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Goldachter: 50 Jahre Olympiasieg von Hans LenkBroschiert von Lit VerlagPreis bei Amazon: EUR 12,90 ISBN: 3643107331, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1., Aufl. |
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China von Egbert BaqueGebundene Ausgabe von Ellert & RichterPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 3,59 ISBN: 3831903190, Erscheinungsdatum: März 2008 |
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Edition Schulsport 7. Olympische Erziehung von Roland NaulBroschiert von Meyer & Meyer SportPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 7,72 ISBN: 3898991423, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 1 |
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Olympia 2008 - Peking von -Gebundene Ausgabe von garant Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 1,28, Angebote ab EUR 0,77 ISBN: 3867660050, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1. |
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Das Reichssportfeld. Architektur im Spannungsfeld von Sport und Macht von Wolfgang Schäche, Norbert SzymanskiGebundene Ausgabe von BebraPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 12,90 ISBN: 3930863677, Erscheinungsdatum: 2001 |
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Der olympische Sumpf. Die Machenschaften des IOC. von Thomas Kistner, Jens WeinreichGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 1,99 ISBN: 349204249X, Erscheinungsdatum: 2000 |
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Olympische Spiele. Geschichte und Höhepunkte von 1896 bis heute von Peter Arnold, Hans-Jürgen JendralTaschenbuch von CopressAngebote ab EUR 5,84 ISBN: 376790215X, Erscheinungsdatum: August 1988 |
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Läufer des Jahrhunderts. Die atemberaubende Karriere des Armin Hary von Knut TeskeGebundene Ausgabe von Die WerkstattPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 22,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895335746, Erscheinungsdatum: Juni 2007, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Komet Armin Hary 5 von 5 PunktenHeute möchte ich euch mal wieder eine Biografie aus meinem Bücherschrank vorstellen. Sie beschreibt das Leben eines berühmten Leichtathleten. Armin Hary ist der erste 100-Meter-Läufer, der diese Distanz in 10,0 schaffte. Er war Olympiasieger über diese Strecke und Europameister, hat zweimal Gold in der Staffel geholt und all diese wahnsinnigen Erfolge in den Jahren 1958 bis 1960 erreicht. Inhalt und Gliederung: Das Buch ist in Vorwort, 13 Kapitel, Epilog, Danksagung und Namensregister gegliedert. Kapitel 1: 1. September 1960 Rom - 100-Meter-Finale Kapitel 2: Herkunft und Aufstieg Kapitel 3: Germars Traummjahr Kapitel 4: Faszination Sprint Kapitel 5: Hary - ein Mythos wird geboren Kaptel 6: Grundlagen des Sprints Kapitel 7: 1958: Das prägende Jahr I - Durchbruch Kapitel 8: 1958: Das prägende Jahr II - Erster 10,0 Schock Kapitel 9: 1958: Das prägende Jahr III - Der ungeliebte Star Kapitel 10: 1959: Flucht nach Amerika Kapitel 11: 1960: Gipfeltänze I - Weltrekord in Zürich Kapitel 12: 1960: Gipfeltänze II - Hary, strahlende Nummer 1 Kapitel 13: 1960: Gipfeltänze III - Triumpf in Rom der Autor: ======= Knut Teske ist 1942 in Lüneburg geboren und wuchs in Sulingen auf. Er studierte Rechtswissenschaften. Zwei Jahre arbeitete er für die Sparkasse Köln. Danach verschrieb er sich dem Journalismus. 