffe 1999 nach dem Auftauchen geheimer Pläne toleriert, selbst die grünen Pazifisten? Und wie haben Sie die Nachrichten am 9. November 1989 über die Maueröffnung gedeutet? (Hier wurden die Nachrichten einschließlich die der seriösen "Tagesthemen" erst hinterher legitimiert, sozusagen als sich selbst erfüllende Prophezeiungen; Nachrichten, die eine Dynamik erzeugten, welche Tatsachen schaffte und Deutschland zweifelsohne veränderte). Und haben nicht alle kritischen Geister in den 80ern an die wissenschaftliche Fundierung des Waldsterbens geglaubt? Nach den damaligen Berechnungen hätten zur Jahrtausendwende die letzten deutschen Wälder verschwinden müssen. Gerade die letzten beiden Beispiele zeigen jedoch, dass Gerüchte auch Gutes bewirken können und wie machtvoll sie sind. Sie lassen Mauern brechen und sorgen für eine bessere Lebensqualität für alle durch strengere Umweltgesetze. Fast ist es schon unangenehm, daran zu erinnern, dass es sich bei den Auslösern auch hier trotzdem "nur" um Gerüchte handelte. Ich habe selten ein spannenderes Sachbuch gelesen, das bei allem seriösen Anspruch doch auch sehr unterhaltsam und kurzweilig ist. Die Arbeit der beiden Autoren kann man als akribisch und lückenlos fundiert bezeichnen, was schon der Blick in das 27seitige Quellenverzeichnis nahelegt. Wo Erkenntnisse nicht gesichert sind, wird dies ausdrücklich benannt. Denn eines wollten und mussten Keil und Kellerhoff auf jeden Fall vermeiden: dass nämlich der Eindruck entsteht, auch sie könnten bei ihren Recherchen Gerüchten aufgesessen sein. |
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Hitlers Berlin: Geschichte einer Hassliebe von Sven Felix KellerhoffGebundene Ausgabe von BebraPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 6,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898090612, Erscheinungsdatum: Januar 2005, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Aufschlussreich 4 von 5 PunktenMit Hilters erstem, kurzem Berlin-Besuch 1916 fing es an - und reichte bis zu seinen letzten Tagen im Führerbunker im Mai 1945: sein ambivalentes Verhältnis zur Reichshauptstadt. Verblüfft hat mich Kellerhoffs Darstellung, dass die Berliner Bevölkerung ihrem "Führer" gegenüber gar nicht so kritisch-distanziert eingestellt war, wie es immer wieder in anderen Quellen behauptet hat. Indem er Hitlers Aufenthalte in Berlin akribisch recherchiert hat, gelingt dem Autor eine faszinierende Darstellung eines Themas, von dem ich es zuvor gar nicht für möglich gehalten hätte, dass es für ein eigenes Buch taugt. Kellerhoff aber beweist das Gegenteil. Eine sehr aufschlussreiche Lektüre! Überraschende Lücke gefüllt 4 von 5 PunktenMag mag es kaum glauben: Unter den Zehntausenden Büchern, die über den Nationalsozialismus erschienen sind, gab es bislang keines, das sich dem speziellen Verhältnis von Hitler zu Berlin und von den Berlinern zu Hitler gewidmet hat. Diese Lücke hat Sven Felix Kellerhoff mit seinem Buch eindrucksvoll gefüllt. Der Autor kommt nach umfangreichen Recherchen zu dem Schluß, daß Hitler ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Reichshauptstadt hatte, die er 1916 zum ersten Mal besuchte. Er konnte sie über den Klee loben und attraktiv finden, um sie wenig später als schrecklichen Moloch zu beschimpfen. Hitler wußte, daß er die Berlin für seine politischen Pläne brauchte, entzog sich aber zugleich konsequent dem großstädtischen Leben mit seinen Theatern, Kneipen und Flaniermeilen. Kellerhoff räumt in seinem Buch auch mit Legenden auf. Anders als in der öffentlichen Wahrnehmung war Hitler während seiner Amtszeit in keiner Stadt so häufig wie in Berlin - nämlich jeden dritten Tag. Und: Die Berliner waren nicht so distanziert gegenüber dem "Führer" wie es nach dem Krieg häufig behauptet wurde. Wurde die NSDAP bei den Kommunalwahlen 1925 im Stadtteil Spandau lediglich von knapp 130 Stimmberechtigten gewählt, waren es nur acht Jahre später, im Frühjahr 1933, in ganz Berlin schon fast eine Million Wähler. Bei vielen Büchern, die in diesen Tagen zur NS-Zeit erscheinen, wird versucht, mit reißerischen Titeln und Thesen für Aufmerksamkeit zu sorgen. Kellerhoff setzt dagegen auf eine seriöse Vorgehensweise und überdies auf eine gut lesbare Darstellung. |
