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Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte von Aaron J. KleinGebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-AnstaltPreis bei Amazon: EUR 49,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3421042055, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Wir haben keine Wahl", stellt Aaron J. Klein seinem Buch ein Zitat der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meïr voran, "als gewaltsam gegen terroristische Organisationen vorzugehen, wo immer wir sie erreichen können". Dieses Diktum hatte Meïr nach der Olympiade 1972, während der die israelische Olympiamannschaft von palästinensischen Terroristen gekidnappt worden und zu Tode gekommen war, als Parole ausgegeben und ein geheimes Mossad-Kommando mit der gezielten Tötung sämtlicher Personen beauftragt, die man für die Bluttat für verantwortlich hielt. Diesen geheimen Rache- und Abschreckungsfeldzug, den der Mossad gegen die palästinensischen Terroristen des "Schwarzen September" führte, schildert Klein in seinem Buch ebenso detailliert, wie er zuvor die Ereignisse selbst. Auf die Frage, wie ihm Steven Spielbergs Spielfilm München gefallen habe, der dem selben Thema wie Kleins Film gewidmet ist, hat Aaron Klein in einem Interview geantwortet, es sei gewiss ein guter Film, von den wirklichen Ereignissen aber lediglich "inspiriert". Reine Fiktion beispielsweise sei die These des Films, der Mossad habe die Informationen über die Palästinenser, die man töten wollte, von privaten Organisation gekauft. Kein Geheimdienst würde so vorgehen, und auch der der Mossad hätte dies, schon um der Sicherheit seiner Tötungskommandos willen, niemals getan. Überhaupt: Kleins ausgesprochen detaillierter und allem Anschein nach äußerst sorgfältig recherchierter Bericht. widerspricht in vielen weiteren wichtigen Details den Schilderungen in George Jonas' Schwarzer September, die Spielberg als Grundlage für sein Drehbuch gedient haben. Und er hat auch keinen einzigen Mossad-Agenten gefunden, dem, wie der Hauptfigur des Films "Avner", irgendwelche Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns gekommen wären. Kurzum: Wer wissen will, wie es wirklich war, der lese dieses Buch! Vieles spricht dafür, dass es der Wahrheit näher kommt als alles, was bisher über die Ereignisse nach dem Attentat von München publiziert worden ist! -- Andreas Vierecke 5 Kundenrezensionen:Irreführender Titel 5 von 5 PunktenWie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf. Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen. In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt. Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste. Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen. Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert. Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben. Mörder morden Mörder 4 von 5 PunktenBei der Olympiade 1972 nahmen Palästinenser der Terrororganisation Schwarze September in München israelische Sportler als Geiseln, um die Freilassung von Gesinnungsgenossen aus Gefängnissen zu erpressen. Im Rahmen einer stümperhaften Polizeiaktion wurden viele Täter und Opfer getötet. Die amtierende Premierministerin Israels, Golda Meir, ordnete noch im selben Jahr an, der Geheimdienst Mossad ihres Staates solle alle Täter, und Hintermänner, die entkommen waren, ermorden. Die Rächer ist der Titel des Buches von Aaron J. Klein, in dem der Rachefeldzug der Israelis erst jetzt, fast 25 Jahre später, geschildert wird. Der Autor ist Israeli, Objektivität kann man nicht erwarten. Das Buch vermeidet den Bezug zur aktuell wichtigsten Frage: Darf ein Staat mutmaßliche Mörder und deren vermeintliche Hintermänner ohne Gerichtsverfahren durch seinen Geheimdienst töten lassen? In demokratischen Staaten ist das nicht