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Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit von George Samuel ClasonTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 5,61 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442163838, Erscheinungsdatum: Januar 2002 |
5 Kundenrezensionen:10 Sterne hat dieses Buch verdient 5 von 5 PunktenLeider gibt es die nicht. Es ist eines der wichtigsten und praktischten Bücher über Vermögensaufbau. Zum Glück hatte ich eine Mutter, die mir das sparen schon in meiner Kindheit gezeigt hat. Mit 13 Jahren lieferte ich für unseren Dorfbäcker die Semmel mit einem Korb am Rücken mit dem Fahrrad aus. Am Nachmittag reinigte ich noch eine Stunde die Backstube. Ich bekam damals 15 Schilling in der Stunde, das war 1972 sehr, sehr viel Geld. So kam ich täglich auf 45.- öS, das 6 Tage in der Woche. Meine Mutter verpflichtete mich davon 50 Prozent auf die Seite zu legen. Mit 18 Jahren konnte ich mir schon meine erste Wohnung kaufen und Einrichten, ohne einen groschen von der Bank. Wenn man Geld von der Bank hat ist man abhängig. So wie es Clason in seinem Buch beschreibt. Man ist ein moderner Sklave. Der Weg aus der Schuldenfalle, wie ihn Clason beschreibt ist einfach genial. Von 70 Prozent zu leben, und 10 Prozent zu sparen und 20 prozent rückzuzahlen. So ist garantiert, dass die Gläubiger, die ja dem Kreditleiher im guten Glauben, das Geld gegeben haben, zurückbekommen. Denn eines ist sicher, wer seine Schulden begleicht und seine Gläubiger bezahlt hat, hat mehr Selbstvertrauen. Diese ganze Konkurssache vernichtet doch den einzelnen Menschen und so landen die Menschen auf den Straßen, in Obdachlosenheimen und in Psychatrien. Weil sie einfach mit ihrem Leben nicht fertig werden. Die Leute sollen sich einfach vorstellen, wenn einem die Banken kein Geld leihen, wie sie es schaffen, trotzdem mit Arbeit Geld zu verdienen. Wenn man mit offen Augen durch die Welt geht, sieht man wieviel Reichtum es gibt und es gibt sicher für jeden, der wirklich will, eine Lücke womit er Geld verdienen kann. Ein erwachsener Mensch braucht keinen Boss, der ihm anschafft was er zu tun hat. Ab einem Alter von 17 Jahren könnte sich jeder Mensch selbst erhalten und muss von niemanden abhängig sein. Ausgenommen der Mensch ist wirklich krank und da haben wir die Verpflichtung zu helfen. "Der reichste Mann von Babylon" "Das Taschengeld Spiel" 5 von 5 PunktenIch kann beide Artikel nur empfehlen, sie sind einfach Klasse. Das Taschengeldspiel wird von den Kindern sehr gern gespielt, sie lernen mit Geld umzugehen und überlegen wie sie Ihr Geld ausgeben, Sie lernen wie sie Geldverdienen und Anlegen können. Nicht empfehlenswert - veraltete Anschauung 1 von 5 PunktenNachdem ich das Buch las, stelle ich fest, dass die Ratschläge leider nur für früher galten, da Gold als Wert bestehen blieb. Heute größere Summen anzusparen, wie als erster Schritt geraten wird, erweist sich als nicht hilfreich: Heute sind Anlagen bei Banken nur noch Buch/Giralgeld, und gehen in Crash-Zeiten verloren. Der zweite wichtige Rat des Buches lautet: sein Geld "arbeiten" zu lassen. Geld/Gold kann aber niemals arbeiten, dies tun immer Menschen! Heute z.B. für Rendite besonders in den armen Ländern. Dieses Buch vertritt die kapitalistische Ideologie, seinen Reichtum durch Investition und Geldverleih zu begründen, letztlich geschieht es auf dem Rücken anderer. Es ist überholt und eine neue Wirtschaftsweise dringend not-wendig. Wir müssen nicht besonders "reich" werden, um gut zu leben.Und wir sollten aufhören, andere für uns arbeiten zu lassen - im sagenhaften Babylon standen Sklaven an der untersten Kante, man verkaufte seine eigene Familie, wenn man sein Darlehen nicht zurückzahlen konnte! Dies ist kein nachahmenswerter Weg, um "reich" zu werden. Heute verkauft man sein Gewissen, und schädigt für Profit nachfolgende Generationen. Babylon ist letztlich trotz Gold und Pracht - untergegangen Dieses Buch ist der Anfang, nicht das Ende 5 von 5 PunktenReichtum ist für jeden etwas anderes. Mit viel Geduld, dem Willen und Durchhaltevermögen sollte es jeder schaffen können sich seine Träume zu erfüllen. Das jedoch nicht von heute auf morgen. Wer zu Vermögen kommen will muss dafür arbeiten, nicht aber sich dafür kaputt machen. Man muss viel lernen über die Möglichkeiten die die Welt einem bietet und auch über die Gefahren und Betrüger die in ihr lauern. Dieses Buch zeigt einen Weg auf. Gehen muss man ihn schon selbst. Ein zeitloser Klassiker! 5 von 5 PunktenDer reichste Mann von Babylon erzählt auf eine spannende und interessante Art die Grundlagen für finanzielle Freiheit. Der Klassiker und Bestseller liest sich wie ein spannender Roman und enthält sehr viele leicht verständliche Weisheiten und Tipps die zum Nachdenken und Umsetzen anregen. Ein gutes "Einsteigerbuch" in die Matiere "Geld" und "Finanzielle Freiheit". Als weiterführende bzw. vertiefende Bücher empfehle ich: Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million oder Die Tipps der Millionäre: Ihre persönliche Strategie zur finanziellen Freiheit |
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Grüße aus der Steinzeit: Wer nicht glauben will, soll sehen! von Erich von DänikenGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 13,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3942016400, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
