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Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts von Jürgen Osterhammel

Gebundene Ausgabe von C.H.Beck
Preis bei Amazon: EUR 49,90, Angebote ab EUR 45,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406582834, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4. Aktual.
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5 Kundenrezensionen:

Nicht vermessen, aber eine Vermessung der Welt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vieles wurde von den RezensentInnen an dieser Stelle schon zutreffend gesagt.
Ein wesentlicher Aspekt besteht m.E. darin, dass der Autor zumindest versucht, die Perspektive vom "Westen" wegzurücken und auf die übrigen Kulturräume, soweit sie einer Geschichtsschreibung zugänglich sind, zu verschieben. So entsteht beim Leser das Gefühl für eine scheinbar paradox anmutende "Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen". Es liesse sich fragen, welcher Begriff von "Fortschritt" - wenn überhaupt - welcher Kultur zugrunde liegt.
Das Buch ist nichts weniger als gewissermassen eine "Vermessung der Welt", indem Osterhammel die Koordinaten seiner Untersuchung deutlich definiert, innerhalb derer er sich erzählend bewegen will. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis erhellt das Verfahren. Hochspannend sind z.B. die Einlassungen über "Imperien" und "Nationalstaaten", die Überlegungen zu "Frontiers", zu Städten usw. Ist etwa der verfasste Staat, gemäss der uns vetrauten Definition in afrikanischen Gesellschaften ein taugliches Modell ?
Naturgemäss lässt sich das Buch auch als Geschichte der Globalisierung lesen, deren Anfänge allerdings noch weiter hinter den untersuchte Zeitraum zurückreichen. Osterhammel weist, wo nötig, auch immer in beide Richtungen über den kalendarischen Raster hinaus.
Dieses Werk ist für den Laien ein Lehrstück dessen, was moderne Historiographie leisten kann und kaum verzichtbar für jene, die eine tiefere Vorstellung von der heutigen bewohnten Welt haben möchten.
Keinesfalls sollte man sich aber von Umfang und Preis abschrecken lassen. Es ist die Mühe - hier eher ein grosses Vergnügen - und die Kosten allemal wert.
Wer und was wir sind...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt Bücher, die begleiten einen über einen Zeitraum im Leben, und vieles von dem, was man in dieser Zeit erlebt, wird mit dem, was man liest, in Zusammenhang gesetzt. Und das eröffnet einem dann neue Horizonte, man sieht mit anderen Augen, man versteht Dinge, die man sonst nicht verstanden hätte. Meist sind es die großen, berühmten und langen Romane, von Thomas Mann, von Max Frisch, Thomas Pynchon oder auch von John Irving, bei denen das mir so geht. Doch hier, bei "Die Verwandlung der Welt" war es zum ersten Mal ein Sachbuch, das bei mir diesen Effekt hatte.

Dabei liegt der Grund nicht, jedenfalls nicht nur, in der Länge des Buches. Fast drei Monate hat dieses Buch begleitet. Während dieser Zeit haben mich die Themen dieses Buches kaum losgelassen. Das hat viel Zeit gekostet. Und noch schlimmer, es hat mich auch noch ständig zum Querlesen, zum Nachschlagen in anderen Büchern verführt. Dabei scheint das Thema doch eigentlich trocken zu sein. Laut Untertitel wird hier die Geschichte des 19. Jahrhunderts erzählt. Aber schon das ist eigentlich ungenau. Denn erzählt wird auch schon viel über die amerikanische Unabhängigkeit und die französische Revolution, und auch der Kolonialismus nach 1900 und der Weg zum 1. Weltkrieg kommt nicht zu kurz. Offenbar geht es hier also um ein Jahrhundert, welches mindestens 150 Jahre dauert.