wirklich zur Debatte. Jede Demokratie kennzeichnet sich durch Rechtsstaatlichkeit als oberstes Prinzip aus. Wird das verletzt, spricht man nicht mehr von einer Demokratie. Klein erwähnt nur am Rand, die Morde des Mossad seien rechtsstaatlich gewesen. Er stellt seiner Darstellung dagegen ein Zitat von Meir voran. Sie begründete den ungesetzlichen Auftrag damit, Israel müsse gegen Terroristen gewaltsam vorgehen, auch für den Frieden. Golda Meir hat dieses Ziel erwartungsgemäß verfehlt. Der dem Mossad erteilte Auftrag, überall auf der Welt Verdächtige zu ermorden, hat nicht zu Frieden geführt sondern Terroristen Zulauf gebracht. Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten, beschreibt einen Kreislauf, keinen Zustand. Demokratische Staaten wollen mit ihren rechtsstaatlichen Prinzipen diesen verhängnisvollen Kreislauf durchbrechen. Handeln sie zuwider ihren eigenen Werturteilen, treiben sie den Kreislauf noch zusätzlich an. Aktuell wird das wieder einmal bewiesen durch die USA und ihren Kampf gegen den internationalen Terrorismus der Al Quaida. Durch die Invasion in den Irak, Geheimgefängnisse, Folter und verdeckte Operationen der CIA auch in europäischen Staaten hat der Terrorismus großen Zulauf bekommen. Kleins Buch schildert gut lesbar, mitunter sogar spannend, aber nicht blutrünstig, wie Mossad-Agenten zu staatlich beauftragten Mördern wurden. Es wird nicht verschwiegen, dass dabei auch Unschuldige umgebracht wurden. Die Darstellung ist empfehlenswert, obwohl dem Leser Genugtuung über die gegen die internationalen Menschenrechte verstoßenden Geheimdienstmorde vermittelt wird. Keiner der israelischen Staatsmörder ist jemals für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen worden. Sie haben erreicht, dass auch keiner der palästinensischen Täter sich jemals vor einem Gericht verantworten musste. Die politische Welt hielt still und schweigt bis heute, obwohl man die Namen der Täter und der ungesetzlichen Rächer kennt. Der Verdienst des Buches liegt vor allem darin, die Vorgänge offenbart zu haben, die jetzt in den Staaten, auf deren Boden die Morde verübt wurden, zu Strafverfolgungsmaßnahmen führen müssten, auch gegen die Rächer. Mord verjährt nicht. Von den ausführenden Tätern in München lebt niemand mehr, nur wenige Palästinenser, denen eine planerische Mitverantwortung angelastet wird, sind noch irgendwo auf freiem Fuß. Wenn die Mörder des Mossad sie nicht ausfindig machten, wird es den ordentlichen Strafverfolgungsbehörden wohl auch nicht mehr gelingen. Irreführender Titel 5 von 5 PunktenWie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf. Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen. In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt. Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste. Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen. Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert. Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben. Leider entäuschend 2 von 5 PunktenDas Buch von Aaron J. Klein ist eine spannende Erzählung über die Ereignisse von München und den "Nachwirkungen" durch den Mossad. Leider ist es doch sehr israelisch eingefärbt, und so lässt er auch kaum eine Gelegenheit aus die Deutschen Reaktionen während und nach den Spielen von München in einem sehr schlechten Licht darzustellen. Ja sogar von einer Verschwörung mit der Fatah und der PLO ist ,im Zusammenhang mit dem Austausch der LH Geiseln gegen die 3 verhafteten Terroristen, die Rede! Wir alle wissen, dass viele Fehler gemacht worden sind bei dem Befreiungsversuch durch die Polizei in München. Aber man sollte doch auch im Auge behalten, wenn man sich schon als "Historiker" sieht, dass auch wir damals vor ein nie da gewesene Situation gestellt worden waren aus deren Fehlern die GSG9 und die geglückte Befreiung