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Philo-Atlas. Handbuch für die jüdische AuswanderungGebundene Ausgabe von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 25,00, Angebote ab EUR 15,00 ISBN: 3865720862, Erscheinungsdatum: 1998, Auflage: 1., Aufl. |
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Minimal Art von Gregor StemmrichGebundene Ausgabe von Philo Verlagsges.Angebote ab EUR 35,00 ISBN: 3364003548, Erscheinungsdatum: 1998 |
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Die Entstehung der Kunstkritik. Im Zusammenhang der Geschichte des europäischen Kunstlebens. FUNDUS Bd. 152 von Albert DresdnerGebundene Ausgabe von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 18,00 ISBN: 3865724094, Erscheinungsdatum: Januar 2001, Auflage: 1 |
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Mein Weg als deutscher Jude. Autobiographische Notizen von Julius H. SchoepsTaschenbuch von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 11,85 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865723624, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Die Autobiographie eines unglücklich Liebenden 3 von 5 PunktenDer Judaist Julius H. Schoeps blickt zurück auf sein Leben und lässt seine Leser teilhaben an seinen Erinnerungen, Gedanken, Überzeugungen und inneren Kämpfen. Er präsentiert damit zugleich ein Stück deutscher Geschichte - der alten Bundesrepublik und des wiedervereinigten Deutschlands. Die Frage, die man sich bei der Lektüre dieses merkwürdigen Buches immer wieder stellen muss, ist die, wen ausser den persönlich Betroffenen, ausser Leuten des engeren Umfelds, aus der judaistischen, der Universitäts-Szene dieser Zeit, das Buch wirklich interessieren könnte und sollte. Jedenfalls stellt sich Schoeps mit der Wahl des Buchtitels "Mein Weg als deutscher Jude" zugleich in die Tradition Jakob Wassermanns ("Mein Weg als Deutscher und Jude", 1921) oder auch Nachum Goldmanns ("Mein Leben als deutscher Jude", 1979), steht aber mit dieser Selbststilisierung am Rande der Peinlichkeit eher in der trotteligen Tradition seines noch peinlicheren Vaters (den er wohl doch ein wenig verharmlost) oder der eines Michael Wolffsohn - so sehr diese sich alle unterscheiden und obwohl alle auch ihre unbestreitbaren Verdienste haben, im Grad der Peinlichkeit stehen sie sich in nichts nach. Schoeps' Wirken verdient Anerkennung, seine Motive sind lauter, seine entwaffnende Ehrlichkeit und Offenheit sympathisch, seine moralische Entrüstung berechtigt und sein Schmerz nachvollziehbar. Und dennoch berührt es unangenehm, diesem unglücklich Liebenden zuzuschauen, wie er sich abarbeitet bei seinem vergeblichen Bemühen, eine deutsch-jüdische Synthese herzustellen, die es nie gab und nie geben wird, bei seiner glühenden Liebe zu einem Deutschland oder gar zu einem im Ozean der Geschichte versunkenen Preussen, die beide seine Liebe weder verstehen noch erwidern; bei seinem schrulligen Festklammern an den letzten Resten einer jeckischen Vergangenheit, das blind ist für die lebendige Vielfalt einer bunten, vitalen jüdischen Gegenwart in Israel und in der Diaspora. Man mag gar nicht glauben, dass Schoeps einer der Hauptmotoren bei der erneuten und erstmals umfassenden Herausgabe der Herzl-Schriften war, dass er sich derart intensiv mit Herzl beschäftigt und dennoch so wenig von Herzl gelernt, so wenig ihn verstanden hat. Was auch nervt, ist das Altfränkisch-Oberlehrerhafte, das gebetsmühlenartig altbekanntes Zeugs und Belanglosigkeiten so erzählt, als hätte man noch nie etwas darüber gelesen, und wenn man sich für seine Art des Erlebens und seine innere Verarbeitung historisch-politischer Sachverhalte, Ereignisse interessiert - kommen stattdessen total seichte, zum Teil unangemessen lange (was hat das mit einer Autobiographie zu tun?) Referate darüber, was 1968 in Deutschland geschah oder was ein Wiener Kaffeehaus ist. Von der formalen Qualität her ist das Buch auch kein Ruhmesblatt, keines für den Autor, der vielleicht zu schnell seine Texte heruntergeschrieben hat (auch sprachlich so eindimensional-schablonenhaft: Alles ist "legendär" oder "spektakulär", gibt es keine weiteren Adjektive?), und auch keines für den Pendo-Verlag (schlampige Editionsqualität, ständig gibt es Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler, früher gab es mal Lektoren und Korrektoren ..., nicht einmal die Namen von Professorenkollegen sind richtig geschrieben). Leider kann man sich auch auf sein wissenschaftliches oder menschliches Urteil nicht immer verlassen. Nochmals: Für jemanden, der sich so lange mit Herzl auseinandergesetzt hat, erstaunt schon die Grandiosität seines Fehlurteils über Herzl, der angeblich nichts getan habe, um die Wirkung auf seine Anhänger abzuschwächen und der ungekrönte König der Bewegung habe sein wollen: Nichts ist Falscher als das. Überhaupt ist Schoeps ein total unphilosophisch-biederer Kopf, der z. B. allen Ernstes Hegel 1:1 zitiert, er ist eher ein Anreger, Organisator und Strippenzieher, ein fleissig-rastloser Arbeiter und Wissenschafts-"Produzent", aber sicher kein grosser Denker, eher ein Freund der Anekdote, der sich von einer Anekdote zur nächsten hangelt und dabei an keinem Fettnäpfchen wirklich vorbeikommt, dabei auch die Lebensleistung anderer Wissenschaftler durch vorgeblich lustige Geschichtchen in ein merkwürdiges Licht rückt, ohne es vielleicht zu wollen. Wenigstens erfährt man so einige amüsante Details, z. B. dass er mal der Lover von Katja Ebstein war oder dass er den damaligen Erfolg von Heintje wider Willen durch ein von ihm geleitetes Buchprojekt vergrösserte. Fazit: interessant zu lesen allemal, aber: siehe oben. Michael Kühntopf |