4 Kundenrezensionen:Sehen,Staunen,Fragen 4 von 5 PunktenDieser Erich ist wirklich unverwüstlich, ein steinalter Fels in der Brandung! Der Untertitel "Wer nicht glauben will, soll sehen!" ist hier Programm, denn es handelt sich um einen recht gelungenen Bildband mit in die Thematik einführenden Erläuterungen, und den sich daraus ergebenden Fragen. Unermüdlich streckt er seit Jahrzehnten seine Finger aus und verweist auf die weltweit existierenden Monumente und Hinterlassenschaften deren Entstehung und Funktion immernoch im Verborgenen liegen. Und damit selbst die Voreingenommensten unter uns kapieren worum es ihm dabei geht (Prä-Astronautik), klebt er ihnen mit diesem Buch einen Denkzettel in Farbe an die Stirn. Natürlich nicht ohne sein eigenenes Erklärungsmodell einfliessen zu lassen, was mir legitim und plausibel erscheint. Wer Dänikens Literatur kennt wird viele bekannte Themen wiederfinden, z.B. Die Linien von Nazca, die Osterinsel, die Felszeichnungen der Hopi-Indianer u.s.w. Alles schön bebildert damit es jeder sehen kann. Es finden sich aber auch Themen wieder die bisher keine Erwähnung fanden, z.B.: Die Ruinen von Nan Madol oder das "Ganggrab" von Newgrange. Schade nur das Puma Punku nicht dabei ist. Während Däniken diese Themen unermüdlich aus der allgemeinen Verdrängung hebt ist er auch trotz seiner 75(!) Jahre immernoch top in Form! Anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen veranstaltet er Treffen, gibt Vorträge und Interviews, wirkt an Dokumentationen mit und schreibt natürlich auch seine Bücher. Eine enorme Leistung die seiner Sachkenntnis, seiner Fantasie und seiner tiefen Überzeugung entspringt. Alles in allem ist es, wie immer, leicht zu lesen und gibt jede Menge Anregungen sich tiefergehend mit damit zu befassen. Dieses Buch wird hoffentlich viele Interessenten finden die eines Tages seine Recherchen weiterführen werden. Das Literaturverzeichnis gibt jedenfalls einige Möglichkeiten dazu. "Mit der Steinzeit stimmt etwas nicht." (EvD) 4 von 5 PunktenWer das bisher nicht einmal ahnte, der bekommt mit dem neuen Buch des umstrittenen Autors zahlreiche Fotos geliefert, die Zweifel an unseren bisherigen Ansichten über diese Zeit wecken sollen. Eigentlich will von Däniken noch mehr. Er glaubt Beweise für außerirdische Einmischungen ins triste irdische Steinzeitleben gefunden zu haben. Im Wesentlichen sehen wir uns mit vier Argumenten gegen die gültige Lehre konfrontiert: (1) mit Zeichnungen, die Fluggeräte und merkwürdige Gestalten zeigen, die nicht in die Zeit passen wollen, in der diese Zeichnungen entstanden sein sollen, (2) mit nur aus großer Höhe erkennbaren Piktogrammen oder Linien, die von Däniken als Orientierungshilfe für landende Aliens interpretiert, (3) mit Beschreibungen von Göttern und ihren Taten in alten Schriften, die man als Hinweis auf außerirdische Besucher umdeuten kann, wenngleich dies nichts mit der Steinzeit zu tun hat, und (4) mit Bauwerken, deren Größe und vermutete Funktionalität scheinbar nicht in die Zeit ihrer Erbauung passen wollen, weil sie nach unserer Ansicht die geistigen und technologischen Fähigkeiten von Steinzeitmenschen scheinbar deutlich überfordern. Nach dem Bekenntnis des Autors hat er ein Archiv von 60.000 Fotos, die nach seiner Meinung Beweise für außerirdische Besuche erbringen sollen. Da viele seiner früheren Bücher nicht mehr verlegt werden, möchte er nun jedes Jahr einen Bildband wie den vorliegenden veröffentlichen, um Interessierte, die seine Frühwerke nicht kennen, an seinen Entdeckungen teilhaben zu lassen. Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt und mehr als reichhaltig bebildert. Im ersten Kapitel befasst sich der Autor mit den merkwürdigen Bauten von Nan Madol auf Pohnpei, einer Insel der Karolinen-Gruppe im Pazifik. Wie so oft entsteht bei urzeitlichen Bauwerken die Frage, wie die riesigen, tonnenschweren Blöcke, die in ihnen verbaut wurden, überhaupt an diese Stelle und dann in eine luftige Höhe kamen. Ähnliche Probleme bereiten die riesigen Figuren auf den Osterinseln, die auch ein Thema in diesem Kapitel darstellen. Das zweite Kapitel befasst sich sehr ausführlich mit Höhlen und Felszeichnungen auf verschiedenen Kontinenten, die recht ähnliche Figuren darstellen, die vom Autor als außerirdische Reisende interpretiert werden. Im zweiten Teil dieses Kapitel werden dann verschiedene riesige Piktogramme an verschiedenen Orten der Welt untersucht. Von Däniken hebt immer wieder die geometrischen Kenntnisse hervor, die das Aufbringen dieser Piktogramme voraussetzen. Solche Kenntnisse würden nicht in die Zeit der Entstehung dieser wundersamen Darstellungen passen. Dasselbe Argument zieht sich durch das abschließende Kapitel, in dem verschiedene steinzeitliche Bauwerke in Europa untersucht werden. Bei einigen von ihnen müssen darüber hinaus nach heutiger Interpretation ihrer möglichen damaligen Funktionalität auch präzise astronomische Kenntnisse ihrer Erbauer vorausgesetzt werden, die man nach unseren Vorstellungen von der Steinzeit eigentlich nicht erwartet. Von Däniken schließt daraus, dass auch hier hilfreiche Außerirdische am Werk gewesen sein müssen. Mit Sicherheit sind das interessante und vor allem die eigene Phantasie anregende Fragestellungen. Ob von Däniken mit seiner Interpretation der Funde, immer vorausgesetzt, es liegen keine Irrtümer oder gar Fälschungen vor, recht behalten wird, kann man heute nicht entscheiden, denn alle seine Argumente sind höchstens indirekte Hinweise auf eventuelle außerirdische Besucher. Unsere Vorstellungskraft über die jeweilige Vergangenheit ist begrenzt, und wir neigen stets dazu uns zu über- und frühere Generationen zu unterschätzen. Natürlich ist der Autor auch professionell in eigener Sache. Seine Interpretationen