1976 begann er für die Zeitung "Die Welt" zu arbeiten. 26 Jahre arbeitete er dort. 2002 übernahm Teske die Leitung der Journalistenschule Axel Springer, die er bis Januar 2007 ausübte. Man kennt ihn auch als Moderator für den "MDR-Club". 1988 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger. meine Meinung zum Buch: Das Buch bzw. deren Inhalt ist top recherchiert. Es zeigt die sportlichen Erfolge des Armin Hary auf und beschreibt diese auch immer im Zusammenhang mit den historischen und politischen Begebenheiten der Zeit. Aber auch die privaten Belange werden beschrieben. Teske schreibt sehr einfühlsam und zeigt dem Leser den Menschen Hary in all seinen Fassetten. Es ist wahrhaft bald als ein Krimi zu bezeichnen, was man als Leser geboten bekommt. Leseprobe: ======== Das Riesenstadion durchläuft ein Beben. Es vibriert durch die unendlichen eihen, läuft von unten nach oben, von oben nach unten, begegnet sich, bricht sich, tobt sich in Wellen durch das ganze Oval, bis es sämtliche Ränge erreicht. Es ist die Aufregung, die Vorfreude, Soeben hat der Stadionsprecher den Höhepunkt nicht nur diesen ersten Septembertages angekündigt, 100 Meter der Herren: "Centri metri piani uomini. Finale.! 90.000 Zuschauer sammeln sich. Es dauert, bis so viele Menschen zur Ruhe kommen, ihre Sinne auf die sechs Figuren im Tal des Olympiastadions konzentrieren, bis sie begreifen, dass es jetzt um den Titel aller Titel geht, um den des schnellsten Menschen der Erde, den Olympiasieg über 100 Meter... So beginnt das Buch mit dem Kapitel 1. Kapitel 2 zeigt dann von Beginn an auf, wie dieser Ausnahmeathlet sich entwickelte. Auch hier kurze Leseprobe: Der Läufer des Jahrhunderts wurde am 22. März 1937 im Souterrain einer Wohnung in Gersweiler bei Saarbrücken geboren. Niemand ahnte, dass es die Geburtsstunde eines sportlichen Genies war, der die Welt der Athletik 20 Jahre später wie kaum ein anderer herausfordern und sie zugleich teilen würde in bedinungslose Bewunderer und maßlose Skeptiker... Teske beschreibt aus Sicht eines Außenstehenden, der aber mit der Materie befasst ist. Vorallem finde ich gut, dass der Leser die Möglichkeit hat, während des Lesens eigene Gedanken zu fassen und sich ein eigenes Bild von der Person Hary machen zu können. Hary wird nicht nur in den Himmel gehoben, sondern ganz realistisch aufgezeigt. Viel wird auch am Rande des Sports erzählt, welche Probleme auftraten und wie alles so kommen konnte, wie es kam - wie also Armin Hary zu diesen Leistungen hat gelangen können. Seine Charaktereigenschaften privat und sportlich werden aufgezeigt. Er wird als locker und unverkrampft beschrieben, was es sicher auch zu einem Teil ausmachte, dass er das erreichen konnte, was er erreichen wollte. Nicht nur die positiven Erfolge auch Rückschläge aus Harry Karriere werden genannt, so zum Beispiel auch das Fiasko von Rom, wo er erst verloren geglaubt war, aber dann doch noch den Kampf für sich entscheiden konnte. All dies wird sehr zu Herzen gehend aber auch realistisch beschrieben. Man kann sich sehr gut in einen Sportler zu damaligen Zeiten hinein versetzen. Ich finde es sehr gut, dass man keine Vorkenntnisse benötigt, sondern das Buch ideal in die Thematik einführt. Natürlich sollte man sich für Sport interessieren, um Interesse am Buch zeigen zu können. Es ist aber unheimlich interessant, wie der Sportler in seine Zeit inszeniert wird. Teske schreibt leicht verständlich mit wenig verschachtelten und schwierig verständlichen Sätzen. Er schreibt in der Vergangenheit. Das gesamte Drumherum des