der RAF Geiseln hervorgegangen sind. Er legt die Fakten der Mossadmorde gut und spannend da, aber am Ende bleibt es nur der Kampf "Gut gegen Böse" Die "guten" Israelis gegen den Rest der "bösen" Welt. Hervorragend recherchierte Hintergründe zum Attentat von München!, 5 von 5 PunktenDas Buch entwickelt sich um die beiden Hauptteile "Rolle des bayerischen Staates bzw. der BRD" während des Münchener Attentates und die sich daraus ergebende "Strategie des israelischen Staates in der darauf folgenden Zeit". Ich habe bislang nichts Vergleichbares zu diesem Thema gelesen und bin auch von der deutschen Presse bislang nicht ausreichend darüber informiert worden. Schockiert bin ich über das komplette Versagen der bayerischen Polizei bzw. einer Strategie, die mit dem Ministerpräsidenten Strauß / Polizeipräsident Schreiber als Top-Entscheider ein jämmerliches Bild abgegeben hat. Aufgrund der föderalen Strukturen liegt ja die Entscheidungsgewalt nicht beim Bund, sondern beim jeweiligen Bundesland bzw. der Stadt. Man muss sich das vorstellen: da liegen schlecht ausgeildete Scharfschützen auf den Dächern, die gerade mal 5 Schießübungen hinter sich haben - bei ihrem Schützenverein. Das Massaker in Fürstenfeldbruck war mehr als ein Totalausfall - er wurde verantwortungslos gehandhabt. Trotzdem kann man unserem Staat keinen Vorwurf machen, niemand war auf eine solche Situation vorbereitet. Danach wurde dann ja die Sondereinheit GSG 9 aus der Taufe gehoben. Und zur Ehrenrettung muss man sagen: einige der Politiker haben sich damals als Geiseln angeboten und wollten die israelischen Sportler so frei bekommen. München markiert in der israelischen Strategie ein komplette Zäsur. War man vorher bereit, nachzugeben oder nicht mit Gleichem zu antworten, so wurde danach die Regel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" umgesetzt - unter der Leitung von Golda Meir als Ministerpräsidentin. Diese Strategie wird in dem Buch hervorragend beschrieben, sie ist eingebettet in die historischen Zusammenhänge und umreißt die Maßnahmen der Israelis schonungslos - auch das Versagen bestimmter Operationen. Kurz gesagt sollte sich kein Antreiber der Attentäter mehr sicher fühlen, diese Hintermänner und Einpeitscher werden gnadenlos verfolgt, wobei weniger das Moment der Rache als vielmehr das der Prävention ausschlaggebend ist. Wir können diese Maßnahmen bis zum heutigen Tag verfolgen. Sie scheinen - der Theorie diese Buches folgend - erfolgreich zu sein und haben die Attentate insgesamt eingedämmt. Dabei wird auch die doppelbödige Haltung von J. Arafat beschrieben, der mehr als einmal möglichen Anschlägen knapp entging. Ich empfehle das Buch jedem, der Einblicke in eine bayerische Polizeioperation erhalten möchte - in ein Leerstück aus Beamtenwillkür und Arroganz! Die Akten wurden übrigens 20 Jahre unter Verschluss gehalten, um das Bild der bayerischen Polizei zu vertuschen. Erst 1996 konnten Angehörige der Opfer Einblick bekommen, wir als Staat haben dann Enschädigungszahlungen vereinbart, die von einem der Kläger immer noch nicht angenommen wurden. Mit diesem Buch erschließt sich für mich die nach den 70ern erfolgte Strategie der bayerischen inneren Sicherheit ganz anders und auch die Ziele unseres Innenministers erhalten eine besondere Brisanz. Diese Themen liefen bislang an mir vorbei, jetzt werde ich mich mehr darum kümmern! |
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Olympia 2008 - Peking von -Gebundene Ausgabe von garant Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 1,06 ISBN: 3867660050, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1. |