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Die Fluchttunnel von Berlin von Dietmar Arnold, Sven Felix KellerhoffBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,72 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609341, Erscheinungsdatum: November 2009 |
Eine Kundenrezension:Die Fluchttunnel von Berlin 5 von 5 PunktenEin exzellentes Buch. Faktenreich. Hintergründe. Angaben zu weiterführendem Material. Besser geht es nicht. Werner Kließ |
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Der Reichstagsbrand: Die Karriere eines Kriminalfalls von Sven Felix KellerhoffBroschiert von be.bra verlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 7,45 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898090787, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Das Buch ist eine Schande 1 von 5 PunktenDieses Buch ist ein Witz und es mag Zufall sein, dass es rechtzeitig zum Erscheinen des Buches "Der Reichstagsbrand" von Bahar und Kugel herauskam. Ich glaube eher, dass es ein schnell zusammengeschustertes Provisorium ist, dass die These von der Täterschaft der Nazis widerlegen soll, und damit auf die Theorien von Bahar und Kugel gegenwirken soll. Immer noch ist der Reichstagsbrand ein Politikum, dessen wahre Hintergründe verschleiert bleiben müssen. Zu viel Unangenehmes würde sich nur verbreiten. Die Bürger könnten ins Grübeln kommen. Der Reichstagsbrand ist das klassische Beispiel dafür, wie Machteliten einen Terroranschlag inszenieren, um dann anschließend in einem Rundumschlag "gegen den Terror" sämtliche Bürgerrechte ausschalten und die Herrschaft an sich reißen. Das Versagen der Medien, oder besser: das Mitspielen der Medien in einer groß angelegten Manipulation und Propagandamaschine ist ein Teil des Ablaufs. Dieses Buch hier ist nur ein weiterer Baustein zur Verschleierung der Wahrheit, bzw. zum Verbreiten der Lüge, Marinus Van der Lubbe habe den Brand alleine gelegt. Rein physikalisch war er dazu gar nicht in der Lage. Die vorgebrachte "Backdraft-Theorie" ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten und genauso schundhaft wie all die offiziellen Erklärungen zum 11. September. Man darf nicht alles glauben, nur weil ein "Wissenschaftler" es behauptet. Ruhe weiter sanft, wer diesem Buch Gehör schenken will. Klarheit in der Debatte 4 von 5 PunktenZiemlich interessantes Sachbuch, was noch einemal die ganze Debatte um den Reichstagsbrand aufrollt. Wer im Zuge der Berichterstattung über den Brand Klarheit braucht, findet hier Antworten. Auch sehr eindrucksvoll: Bilder von den Löscharbeiten zeigen wie z.B. wie riesige Feuerwehrschläuche in die Gänge des Reichstages gehen. Fazit: gutes und verständliches Buch zum Thema! |
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Die Fluchttunnel von Berlin von Dietmar Arnold, Sven Felix KellerhoffGebundene Ausgabe von Propylen-VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 7,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3549073410, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Eine Kundenrezension:Die Fluchttunnel von Berlin 5 von 5 PunktenEin exzellentes Buch. Faktenreich. Hintergründe. Angaben zu weiterführendem Material. Besser geht es nicht. Werner Kließ |