und Argumente sind in der Regel ziemlich vage und unpräzise, so dass er dem Leser genug Spielraum für die eigene Phantasie lässt. Das macht aber gerade den Reiz all seiner Bücher aus. Im gleichen Verlag erschien übrigens fast gleichzeitig ein Buch von Walter Schilling über den Mythos Atlantis. Dort wird dem Leser die megalithische Kultur beschrieben, deren Bauwerke in Nordfrankreich und England von Däniken außerirdischen Besuchern zuordnet. Diese Kultur, die über entwickelte Technologien und eine leistungsfähige Seefahrt verfügte, brach um 2700 vor Christus in sich zusammen. In die entsprechenden Siedlungsgebiete strömten danach weit weniger entwickelte indogermanische Stämme aus dem Osten, bei denen man weder die astronomischen, noch die technologischen Kenntnisse der megalithischen Kultur voraussetzen konnte. Mit anderen Worten: Neben der Präastronautik, für die es keine direkten Beweise (etwa die Anzeichen oder gar Funde einer zurückgelassenen Hochtechnologie) gibt, existieren auch andere Erklärungsmodelle, wie in diesem Fall die Leistungen einer untergegangenen menschlichen Hochkultur. Fazit. Ob man nun den Interpretationen des Autors glaubt oder nicht, dieses auf Hochglanzpapier gedruckte Buch führt in eine vergangene Welt voller Rätsel und Geheimnisse. Dass tatsächlich Außerirdische am Werke waren, lässt sich vielleicht vermuten. Direkte Beweise dafür liefert jedoch auch dieses unterhaltsame Buch nicht. Ein echt provozierendes Bildarchiv 5 von 5 PunktenDer neue "Däniken" präsentiert weit mehr als nur einen unvergleichlichen Querschnitt aus seinem imposanten Bildarchiv - es sind die Begleittexte, welche an einen jungen, provozierenden Autor erinnern wie auch Zeugnis von einer gereiften Spurensuche ablegen. Es spielt keine Rolle, aus welchem geographischen Raum der Autor seine Bilder präsentiert - sie stellen die Wissenschaft vor Probleme, denn nicht alles lässt sich mit einer rein mythologischen oder religiösen Sicht übermalen. Sie spiegeln Fakten, welche offensichtlich der klassischen Lehrmeinung widersprechen. Weil die Bilder für sich sprechen, erübrigt sich eine kritische Würdigung. Die Bilder sprechen die Sprache des Autors - wer über Mut und Offenheit verfügt, sich dieser Sprache zu öffnen, dem werden sich neue Horizonte öffnen. Der Autor legt uns mit seinen Bildern im Sinne eines Vermächtnisses einen Schlüssel in die Hand, um am Beispiel der Vergangenheit den Weg in eine kaum vorstellbare Zukunft zu finden! In diesem Sinne verstehen sich die Grüsse aus der Steinzeit als Wegweiser für unsere Zukunft - für eine Zukunft, in der die akademische Freiheit des Denkens gelebt wird. der Autor beeindruckt 5 von 5 PunktenSeit Jahrzehnten bereits verblüfft dieser Autor die Wissenschaftler dieser Erde mit seinen Fotos, Fragen und Antwortversuchen und sicher ist er so manch einem Wissenschaftler auch ein Dorn im Auge wegen seiner provokanten und mutigen Thesen. Dieses Buch nun besteht zu einem großen Teil aus Fotos aus allen Ecken der Welt. Erich von Dänikens kurze Texte dazu erläutern wo und was fotografiert wurde und gibt Erklärungen und Erklärungsversuche. Inseln im Pazifik Grüße an die Götter Steine können reden sind die Kapitel dieses Buches überschrieben und geben den Hinweis darüber, welches die Themen von Dänikens sind. Schaut man sich die Fotos an, ist man immer wieder fasziniert über die Fähigkeiten der Menschen vor Jahrtausenden und überlegt quasi mit Erich von Däniken auf Augenhöhe woher kam das Wissen, das oft in der späteren Entwicklung der Menschheit scheinbar wieder abhanden kam. Von Dänikens großer Verdienst ist es uns sensibel zu machen für die sichtbaren oft nicht so recht erklärbaren Wunder dieser Erde. Mag die Wissenschaft auch über ihn lachen, er ist so mutig und stellt Fragen und gibt Antworten, an die sich andere nicht herantrauen. Dies scheint mir auch das große Geheimnis seiner nun schon jahrzehntelangen Popularität zu sein. |
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Tatort Eulau: Ein 4500 Jahre altes Verbrechen wird aufgeklärt von Harald Meller, Arnold Muhl, Klaus HeckenhahnGebundene Ausgabe von TheissPreis bei Amazon: EUR 22,90 ISBN: 3806224013, Erscheinungsdatum: August 2010 |
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August 410 - Ein Kampf um Rom von Mischa Meier, Steffen PatzoldGebundene Ausgabe von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608946462, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Kompetent und spannend 5 von 5 PunktenAuf den Monat genau 1600 Jahre ist der Kampf um Rom her: Am 24. August des Jahres 410 eroberte ein Heer unter der Führung eines Generals namens Alarich die Stadt Rom. Drei Tage lang plünderten Alarichs Soldaten die alte Hauptstadt des Römischen Imperiums. Am 27. August zogen sie wieder ab. Das ist gesichert. Aber was genau ist damals eigentlich geschehen? Über die Jahrhunderte hindurch gab es viele unterschiedliche Versionen der Ereignisse. Geschichte wird eben von Historikern aufgeschrieben, und diese sind geprägt von der eigenen Zeit und den eigenen Interessen. Über geschichtliche Ereignisse können wir uns also nie sicher sein. So weisen auch die Autoren dieses Buches gleich am Anfang darauf hin, dass ihre Auswahl der Geschichten um den August 410 subjektiv ist. Meier und Patzold beginnen mit den zeitgenössischen Darstellungen. Gleich beim ersten Beispiel, Claudius Claudianus, wird deutlich, wie sehr die eigenen Interessen die Interpretation der Ereignisse prägen, denn Claudianus sichert mit seiner Version seine Stellung. Hieronymus nutzt die Darstellung des Kampfes um