Aber vielleicht ist es gar nicht mal so die Vergangenheit, um die es hier geht. Der eigentliche Titel des Buches, "Die Verwandlung der Welt" trifft es hier viel besser. Es geht dem Autor offenbar darum, zu beschreiben und zu begründen, warum unsere heutige Welt so ist, wie wir sie jetzt erleben. Warum sehen unsere Städte so aus, wie sie heute aussehen? Warum sind sie so groß geraten, haben eine so komplexe Infrastruktur, haben eine Funktion im einem eigenen, globalen Netzwerk, das die großen Metropolen untereinander oft mehr zu verbinden scheint, also diese mit dem Land um sie herum verbunden sind? Warum erleben wir ein ungebremstes Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern, dass historisch ohne Beispiel ist, während ein anderer Teil der Welt Probleme mit der Überalterung und fehlendem Nachwuchs hat (was historisch zumindest selten war)? Wie sind die Massenmedien entstanden, so wir wie sie heute kennen? Wie erklärt sich die merkwürdige Verteilung von Armut und Reichtum in dieser Welt, und ist die Ungleichverteilung eine historische Konstante oder gibt es Alternativen zu der heutigen, spätkapitalistischen Welt? Sind Kapitalmärkte eine temporäre, historische Erscheinung oder einfach eine unvermeidliche Notwendigkeit, wie uns viele Politiker in den letzten Jahren weismachen wollten? Und vielleicht der aktuell spannendste Punkt: Was hat es eigentlich auf sich mit der merkwürdigen Hegemonie der Anreinerstaaten des nördlichen Atlantiks über den Rest der Welt? Der Überlegenheit der "Westlichen Zivilisation"? Und wenn wir über deren Voraussetzungen im 19. Jahrhundert sprechen: Dauern diese eigentlich heute noch an?

Ich persönlich habe ein Gefühl, dass mit diesem Buch eine Art von Standardwerk entstanden ist. Nicht so sehr als Nacherzählung der Geschichte des 19. Jahrhunderts, sondern eher als eine Erklärung der Ursprünge unserer eigenen Zeit. Diese zu verstehen, sich damit selbst zu verstehen, das könnte uns bei vielen aktuellen Konflikten wirklich weiter helfen. Meine Befürchtung ist nur, dass leider viel zu wenige Menschen in unserer Gesellschaft sich die Zeit nehmen werden, sich ernsthaft mit diesem Buch und seinen Inhalten auseinander zu setzen.
Lebendige Geschichte für Jedermann
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch im Zuge einer Lehrveranstaltung meines Studiums gekauft. Doch etwas erschrocken war ich über den Umfang des Buches, zumal die Schriftgröße auch eher klein ist. Auch der Kaufpreis ist für einen Studenten wie mich nicht gerade günstig und wer nicht regelmäßig seine Arme trainiert wird mit der Handhabung auch seine Probleme haben. Sinnvoll wäre die Benutzung eines Foliantenhalters, oder der Verlag unterteilt das Buch in einzelne Bände.

Tatsächlich entpuppte sich das Buch als eine interessante Lektüre, obwohl ich in der Freizeit eher Fantasybüchern und historischen Romanen den Vorzug gebe, las ich das Buch mit stetigem Interesse und würde es an diesem Zeitpunkt auch als gute Freizeitlektüre bezeichnen, wenn man sich für den geschichtlichen Inhalt interessiert. Viele Fachbücher, die im Rahmen universitärer Kurse angepriesen und vorausgesetzt werden, sind schwer zugänglich und staubtrocken geschrieben. Osterhammels Buch hingegen liest sich wie ein anspruchsvoller Roman und schafft ein Werk, welches ich als "Infotainment" bezeichnen würde. Da die Kapitel inhaltlich nicht zwingend aufeinander aufbauen, sondern auch getrennt und unabhängig gelesen werden können, bietet es sich auch als Nachschlagewerk für Abiturienten oder Studenten an.

Zusammenfassend also eine 5-Sterne-Bewertung mit Vorbehalt wegen des Preises und der Handhabung.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Buches, die mit meiner Rezension nichts mehr zu tun hat