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Der Diktator und der Künstler von Arno - Kellerhoff, Sven Felix BrekerTaschenbuch von Presse- und Informationsamt des Landes BerlinDer Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden. ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
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Rote Armee Fraktion: Was stimmt? Die wichtigsten Antworten von Sven Felix KellerhoffBroschiert von Herder, FreiburgPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 2,23 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451057719, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Zu einseitig 1 von 5 PunktenDie Darstellung der Ereignisse ist sehr einseitig und dogmatisch. Dazu kommt, dass die meisten Thesen leider nicht durch Fakten belegt werden. Das Buch schildert ausschliesslich die Meinung des Autors und besteht im Wesentlichen aus Passagen, die nicht sorgfaeltig recherchiert erscheinen. Jeder, der die bei weitem besseren Werke wie Austs "Baader-Meinhof-Komplex" oder Peters "Toedlicher Irrtum" gelesen hat, haette ein besseres und objektiveres Buch schreiben koennen. Nicht zu empfehlen. guter Überblick- sehr meinungslastig 3 von 5 PunktenDas Buch stellt einen guten Überblick über die Geschichte dar. Kellerhoff arbeitet für den Springerverlag, der damals ein Feind der Studentenbewegung war. Er schwächt vergangene und heutige Missstände ab. Antworten???? 1 von 5 PunktenWer nach Antworten zum Thema RAF sucht wird hier keine finden, zumindest keine die mit Fakten belegt sind. Der Autor scheint hier vor allem seine eigene Meinung zu vertreten. Historiker sollten meines Erachtens neutral und sachlich bleiben. Zum Thema wurde anscheinend null recherchiert. Das wenige was das Buche an Fakten zu bietet hat ist mehr oder weniger aus anderen Büchern abgeschrieben. Kurz, teilweise leider zu kurz! 3 von 5 PunktenAlles in allem eine recht gelungene Zusammenfassung. Die Anfänge allerdings, z.B. die Erschießung von Benno Ohnesorg, welche eine wesentliche Rolle spielte, wird leider zu kurz behandelt. Daher erscheint es, als wenn die RAF plötzlich aus dem Hut von Andreas Baader (?) gezaubert wurde. Schade! sowas kann nur von der Springerpresse kommen... 1 von 5 PunktenAls ich mir dieses Buch kaufte tat ich dies in der Hoffnung, hier ein kontroverses Nachschlagewerk gefunden zu haben. Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. Allein schon der Untertitel "Was stimmt" spricht für sich: Die Arrogganz, mit der der Autor seine sichtweisen als das darstellt, was gfälligst als Bare Münze genommen werden soll, und die schon in diesen zwei Worten erkennbar ist, zieht sich wie ein Roter Faden durch das ganze Buch. In -zugegeben- besten Journalistendeutsch formuliert er seine Behauptungen, und zwar auf derart manipulative art und weise, dass dem Leser erst auf den zweiten Blick auffällt, dass er diese Behauptungen durch keinerlei Fakten unterstreichen kann. In diesem Schreibstil bezichtigt er neben der RAF die gesamte Protestbewegung der Paranoia, stellt die Missstände der Gesellschaft, die durch diese Bewegung ans Tageslicht gekommen sind als Hirngespinst dar und präsentiert den damals eben noch nicht völlig freiheitlich demokratischen Staat bar jeder mittlerweile auch weitgehenden annerkannten realität als reines opfer. Die weit brachialer formulierten öffentlichen Hasstiraden der springerpresse, die erheblich zur Eskalation der damaligen konflikte beitrugen erwähnt er dabei so gut wie garnicht- klar, denn als Mitarbeiter des springerblattes DIE WELT will er natürlich nicht sein eigenes Nest beschmutzen. in meinen augen ist dieses Buch nichts als ein neokonservatives propagandistisches Machwerk, von einem Kauf ist abzuraten. |
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