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Olympia in Rot-Weiss-Rot: 51 Sternstunden des Wintersports von Robert Seeger, Peter FraunederGebundene Ausgabe von UeberreuterPreis bei Amazon: EUR 24,95 ISBN: 3800074575, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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Athen 2004 von Rudi CerneGebundene Ausgabe von Südwest-VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3517067334, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Buch zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen 4 von 5 PunktenDas 232 Seiten umfassende Buch ist mit sehr vielen Bildern bereichert. Insgesamt sind 1250 Farbabildungen zu sehen. In dem, von Rudi Cerne herausgegebenen Buch, wird jeder deutsche Teilnehmer mit Bild aufgelistet, dazu seine Sportart und Platzierungen. Des weiteren gibt es ein Olympia-Tagebuch von Rudi Cerne, in dem er über 12 Seiten unter anderem von seinen Eigenen Erlebnissen in Athen erzählt. Ein schönes Buch, allerdings finde ich, dass die Texte manchmal etwas zu kurz kommen. Dennoch 4 Sterne, Olympiafans sollten zugreifen. |
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Ein Tag im September von Simon Reeve, Franka ReinhartBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 0,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453500121, Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
5 Kundenrezensionen:Gemischte Gefühle 3 von 5 PunktenDas Buch stellt die Ereignisse rund um die Ermordung von Mitgliedern der israelischen Olympiamannschaft durch pälästinensische Terroristen im München 1972 so spannend dar, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der terroristische Akt und der anschließende Rachefeldzug der Israelis sind, schon wenn man sich auf die historischen Geschehnisse beschränkt, einfach kaum zu glauben. Eine Stärke des Buches ist, dass es sich den damaligen politischen Hintergründen widmet und auch die menschlichen Aspekte nicht vergisst. Eine ganz große Schwäche ist, dass das Buch, selbst wenn man pro-israelisch fühlt, sehr einseitig für die Israelis Partei ergreift. Von einem Journalisten, der zudem so umfangreich recherchiert hat, hätte ich eine ausgewogenere Berichterstattung, z.B. eine fairere Beurteilung der Situation des deutschen Staates und seiner Behörden erwartet. sehr gelungen 5 von 5 Punktenin einer meist bemerkenswert objektiven weise nimmt der autor die position eines berichterstatters ein und schildert die historisch belegten ereignisse der olympischen spiele von 1972. dabei bezieht er sich nicht nur auf die offiziellen quellen, sondern hat unter anderem auch einblick in akten, die stasi mitarbeiter, deren aufgabe es war, im zuge der olympischen spiele strukturelle begebenheiten der brd auszuspionieren erstellt haben. trotz der tatsache, dass der autor meist objektiv ist lässt er es sich an manshcen stellen nicht nehmen die arbeit der polizei (die wirklich katastrophal war) zu kritisieren und in einer art und weise in frage zu stellen, die die beamten manchmal als unfähig und einfältig darstellt. abgesehen davon sind die kapitel gut gegliedert und umfassen alle episoden des dramas: vom beginn der aktion des "schwarzen september", über die vergeblichen vermittlungsversuche der brd und der misslungenen operation in fürstenfeldbruck, bishin zu den vergeltungsaktionen des mossad wird berichtet. dabei werden auch die ereignisse und zustände in den palistinensischen flüchtlingslagern angeschnitten und somit motive für die tat geliefert. darin unterscheidet sich das buch beispielsweise von dem film münchen, indem meiner meinung nach nur eine seite belangt wurde und das war die israelische. so wurde der eindruck erweckt (für diejenigen, die sich nicht mit dem thema befassen, also keine vorkenntnisse haben, wie es in der jüngeren generation oft der fall ist) die palistinenser werden dämonisiert. hier sieht der autor davon ab, dies ist der grund für seine neutrale berichterstattungsweise. das buch ist meiner meinung anch für diejenigen, die eine chronologische abfolge der ereignisse von münchen suchen sehr geeignet. zudem ist der preis für die leistung sehr gering und die übersetzung aus dem englischen sehr gutz nur zu empfehlen. top! 2/3 gelungen, dann wird es mager... 