Das opulente Werk Die Verwandlung der Welt von Jürgen Osterhammel erzählt die Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts auf eine facettenreiche und schwungvolle Art und Weise. Aus einer Vielzahl von Quellen und unterschiedlicher Blickwinkel gibt er einen tiefreichenden Einblick in die Zeitepoche des 19. Jahrhunderts. Er beschreibt dieses Epoche als das erste globale Jahrhundert und das letzte europäisch dominierte.
Das Ziel seines Buches ist eine Abweichung von der traditionellen eurozentrischen Geschichtsdokumentation und das Aufzeigen von Strukturen und Mustern, Gemeinsamkeiten und Unterschieden, Zäsuren und Kontinuitäten. Dadurch entfernt sich sein Werk von den Standartbegriffen des Kolonialismus und Industrielle Revolution und zeichnet einen weitaus umfassenderen Rahmen, der Natur-Menschbeziehungen, Krankheit und Andersartigkeit, Besonderheiten von Urbanisierung, unterschiedliche Formen von Bürgerlichkeit, Migration und Sesshaftigkeit sowie Religiosität und Säkularisierung mit einbezieht. Er betrachtet weniger die traditionell betrachteten Ereignisse wie Schlachten, Krisen etc. sondern vielmehr weltweit entstehende Phänomene und Ereignisse und versucht diese miteinander in Beziehung zu bringen. Dabei stellt Osterhammel immer wieder einen Bezug zur Realität her und verlässt auch bei geschichtlichen Rückblicken immer wieder bewusst das Zeitfenster des 19. Jahrhunderts. Ihm zufolge können Prozesse und Kontinuitäten im 19. Jahrhundert nur verstanden werden, wenn sie in ihrer Gesamtheit Epochen übergreifend betrachtet werden. Sein Buch hat dadurch den nicht geringen Anspruch, dem Leser eine weltgeschichtliche Perspektive aufzuzeigen, indem er von Europa beginnend unter einer Vielzahl von Aspekten über den Erdball schweift und die Herauslösung von Japan, China und den USA aus der Peripherie beschreibt.
Er beginnt seine Erzählung mit dem Hinweis, dass mit Schildkröte Hariett, die Charles Darwin von seinen Forschungsreisen mitgebracht hatte, im Jahr 2006 die letzte Zeitzeugin des 19. Jahrhunderts gestorben war. Tatsächlich gibt diese Geschichte eine inhaltliche Vorschau über eine Vielzahl von Hauptthemen aus seiner Erzählung: Die Archivierungsleidenschaft des 19. Jahrhunderts, ohne die man nicht gewusst hätte, wer Hariett ist, die Wanderungen von Sträflingen, Arbeitern und Unternehmern, Forschungsreisen von Wissenschaftlern und die Jagt auf Kulturschätze aus fernen Ländern sowie deren Verteilung in Museen rund um den Globus, auf dem Imperien die entlegensten Orte miteinander verbanden. Wie der Titel des Buches vorwegnimmt, geht es Osterhammel nicht um eine teleologische Erzählung von Nationalismus, Kolonialismus, Modernisierung, Standardisierung und Globalisierung sondern um die Erfassung weltweit beginnender Prozessen, in denen er Parallelen und Unterschiede aufzeigt. Darüber hinaus stellt er die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten der Geschichtsschreibung, Chronologie und Geographie mentaler Landkarten als orts- und zeitgebundene Vorurteile in Frage. Als Beispiel nennt Osterhammel die Französische Revolution, die außerhalb von Europa kaum zu spüren war und fokussiert seine Inhalte eher auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert, auf das Victorianische Zeitalter und das fin de siécle wie er es nennt.

Er arbeitet fünf wesentliche Merkmale des 19. Jahrhunderts hervor:

1. Technologischer Fortschritt unterteilt die Welt in arm und reich
2. Wachsende Mobilität durch die Eisenbahn
3. Kommunikative Vernetzung durch Telegraphen
4. Spannung zwischen Gleichheit und Hierarchie
5. Emanzipation