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Clemens Gröszer von Clemens Gröszer, Matthias Flügge, Waltraud Brodersen, Claus MewesBroschiert von Philo Verlagsges.Angebote ab EUR 52,99 ISBN: 3364002851, Erscheinungsdatum: 2002 |
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Philip Roth & Söhne. Zum jüdischen Familienroman von Manuel GogosTaschenbuch von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 38,00, Angebote ab EUR 19,61 ISBN: 3865725279, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1., Aufl. |
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Haben und Nichthaben (Philothek) von Noam ChomskyBroschiert von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 12,50, Angebote ab EUR 5,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865722032, Erscheinungsdatum: 2000, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Scharfsichtig 3 von 5 PunktenZwei Dinge zeichnen Chomskys Analysen aus: ein hohes Maß an Wahrhaftigkeit, d.h. Genauigkeit, Differenziertheit und das Bemühen um Objektivität, und das ohne die Intention nach politischen Schlußfolgerungen zu verlieren, d.h. das konsequente Bekenntnis zu den Interessen der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Beides dreht sich hier vor allem um die Verhältnisse in den USA und wird in der Form einer Interviewserie präsentiert, was dem Buch nicht zum Vorteil gereicht. Davon abgesehen jedoch ist die Präzision, mit der Chomsky urteilt, so selten wie unverzichtbar. Gebrochen wird dieser Eindruck gelegentlich, wo er sich nicht über anarchistische Dogmen hinwegzusetzen vermag, etwa bei der undifferenzierten Sicht auf den Realsozialismus. Für Europäer enthüllt Chomskys scharfer Blick nebenbei auch die tiefgreifenden Parallelen der Entwicklung, wie die ausgezeichnete Einführung zur deutschen Ausgabe herausstellt, so dass klar wird, dass es sich bei dem, was wir erleben, keineswegs um eine "Amerikanisierung" der Verhältnisse handelt, sondern höchstens um verschiedene Formen oder auch Stufen ein und desselben Prozesses. Links zu sein und klare Standpunkte zu vertreten, ohne Abstriche an der intellektuellen Redlichkeit zu machen - Chomsky zeigt wie's geht. mitreissende Gesellschaftskritik 5 von 5 PunktenNoam Chomsky zeigt leicht verstaendlich (nicht so kompliziert wie Karl Marx :-) wo er die Symptome und Zusammenhaenge der Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft sieht. Er schreibt vor allem mit Blick auf die USA aber ich fand seine Schluesse fuer Deutschland sehr passend. Ich habe das Buch mit viel Vergnuegen gelesen und es genossen, dass er ausspricht, was unterschwellig an vielen Stellen zu spueren ist. Er verwendet wenige Abstraktionen und legt sich konkret fest und ich stimme mit ihm ueberein. Von den Buechern die ich von Noam Chomsky kenne, ist dies am ehesten dasjenige mit dem Schwerpunkt Gesellschaft/Innenpolitik/Arbeit, andere gehen eher auf Medien(politik), Aussenpolitik/Globalisierung oder Imperialismus der USA ein. Ich wuensche Ihnen so viele Anregungen wie ich in diesem Buch bekommen habe. |
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Wir werden gelebt. Formprobleme der Moderne von Heinz D. KittsteinerBroschiert von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 24,00, Angebote ab EUR 18,99 ISBN: 3865725376, Erscheinungsdatum: 2006, Auflage: 1., Aufl. |
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Jüdische Wurzeln christlicher Theologie von Hubert FrankemölleBroschiert von Philo Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 35,00 ISBN: 3865721036, Erscheinungsdatum: 1998, Auflage: 1., Aufl. |
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Scheitern an der Vergangenheit. Das deutsche Selbstverständnis zwischen Re-Education und Berliner Republik von Klaus von SchillingGebundene Ausgabe von Philo Verlagsges.,Preis bei Amazon: EUR 69,99, Angebote ab EUR 11,74 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3825702995, Erscheinungsdatum: 2002 |
Eine Kundenrezension:Vergangenheitsbewältigung 5 von 5 PunktenIn "Scheitern an der Vergangenheit" rekonstruiert Klaus von Schilling die Diskurse der Vergangenheitsbewältigung, wie sie von 1945 bis in unsere Gegenwart geführt wurden. Nicht die Frage, ob und wie die Vergangenheit tatsächlich "bewältigt" worden ist, ist für Schilling zentral, sondern, was jeweils unter dem Postulat verstanden wurde, was die Implikationen und Vorgaben der Forderung sind und welcher Logik sie folgen. Die Untersuchung richtet sich nicht auf den Zivilisationsbruch selbst, sondern auf die Schlußfolgerungen, die aus ihm zu ziehen waren, sowie auf die Deutungsmuster und Sinnrahmen, die die Debatte geprägt haben. Der Diskurs über diese Fragen wird in drei umfassenden Kapiteln kritisch rekonstruiert: Wie nach einem singulären Zusammenbruch ein politisches Selbstverständnis formuliert werden kann, wie moralische Autonomie und ein ethisches Selbst noch gedacht werden können und wie nicht zuletzt eine Kultur zu entwerfen ist, die dem eigenen Untergang ins Auge hat sehen müssen. Der Autor: Klaus von Schilling, geb. 1941, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Mainz auf dem Gebiet der Interkulturellen Germanistik. |
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