3 von 5 Punktenca. 2/3 des buches sind gelungen, danach wird es ein bisschen dürftig, die formulierungen wiederholen sich, das herumreiten auf dem polizeilichen versagen fängt an, etwas penetrant zu wirken, da vor 30 jahren wohl kaum ein staat auf eine solche katastrophe vorbereitet gewesen wäre. Umfassender und aufschlussreicher als die Filmversion! 5 von 5 PunktenMit fast sechsjähriger Verzögerung erscheint nun endlich auch eine deutsche Übersetzung von Simon Reeves Zeitzeugnis "One Day in September" als preisgünstiges Taschenbuch. Das Buch entstand während der Arbeit zu dem gleichnamigen Oscar-prämierten Dokumentarfilm von Kevin MacDonald. Während sich MacDonald allerdings - bedingt vor allem durch einen vorgegebenen begrenzten Zeitrahmen - nur auf die wesentlichen Punkte konzentrieren konnte (und daher vor allem die vielen ausführlichen Interview-Statements der damals beteiligten Personen nur teilweise verwenden konnte), kann Reeves in seinem Buch auf über 400 Seiten auch ins letzte Detail gehen. "Ein Tag im September" liefert den bislang umfassensten Hintergrundbericht über die Ereignisse vor, während und nach dem Geiseldrama - nicht nur die Entstehungsgeschichte des "Schwarzen Septembers" wird wesentlich umfassender erklärt, auch der Operation "Zorn Gottes" (der spätere Rachefeldzug der Israelis - zuletzt auch von Steven Spielberg in "München" verfilmt) wird sich in der zweiten Buchhälfte ausführlich gewidmet. Aber auch die Ereignisse während der Geiselnahme und bei der gescheiterten Befreiungsaktion in Fürstenfeldbruck werden wesentlich detaillierter geschildert - dabei kommen nicht nur sämtliche Interview-Partner der Filmversion (wie Manfred Schreiber, Ulrich Wegener oder Heinz Hohensinn) mit wirklich interessanten Aussagen noch viel umfassender zu Wort, auch weitere Zeugenaussagen wie z.B. die der damaligen Scharfschützen und Hubschrauberpiloten liefern äußerst interessante Zusatzinformationen. Da Simon Reeves bei seinen Recherchen erstmalig auch auf bislang geheime Dokumente (darunter Gerichtsakten und auch Unterlagen aus den Archiven der Stasi) zurückgreifen konnte, kommen teilweise wirklich erstaunliche Dinge ans Licht, die man gerne auch in der Filmversion gesehen hätte. So widmet er sich in einem besonders interessanten Kapitel am Ende des Buches speziell den Vertuschungsversuchen der deutschen Behörden, die in den offiziellen Berichten vieles verschwiegen hatten (beispielsweise kam der Ringer David Berger nicht durch die Schüsse der Terroristen ums Leben, sondern erstickte an dem anschließend ausbrechenden Feuer - auch zwei andere Israelis wurden letztendlich nicht durch die Schüsse der Terroristen getötet - sondern durch Schüsse von deutschen Scharfschützen) und die bis heute entscheidene (Film-)Dokumente noch immer unter Verschluß halten oder gar einfach verschwinden ließen (wie z.B. den offiziellen Fürstenfeldbruck-Film, auf dem die Inkompetenz der Polizei während des Befreiungsversuchs deutlich festgehalten wurde). Fazit: Es gibt derzeit keine gründlichere, umfassendere und genauere Darstellung der Ereignisse rund um das Geiseldrama von München 72 als in diesem Buch. - Nachdrückliche Kaufempfehlung! Sehr gut recherchiert, spannend und empfehlenswert 5 von 5 PunktenSimon Reeves Buch schildert umfassend die Ereignisse während der Entführung der israelischen Athleten in München 1972, die Entwicklung im Nahen Osten, die dazu führte und auch die anschließende Jagd des Mossad nach den überlebenden Terroristen und den Verantwortlichen im Hintergrund. Abgesehen davon, dass das Buch eine Informationslücke umfassend schließt, was erst durch das Bearbeiten bisher unter Verschluss stehender Informationen möglich war, fallen folgende Dinge ins Auge: 1) Das Versagen der Deutschen Sicherheitskräfte und Politiker in der Bewältigung der Situation. Ohne ausreichende Kommunikation wird die Entführung völlig unprofessionell "beantwortet". Teilweise aus Schlamperei, teilweise aber auch, weil Erfahrungswerte nicht vorlagen. Die Welt hat hier dazugelerent.... 