Die Kapitel des Buches bieten ein Panorama der Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts von Lebensverhältnissen und -chancen der Bevölkerung sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, insbesondere in den kolonialisierten Bereichen der Welt. Naheliegend ist auch die Fokussierung auf die Gebiete des amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Kontinents und weniger auf die europäischen Nationalgeschichten.
Ein bedeutendes Thema für Osterhammel ist die Sklaverei sowie deren schrittweise Abschaffung im 19. Jahrhundert und die daraus in Verbindung stehenden Diskussionen und deren Bedeutung in den Gesellschaftsteilen. Auch hier zeigt sich Osterhammels Vorgehensweise beim Aufzeigen von Parallelen und Unterschieden, wenn er den Anstieg der Sklaverei in Teilen Südamerikas gleichzeitig mit dem Abklingen auf dem Nordamerikanischen Kontinent vergleicht.
Im Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt durch Eisenbahnen, Dampfschiffe und Telegraphen, äußert Osterhammel seine wohl provokanteste These: Das 19. Jahrhundert sei weniger eine Epoche von Nationalstaaten und Nationalismus, sondern vielmehr eine Epoche von zukunftsträchtigen Imperien, die erst im 20. Jahrhundert entweder untergehen (Deutschland), sich umstrukturieren (China) oder von anderen beerbt werden (Großbritannien). Interessant in diesem Zusammenhang ist die Einbeziehung nicht nur der großen Reiche wie Großbritannien, Russland oder China, sondern auch der Staaten, die in der traditionellen Geschichtsschreibung als neue Nationalstaaten bekannt sind.
Diese These belegt er später durch den Vergleich der unterschiedlichen Definitionen von Nationalstaaten mit der Realität von Staats- und Bevölkerungsstrukturen, verfällt aber nicht dazu den Nationalismus als Hauptthema des Buches zu verwenden.
Sehr gut, nicht nur für Fachpersonen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist zwar sehr umfangreich, kann aber auch Abschnittweise gelesen werden, dank der sehr guten Strukturierung. Die einzelnen Abschnitte lassen sich demnach auch einzeln genießen - in etwa wie die Artikel einer detaillierten Enzyklopädie.

Der Autor, Professor in Konstanz, ist einer der modernen, in der Regel jüngeren Historiker, die sich um eine objektive (quasi naturwissenschaftliche) Verankerung ihres Fachs bemühen. Dementsprechend spielt bei ihm der theoretische Zugang zu den untersuchten Ereignissen die entscheidende Rolle: der erste Teil, "Annäherungen", ist der Technik gewidmet, dem Instrumentariums moderner Geschichte, und ich fand seine Ausführungen äußerst spannend.

Man untersucht ja Dinge, die sich in Raum und Zeit zugetragen haben. In welcher Koordinate soll der Historiker also den Schnitt legen: in der Zeit (gewisse Epoche) oder im Raum (Land, Reich, Kontinent, etc)? Untersuchungen, die beides wollen, also ausschöpfend in Raum und Zeit sein möchten, ufern leicht aus.

Der Autor entscheidet sich für eine flexible Mischtechnik, indem er sich relevante Themen vornimmt (etwa: Presse, Religion, Lebensbedingungen, etc), welche er am Beispiel einiger Kulturen vorstellt. Wie hat sich die freie Presse in Europa, Asien und Amerika entwickelt? Diese Regionen sind in etwa seine Leitmotive: Asien und Amerika als Vergleichsterme sorgen dafür, dass das Alte Kontinent nicht mehr als "Nabel der Welt" gilt, und ermöglicht einen globalen Blick.

Auf diese Weise entsteht ein Gesamtbild, aber nicht aus unzähligen Punkten, auch nicht aus groben Linien, sondern aus "Farbtupfern". Es erinnert mich an die impressionistische Malerei, oder an ein grobes Pixelbild, auf dem man zwar Details vermissen mag, aber dafür eine gute Vorstellung der Ganzen bekommt, auch in dynamischer Hinsicht. Für meine Begriffe eine effektive und faire Technik - sehr erfrischend.

Nicht zufällig wird die naturwissenschaftlich geschulte Leserschaft viele der verwendeten Begriffe wieder erkennen: Speichermedien, Statistik, Sattelzeit, Uhr und Beschleunigung, Raum/Zeit, Metageographie, Relativität von Raumvisionen, Interaktionsräume, etc - um einige Stichworte aus dem ersten Teil zu nennen.

Mein Fazit: ein sehr gutes Buch, welches nicht nur Fakten vermittelt (obgleich dieser Aspekt wahrlich nicht zu kurz kommt), sondern auch zum Nachdenken anregt. Ein Buch, das man nach der ersten Lektüre sicherlich nicht im Regal wird verstauben lassen, sondern immer wieder mal hervorholen wird, um sich gut zu unterhalten - und um sich seine Gedanken zu machen.

Einziger Minuspunkt (wofür der Autor freilich nichts kann) durfte der Preis sein. Für Bibliotheken und Fachleute kein Problem, aber welcher Student/Studentin oder gar 'Otto-Normalleser' wird diese Anschaffung en passant tätigen? Hohe Verkaufszahlen hätte das Buch jedenfalls verdient.
Ein Meilenstein der Geschichtsschreibung!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Im Grunde genommen könnte ich mir diese Rezension sparen, denn meine Vorredner haben über dieses monumentale Werk von Prof. Osterhammel bereits alles gesagt.