Rom, um seine Forderung nach Entsagung zu unterstreichen. In dieser Form geht es weiter mit den wechselnden Sichtweisen und den Umdeutungen der Ereignisse. Meier und Patzold schildern die Historiographien, die sich mit dem August 410 beschäftigen und im Folgenden die Interpretationen der Historiker, die sich auf die Schilderungen der zeitgenössischen Autoren sowie auf die Historiographien stützen. Zum Beispiel wurden die Germanen schließlich als heroische Vorfahren der Deutschen umgedeutet, um einen deutschen Nationalismus zu begründen. Meier und Patzold schreiben kompetent und gründlich, dabei aber nie langweilig. Das Buch liest sich flüssig und spannend und weckt das Interesse am Thema. Vor allem aber macht dieses Buch deutlich, was auch wir Politikwissenschaftler postulieren: Es gibt keine Objektivität! Wunderbar leicht - wunderbar tiefsinnig 5 von 5 PunktenIch neige dazu, meine Bücherauswahl im Urlaub der erlebten Geschichte des Urlaubslandes zu schulden; die direkte Beschäftigung mit dem Thema an den historischen Stätten führt zu einem besonders emotionalen und bleibenden Eindruck. Hierbei besteht aber die Gefahr, sich von den Emotionen zu einer "persönlichen Geschichtsklitterung im eigenen Erleben" verführen zu lassen. Die Beleuchtung des Themas aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln erhält somit eine starke Bedeutung. Genau dies ist mit dem vorliegenden Werk par excellence gelungen; ja vielmehr ist dieser Aspekt sogar die eigentliche raison d'être. Das Werk ist ein Paradebeispiel dafür, wie Geschichte "entsteht"; somit hat es neben der eigentlichen Behandlung des Themas den großen Mehrwert, vor allem dem geschichtlich Interessierten auch ohne akademischen Hintergrund den Einfluß gesellschaftspolitischer und ideologischer Strömungen der jeweiligen Zeit auf den Betrachter des Ereignisses aufzuzeigen. Auch wenn dies den meistens Lesern solcher Werke sowieso bewußt ist, geschieht dieser Vorgang hier doch auf sehr eindringliche und nachdenklich stimmende Art und Weise. Vielen Dank auch für die Rezension des Mitglieds C. Kadel. Gespickt mit Hinweisen in Form von Hyperlinks zur Vertiefung bestimmter weiterführender Aspekte ist diese Rezension vorbildlich, vielen Dank! Geschichte sehr gut erzählt . . . 5 von 5 PunktenWas geschah im August 410 in Rom ? Die Ewige Stadt Rom wurde von Alarichs Soldaten drei Tage und Nächte lang geplündert. Wie die Goten, Hunnen, Alanen und viele andere Völkerschaften bei der Eroberung Roms genau vorgingen ist heute nicht mehr genau bekannt. Über Ursachen und Wirkungen gibt dieses Buch umfassend Auskunft. Beide Autoren stützen sich in ihrem Buch auf das wenige vorhandene Wissen und entwerfen ein farbiges und zugleich lebendiges Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Weder der Althistoriker Mischa Meier noch der Mediävist Steffen Patzold kommen als Hochschullehrer daher. Beinah wie gut ausgebildete Reiseleiter führen sie den Leser durch Zeit und Raum und vermitteln einen sehr guten Einblick in einen unbekannten Winkel der Geschichte. Spätrömische Dekadenz? 5 von 5 PunktenWenn der Vorsitzende einer bekannten deutschen liberalen Partei mit dem Verweis auf eine "spätrömische Dekadenz" Gefahren für unsere Gesellschaft erkannt haben will, dann reiht er sich in eine Jahrhunderte alte abendländische Tradition ein, hinter der zu verschiedenen Zeiten verschiedene gesellschaftliche Ideen und Absichten standen - nur keine liberalen. Dies ist eine der Erkenntnisse, die sich aus dem sehr lesenswerten Buch "August 410" gewinnen lassen. Über das, was wirklich bei der Eroberung Roms durch die Goten unter Alarich im Jahr 410 geschah, gibt es fast keine verläßlichen Dokumente. Eines ist jedoch gewiß: Dieses Ereignis hat die spätantike Welt erschüttert und verlangte nach Erklärungen. Die beiden Autoren zeigen, wie die Eroberung Roms von Zeitzeugen, wie z. B. Augustinus, aber auch späteren Autoren und Historikern bis in das 21. Jahrhundert hinein immer wieder neu dargestellt, ausgeschmückt und erklärt wurde, wie sehr diese Darstellungen von den verschiedenen Lebensumständen und Interessen des jeweiligen Autors beeinflußt wurden und wie diese den Untergang Roms für immer wieder neue Ziele vereinnahmten. "August 410" ist daher kein Buch über die Eroberung Roms durch die Goten, sondern ein Buch über die Rezeption dieses Ereignisses zu unterschiedlichen Zeiten - ein Lehrstück über Geschichte und die Arbeit des Historikers. Sehr interessant sind dabei die Überlegungen, die Meier und Patzold über die Auswirkung des Anschlages vom 11.9.2001 auf die aktuelle nordamerikanische Sicht zum Untergang Roms anstellen, sowie auf die gegenwärtigen Diskussionen, ob der Untergang des römischen Imperiums als Katastrophe oder eher friedliche Transformation in das frühe Mittelalter zu verstehen ist (siehe hierzu Der Untergang des Römischen Reiches: Und das Ende der Zivilisation). Wer Meier als Autor der Biographie Anastasios I: Die Entstehung des Byzantinischen Reiches bereits kennt und dieses ebenfalls sehr lesenswerte Werk bisweilen etwas anstrengend empfand, sollte sich von "August 410" nicht abschrecken lassen - dieses Buch ist weniger umfangreich und mit leichterer Feder geschrieben. Und wer wissen möchte, ob Rom wirklich an seiner "spätrömischen Dekadenz" zugrunde gegangen ist, ob es durch breite Steuersenkungen möglicherweise zu retten gewesen wäre, dem sei Peter Heathers Der Untergang des Römischen Weltreichs wärmstens empfohlen! Die Verbindung von Luxus, Dekadenz und Niedergang selbst ist im Übrigen keine Weltsicht, welche erst als Reaktion auf die Eroberung Roms aufkam, sondern war bereits in der klassischen Antike ein ebenso fester Bestandteil der politischen Diskussion wie z. B. der Begriff Freiheit. Dies zeigt Robin Lane Fox in seiner ebenfalls sehr lesenswerten Geschichte der Antike Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian. Unbedingt empfehlenswert! 5 von 5 PunktenGerade habe ich es aus der Hand gelegt. Selten habe ich etwas derart intelligentes, aber nie gelehrt Daherkommendes gelesen. Mir fehlen die Worte... |