Sports wird auch sehr gut zum Ausdruck gebracht. Das es halt nicht nur der eine Lauf an sich ist, sondern viel, was um den Sportler passiert, ob politisch oder privat, alles, was halt auf diesen Menschen einstürmt, vor, während und nach dem Kampf. Große Prüfungen, die Hary zu bestehen hatte, menschlich und sportlich, werden im Buch beschrieben, sodass es sich um ein umfassendes Werk zu diesem Menschen und seinem Sport handelt. Es ist ein ehrliches Buch, so sollte es werden, hat Hary gesagt und so empfinde ich es als Leser auch. Im Buch befinden sich 10 Seiten farbiges und s/w Bildmaterial von Armin Hary. Da qualitativ sehr hochwertig und inhaltlich äußerst fundiert geschrieben, empfehle ich das Buch sehr !!! atemberaubende Karriere 4 von 5 PunktenEin atemberaubender Text, der den Leser mitreißt in eine Zeit ohne Doping, in der der Sprinter Armin Hary im Kampf um die 10.0 - Marke die Fähigkeit besaß, über sich hinauszuwachsen. Wenn man das Buch liest, könnte man auf die Idee kommen, dass der Untertitel eigentlich heißen müßte "Die atemberaubende v e r k a n n t e Karriere des Armin Hary". Tolle Leichtathletikgeschichte 5 von 5 PunktenSorgfältig recherchierte, mit Schwung und Begeisterung geschriebene Biografie des Olympiasiegers von 1960, der lange fast vergessen war, aber jetzt wieder ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Er kämpfte mit bornierten Funktionären und trat viel zu früh zurück! Zuglaicj eine Hommage auf die große Zeit der deutschen Leichtathletik mit Fütterer, Germar, Lauer und eben Hary. Ein Muß für Leichtathletik-Freunde, großartiges Buch! |
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Olympia: Kult, Sport und Fest in der Antike von Ulrich SinnTaschenbuch von C.H.BeckPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406403395, Erscheinungsdatum: August 2004, Auflage: 3. A. |
2 Kundenrezensionen:Rezension zu "Olympia" von U.Sinn 2 von 5 PunktenUlrich Sinn kann mit Fug und Recht als ausgewiesener Experte der (Entwicklungs-)Geschichte Olympias bezeichnet werden. Dafür spricht nicht nur die ihm übertragene Leitung der Grabungen in Olympia seitens des Deutschen Archäologeschen Instituts, auch eine gewisse Anzahl zum Teil sehr guter Publikationen zum Themenkomplex gehen auf ihn zurück. Besonders die Erkenntnisse zur Spätgeschichte Olympias im Rahmen des von Sinn geleiteten Forschungsprojektes ?Olympia in der römischen Kaiserzeit und in der Spätantike" machten eine überarbeitete Neuauflage des erstmals 1996 erschienenen Bändchens der Beck'schen Reihe erforderlich. Dieser erschien 2002, nun liegt die dritte Auflage vor. Die Beck'sche Reihe vermittelt dem Leser grundsätzlich die wichtigsten Informationen zu einem speziellen Themengebiet auf relativ kleinem Raum. In der Regel handelt es sich bei den Autoren um Spezialisten für das jeweilige Themengebiet, die hier einen guten ersten Überblick - etwa für Studenten - über teilweise sehr komplexe Themen bieten. Auch die lange und facettenreiche Geschichte Olympias wird in diesem Rahmen von Sinn auf nur 126 Seiten gut dargestellt - ein durchaus nicht leichtes Unterfangen. Dafür gebührt ihm ausdrückliches Lob, zumal er außerdem noch einen tabellarischen Überblick zur Entwicklungsgeschichte bietet und dem auf dem Gebiet der Antike nicht ganz sicher wandelnden Leser weitere Spezialregister zu historischen und mythologischen Personen mitliefert. Auch die Darstellung einzelner, von der reinen geschichtlichen Entwicklung abweichenden Themen, etwa der Orakelfunktion Olympias, sind gut