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Der Fall Sarrazin: Verlauf einer gescheiterten Tabuisierung von Institut f. StaatspolitikBroschüre von Verein für StaatspolitikPreis bei Amazon: EUR 5,00 ISBN: 3939869155, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1., Auflage |
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Weggetreten: Die sonderbare Welt der Bundeswehr von Mark PätzoldTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453601572, Erscheinungsdatum: August 2010 |
Eine Kundenrezension:KzH bis DZE, Uffze, Stuffze und Lametta 4 von 5 PunktenPätzold, nach Verlagsangaben ehemaliger Fallschirmjäger, nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die Grundausbildung bei der Bundeswehr. Angefangen bei der Musterung, lernen wir nach und nach Bürokratie, Personal, Vorschriften und Gewohnheiten, Besonderheiten und Skurrilitäten des Bundeswehralltags kennen, einschließlich der auffälligen Vorliebe für Abkürzungen ("KzH bis DZE" heißt "Krank zu Hause bis Dienstzeitende"). Die Themen sind nach Themengruppen gruppiert, so gibt es ein Kapitel über die Einkleidung ("Passt!"), eines über den Start in der Kaserne, eines über die Formalausbildung usw. Ob immer alles genauso stimmt, wie Pätzold es darstellt, vermag ich als "Nichtgedienter" nicht zu beurteilen - wenn nicht, ist es aber glaubwürdig erfunden. Zugleich machen wir Bekanntschaft mit der bundeswehrspezifischen Sprache. Die Begriffe sind nicht immer selbsterklärend, weswegen wir sie anschaulich erläutert und - wo nötig - auch hergeleitet bekommen. Bisweilen, wen wollte das wundern, ist der Militärjargon überaus rustikal - Zartbesaitete seien hiermit gewarnt. Und nicht zuletzt: bei alledem vergißt Pätzold nicht, die problematischen historischen Bezüge mancher Rituale anzusprechen. Wer also mitreden will, wenn die Kumpels von Bundeswehrzeiten reden, findet hier reichlich Informationen, Sprüche und Insidertips. Wer nochmal zurückdenken will, wie es damals war beim Bund, wird vermutlich hier und da versonnen grinsen, wenn plötzlich Erinnerungen hochkommen. Und wer schon länger wissen will, warum der Freund/Sohn/... sich manchmal so komisch verhält, seit er beim Bund ist, wird hier Erklärungen finden. Einen Stern ziehe ich ab, weil die Komik gelegentlich etwas bemüht und die eine oder andere Anspielung ein bißchen plump daherkommt. Davon abgesehen ist es flott und sehr unterhaltsam geschrieben, auch für Zivis und Ausgemusterte ein Vergnügen. Lesen! |
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Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre von Günter Wöhe, Ulrich DöringGebundene Ausgabe von VahlenPreis bei Amazon: EUR 29,00, Angebote ab EUR 16,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3800635240, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 23., vollständig neu bearbeitete Auflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionMehr als eine Million verkaufte Exemplare dürften eigentlich Qualitätsausweis genug sein. Doch der Wöhe ist kein Werk, das sich auf seinem hervorragenden Ruf ausruht, sondern sich den universitären Anforderungen sowie den Entwicklungen in der betriebswirtschaftlichen Praxis laufend anpasst -- für Studierende ist der Band ohne Einschränkung zu empfehlen. Wöhe hat die flächendeckende Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge zum Anlass genommen, den Grundlagenteil gestraffter und die Unternehmensführung noch ausführlicher als bisher darzustellen (auf knapp 200 Seiten). Hier sind es vor allem die Bereiche Shareholder-/Stakeholderansatz, Corporate Governance, Planung und Entscheidung, Organisation, Personalwirtschaft, Kontrolle und Informationswirtschaft, die auch in didaktischer Hinsicht gewonnen haben. Im Themenbereich Investition und Finanzierung finden sich nun auch Kapitel zum Kredit-Rating und zu Basel II sowie im sechsten Hauptabschnitt zur internationalen Rechnungslegung (IFRS). Ein wichtiger Hinweis für Studierende: Es liegt auch ein Übungsbuch vor -- eine absolut sinnvolle Ergänzung zum Lehrbuch mit 500 Fallaufgaben und ausführlichen Lösungen. Fazit: Neben Studierenden können auch Schüler, Dozenten und Lehrer dieses Grundlagenwerk hervorragend als Arbeitsgrundlage und zum Nachschlagen verwenden. -- Hans Jürgensen, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Perfekt für das Grundstudium 5 von 5 PunktenJeder Student kennt es. Ein Prof zeigt oder nennte eine Liste mit ca. 10 Bücher, welche er alle gut findet und wovon man die meisten besitzen sollte. Jedoch reicht für den Einstieg und das Grundstudium dieses Woche vollkommen aus. Ich studiere zwar kein BWL, aber gerade in anderen Wirtschaftsstudiengängen wie Wirtschaftsingenieur, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspsychologie ... etc deckt das Buch einen weiten Bereich ab. Ich habe mir das Buch gekauft und sollte in diesem Buch etwas fehlen, so greif ich auf unsere große Mensa innerhalb der Universität zurück. Jedoch findet man in diesem Buch viele anschauliche Übersichten und alles ist gut erklärt. Für ein reines BWL-Studium wird es jedoch sicherlich nicht ausreichen, da sollte man sich entsprechenden Fachbücher über die einzelnen Bestandteile der BWL holen. Als Anfangslektüre ist es sehr gut. Neue Version Bitte 5 von 5 PunktenMein absolutes lieblingsbuch, ich empfehle aber auf die 24Aufl (in Vorbereitung für Sept10) zu warten, in 23 sind die Etwa 200 Seiten zum Thema Jahresabschluss durch das Bilanzmodernisierungsgesetzt out of date. Zum Standard erhoben 5 von 5 PunktenAuch heute dient mir die vorliegende Publikation manchmal noch als Nachschlagewerk, waehrend des Studiums war sie unabdingbar. Natuerlich gibt es mittlerweile die x-te ueberarbeitete Version, die den betrieblichen wie auch wirtschaftlich veraenderten Rahmenbedingungen gerecht wird. Thematisch sind alle Teilbereiche der Btriebswirtschaft in dem mittlerweile als Standard definierten Werk von Wöhle enthalten. Nicht immer gehen die Aussagen bis ins letzte detail, was sich schon durch den Titel "Einfuehrung in ..." ausschliesst, wer sich jedoch zu dem einen oder anderen Sachgebiet vertiefende Literaturhinweise wuenscht, wird im Anhang fuendig. Somit liefert Wöhe nicht nur inhaltlich einen hervorragenden Ueberblick, sondern benennt auch die fuer die Betriebswirtschaftslehre wesentlichen Autoren, die einen nicht nur waehrend des Studiums begleiten, sondern auch darueberhinaus. Und das Ganze in einer sprachlich verstaendlichen Form. Ein Muss fuer Theoretiker und Praktiker gleichermassen. Kaufen. Preis+Leistung = Top 5 von 5 PunktenEmpfehlenswert für alle, die BWL als Grundfach haben! Fazit: Sehr gut!! Das Buch dass wirklich JEDER versteht 4 von 5 PunktenDieses Buch liest sich bei Recherchen beinah von selbst. Die Grafiken sind hilfreich und alles ist leicht verständlich. Weitaus verständlicher als manches Skript oder die Professoren :) |