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Götter und Helden: Die Mythologie der Griechen, Römer und Germanen von Eckart Peterich, Pierre GrimalGebundene Ausgabe von PatmosPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3491962323, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Nachschlagewerk 4 von 5 PunktenIch hatte mir dieses Buch gekauft um einen Überblick über die Mythologie in unseren Breitengraden zu erhalten. Dazu ist das Buch allerdings nur bedingt geeignet. Die einzelnen Gestalten werden sehr kurz abgehandelt. Viele der Gestalten mit denen die Hauptpersonen Interagieren werden kaum erklärt. Allerdings kann man bei einem Buch mit diesem Umfang auch kaum mehr erwarten. Wenn Zeus oder Theseus auf 1 1/2 Seiten abgehandelt werden, bleibt halt notgedrungen einiges auf der Strecke. Dafür ist das Werk halt sehr kompakt. Alle Welten in einem Buch 5 von 5 PunktenWer den Klassiker unter den Italien-Führern, Peterichs bei Prestel erscheinende Italien-Trilogie, kennt, weiß, dass dieser mit der Antike vertaut war, als wäre er dabei gewesen. Seine Führungen durch die Kunst der Alten beinhalten immer auch die Geschichte dahinter - häufig die Welten der Götter und Helden des Altertums. Nun hat der Deutsche Taschenbuchverlag dankenswerterweise ein Taschenbuch herausgebracht, das alle Götter- und Heldengeschichten der Griechen, Römer und Germanen in gut lesbarer Form in einem Band vereint. Wer nicht lexikalische Inhalte sucht sondern hervorragend geschriebene Nacherzählungen der großen Epen in kürzestmöglicher Weise, der findet hier, was einmal Allgemeinwissen war, zusammengefasst, zum Staunen, Träumen und Weiterforschen. Kompaktes Wissen über die alten Götter! 5 von 5 PunktenÜber anderthalb Jahrtausende sind vergangen, seit das Christentum die Mythologien der Griechen, Römer und Germanen verdrängt hat. Und dennoch begegnen uns die alten Helden und Götter überall. Wir sehen sie auf Felszeichnungen, Gemälden Tempeln, Vasen und lesen Anspielungen auf sie in so manchem literarischen Werk. Doch die meisten wissen nicht mehr wer diese Helden aus grauer Vorzeit waren. Welch oftmals tragisches Schicksal sie doch hatten. Peterich und Grimal fassen in "Götter und Helden" so ziemlich alles zusammen was man über die einzelnen Figuren der Antike wissen sollte. Anschaulich, knapp und prägnant schildern die beiden die Sagen der Griechen und Ihre Weiterführung in der römischen Mythologie. Ein ausführliches Sach- und Namensregister machen dieses Lesebuch zugleich zum Nachschlagwerk. |
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Griechische Sagen: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab von Gustav SchwabTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,30 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423703148, Erscheinungsdatum: Juni 1993, Auflage: 30. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Sehr informativ 5 von 5 PunktenUns Ossis hat man in der Schule die griechischen Götter und diesbezügliche Sagen fast total vorenthalten. Ikarus und Prometheus kannte ich nur.Erst als Rentner bin ich nun dazu gekommen, diese Bildungslücke zu schließen. Die Lektüre dieses Buches hat mir viel Freude bereitet und mein Interesse voll und ganz befriedigt. Gehört zum Allgemeinwissen 4 von 5 PunktenIch vertrete die Ansicht, dass ein gebildeter Mensch über die griechischen Sagen bescheid wissen sollte. Dieses Buch haben wir in der sechsten Klasse im Fach Ethik gelesen und heute bin ich in der 13. Klasse und brauche es, im Fach Deutsch, immer wieder. Den Sagen schließt sich ein Überblick über die wichtigsten Götter der alten Griechen, mit römischen Bezeichnungen, an und dem wiederum folgt ein Namen- und Sachregister der auftauchenden Personen, sodass man nicht die komplette Sage durchlesen muss, um zu wissen, wer beispielsweise Nausikaa war. Den Sagen vorausgestellt ist eine stark vereinfachte Karte Griechenlands und Teilen Italiens, mit den damals üblichen Städte- und Ländernamen, um zu sehen, wo was stattfand. Empfehlenswert, wenn man nicht Wälzer durcharbeiten möchte um zu wissen, was die griechischen Mythen beinhalten! Die Sagen des griechischen Altertums, neu erzählt ... 3 von 5 PunktenCarstensen erzählt die Sagen des antiken Griechenlands neu und findet einen Ton, der uns in kurzgefaßten Geschichten diese Sagen und Erzählungen des griechischen Volkes auf angenehme und unterhaltende Weise nahe bringt. Auch die Ausgabe von dtv junior ist schön gemacht und läßt sich auch gut zum Vorlesen verwenden. Das Buch enthält z.B. die Sagen zur Entstehung der Welt, ?Die Argonauten?, ?Die Taten des Herakles?, ?Theseus?, ?