gelungen. Kritikpunkte ergeben sich lediglich in Details, dafür sind diese aber gravierend. Speziell ist dies bei Verallgemeinerungen oder Versuchen, Beobachtetes auf andere Stätten zu übertragen, zu erkennen. Hierbei sei etwa auf die Darstellung von Tempel, Altar und Kultbild verwiesen (speziell S.48f.). Ein Blick in die neueste Auflage der ?Griechischen Tempel und Heiligtümer" von Gruben hätte sicher geholfen gewisse Fehler zu vermeiden. Ferner findet die Zugehörigkeit der Zeus-Statue des Phidias zu den sieben Weltwundern der Antike lediglich in einer Bildunterschrift unter einer äußerst schlechten Abbildung (noch dazu eine aus dem Jahr 1873) Erwähnung - nie im Text selber. Es hätte nicht weiter verwundert, hätte er dies schlichtweg komplett vergessen. Wer sich im Rahmen eines Buches mit diesem wichtigen Themenkomplex befasst muß der Betrachtung des Tempels und des Bildschmucks deutlich mehr Platz einräumen. Ähnliches gilt für Hinweise auf antike Autoren - in einer Vielzahl von Fällen schreibt Sinn von ?vorliegenden Berichten" oder ?Überlieferungen" ohne dabei zumindest Hinweise auf Autoren und Werke in Klammern hinter diesen Aussagen zu platzieren. Zu selten sind solche Angaben vorhanden. Ferner muß auch an Sinns kommentierter Kurzbibliographie Kritik geübt werden. Sie bietet zwar Verweise auf teilweise äußerst wichtige wissenschaftliche Literatur, doch dürften gerade den interessierten, aber nicht in dem Maße an das Fach gebundenen Leser - und sicher nicht nur diesen - weiterführende Werke zum Tempel, den antiken Sportstätten, eventuell auch zur Funktion des Ortes als Orakel weit mehr nutzen, als beispielsweise der Verweis auf eine Schrift zum slawischen Gräberfeld des 7. und 8. Jahrhunderts. Und damit sind erst in zweiter Linie Spezialaufsätze, etwa zur Datierung einzelner Monumente, gemeint. Eine Ergänzung des Literaturverzeichnisses mit speziellen, weiterführenden Werken, etwa dem bereits erwähnten Buch Grubens (um beim Beispiel des Tempels zu bleiben), wäre gut gewesen - zumindest besser als der alleinige Verweis auf das Buch ?Olympia und seine Bauten" von Alfred Mallwitz. Dies reicht definitiv nicht aus. Sinn sollte sich zukünftig mehr an anderen Beispielen der Beck'schen Reihe orientieren, etwa dem Literaturverzeichnis zu Berthold Rieses ?Machu Picchu" oder (besonders gutes Beispiel) Dieter Hertels ?Troja - Archäologie, Geschichte, Mythos". Fazit: Wer einen kompakten Überblick zur Entwicklungsgeschichte Olympias zu Rate ziehen will liegt mit diesem Bändchen richtig. Alle Phasen der Geschichte und Entwicklung sind angesprochen und nichts gravierendes wurde vergessen. Insofern ist es als Einstieg in diese Materie ideal. Für über die Entwicklungsgeschichte herausreichende Aspekte empfehle ich jedoch eher einen guten Reise- oder Museumsführer, da deren Informationsgehalt sicherlich deutlich über dem dieses Werkes liegen dürfte. Personen mit diesem Anliegen rate ich daher dringend vom Kauf des Bandes ab - dafür bietet er zu wenig. Meines Erachtens insgesamt ein im Vergleich zu Sinns sonstigen Publikationen deutlich schwächeres Werk, daß leider ebenso zu den schwächeren Werken der ansonsten sehr guten Beck'schen Reihe zu zählen ist. Schade. Olympia nicht identisch mit olympischen Spielen 4 von 5 PunktenWer denkt nicht an die Olympischen Spiele, wenn er Olympia hört? Und doch hat alles ganz anders angefangen. Ulrich Sinn kann über die kluge Interpretation antiker Schriftsteller und über archäologische Quellen nachweisen, daß Olympia zunächst ein Heiligtum wie viele