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Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten von Bruno BanduletGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3942016354, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Vom Wirtschaftswunder zum Wirtschaftskrasch,- oder alles läuft nach Plan... 4 von 5 PunktenJames Warburg 1950:"Wir werden eine Weltregierung haben,ob es Ihnen gefällt oder nicht...entweder durch gewaltsame Eroberung oder durch freiwillige Zustimmung"... Wen wundert`s da noch das wir jetzt den EURO haben, der von unseren Führern "einfach so" natürlich nur zu "UNSEREM BESTEN"(-wie immer!) beschlossen wurde.-Ob es uns gefällt oder nicht!!! Da sich bereits am 24.10.1999 dem Tag der Vereinten Nationen in New York Politiker aus 56 Nationen (darunter auch Deutschland)zur Unterzeichnung der "Charta für die Globale Demokratie" an den runden Tisch setzten, welche die Grundprinzipien für die künftige "Eine-Weltordnung" enthält, und das ob.gen.Buch Vorraussagen über die Zukunft trifft, möcht ich hier einige Gedanken teilen, da diese "CHARTA" Punkte enthält die uns und künftige Generationen betreffen. Im obigen Buch aber leider nicht ausreichend Erwähnnung finden. Die Unterzeichnerstaaten verplichteten sich also zu folgender Zielumsetzung: 1.alle nationalen Behörden werden zusammengefaßt und der UNO unterstellt. 2.Die Kontrolle aller Finanzinstitute werden der Uno unterstellt. 3.Einführung von Steuern zugunsten der UNO. 4.Abschaffung des Einspruchsrechts der Mitglieder des Sicherheitsrates. 5.Einführung einer UN-Armee die nicht unter der Kontrolle von Staaten steht. 6.Abschaffung aller nationalen Armeen und Registrierung aller Waffen. 7.Einführung eines Weltgesundheitssystems. 8.Einsetzung eines Weltgerichtshofes, dem sich alle Nationen zu unterwerfen haben. 9.-11.Einführung eines globalen Umweltprogramms. 12.Vollständiger "Schuldenerlaß" für alle Länder der 3.Welt(Wenn diese Ihre Rohstoffvorkommen dafür hergeben!),-gleichzeitige Einführung einer globalen Rohstoffverteilung. Wer die aktuelle Weltlage verfolgt erkennt sofort das rasant an der Umsetzung dieser Ziele gearbeitet wird(Dezimierung unserer Armee...)und Teilziele (Gerichtshof...)schon erreicht sind.Je zentralisierter alles wird umso näher sind wir der EINEN WELTORDNUNG, die auch ein EINHEITLICHES ZAHLUNGSMITTEL beinhalten wird. Und das wird laut "EURO-WELTREGIERUNG",kein Dollar oder Rupien,DM oder sonst was sein,sondern ein Chip an dessen Einführung schon jetzt fieberhaft gearbeitet wird. So lesen wir z.B. am 27.04.1998 im Leitartikel des Time Magazin "künftig werde das Geld oder Kreditkarten in einem implantierten Chip unter der Haut implantiert." Der von der Firma "Applied Digital Solutions" in Reiskorngröße produziert wird. Wer sich in der aktuellen Presse diesbezüglich informiert sieht schnell, wie weit die Einführung des GPS-Satelliten gesteuerten Chips gekommen ist. Der wie sein Entwickler Dr. Peter Zhou sagt "Leben retten + die Lebensqualität verbessern soll". Was bei Tieren schon normal ist,wird bei vielen Menschen weltweit z.Z.eingeführt. Denn viele Leute freuen sich auf diese neu gewonnene "Sicherheit", über die man uns weltweit überall orten,alles für uns regeln,+ zur Not sogar(laut Artikel)ruhig stellen oder auch töten kann. Weltpolitisch gesehen geht es also wie im Buch "Die letzten Tage des Euro" beschrieben immer mehr in Richtung Zentralisierung:-der Macht,-der Personen bezogenen Daten,-der Volkswirtschaften,-Länder(-Grenzen),-Rohstoffaufteilung,und Entmündigung der Bürger unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung.Da plötzlich in der Welt (wie aus dem Nichts) überall die bösen Terrorristen auftauchen, vor denen wir uns nun wie einst vor dem Ostblock beschützen müssen(der wie geschichtlich recherchierbar ist vom Westen finanziert wurde) Der Wirtschaftkrasch ist gewollt und wird wie der 11.September kommen, egal wie gekonnt das "hochdekurierte Eperten" dementieren. Denn wenn alles was wir gewohnt sind auseinander bricht, kann man in dem entstehenden VAKUUM eine neue Weltordnung einführen. Individualität (Freiheit)weicht Globalismus(Abhängigkeit). Schlußgedanken: Natürlich ist für die "Eine Weltordnung" nicht stimmig das monarchische Machtstrukturen und von Rohstoffen unabhängige Staaten(wie der Irak),oder Länder mit starken Volkswirtschaften(Deutschland, Österreich, Niederlande)"für sich" exestieren,bzw "Niemandsländer" wie Tibet das Monopol auf die Resource Wasser haben. Also werden wenn nötig Kriege inszeniert(Irak),Attentate beschlossen(11.Sept.:)und Länder mit massiven Schulden in den Ruin getrieben,um die Menschen gefügig zu machen.Zufällig haben rechtschaffene Politiker die sich dagegen stemmen plötzlich einen "kleinen Unfall"(Kennedy,aber auch Barschel...)und weiter gehts mit "Status Quo".Die Grundrechte werden weiter (zum Wohle des...)unterwandert und der "Kleine Mann" der sein "bis`chen Sicherheit" nicht verlieren will, schluckt bereitwillig die Beschlüsse die von OBEN kommen. Schließlich sind es ja die "Volksvertreter die vom Volk fürs Volk" eingesetzt wurden, auch wenn diese leider nicht immer (wie beim Euro) für`s Volkes entscheiden. Letztlich können sie den Strom ,das Wasser, die Fernwärme,das Haus,die Rente oder sogar die Freiheit wegnehmen. Und da die Polizei/Armee-macht in den Händen der Einen-Welt-Regierung ist, was will man da tun? Die Antwort ist einfach: AUFWACHEN!!!, sich informieren und Bücher wie diese lesen. M.L. über das Geld, dass wir nicht wollten 5 von 5 PunktenAuf ungewohnt offene Art und Weise wird dem Leser in diesem Buch Einblick hinter die