Ödipus?, ?Der Trojanische Krieg?, ?Odysseus? und andere. Diese Themenkreise sind jeweils in eine ganze Zahl von Kapiteln unterteilt, die nicht länger als ein zwei Seiten sind, so dass sie sich gut zum Vorlesen eignen. Und sie eignen sich vor allem auch für diejenigen, die sich kurzmal über die Sagenwelt der Griechen unterrichten wollen, desgleichen zum Nachschlagen, denn das Glossar mit Verweisen zum Text am Schluß erlaubt es, bestimmte Details der griechischen Sagenwelt, die man schon kennt, sehr schnell wiederzufinden. Also ein Buch, nicht nur für Jugendliche. Mir hat's gefallen. Ein sehr empfehlenswertes Buch. Perfekt um sich Grundwissen anzueignen 4 von 5 PunktenIch habe mir das Buch auf Geheiß meines Deutschlehrers gekauft, weil der der Ansicht ist, das in der Oberstufe die griechischen Sagen enorm wichtig sind für das allgemeine Verstehen der deutschen Kultur. Also hab ich mich mal an das Buch dran gemacht und festgestellt, das es sehr interessant ist und auch das "Who-is-Who" sehr gut vermittelt. Allerdings ist es teilweise lückenhaft, den einige Sagen die ich schon vom Hören kannte, kammen gar nicht vor. Man muss aber sagen, das dies auch nicht die wichtigsten waren. Auf die es wirklich ankam waren auch vorhanden. Alles in allem würde ich sagen, ist das Buch nur für den wirklich lohnenswert, der sich ein Grundwissen über die Götter und die ganzen anderen Persöhnlichkeiten aneignen will. Für Vortgeschrittene wäre es reine Wiederholung des bereits bekannten. Zusammenfassung der Sagen 1 von 5 PunktenDer Titel klingt gut, aber leider passt der Inhalt des Buches nicht dazu. Der Autor hat bei seiner eher lieblosen Nacherzählerei die Sagen derart zusammengefasst, das das Ergebnis mehr einem Schüleraufsatz ähnelt, der nicht länger sein sollte, als nötig. Wer die Sagen kennt, wird erschüttert sein, was in diesem Buch geboten wird. Ganze Teile der antiken Überlieferungen; ob wahr oder nicht; werden einfach übersprungen, der Rest so komprimiert dargestellt, das streckenweise sogar dem geneigtem Leser einfach der Faden verloren geht. Kürzer ginge es eigentlich nur noch nach dem Motto: Er kam, sah und siegte bzw. starb. Vielmehr ist hier aber auch wirklich nicht drin. Wer sich für das Thema: "Griechische Sagen" interessiert, sollte nach anderen Büchern suchen. |
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Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian von Robin Lane FoxGebundene Ausgabe von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 34,90, Angebote ab EUR 33,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608944672, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 3., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Gesamtüberblick der klassischen Welt 4 von 5 PunktenLane Fox hat sich der Herausforderung gestellt eine Gesamtgeschichte der klassischen Welt zu schreiben, wobei er die Griechen und den Machtübergang zu den Römern kombiniert. Der behandelte Zeitraum verläuft vom 7. Jahrhundert vor Christus bis zum 2. Jahrhundert nach Christus. In jeweils einzelnen Kapiteln arbeitet er sich chronologisch nach vorne, wobei politische, kulturelle und soziale Aspekte beleuchtet werden. Das Buch bildet eine gute Zusammenfassung dieser Epochen und ist bestens geeignet sein eigenes Wissen über diese Zeit aufzufrischen oder zu ergänzen. Leser, welche die griechische und römische Geschichte neu entdecken würde ich aber eher zu Büchern raten, welche die einzelnen Epochen eingrenzender behandeln, und erst in einem zweiten Schritt zu diesem Buch greifen. Sehr gut lesbare Einführung 5 von 5 PunktenIch habe vor zwei Jahren angefangen, Latein zu lernen. Ich ahnte ja nicht, welche weitreichenden Auswirkungen das zur Folge hat! Es blieb nämlich nicht beim bloßen Spracherwerb, sondern plötzlich wurden mir auch Themen wichtig, die ich bisher eher vernachlässigt hatte. Zum Beispiel die griechische Mythologie, aber auch die griechische und römische Geschichte. Für letzteres ist es schwer, geeignete Darstellungen zu finden, die umfassend, aber nicht trocken geschrieben sind. Zum Glück ist gerade ein Buch erschienen, das diese Kriterien erfüllt und bei mir zu einigen Aha-Erlebnissen geführt hat. Robin Lane Fox hat ein umfangreiches Werk vorgelegt, das sehr gut meine vorhandenen Wissenslücken geschlossen hat und dabei glänzend geschrieben ist. Die griechische und die römische Zivilisation bilden die zwei Stränge dieses Buches, dessen Kapiteleinteilung so übersichtlich ist, dass man es nach dem Durchlesen auch als Nachschlagewerk nutzen kann. Fox stellt die klassische Welt nicht nur dar, er erzählt von ihr, ausgehend von Hadrian, der die klassische Welt ausgiebig bereist hat. Fox versetzt sich in Hadrian hinein und beschreibt, wie dieser die Geschehnisse der 900 Jahre vor seiner Machtergreifung beurteilt hätte. Deshalb liest sich das Buch fast wie ein Roman. Statt lediglich die Ereignisse chronologisch aufzuzählen, konzentriert Fox sich auf die wechselnden Machtbeziehungen und darauf, wie diese durch Ereignisse einschneidend verändert werden und wie sich damit auch Bedeutung und Zusammenhang der Themen und Fragestellungen ändern. Drei Themen und ihre durch die Zeiten unterschiedliche Bedeutungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch: Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus. Alle drei Begriffe werden nicht nur in den griechischen und römischen Zivilisationen, sondern auch in modernen Zeiten immer wieder anders definiert. Aus den veränderten Konnotationen dieser Begriffe lässt sich viel über die Gesellschaftsstruktur der jeweiligen Zeit ablesen. In diese Erzählstränge eingestreut sind Informationen über die Entwicklung von Kunst, Militärstrategien, Geschlechterverhältnissen, Sklaverei, Homosexualität, Religion und Philosophie. Positiv anmerken möchte ich auch die (für mich immer sehr wichtige) Ausstattung des Buches: Gutes Papier, angenehmes Schriftbild, Lesebändchen, Fototafeln, Kartenmaterial und ein 90seitiger (!) Anhang, der es leicht macht, die Gesichtspunkte, die man besonders