2) Das Handling der elektronischen Medien im Zusammenhang mit der Entführung. Die damals relativ neuen Live-Übertragungen waren völlig unkontrolliert. Die Entführer konnten am Schirm mitverfolgren, wir die Erstürmung Ihres Unterschlupfs vorbereitet wurde. Kein Vergleich zu "embedded journalists" im Irak. 3) Wie sich die Bilder gleichen: Die Terroristen waren in der Mehrzahl in Deutschland lebende oder ausgebildete Palästinenser, höchst konspirativ und fanatisiert, durch Strippenzieher im Hintergrund angeworben, fatalistsisch ihrer Aufgabe ergeben. Interessant auch zu erfahren, dass seinerzeit ein Plan seitens des Schwarzen September bestand, ein Selbstmordkommando eine 747 über Tel Aviv in die Luft sprengen zu lassen. Was besticht ist auch die Unparteilichkeit des Autors, der sowohl der palästinenischen Problematik als auch der Situation Israels Raum und Verständnis einräumt. Lesenswert! |
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Die sieben Weltwunder. marixwissen von Johannes ThieleGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 0,76 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865399061, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 3 |
3 Kundenrezensionen:Prima für Einsteiger 4 von 5 PunktenDas Buch liefert einen guten Überblick über die Weltwunder und ihre Zeit der Antike. Die einzelnen Kapitel sind so aufgebaut, dass stets von den historischen Gegebenheiten der Entstehungszeit ausgehend das Aussehen und die Rekonstruktion des Werkes und schließlich die Umstände seiner Zerstörung beschrieben werden. Der Autor schreibt in recht verständlicher Sprache, wodurch das Buch durchaus bereits für Schüler geeignet ist, die für dieses Thema genauere Informationen suchen. Am Besten gelungen und vom Inhalt her betrachtet am fundiertesten sind die Kapitel über Babylon und den Koloss von Rhodos. Einige Abbildungen, Zeichnungen oder Fotos untermalen die Ausführungen des Autors bestens. Fazit: Der schmale Band ist in der Lage, Interesse an mehr Information zu wecken. Besonders hervorzuheben ist der günstige Preis, der dieses Einsteigerbuch sehr ins Rampenlicht rückt. Enttäuschend 2 von 5 PunktenThieles Buch über die sieben Weltwunder handelt die kanonischen Wunder in einzelnen Kapiteln ab. Diese sind so aufgebaut, dass immer zunächst die historischen Umstände der Entstehungszeit, dann das Aussehen und die Rekonstruktion des Werkes, schließlich die Umstände seiner Zerstörung geschildert werden. Als ich den Band gekauft hatte, hoffte ich auf eine kompetente Betrachtung zur jeweiligen Entstehungszeit und auf eine Präsentation und Besprechung der - durchaus vorhandenen - Reste der Weltwunder. Ich wurde enttäuscht: Bis auf die Pyramiden findet sich nicht ein einziges Photo der Überreste wie z.B. des Frieses des Maussoleions von Halikarnass. Sehr bemerkbar macht sich auch das Fehlen einer Karte mit Angaben zur Lage aller Weltwunder. Dazu kommen fachliche Mängel. Mit sich selbst uneins scheint Thiele beispielsweise, wann denn nun der chryselephantine Zeus von Olympia aufgestellt wurde, ob im Jahre "433" oder "nach der Fertigstellung des Tempelinneren 430 v. Chr.". In der Tat ist das Datum kaum aufs Jahr genau festzulegen, allerdings sollte man in diesem Fall auch kein Wissen vortäuschen, wo keins vorhanden ist und auch keins vorhanden sein kann - zumindest aber sollte man sich nicht