Kulissen von Finanz - und Wirtschaftsmärkten gewährt. Zum Teil ist es erschreckend wie die Wissenschaftler vor Jahren bereits vor Fehlentwicklungen gewarnt haben und wie nun mitzuerleben ist, wie diese Vorhersagen auch eintreffen. Dr. Bruno Bandulet kann wohl als Eurokritiker der ersten Stunde bezeichnet werden. In seinem Buch beschreibt er die heikle Karriere des Euros in mehreren Kapiteln: In die Zeit da die Euroeinführung geplant wurde, geht das erste Kapitel zurück. Der damalige Bundesbankpräsident Welteke wurde beispielsweise gefragt warum es zum Euro keine Volksabstimmung geben könnte. Einfache, aber ehrliche Antwort von ihm: "Sie wäre negativ ausgegangen." Da schüttel ich als Leser nur den Kopf und erinnere mich noch daran, dass diese ehrliche Antwort nicht mal von einem superehrlichen Politiker kam. Welteke stolperte wenig später über eine Spesenaffäre und ging und wurde nicht mehr gesehen. Im zweiten Kapitel erfährt der Leser wie Geld produziert wird und warum wir uns ab sofort an Krisen zu gewöhnen haben. Krisen, wie die Finanzkrise oder die Griechenlandkrise, so der Autor, werden ab sofort zu unseren ständigen Begleitern gehören. Wenn das alles stimmt, was ich im dritten Kapitel über die Herren Kohl und Waigel zu lesen bekomme, dann frage ich mich, sind wir eigentlich schon eine Bananenrepublik oder ist das wirklich Politik was dort beschrieben wird? Im nächsten Kapitel erinnert der Autor uns daran, dass wir selber, die harten Eurokriterien gebrochen haben. Da fragt man sich schon als Leser, warum beschließt der Bundestag erst so hohe Kriterien für den Euro und es geschieht dann nichts wenn sie kurze Zeit später gebrochen werden? Über den verdeckten beziehungsweise ganz offen geführten Währungskrieg zwischen Dollar und Euro, der Anfangs gar nicht so schlecht für den Euro aussah, informiert Dr. Bandulet im 5. Kapitel. Im darauffolgenden Kapitel kommen dann bekannte Persönlichkeiten zu Wort, die von Anfang an Gegner des Euros waren. So meinte beispielsweise Prof. Giersch 1989, als Präsident des Instituts für Weltwirtschaft: "In einer offenen Gesellschaft, in der die Anleger Alternativen haben, ist ein Wechsel von einer guten zu einer eher fragwürdigen Währung ein Wagnis ohne Beispiel." Auch an dieser Stelle frage ich mich: Warum hören Berufspolitiker so selten auf Wissenschaftler? Im letzten Kapitel beschreibt der Autor den heutigen Ist - Zustand. Er denkt über die Rückkehr der D - Mark nach und er fragt wie lange eine Demokratie gegen den Volkswillen regieren kann. Dieses Buch zeigt noch einmal mit sehr klaren Worten was geschieht wenn das Projekt Euro schief geht. Es kann nicht zusammenwachsen, was nicht zusammenpasst. 4 von 5 PunktenDie meisten Deutschen hätten sicher nicht viel gegen eine Währungsunion zwischen Deutschland und den skandinavischen Staaten einzuwenden. Auch die Niederlande, Österreich oder die Schweiz wären für uns kein Problem. Doch dann gehen uns in Europa auch schon die Kandidaten aus. Mit den genannten Ländern verbinden uns viele Gemeinsamkeiten, vor allem aber ein ähnliches Denken und Wirtschaften. Doch uns wurde 1999 (als Buchgeld) eine Einheitswährung aufgezwungen, die lediglich eine politische Konstruktion ist, jedoch kein belastbares ökonomisches Fundament besitzt. Leider verstehen Politiker in der Regel nur sehr wenig von Wirtschaft und glauben zudem auch noch, dass sich ökonomische Gesetze nach ihrem Willen richten. Über diesen Zustand und seine gravierenden Folgen im Fall des Euro berichtet das schmale Buch von Bruno Bandulet. Im ersten Kapitel diskutiert der Autor unter anderem die gegenwärtige durch Griechenlands verschleppte Staatspleite offen zutage getretene Krise des Euro. Sein Schreibstil ist besonders am Anfang teilweise etwas holprig, seine Gedankenführung neigt bis zum Ende mitunter zur Sprunghaftigkeit. Bandulet zeigt im zweiten Kapitel, dass unser Papiergeld, das immer auf Schulden beruht und keinen inneren Wert besitzt, zwangsläufig zu Inflation und Krisen führen muss, weil es beliebig "geschöpft", also aus dem Nichts erzeugt werden kann. Im dritten Kapitel wird der Weg zum Euro über den Vertrag von Maastricht beschrieben. Helmut Kohl opferte die D-Mark völlig unnötig der deutschen Einheit und glaubte dabei naiv, er könne die neue Währung so ausgestalten, dass sie der zu Grabe getragenen D-Mark ähnelt. Doch von dieser Absicht ist er in der Folge nach und nach zurückgewichen. Der Autor erklärt die einzelnen Verhandlungserfolge der Südländer und die schrittweise Aufweichung einstmals festgeschriebener Verpflichtungen der Euro-Länder. Das setzt sich im folgenden Kapitel fort, in dem wir außerdem lernen, dass der Autor einst zu den Gründungsmitgliedern des Bundes Freier Bürger gehörte, der sich als Partei zu etablieren versuchte und massiv gegen den Euro auftrat. Diese Partei scheiterte ähnlich wie eine andere, weil es eben nicht ausreicht nur gegen etwas zu sein. Die Euro-Erschaffung war von Anfang an eine Fehlgeburt. Das begann lange vor seiner unmittelbaren Einführung und kulminierte in den sogenannten Konvergenzkriterien, die in sich schon eine Farce waren und witzigerweise mit einem festen Termin der Euro-Einführung gekoppelt wurden. Und das setzte sich später mit der schrittweisen Aufweichung des "Stabilitätspaktes" fort, den inzwischen auch offen sowieso keiner mehr einhält. Die meisten Euro-Gegner haben anfangs nicht gesehen, dass ökonomische Fehlkonstruktionen nie sofort zu Katastrophen führen. Zunächst vollzieht sich immer ein Anpassungsprozess an die neuen Regeln. Erst wenn dieser vollendet ist, beginnen die Geburtsfehler ihre fatale Wirkung zu entfalten. Doch auch das braucht Zeit, zumal darüber hinaus eine weitere verzögernde Wirkung ins Spiel kommt. Dazu schreibt der Autor treffend:"...Politiker (neigen) nicht dazu, einen Kurs, der sich als falsch erwiesen hat, nur deswegen zu ändern. Sie beantworten selbst geschaffene Probleme damit, dass sie sie mit der Erzeugung neuer zu kurieren versuchen." Im fünften Kapitel befasst sich der Autor mit dem Verhältnis von Euro und Dollar, dem Fed-System und der Frage, wie Wechselkurse zustande kommen. Schließlich vertritt er in diesem Abschnitt die wohl richtige These, dass die US-Finanzbranche die in den USA entstandene Finanzkrise geschickt exportierte, um so wieder einmal eine Krise einer fremden Währung zu erzeugen, die in der Konsequenz dem schwächelnden Dollar hilft. Aus der so entstandenen starken Verschuldung europäischer Banken in US-Dollar erklärt sich nämlich die für viele überraschende Stärke der US-Währung in der letzten Zeit. Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie es sein konnte, dass sich niemand in den Führungsgremien der EU für die sich schon mit dem Euro-Beitritt Griechenlands abzeichnende Krise interessierte. Griechenland erfüllte nie die Beitrittskriterien und wurde zunehmend leistungsschwächer. Doch erstens erfüllten die sogenannten europäischen Kernländer die Kriterien ebenso nicht und zweitens möchten die EU-Planwirtschaftler möglichst viele europäische Staaten unter die Fuchtel der Eurokratie bringen. Denn es ist eben nicht der Gedanke der Liberalisierung und der Freiheit, der die Europa-Ideologen antreibt, sondern der Wille zur Gleichmachung unter der Allmacht einer zentralistischen Bürokratie. Der Autor beschreibt diese Entwicklung sehr eindringlich. Im letzten Kapitel zeigt Bandulet, dass der Sündenfall inzwischen eingetreten ist. Seit Mai 2010 ist die Marke "Euro" endgültig zerstört. Erstmals und gegen ihre vorgeblichen Prinzipien kaufte die EZB Staatsanleihen südeuropäischer Länder auf. Damit verlor sie endgültig ihre Unabhängigkeit und wurde, wie im Lissabonner Vertrag bereits von den meisten unbemerkt festgeschrieben, zu einem Organ der EU. Der Euro ist seitdem mit der D-Mark nicht mehr vergleichbar, sondern tendenziell eine Weichwährung. Aus einer angeblichen Währungsgemeinschaft ist nun eine Transfergemeinschaft geworden, deren Hauptzahler Deutschland ist. Dass dieser Zustand zwar noch eine Weile anhalten kann, aber nicht von Dauer sein wird, ist wenigstens mathematisch offensichtlich. Das Buch enthält ein Nachwort, indem der Autor einige kurze Bemerkungen über Strategien macht, mit denen sich der deutsche Steuerzahler vor der zu erwartenden Katastrophe wenigstens einigermaßen schützen kann. Schließlich endet das Buch mit einer Tabelle über das BIP in verschiedenen Euro-Staaten und mit einigen unkommentierten und lieblos angehefteten Charts zum Verhältnis von Gold und Aktienindizes und zu verschiedenen Cross Rates von Währungen. Fazit. Dieses Buch zeigt wie die Deutschen um ihre einst so stolze Währung und damit um ihren Wohlstand betrogen wurden. Das Ende ist noch offen, aber eine Besserung der Lage scheint ausgeschlossen. Obwohl der Text wirklich interessant ist, viele Informationen enthält und historische und manchmal auch ökonomische Zusammenhänge verdeutlicht, hätte man aus der Idee wesentlich mehr machen können. An vielen Stellen hätte ich mir eine klarere Gedankenführung gewünscht. Ohne ausführlich darauf einzugehen, warum diese Währungsunion nicht funktionieren kann, verlegt sich der Autor im Wesentlichen darauf zu berichten, wie wir Schritt für Schritt getäuscht wurden und was uns wahrscheinlich noch erwartet. |
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Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx, Friedrich EngelsTaschenbuch von Reclam, DitzingenPreis bei Amazon: EUR 3,00, Angebote ab EUR 1,52 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150083230, Erscheinungsdatum: 1986 |
5 Kundenrezensionen:Manifest der Kommunistischen Partei 5 von 5 PunktenEin Buch, das in die Köpfe und in die Bücherschränke aller Menschen gehört. Die Idee, eine kommunistische Gesellschaft zu schaffen, ist zwar schon 160 Jahre alt, jedoch immer noch jung, und von der Realität sind wir "meilenweit", ja Jahrhunderte entfernt. Leider. Mit freundlichem Gruß und dankeschön für die stets schnelle Belieferung G.Runge Historische Altlast 1 von 5 PunktenWas bleibt vom Marxismus nach über 160 Jahren ? Karl Marx gebührt der Verdienst, dass er neben vielen anderen sozial orientierten Menschen seiner Zeit auf das Elend und die Not der Arbeiter zu Beginn der Industrialisierung aufmerksam gemacht hat. Seine politische Theorie über Staat und Gesellschaft ist falsch. Nicht nur, weil sie nach über 160 Jahren von der Geschichte widerlegt worden ist. Die von Marx gemachten Vorhersagen über den Geschichtsverlauf sind nicht eingetroffen. Aber gerade aus der Behauptung heraus, den Geschichtsverlauf vorhersagen zu können, erhob er den Anspruch auf die "Wissenschaftlichkeit" seiner Ausführungen zum Sozialismus. Schon zu seinen Lebzeiten wurde der Marxismus stark kritisiert und in Teilen widerlegt. Die reformerischen Ansätze von Eduard Bernstein waren ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Marx wird immer wieder als Verdienst angerechnet, dass er die Konzentration des Kapitals im Kapitalismus vorhergesagt hat. Da war er aber nicht der Einzige, sondern einer von vielen seiner Zeitepoche. Um diese Tendenz zu erkennen, muss man keine große Leuchte sein. Trotz der gegenwärtigen Krise wird es keinen Zusammenbruch des Kapitalismus auf der Welt geben, weil der Kapitalismus trotz aller Fehler und Krisen funktioniert. Wichtig ist, der Marktwirtschaft Regeln zu geben und für eine ausreichende Umverteilung über den Staat durch eine angemessene Sozialpolitik zu sorgen. Zu nennen ist unter anderem auch die ablehnende Haltung von Marx zum demokratischen Verfassungsstaat. Er ist der einzig richtige Weg, um über demokratische politische Prozesse eine gerechte Verteilung des Bruttosozialproduktes anzustreben. Die Auffassung von Marx über Demokratie und Staat führt zwangsläufig zum Totalitarismus. Was den Punkt betrifft, empfehle ich die Lektüre von Hannah Arendt. Wenn ich an Karl Marx denke, denke ich vor allem an die Millionen Menschen, die im Namen seiner Ideologie ermordet wurden und zugrunde gegangen sind. Deswegen gehört der Marxismus dahin, wo er ist. Auf den Müllhaufen der Geschichte. Ein philosophisches und sprachliches Ereignis, politisches Dynamit 5 von 5 PunktenSo fatal oder mindestens illusionär Marx' und Engels' Prognose mit Blick auf die "historische Mission der Arbeiterklasse" gewesen sein mag, so genial erscheint ihre Analyse der sich herausbildenden modernen bürgerlichen Gesellschaft in Bezug auf die Rolle der Bourgeoisie, die diese fortdauernde Modernität überhaupt erst