andere war, dem man ein Orakel angeschlossen hatte. Anders als üblich arbeiteten die Priester des Orakels ambulant, als eine Art Feldgeistliche. Sie begleiteten viele der Kolonisationszüge persönlich und verpflichteten so die erfolgreichen Siedler dem Gott. Deshalb kamen so viele Pilger aus aller Welt zu dem Hauptfest in Olympia. Nun, wo viele Menschen sind, dort kann man sich einen Namen machen, und so kamen die sportlichen Wettkämpfe von Olympia zu ihrem Ruf. Ulrich Sinn hat es geschafft, auf dem neuesten Stand der Forschung ein altes Thema spannend und packend aufzubereiten. Man fühlt sich wie in einem historischen Krimi, muß ständig alte Vorurteile abändern und ist beeindruckt von der Fülle von Fakten, die er zusammengetragen hat. Dies ist allerdings zugleich die Schwäche des Mediums Hörbuch. Die Fülle der Details erschlägt einen beim ersten Hören. Einfaches Zurückblättern wie in einem Buch ist nicht möglich und so muß man den Text zwei, drei, viermal hören, bis man alle Fakten aufgenommen und zu einem sinnvollen Ganzen verbunden hat. Gesamturteil zusammenfassend: Beides kaufen, Buch und Kassette, dann das erste genüßlich daheim lesen und das Hörbuch zum Auffrischen der Info im Stau hören. |
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Olympia von A. ShreveTaschenbuch von Schmoeker-EckeAngebote ab EUR 0,02 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3828969763, Erscheinungsdatum: 2003 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEs gab noch nie eine Hester Prynne, der es so gut ging! Wir schreiben das Jahr 1899, und Olympia Biddeford, die eigensinnige Tochter einer Familie der Bostoner Oberschicht, hat sich entschlossen, die Grenzen ihres streng behüteten Lebens auf die Probe zu stellen. Die heranwachsende Heldin von Olympia, die ihre Sommerferien auf dem Landsitz ihres Vaters in New Hampshire verbringt, ist entzückt vom Kreis der Künstler, Schriftsteller und Rechtsanwälte, der dort ein- und ausgeht. Sie ist jedoch besonders fasziniert von John Haskell, einem charismatischen Arzt, der sich um die Arbeitergemeinde der nahegelegenen Industrieorte kümmert. Dieser barmherzige Samariter mittleren Alters engagiert Olympia als Assistentin, und ihre Zusammenarbeit entwickelt sich rasch zu einer feurigen Liebesaffäre. Und es dauert nur wenige Wochen, bevor diese leidenschaftliche Übung in ärztlicher Fürsorge ans Licht kommt -- mit katastrophalen Konsequenzen für unsere geschwängerte Heldin. Sogar ihr Vater, der sie vergötterte, sieht sie nun als "übermäßig pummeliges sechzehnjähriges Mädchen, dessen Urteilungsvermögen man nicht mehr trauen kann", und besteht darauf, dass sie die Beziehung beendet. "Zu diesem Thema gibt es nichts mehr zu sagen", sagt er. Sie beißt sich in die Lippen, damit sie nicht noch weiter aufschreit. Sie umklammert die Armlehnen ihres Stuhls so fest, dass sie später Krämpfe in den Fingern haben würde. Sie wird sich weigern, ihm zu gehorchen, entschließt sie sich. Sie wird seine angedeutete Herausforderung annehmen und ihre eigene Wege gehen. Aber gleich im nächste Moment fragt sie sich, wie sie das denn bewerkstelligen sollte? Ohne die Unterstützung ihres Vaters würde sie kaum überleben können. Und wenn sie selbst nicht überleben konnte, wie sollte es denn ihr Kind? Letztendlich ist Anita Shreves siebter Roman eine brillante, äußerst unterhaltsame Version von Wuthering Heights, mit Olympia und Haskell an den Stellen von Catherine und Heathcliff. Die Autorin hat für ihren Neuengland-Hintergrund sorgfältig recherchiert, und