interessant findet, weiter zu vertiefen. Ich kann das Buch also allen, die sich mit den geschichtlichen Grundlagen unserer Kultur beschäftigen möchten, nur empfehlen. Für diejenigen, die Latein und/oder Altgriechisch lernen, ist dieses Buch ein besonderer Gewinn. Geschichte - meisterhaft präsentiert 5 von 5 Punkten"Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian" kündigt der Verlag an. Ich habe das Buch gelesen und bin begeistert. Sicher werden Studenten sich mit den Massen von Fachwissen im Buch abschindern dürfen, wenn man aber diesen Druck des lernen müssens nicht im Nacken verspürt, dann ist dieses Buch eine spannende Lektüre und Spaziergang durch 1000 Jahre Geschichte zugleich. Dieses Buch hat so ziemlich nichts lehrmeisterliches an sich. Es betrachtet sehr übersichtlich 1000 Jahre, porträtiert wichtige Gestalten der Geschichte und beschreibt den Alltag der einfachen Menschen, aber auch der gehobenen Gesellschaft. Sehr gut wird die römische und die griechische Welt beschrieben. Mal geht es in ganz spezielle Themen wie Sklaverei und Religion, aber auch Militär und Kunst hinein und doch darf sich der Leser vertrauensvoll des gelehrten Autors anvertrauen, er behält den Überblick über das Ganze und verzettelt sich nirgends. Dieses Buch kommt sehr sympathisch rüber. Dazu gehört das rote Lesebändchen, zahlreiche Fotos und Karten und der sehr umfangreiche Anhang, der Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung einzelner behandelter Themen anbietet. Wenn man Geschichte erzählerisch so gut präsentiert bekommt, macht es Spaß sich mit ihr zu beschäftigen. Warum lassen sich die Fachleute nur so selten zu solchen Büchern hinreißen ? Nehmen sie sich nicht die Zeit oder haben Sie sie nicht ? |
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ADAC Reiseführer Kreta: Hotels. Restaurants. Museen. Antike Stätten. Wanderungen. Dörfer. Kirchen. Strände. Top Tipps von Erica WünscheTaschenbuch von ADAC Verlag, Vertrieb durch TRAVEL HOUSE MEDIAPreis bei Amazon: EUR 6,50, Angebote ab EUR 2,87 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899054679, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 2009 |
4 Kundenrezensionen:Kleiner Helfer auf Kreta 5 von 5 PunktenDer Führer wurde vorwiegend für die Ziele im Osten der Insel benutzt. Für den Normaltouristen reicht er völlig aus, die sehenswerten Ziele sind allesamt aufgeführt und gut beschrieben. Besonders die Karten am Anfang und Ende des Büchleins sind hilfreich. Die einzelnen Ziele sind nummeriert und im Beschreibungsteil analog aufgeführt und somit leicht zu finden. Das kleine Format ist handlich und lässt sich leicht in jeder Handtasche oder Gürteltasche unterbringen. Für wenig Geld viel Information! 5 von 5 PunktenAuch dieser ADAC-Reiseführer über Kreta ist (wie auch die anderen Reiseführer, die wir aus dieser Serie genutzt haben) wieder mehr Wert, als er kostet! Sowohl im vorjährigen Urlaub (Kreta-Süd), wie im diesjährigen (Kreta-Ost) war er unser ständiger Begleiter im Auto und beim Erkunden der vielen sehenswerten Seiten Kretas. Der Reiseführer ist übersichtlich aufgebaut und birgt trotz der handlichen Größe eine Fülle am stimmigen Informationen. Wir haben zur Vertiefung noch den etwas unhandlicheren Reiseführer von E. Fohrer aus dem Michael-Müller-Verlag hinzugenommen und finden, dass dies die ideale Kombination für einen gelungenen Individualurlaub ist! Gut 5 von 5 PunktenBin zurzeit auf kreta und der Reisefuehrer ist Gold wert. Hat viele nuetzliche Reisetipps fuer mich. Enttäuschender ADAC-Reiseführer 1 von 5 PunktenDieser ADAC-Kreta-Reiseführer entspricht nicht dem, was ich von ADAC gewohnt bin. Ungeordnet, ohne wirklich gute Tips, mäßig erklärt und oft schlecht recherchiert, könnte man die Infos aus diesem Reiseführer auch ganz leicht den Prospekten entnehmen, die in Pauschalhotels aufliegen. Alles in allem ziemlich unbrauchbar. Dieses sehr mäßige Kreta-Werk eignet sich maximal für Pauschalreisende, die sich im Rahmen einer organisierten Bustour ein bisschen über die Massentourismus-Ziele informieren möchten. Allen Individualreisenden rate ich dringend von diesem Reiseführer ab! |
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WAS IST WAS, Band 70: Das alte Ägypten von Dieter KurthGebundene Ausgabe von Tessloff Verlag Ragnar Tessloff GmbH & Co. KGPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 1,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3788604107, Erscheinungsdatum: 2010, Auflage: Aktual. |
4 Kundenrezensionen:Alles gute geklappt 4 von 5 PunktenSchön illustriertes Kinderbuch mit viel Wissen. Versand etc hat auch gut geklappt (selbsts ins Ausland). Besser geht's nicht! 5 von 5 PunktenEin absolut gelungenes Buch! Hier wird ausführlich aber leicht verständlich über das alte Ägypten berichtet. Man taucht förmlich in diese Welt ein. Ich bin damals selbst durch dieses Buch zum Ägyptenfan geworden und kann es immer noch allen interessierten Kindern/Jugendlichen empfehlen. Eine gute Ergänzung zum Schulunterricht mit allen Informationen rund um das alte Ägypten. Oder eben einfach so zum Lesen! Ausgesprochen informativ, verständlich und anschaulich 5 von 5 PunktenDieses Buch verschafft einen überaus guten Überblick über das Thema Ägypten. Es ist gut strukturiert und die Zusamenhänge werden logisch erschlossen! Manches ist für Kinder meines Erachtens etwas zu schwierig, aber das kann man ja "auslassen"!!! Sehr zu empfehlen. Das Alte Ägypten - interessant dargestellt! 