herstellt. Ein grandioser geschichtlicher Siegeszug! Die Beschreibung und Analyse dessen befindet sich in der ersten Hälfte des Bändchens, also vorn unter "Bourgeois und Proletarier". Offenbar bewundert gerade Marx die intellektuelle und schöpferische Kraft des neuzeitlichen politischen und ökonomischen Liberalismus, den Geist der pragmatischen Versachlichung und die klärende Gewalt der Säkularisation bzw. Aufklärung. Andererseits weiß er um den Preis des Fortschritts und um die Menschen verschlingende Dimension der "ursprünglichen Akkumulation des Kapitals". So sehr Marx als Utopist in der Prognose gelten kann, so beeindruckend ist er Realist mit Blick auf die Lage. Das menschliche Geschick mit dem nüchternen Auge des historischen Materialismus anzusehen dürfte die eigentliche revolutionäre Dimension dieser kleinen Programmschrift sein. Nicht minder aber kann dieses Bändchen selbst Nichtmarxisten als literarisches Ereignis ersten Ranges gelten. Seine Sprache ist so genau wie leidenschaftlich und farbig. Der Leser spürt, wie infiziert Marx von seinem eigenen Anspruch ist, den er in der elften Feuerbachthese ausdrückt - die Welt eben nicht nur zu erklären, sondern zu verändern. wichtige Quelle 5 von 5 Punktenselbstverständlich bietet ein über 160 Jahre altes Büchlein wenig Lösungsansätze für die komplexeren Probleme unserer Zeit. Allerdings ist Forderung nach sozialer immer noch aktuell. Erläutert werden die von Friedrich Engels und Karl Marx festgelegten Standpunkte der Kommunistischen Partei bezüglich Proletariat, Kapital, Besitz und Staat. In den anhängenden Grundsätzen des Kommunismus beantwortet Friedrich Engels noch einmal 25 selbstgestellte Fragen in einfacher Sprache, dass auch ein damaliger Arbeiter die wichtigsten Punkte versteht. Dieses Buch bleibt aber für die Politikwissenschaft und Staatsphilosophie eine wichtige unerläßliche Quelle. Programmatik des Kommunismus ohne Rechtfertigung 2 von 5 PunktenIn dieser Schrift analysieren und deuten Marx und Engels die Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart. Sie erläutern die Begriffe Bourgeoisie, Proletariat, Klassenkampf, Kapital und Lohnarbeit. Zudem erläutern sie den Kommunismus und den Sozialismus und geben des ersteren Ziele und zu ergreifende Maßnahmen an - ohne sie freilich zu rechtfertigen. Die Diagnostik der gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Gegenwart und des Kapitalismus wirkt nicht unbedingt so, als seien sie per se zu verurteilen. Zurück ins Mittelalter wollen Marx und Engels nicht. Ein Manko ihrer radikalen Gegenwartsdiagnose mag sein, daß sie nur zufällige Erscheinungen des Kapitalimus als dessen Wesen ausmachen, und das heißt, dass der Kapitalismus viel wandlungsfähiger ist als gedacht. Ein anderes Manko mag sein, dass sie die gesellschaftlichen Verhältnisse ausschließlich als Klassenverhältnisse interpretieren. Welche potentielle Gefahr in der Verwirklichung ihrer Maßnahmen stecken könnte, lässt sich an einer Formulierung ablesen, nach der eines ihrer Ziele sei, die "Aufhebung der Person des bürgerlichen Eigentümers" anzustreben. So eine Formulierung ist interpretationsbedürftig. Zudem ist es problematisch, dass sie der Meinung sind, dass das bürgerliche Recht zu den kapitalistischen Eigentumsverhältnissen gehört, und dass daraus zu schließen ist, dass es mit ihrer Überwindung auch abgeschafft gehört. Wenn es nicht nur um die Diagnose der gegenwärtigen und vergangenen Gesellschaftsverhältnisse sondern sogar um die Vorhersage der Zukunft geht, mag ihre theoretische Herangehensweise problematisch sein. Marx und Engels tragen nämlich ein nicht empirisch abgeleitetes A priori an die zu analysierenden Verhältnisse heran. Sie behaupten, dass der Kapitalismus sich selbst und seine Grundlagen in Frage stellt (A priori der Selbstaufhebung), und dass die Geschichte aus Klassengegensätzen besteht, es am Ende nur zwei Klassen geben wird, und ihre Gegensätze sich schließlich aufheben werden (A priori der gegenseitigen Aufhebung). Zu wünschen wäre nicht nur eine Erläuterung der Programmatik des Kommunismus, sondern auch deren Rechtfertigung, die hier nicht vorgenommen wurde. |
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Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können von Malcolm GladwellTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 7,77 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442127807, Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
Aus der Amazon.de-Redaktiontipping point dürfte vermutlich jeden Leser begeistern. Schwer zu rezensieren ist das Buch, weil den deutschen Rezensenten die Frage umtreibt, für wen Gladwell eigentlich geschrieben hat: Für Seuchenmediziner oder für Soziologen? Meint er die Werbestrategen oder die höhere Polizeiführung, die Psychologen oder die Historiker? Alle genannten Professionen werden beim Zuklappen des Bandes klüger sein als vorher und Gladwell lobpreisen. Nachdenken über tipping points ist für alle wichtig, die das Verhalten großer Menschenmassen in irgendeiner Weise vorhersehen (oder als Historiker im Nachhinein erklären) müssen. Tipping point? Gemeint ist jener Punkt, den Marxisten einst gut hegelianisch als "qualitativen Umschlag" zu bezeichnen pflegten: Das Wasser wird heißer und immer heißer (Quantität!), bis es an einem bestimmten Punkt kochend in einen anderen Aggregatzustand (Qualität!) "umschlägt". Winzige Veränderungen sind es, die eine Ware zur Mode werden lassen, ein U-Bahnsystem vom Verbrechenshort zum sicheren Verkehrsmittel. Der Volksmund weiß: "Kleine Ursachen, große Wirkungen!". Diesen Faktoren in allen Bereichen der Gesellschaft gilt das ganze Interesse des Autors. Er untersucht die Rolle der beteiligten Personen "Das Gesetz der wenigen" (die Identifizierung von "Vermittlern", "Kennern" und "Verkäufern" lohnte allein schon die Lektüre des Buches), analysiert den "Verankerungsfaktor" (anhand der Sesamstraße!), die "Macht der Umstände" (nicht ganz glücklich formuliert) und die "Drei Regeln von Epidemien". Ein Buch wie dieses würde in Deutschland nicht geschrieben werden; -- falls doch, fände sich kein Verleger. Wir lieben nun mal die Grenzen. Zwischen Ländern, zwischen Wissenschaftsdisziplinen, zwischen Berufen: Eigener