das gibt dieser Studie einer eigenwilligen Frau eine extra Portion historisches Gewicht. Der eine oder andere Leser mag der Meinung sein, dass die Handlung ein wenig banal sei. Und trotz Olympias Bemühungen, eine unabhängige Frau zu sein, überwindet sie ihre Probleme letztendlich durch den Wohlstand und den Rang ihrer Eltern, was der feministischen Botschaft Shreves ein wenig die Kraft nimmt. Nichtsdestotrotz, Olympia ist eine Liebesgeschichte im klassischen Sinne und sollte als solche genossen werden -- es sei denn der Leser ist absolut allergisch gegen Happy-Ends. --Ted Leventhal 5 Kundenrezensionen:Einfach grandios! 5 von 5 PunktenMan erfährt in dem Buch viel über die Zeit in Neuengland (USA) ab 1899. Die Geschichte über die große Liebe zwischen John und Olympia ist einfach wunderschön, romantisch und sehr gefühlvoll. Mein Fazit: Ein von Anfang bis Ende spannendes und mitreißendes Buch, das man nicht aus den Händen legen kann. fantastisches Buch 5 von 5 PunktenDa die Handlung schon genügend besprochen worden ist, behalte ich mir vor, dieses Buch einfach nur zu loben. Ein fantastisches Buch, in das ich mich immer wieder aurfs neue verliebe. Eine skandalöse Liebe um 1899 3 von 5 PunktenDie 15-jährige Olympia beginnt eine Affäre mit John Haskell, dem über 40-jährigen Freund der Familie, verheiratet und Vater von vier Kindern. Die beiden erleben einen Sommer voller Leidenschaft, bis die Affäre auffliegt. Ein Neider führt die Entdeckung herbei. Ein Skandal im Jahre 1899. Die behütete Tochter wird von ihrem Vater aus der Sommerresidenz zurück nach Boston verfrachtet, dort quasi unter Hausarrest gestellt. Die Liebe bleibt nicht ohne Folgen, Olympia ist schwanger. Sie durfte den Vater nie wieder sehen, und kurz nach der Geburt, wird ihr der Sohn weggenommen. Sie wird in eine Schule weit weg von zu Hause geschickt. Bei einem Praktikum während dieser Zeit tritt ihr ein Mann unsittlich entgegen. Sie flüchtet wieder in das Sommerhaus und richtet sich dort ein. Der Vater, der seine einzige Tochter noch immer liebt, obwohl sie ihn mit so viel Schande überschüttet hat, versorgt sie mit dem nötigen Geld. Sie kommt zur Ruhe und erfährt, dass der Sohn in ein Waisenheim in der Gegend gegeben wurde. Sie macht sich auf die Suche und klagt, um den Sohn zurückzubekommen. Sie bekommt Recht, belässt aber den 3-jährigen bei der Pflegefamilie. Im Sommerhaus, was ein ehemaliges Kloster war, macht sie nun ein Heim auf für junge Mädchen, die ungewollt schwanger werden. John Haskell tauchte während des Prozess vor Gericht auf und die beiden sind in der Zwischenzeit verheiratet und glücklich. Nur etwas fehlt, um das Glück perfekt zu machen. Das Buch ist gut geschrieben, basiert auf Tatsachen und der Blick in die Zeit um die Jahrhundertwende ist sehr interessant, wenn man es mit der heutigen Zeit vergleicht. Jenseits aller Konventionen 5 von 5 PunktenAuch ich war sehr begeistert von Olympia ... von dieser jungen Frau die stets mutig zu ihrer Liebe steht - jenseits aller Konvention. Anita Shreve schreibt sehr flüssig und lebendig, mit wunderbarer Wortwahl ... so hat sie mich mitgerissen, auch ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem wirklich lesenswerten Roman ist der, dass das Ende ein bisschen zu viel Happy End auf einmal enthält. Unglaublich! 5 von 5 PunktenEin wunderbares Buch, das mir persönlich sehr viel bedeutet da es mein Leben verändert und mich auf den richtigen Weg gebracht hat. -Wirklich sehr empfehlenswert. |
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