selber im Text widersprechen. Auch sprachlich kann der Band nicht überzeugen, so erweckt der ständige Gebrauch einfacher, kurzer Sätze den Eindruck, der Text sei für schlichte Gemüter geschrieben. Dazu kommen orthographische Ausrutscher wie "das (!) Fries". Schließlich wird nicht einmal eine Bibliographie der Primärquellen geliefert. Nie gibt Thiele im einzelnen die wissenschaftliche Literatur an, in den seltensten Fällen die antiken Quellen, die er zitiert. Wenn man schon ein Buch ausschließlich aus anderen Büchern zusammenschreibt, dann sollte man doch wenigstens angeben, wo man abgeschrieben hat, damit der Leser die Informationen anhand der Sekundärliteratur überprüfen kann. Das aber ist hier nicht möglich. Fazit: Ein Buch, das an keiner Stelle über das Bekannte hinausgeht und wegen der vielen Fehler nicht einmal recht als Einstieg taugt. Es kann keinesfalls das gleichnamige Buch von Werner Ekschmitt (Zabern 1996) ersetzen oder auch nur ergänzen. Warum also noch zwei Sterne vergeben? Weil die schlechteste Bewertung immer noch Leuten wie Däniken vorbehalten ist, und vor abstrusen Theorien hütet sich Thiele zum Glück. Die Kapitel zu Babylon (neben den Hängenden Gärten werden hier immerhin noch die Mauern von Babylon als weiteres Weltwunder außer den kanonischen sieben erwähnt) und zum Koloss von Rhodos sind auch etwas besser als das restliche Buch. Und noch etwas Gutes: Der Preis von nur 5 Euro ist erfreulich niedrig. Eventuell als Einstieg geeignet 3 von 5 PunktenDas Buch liefert zumindest einen Überblick über die Weltwunder und ihre Zeit der Antike. Unglücklicherweise müssen nochmals die sprachlichen und stilistischen Mängel hervorgehoben werden: Neben oft unsachlichen pathetischen Würdigungen findet sich auch ein vollkommen unangebrachter Vergleich mit anatomischen Charakteristika einer sehr bekannten Schauspielerin unserer Zeit. Wiederholt treten fachliche Mängel auf. Beispielsweise wird auf der gleichen Buchseite die Quadriga auf dem Mausoleum von Halikarnassos einmal Bryaxis und einmal Pytheos zugeschrieben. Doch der schmale und dabei preislich günstige Band ist eventuell in der Lage, Interesse an umfassenderer Information zu wecken. |
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Olympische Winterspiele Torino 2006 von Sven SimonGebundene Ausgabe von CopressPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 8,48 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3767906708, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Gänsehaut pur 5 von 5 PunktenDie Olympischen Winterspiele in TURIN waren einfach nur toll! Es war so großartig, die tollen Leistungen "unserer" Sportler bewundern zu dürfen. Das Buch lässt diese sportlich einwandfreien Spiele noch einmal Revue passieren und berichtet über die Helden jeder einzelnen Sportart', über Sylke Otto, Claudia Pechstein, Kati Wilhelm oder auch den Österreicher Thomas Morgernstern, (um nur einige zu nennen) Der Star aus deutscher Sicht wohl ohne Frage Michael Greis, der uns alle beeindruckte, mit seinen 3 (!) Goldmedaillen. Aber auch die Exoten und kuriositäten kommen nicht zu kurz. Beim Lesen dieses wunderbaren Buches und auch beim Anschauen dieser großartigen Bilder bekommt der Leser Gänsehaut pur! Die bücher von Sven Simon sind einfach weltklasse. Aber ohne diese tollen Sportlern, die Höchstleistungen vollbracht haben, wäre dieses Buch nicht möglich gewesen und es wäre auch nicht möglich gewesen die Fernsehzuschauer so in den Bann zu ziehen! |
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Das Antike Olympia: Götter, Spiel und Kunst von Ulrich SinnGebundene Ausgabe von BeckPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 7,15 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406515584, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 3., Aufl. |