5 von 5 PunktenDer "Was ist was?" -Band "Das alte Ägypten" beschreibt auf informative und interessante Art die ägyptische Hochkultur. Dabei geht der Autor Hans Reichardt auf alle wissenswerten Begebenheiten des alten Ägyptens ein, wie beispielsweise auf den Nutzen des Nils, der schon am Anfang dieses Sachbuches beschrieben wird. Im weiteren verlauf des Buches wird die Entstehung des alten Ägyptens ebenso behandelt wie "Das Alte Reich", und der Leser erhält hier beispielsweise Antworten auf die Fragen, wo die ersten Nildörfer entstanden, was Hieroglyphen sind oder welches das erste Steinbauwerk der Welt war. Anschließend erfährt man etwas über das täglche Leben in alten Ägypten, was die Kinder spielten, wie die Häuser aussahen und vieles mehr. Es werden schließlich noch das "Mittlere Reich", die ägyptischen Götter und religiösen Riten, und das Neue Reich und der Untergang des Pharaonenreiches abgehandelt. Das gesamte Buch ist verständlich und jugendgerecht geschrieben und vermittelt aufgrund der zahlreichen Fotos und Illustrationen ein guten Eindruck der alten ägyptischen Kultur. Besonders gut geeignet ist dieses Sachbuch meiner Meinung nach als Ergänzug zum Schulunterricht, aber es es auch jedem anderen zu empfehlen, der sich für dieses spannende Kapitel der Menschheitsgeschichte interessiert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Legionär in der römischen Armee: Der ultimative Karriereführer von Philip MatyszakGebundene Ausgabe von Primus VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 19,88 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896788221, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Wunderbar 5 von 5 PunktenWunderbar zu lesen, auch mein Sohn hat es mit Begeisterung gelesen. Unterhaltsam und informativ mit viel Humor. So sollten Geschichtsbücher für Jugendliche sein: viele Fakten spannend erzählt. interessante Einblicke 5 von 5 PunktenDieser "Ultimative Karriereführer" schildert humorvoll und kenntnisreich das Leben im alten Rom, immer in Bezug auf die römische Armee gesehen. Auf dieses Buch hätten sich damals sicher viele Jungen gestürzt, vielleicht wären dann nicht so viele zur Armee gegangen. Es ist ein Buch der Praxis. Genau beschrieben ist im Buch wer, wann in die Armee eintreten darf. Es sind auch Tips für das Bewerbungsgespräch dabei, so dass wir uns als Leser in die Zeit damals richtig hineinversetzen können. Wie dachten die Leute damals? Was bewog sie in die Armee zu gehen? Nach welchen Kritierien wurde entschieden wer genommen wird? Viel erfährt der Leser vom Innenleben der römischen Armee. Angefangen von Einheiten bis zu allen Teilen der Rüstung. Breiten Raum nimmt die Ausbildung des Legionärs im zum Teil bebilderten Buch ein. Das Marschieren, der Kampf am Pfahl, das Exerzieren und natürlich die immer vorhandene Disziplin werden genauestens beschrieben. Sollte die einmal gefehlt haben, sind auch gleich die möglichen Strafen mit aufgeschrieben. Was mit einem Legionär geschieht, wenn er nicht mehr zur Schlacht taugt, findet ebenfalls Erwähnung. Ich jedenfalls verspüre nach dem lesen keinen Drang mich freiwillig als Legionär zu melden. Als interessantes Geschichtsbuch ist dieses vorliegende Buch jedoch sehr zu empfehlen. Aus einer ungewohnten Sichtweise heraus wird die damalige Zeit lebendig. Wer dieses Buch gelesen hat, vergisst den Inhalt nicht so schnell. Die Hersteller von Schulbüchern sollten sich hier einmal umsehen ! Geschichte mal anders! 5 von 5 PunktenAbsolut realistisch und authentisch schildert Philip Matyszak das Leben eines Legionärs in der römischen Armee und gibt dem Leser das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Interessanter lässt sich Geschichte wohl kaum gestalten und somit ist das Buch optimal, um auch jüngere Leser zu unterhalten. Empfehlenswert! Unterhaltsam und lehrreich 5 von 5 PunktenMit "Legionär in der römischen Armee" hat Philip Matyszak einen würdigen Nachfolger zu Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike geschaffen, der seinen Vorgänger meines Erachtens sogar noch an Witz übertrifft. Das Werk ist tatsächlich im Stil eines Karriereführers geschrieben und stellt auf diese Weise aus der Perspektive eines römischen Soldaten des Jahres 100 n. Chr. die organisatorischen Grundlagen der römischen Armee, deren "Arbeitsweise" und Ausrüstung, die Eigenheiten der ihr gegenüberstehenden Völker, Alltag und (mögliche) Laufbahn eines Soldaten usw dar. Die Ausführungen zu den einzelnen Themen sind populärwissenschaftlich im besten Sinn des Wortes, leicht zu lesen, gut verständlich und trotzdem lehrreich und Interesse erweckend - man bekommt Lust, sich näher in dieses Gebiet einzulesen. Dabei fehlt es (wie schon bei "Rom für 5 Denar...") nicht an Ironie und trockenem Humor (die Formulierkunst Matyszaks ließ mich immer wieder schmunzeln bis auflachen). Wem "Rom für 5 Denar..." gefallen hat, dem kann ich auch "Legionär" empfehlen. Jedenfalls eignet es sich aufgrund seiner schönen Verarbeitung, des gelungenen Layouts und des originellen Inhalts als Geschenk für jeden (militär-) historisch am antiken Rom Interessierten. Ein mehr als gelungenes Werk - informativ und dennoch "spritzig" 5 von 5 PunktenHabe mir das Buch aufgrund einer Amazonempfehlung gekauft und gestern fast in einem Zug verschlungen. Sachliche Informationen gepaart mit witziger bildhafter Darstellung - ein wirklich gelunges Werk über die römische Armee in all ihren Facetten. Sowohl für Kinder und Jugendliche, aber genauso für den geschichtlich interessierten Erwachsenen bestens geeignet. Meine 5 Sterne für diese Buch vergebe ich gerne und empfehle es wämstens zur Lektüre |
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