Pavillon für jeden, selbst für Monaco. Die Amis sind nicht zur Expo erschienen. --Michael Winteroll 5 Kundenrezensionen:Hatte mir mehr versprochen 2 von 5 PunktenLeider hat mich dieses Buch schwer enttäuscht, denn die Beantwortung der zentralen Frage nach dem "Wie" bleibt leider aus. Theoretisch ist alles klar: Die Ausbreitung von Ideen innerhalb menschlicher Gemeinschaft entspricht der Ausbreitung einer Virenepidemie. Zuerst geht alles ganz langsam und verläuft relativ überschaubar, aber dann, mit dem Überschreiten einer bestimmten Schwelle, dem "Tipping Point", verläuft das Geschehen explosionsartig und nimmt epidemischen Charakter an. Wenn ich eine bestimmte Idee oder ein bestimmtes Produkt an den Mann bringen will, brauche ich nur diesen geheimnisvollen "Tipping Point" zu erreichen, und schon geht alles wie von selbst. Gladwell liefert zum Teil wirklich unterhaltsame Beispiele, mit denen sich viele Seiten füllen lassen. Leider habe ich den Ausdruck, dass diese Beispiele wohl eher dem banalen Horizont des Durchschnittsamerikaners angepasst wurden. Trotzdem: 2 Sterne für das bisschen Unterhaltung. Hilfreiche Theorien, teilweise etwas ausschweifend 4 von 5 PunktenIdeen und Botschaften verbreiten sich innerhalb menschlicher Gemeinschaften genau so, wie Viren von Mensch zu Mensch und Gruppe zu Gruppe überspringen. Diese Prämisse, dass soziale Trends Bevölkerungen wie ansteckende Epidemien durchtränken, ist die interessante Basis für Malcolm Gladwells Untersuchung in seinem Buch, das zeitweise wirklich faszinierend zu lesen ist. Das Buch läuft zur Hochform auf, wenn es darum geht, die Theorie der Epidemie im Marketing anzuwenden. Man erkennt die Schlüsselfiguren, die einen Trend oder in diesem Fall eine Krankheit zu verbreiten helfen. Trotzdem gelingt es Gladwell nicht immer, diese Beobachtungen in einem stichhaltigen und schlüssigen Argument zusammenzufassen. Das Buch liest sich wie Notizen, von denen einige etwas abdriften. Aber auf Grund der Texte, die den Zyklus der Trendverbreitung wirklich durchleuchten, empfiehlt getAbstract.com dieses Buch Marketing- und Werbeleuten, aber auch anderen Trendinteressierten. tip it 5 von 5 PunktenGibt einen neuen Blickwinkel auf die Gesellschaft. Mit einer sehr praktischen Einstellung kann mehr ändern als man denkt. Absolut lesenswert. Was nicht passt, wird passend gemacht 1 von 5 PunktenDarf man das? Ein Buch besprechen, das man nicht zu Ende gelesen hat? Seis drum. Auf Seite 213 von 300 war meine Geduld mit The Tipping Point von Malcolm Gladwell (gelesen habe ich die englischsprachige Taschenbuchausgabe) jedenfalls zu Ende und wenn ich es recht bedenke, verlor ich das Interesse an diesem US-Nationalen Nr. 1-Bestseller wohl schon in der Mitte des Buches. Wie kleine Dinge Großes bewirken können lautet der Untertitel des Schmökers. Dies ist ein Thema, das mich interessiert und außerdem lag das Buch auf dem Tisch mit dem großen Schild buy 1, get 1 half price. Jetzt aber genug der Entschuldigungen. Der Tipping Point, das ist laut Buchdeckel jener magische Moment, an dem eine Idee, ein Trend oder ein soziales Verhalten eine Schwelle überschreitet, umkippt, und sich wie ein Flächenbrand ausbreitet. Die Suche nach Gesetzmäßigkeiten, die erklären könnten, wie es zu diesem Umkippen kommt, beschäftigt den Autor Malcom Gladwell, der zehn Jahre lang als Reporter für die Washington Post gearbeitet hat, erst als Wissenschaftsjournalist, und dann als Leiter des New Yorker Büros. Als Business-Ratgeber sei das Buch großartig, lobte denn auch ein Kritiker, denn der Tipping Point stecke voller neuer Theorien über die Wissenschaft der Manipulation. Epidemien, behauptet Gladwell, gingen immer von einigen wenigen Leuten aus. Claro, würde ich entgegnen, denn sonst wären es ja keine Epidemien. Aber Gladwell hat noch mehr entdeckt: die Schlüsselpersonen, die eine Epidemie verbreiten, ließen sich anhand ihres speziellen Charakters und ihrer Talente in drei Gruppen unterscheiden: Die Connectors, das sind grob gesagt Leute, die sehr viele Leute kennen. Die Mavens sind diejenigen mit Ahnung. Experten also, oder wandelnde Lexika, die noch dazu ein tiefes Bedürfnis haben, ihr Wissen anderen mitzuteilen. Und natürlich dürfen auch die Salesmen nicht fehlen gute Verkäufer die eine Idee oder ein Produkt an den Mann bringen. Als Beispiel muss die Wiederentdeckung der Hush Puppies herhalten, einer Reihe von Schuhen, die jahrzehntelang immer weniger verkauft wurden und dann binnen weniger Jahre Bestseller wurden, nachdem ein paar New Yorker Jugendliche sie für cool befunden hatten. Auch die amerikanische Revolution, hätte Gladwells Logik zufolge nicht stattgefunden oder wäre anders verlaufen, wenn Paul Revere (er warnte die Kolonialisten vor den heran rückenden britischen Truppen) ein anderer Mann gewesen wäre. Dann ist da noch die Feststellung Little things can make a big difference. Natürlich kann man, wie Gladwell das tut, große Ereignisse so lange unter die Lupe nehmen, bis man einen scheinbaren Schlüsselfaktor entdeckt, ohne den das Ganze nicht statt gefunden hätte. Man kann aber auch den Standpunkt vertreten, dass irgendwann das Fass voll ist und dass der berühmte Tropfen, der zum Überlaufen führt, jede x-beliebige Kleinigkeit sein kann. Gladwell geht den ersten Weg und arbeitet nach dem Motto: "Was nicht passt, wird passend gemacht". Zugegeben: Gladwell schreibt angenehm flüssig, sei Stil ist lebendig und er ist leicht verständlich. Aber sein Bemühen - oder sollte ich sagen, seine Masche? - Gesetzmäßigkeiten herzuleiten, wo andere lediglich den Zufall am Werk sehen, wirkt streckenweise sehr ermüdend und vor allem sehr unwissenschaftlich. Spannend wird es dort, wo der Autor über die Verbreitung von Aids und Syphilis schreibt oder über das plötzliche Verebben eine Welle von Gewaltverbrechen in New York City, nachdem Bernie Goetz in der U-Bahn vier Schwarze nieder schoss und dadurch fast zum Volksheld wurde. Allerdings hat man diese Erzählungen anderswo auch schon gelesen und es beschleicht einen der Verdacht, dass hier Dinge in ein Schema gepresst werden, um eine vorgefasste Meinung zu untermauern. Eine saubere Recherche oder gar wissenschaftliche Arbeit, bei der auch andere Erklärungsmöglichkeiten überprüft