Eine Kundenrezension:das wahre Olympia 5 von 5 PunktenDer Autor bleibt sich treu: er geht dem Forschungsschwerpunkt Olympia mit seinem gewohnten außerordentlichen Engagement, höchster wissenschaftlicher Expertise und nie ganz fehlendem feinen Humor auf den Grund. Gleichermaßen empfehlenswert für Profis wie Laien - eben alle, die mehr über das "wahre" Olympia erfahren wollen. |
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der ahmann - Beach-Volleyball-Übungen für Gewinner von Jörg AhmannTaschenbuch von parsprototoPreis bei Amazon: EUR 19,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938023066, Erscheinungsdatum: Juli 2005, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Tolles Buch mit unglaublich vielen Übungen! 5 von 5 PunktenJörg Ahmann hat mit seinem zweiten Band "der Ahmann - Beach-Volleyball-Übungen für Gewinner" die ideale Ergänzung zu seinem Taktikbuch herausgegeben. Wie der Titel des Buches bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine große Sammlung von Trainingsübungen. Diese sind auf Grund ihrer graphischen Darstellung und Kurzerklärung sehr klar strukturiert und einfach zu verstehen. Ahmann stellt dabei immer die Grundübung vor und gibt für die Steigerung zahlreiche Varianten an. Bei der Zusammenstellung der Übungen wurde eine gute Balance gefunden, da alle relevanten Techniken und Aspekte des Beachvolleyballs angesprochen werden. Diese Übungen zeigen, wie Ahmann arbeitet und es ihm gelingt junge, talentierte deutsche Spieler an die Weltspitze zu führen. Zu Beginn des Buches werden einige Spiele und Übungsformen zur Ballgewöhnung im Sand vorgestellt. Anschließend folgt der Hauptteil, der aus Trainingsformen der Individual, - und Mannschaftstaktik besteht. Nicht zu vergessen ist natürlich das Kapitel der Technik, in dem so spielnah wie möglich und so einfach wie nötig geübt und trainiert werden sollte. Fazit: Jörg Ahmann hat es geschafft eine sehr gute, übersichtliche Übungssammlung zusammenzustellen, die es jedem Trainer sehr leicht macht, die einzelnen Übungen bzw. Trainingsformen direkt in das eigene Training zu transferieren. Die großen internationalen Beachvolleyballerfolge in diesem Jahr haben gezeigt, dass in Deutschland sehr gut gearbeitet wird dabei spielt dieses Buch eine elementare Rolle. Sollte man haben 5 von 5 PunktenDer Titel ist etwas gewöhnungsbedürftig, was aber aus meiner Sicht der einzige Minuspunkt ist. Das Buch ist voller Übungen, die für TrainerInnen, wie für SpielerInnen (zum Selbststudium) gleichermaßen hilfreich sind. Die Übungen sind in übersichtlicher Form direkt für die Übernahme in eine Trainigseinheit aufbereitet. Es macht Freude nach/mit dem Buch zu arbeiten. >> Sollte man haben. |
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Olympia. Ort der Spiele, Ort der Götter von Michael SieblerGebundene Ausgabe von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 1,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608960066, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Guter Einstieg 5 von 5 PunktenPassend für das Jahr der Olympischen Spiele im Heimatland kommt diese Darstellung in den Handel. Die gut lesebare und dennoch keineswegs oberflächliche oder anspruchslose Abhandlung über die griechische Kultstätte bietet einen guten Einstieg in das Thema. Ausführlich wird auf die Grabungsgeschichte unter deutscher Ägide eingegangen und der politische Hintergrund erhellt. Der damalige und heutige Zustand der Anlage wird plastisch beschrieben - eine Übersichtskarte im Einband bietet dazu Hilfestellung. Eine Umgebungskarte der im Text erwähnten historischen Städte und Landschaften/Volksgruppen wäre eine sinnvolle Zutat gewesen, zumal so die doppelte Karte im vorderseitigen und rückseitigen Einband hätte vermieden werden können. |
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