würden, sieht jedenfalls anders aus. Geradezu absurd wird es, wenn am Beispiel der Sesamstraße minutiös-langatmig erklärt wird, wie deren Macher durch fleißiges herum experimentieren zum Erfolg kamen oder wenn die religiöse Gemeinschaft der Hutterer, die Armee und die Firma Gore-Tex dafür herhalten müssen, die Zahl 150 zur magischen Obergrenze für erfolgreiche Gruppenarbeit zu erklären. Nein, Herr Gladwell, so geht das nicht. Der Ansatz ist löblich, die Frage wichtig, doch in der Ausführung halte ich dieses Projekt für gescheitert. Abgesehen von einigen netten Anekdoten habe ich von dieser Lektüre nichts zurück behalten außer der Verwunderung darüber, wie ein Buch mit derart löchriger und angreifbarer Argumentation auf Platz 1 der (amerikanischen) Bestsellerliste klettern konnte. Sparen Sie Zeit und Geld: Inhalt hier komplett wiedergegeben 2 von 5 PunktenSparen Sie Zeit und Geld - der Inhalt ist so dünn, dass er auf einen Bierdeckel passt: 1. Ideen und Verhaltensweisen verbreiten sich wie Epidemien. 2. Daher können kleine Veränderungen (wie bei einem Grippevirus) dramatische Auswirkungen haben. 3. Es gibt Menschen, die sehr viele Bekannte haben und sehr überzeugend sind. 4. Wenn man diese Menschen überzeugt, so kommt eine Lawine in Gang. 5. Dafür ist es wichtig, dass die Ideen haften bleiben. 6. Es kommt auch auf die äußeren Umstände an. Zitat aus dem Buch: "Das Gesetz der Wenigen sagt, dass es ein paar ungewöhnliche Leute da draußen gibt, die eine Epidemie auslösen können. Man muss sie nur finden. Die Lehre der Verankerung ist dieselbe. Es gibt Methoden, Informationen so zu verpacken, dass sie unwiderstehlich ist. Man muss sie nur finden." Leider schweigt sich das Buch über das "Man muss sie nur finden" völlig aus. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie man Informationen so verpackt, "dass sie unwiderstehlich sind", so lesen Sie besser das unwiderstehliche Buch "Made to stick" von Chip Heath und Dan Heath. Fazit: sehr wenig Inhalt, viele Aussagen sind banal, Darstellung teilweise fehlerhaft. Interessant fand ich lediglich das dritte Kapitel über die Entstehung des Konzeptes für die Sendung "Sesamstrasse". Dafür insgesamt noch gerade 2 Sterne. |
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Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken von Philipp MayringBroschiert von BeltzPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 11,49 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3407255012, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 10., neu ausgestattete Auflage. |
5 Kundenrezensionen:die Beispiele helfen weiter 3 von 5 PunktenIch habe mir das Buch gekauft ohne jegliche Vorkenntnisse über die Analyse von qualitativen Daten. Die Vorgehensweise wurde etwas schwierig beschrieben aber an Hand der Beispiele konnte ich alles gut verstehen. guter Überblick in die Qualitative Inhaltsanalyse 5 von 5 PunktenEbenfalls leicht zu lesen. Leute die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben sollten vorab "Einführung in die Qualitative Sozialforschung" lesen. Dies erleichtert das Verständnis ungemein. Sehr hilfreich 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr hilfreich, besonders durch die Abbildungen der Ablaufmodelle und die Beispiele, in denen die Schritte der Paraphrasierung, Generalisierung sowie Reduktion gut dargestellt sind. Das Buch eignet sich sehr gut, wenn man die Auswertungsmethode für die Auswertung von Interviews für Abschlussarbeiten/Diplomarbeiten benötigt, da im Buch ein sehr guter Theorieteil zu finden ist (Definitionen von Inhaltsanalyse, Beschreibung der Methode). wenig begeisternd 2 von 5 PunktenDieses Buch - oder viel mehr diese Auflage hat mich enttäsucht. Es handelt sich dabei um die 10., "neu ausgestattete" Auflage aus dem Jahr 2008. Wie andere Kommentatoren schon angemerkt haben, ist vor allem das Kapitel 6 (computergestützte Inhaltsanalyse) veraltet. Genau so verhält es sich aber mit dem Rest des Buches: nahezu alle Literaturangaben stammen spätestens aus den frühen achtziger Jahren. Ein weiterer Kritikpunkt sind die vielen Ablaufmodelle, die mich im Kapitel 5 eher verwirrt haben, da die verwendeten Begriffe und die dazugehörigen Abbildungen zu abstrakt waren, als dass man konkrete Unterschiede sofort bewusst herauslesen könnte. Hier ein Beispielzitat zum Thema inhaltliche Strukutrierung: "Nach der Bearbeitung des Textes mittels des Kategoriensystems (s.u. die genaue Beschreibung anhand der skalierenden Strukturierung) wird das in Form von Paraphrasen extrahierte Material zunächst pro Unterkategorie, dann pro Hauptkategorie zusammengefasst." (89). Das ist so allgemein gehalten, dass ich das besondere nicht mehr erkennen kann. Dann lieber einen kürzeren Artikel, in dem die Vorgehensweise auf den Punkt gebracht wird. Bedarf einer Überarbeitung! 2 von 5 PunktenVon theoretischer Seite mag dieses Buch durachaus seine Berechtigung haben und war zur Erstauflage sicherlich auch ein notwendiges Standardwerk für diese Thematik. Nach wie vor taugt es um eine Vorstellung davon zu bekommen was man wissenschaftlich unter "qualitativer Inhaltsanalyse" versteht. Entscheidender Malus des Werkes ist, dass wichtige Kapitel des Buches zum Beispiel zur computergestützten Analyse der Daten seit den 80ern nicht mehr überarbeitet worden. Insgesamt gibt es bessere und aktuellere Literatur zur Thematik. |
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Systemische Interventionen. UTB Profile von Arist von Schlippe, Jochen SchweitzerTaschenbuch von UTB, StuttgartPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3825233138, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:sehr informativ 5 von 5 Punktenhervorragende Untergliederung, gute Struktur, guter Überblick über Interventionen, wie der Titel sagt. Für Anfänger als Überblick, für Fortgeschrittene um nochmal nachzublättern... kurz und knapp das Wichtigste 5 von 5 PunktenDas Buch bietet einen kurzen präzisen Überblick - super für Menschen in der Praxis und wenig Zeit dicke Wälzer zu lesen. Gute Beispiele für praktisch umsetzbare Ideen |
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Die feinen Unterschiede: Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) von Pierre BourdieuTaschenbuch von Suhrkamp VerlagPreis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 15,10 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518282581, Erscheinungsdatum: Februar 1987, Auflage: 20 |
3 Kundenrezensionen:Bahnbrechendes Werk der Soziologie 4 von 5 PunktenEin zuRecht berühmtes Werk, das für die empirische Soziologie bahnbrechend und bis heute das "letzte Wort" in diesem Bereich ist. Habe es über Amazon sofort und zu einem günstigen Preis bezogen. Blick hinter die Kulissen unserer sozialen Welt 5 von 5 PunktenIn welcher Welt leben wir eigentlich? In der Tat, wir wissen es zum größten Teil nicht. Obwohl wir in einem fein koordinierten sozialen Zusammhang mit anderen leben, sind wir uns der stattfindenden Koordinationsleistungen, wie der Philosoph Leibniz schon erkannte, zu drei Vierteln nicht bewußt. Bourdieu konstruierte zur Erklärung genau dieses Koordinationsvermögens seinen Begriff des 'Habitus'. Unser Habitus erlaubt uns eine weitgehende Orientierung in der Alltagswelt, indem er ein 'praktisches Wissen' bereit stellt, welches schon unsere kleinsten Gesten und Bewegungen, Akzentuierungen der Aussprache, aber auch Geschmacksurteile konstituiert, ohne daß wir uns dessen bewußt wären. Der Habitus aber, so zeigt der frühere Ethnologe und jetzige Soziologe, ist ein klassenspezifisches Erzeugunsprinzip sozialer Praxis. Er erlaubt nicht nur die Koordination innerhalb einer Klasse oder Schicht, sondern hat insbesondere auch die Funktion, höhere Klassen von niedrigeren zu unterscheiden - gerade durch die 'feinen Unterschiede' wie etwa den Gebrauch des Fischbestecks, eine bestimmte sprachliche Intonation, bestimmte Arten der Begrüßung etc. Wie weit der Habitus das Alltagsleben und den Geschmack der verschiedenen Schichten durchzieht (und innerhalb einer Schicht auch uniformiert), führt Bourdieu in dieser ausgreifenden, von vielen Beispielen durchzogenen Untersuchung vor. Niemand wird dieses Buch lesen können, ohne dabei einen großen, weitgehend unbekannten Teil von sich selbst - in kritischer Perspektive - zu entdecken. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Wo kommt unser "Geschmack" her? 4 von 5 PunktenAuch wenn Bourdieus Buch eine äußerst Frankreich-zentrierte Abhandlung darstellt, ist es doch erstaunlich, wie er unseren sozialen Differenzierungsversuchen den Spiegel vorhält. Die von Bourdieu genannten Beispiele versteht in Gänze leider wohl nur frankophile Leser. Dass und wie unser "individueller" Geschmack als Mittel sozialer Differenzierung fungiert, ist wohl die Haupterkenntnis, die man auch als nicht soziologisch gebildeter Leser aus dem Werk Bourdieus ziehen kann. Insgesamt gut verständlich und plausibel, über Details mögen Fachleute urteilen... |
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Einführung in die qualitative Sozialforschung: Eine Anleitung zu qualitativem Denken von Philipp MayringTaschenbuch von BeltzPreis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 11,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3407252528, Erscheinungsdatum: Februar 2002, Auflage: 5. Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Forschung von A-Z 4 von 5 PunktenIm Aufbaustudium wurde ich vor die Aufgabe nach einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt gestellt - dieses konnte ich auf Anhieb nicht umsetzen, weil ich mir nicht einmal Ansätze von Forschungsmethoden, deren Bedeutung und die Umsetzung vorstellen konnte!!! Ich fand hier die Qualitative Sozialforschung von Mayring und kaufte mir dieses Buch, da es vom Preis her auch ins Studenbudget passt. Mittlerweile finde ich, ist das Buch Gold wert! Es ist alles sehr gut beschrieben und insbesondere die Interviewmethoden sind gut wiedergegeben. Allerdings finde ich, dass es an manchen Stellen einigen weiteren Ausführungen bedürfen könnte. Wer noch nie mit Forschung in Berührung gekommen ist - für den ist das Buch sehr empfehlenswert!!! Die optimale Einführung in die qualitative Sozialforschung 5 von 5 PunktenDas Buch habe ich mir vor einigen Jahren gekauft und ich habe es immer wieder zur Hand genommen. Laut Selbstbeschreibung ist es eine übersichtliche und leicht verständliche Einführung in die Denkhaltung und die Methoden der qualitativen Sozialforschung, die für Studierende aller sozial- und humanwissenschaftlichen Disziplinen geeignet ist." Ich denke, dass diese Beschreibung sehr treffend ist! Der Aufbau des Buches ist sehr übersichtlich und logisch nachvollziehbar. Genauso übersichtlich und verständlich ist auch der Inhalt des Buches. Mayring versteht es, ein an sich trockenes und schwieriges Thema sehr verständlich und leicht leserlich zu beschreiben. Dafür gebührt im speziell Lob und Anerkennung. Weiters hat er in seinem Buch großartige und sehr nützliche Abbildungen, die Inhalte zusammenfassen und Zusammenhänge klar darstellen. Das ist ein weiterer Vorzug dieses Buches. Christian Pirker grandioser Überblick 5 von 5 Punktengroßartig für Leute die sich schnell und in kompakter Form einen ersten und guten Überblick in diese materie verschaffen wollen Eine gute Einführung für Einsteiger 4 von 5 PunktenEine vierte Auflage innerhalb von zehn Jahren spricht für eine große Nachfrage nach diesem Buch. Es verspricht eine übersichtliche und leicht verständliche Einführung in die qualitative Sozialforschung und diesem Anspruch wird das Buch auch gerecht. Überzeugen können außerdem die systematische Gliederung (Erhebungs- Aufbereitungs- und Auswertungsverfahren), die grafischen Darstellungen und die am Ende eines jeden Kapitels stehenden Zusammenfassungen. Mehr als eine Einführung ist es allerdings nicht, und wer bereits ein wenig informiert ist, dem ist das Angebotene doch zu wenig. Trotz der Überarbeitung 1996 sind Literaturverzeichnis, Literaturangaben im Text und das Kapitel "Computereinsatz" inzwischen überholt. Etwas nervig ist auch der permanent vorgetragene Anspruch der "qualitativen Wende", der reichlich überholt erscheint. Wer sich von Anbeginn an gründlicher einarbeiten möchte, dem sei Uwe Flicks qualitative Forschung, 1999 ebenfalls in der 4. Auflage erschienen, empfohlen, auch wenn es an einigen Stellen nicht so leicht verständlich ist. |
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