Prof. Osterhammel hebt mit dieser Globalgeschichte des 19. Jahrhunderts die Meßlatte in diesem speziellen und ohnehin äußerst anspruchsvollen Bereich der Geschichtsschreibung um ein großes Stück an: Ein einnehmender und eleganter Sprachstil, angenehmes Unterlassen von einseitig subjektiver Wertung, sorgsam recherchierte Fakten in wahrlicher Hülle und Fülle. Und für die Ästheten: Wunderschön gebunden und auf qualitativ hochwertiges Papier gedruckt.

Kurzum: So sieht die geschriebene Vermittlung historischen Fachwissens auf höchstem Niveau aus. Glasklare Kaufempfehlung!
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Produkt-Bild: Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert

Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert von Jürgen Osterhammel

Broschiert von C.H. Beck
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,82

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406598978, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die Entzauberung Asiens: Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert

2 Kundenrezensionen:

Als Asien dichter kam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Oftmals sind uns Inder, Chinesen oder Araber weit entfernt, nicht nur wegen der Zahl der zwischen uns liegenden Kilometer, sondern auch wegen der uns eigenen europäischen Arroganz.

Dieses Buch macht sehr gut deutlich, dass es im 18. Jahrhundert Zeiten gab in denen es anders war. Asien war eines der großen Themen der Aufklärung. Selbst entlegene Teile Asiens wurden bereist und erschlossen. Neben grundlegenden landeskundlichen Werken, wurde Asien durch immer besseres kennenlernen immer weiter entzaubert.

In mehreren Kapiteln geht Jürgen Osterhammel auf verschiedenste Themen ein. Für diese Neuausgabe hat der Autor ein mehrseitiges informatives Nachwort geschrieben, in dem er auf aktuelle politisch - gesellschaftliche Entwicklungen zum Thema eingeht. Quasi als Aufruf in unseren Alltag verstehe ich seine beiden letzten Sätze: "Die Anerkennung der Gleichrangigkeit Asiens sollte Europäern nicht schwerfallen. Sie waren schon einmal so weit."

Dieses Buch ist als eine grundlegende geschichtliche Bestandsaufnahme und Mahnung für die Gegenwart zu sehen.

Ein Buch von zunehmender Bedeutung!
Asiatische Geschichte für Einsteiger
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die asiatische Geschichte gilt auch erfahrenen Reisenden gemeinhin als ein Buch mit sieben Siegeln. Die vorliegende Veröffentlichung, hervorgegangen aus dem Fernstudienkurs "Neuzeitliches Asien" der Fernuniversität Hagen, gibt deswegen dankenswerterweise sieben Antworten auf Grundfragen der asiatischen Geschichte, die zugleich als ein vielseitig verwendbares Reisebuch zur Einführung in die asiatischen Gegenwart gelesen werden können. "Asien ist eine Erfindung Europas" heißt es in der Einleitung, in der die Grundkonstanten der asiatischen Geschichte seit dem Beginn der Entdeckungen bis zum Abschluß der Entkolonialisierungsbewegungen umrissen werden. An sieben Fallbeispielen werden sodann die großen geschichtliche Wegmarken nachgezeichnet, anhand derer sowohl die Art der europäischen Herausforderung wie auch die jeweils spezifische und kulturgebundene Form der japanischen, philippinischen, iranischen, indischen oder chinesischen Antwort deutlich wird. Wieso gelang Japan in der Meji-Restaurtion jene staunenswerte "Revolution von oben" und damit der blitzartige Sprung vom Feudalismus in die Industriegesellschaft? Wie entwickelte sich die Sonderstellung der Philippinen als des einzigen katholischen Landes Asiens? Wie wurde der schiitische Islam, einer der bewegenden aktuellen Kräfte im westasiatischen Raum, zur iranischen Staatsreligion? Welche Spuren hinterließ der britische Kolonialismus in den nordindischen Provinzen, die heute zu den dichtbesiedeltesten Regionen der Erde gehören? Wie verlief der Prozeß der intellektuell-weltanschaulichen Neuorientierung in China nach dem Ende des Kaiserreiches? Die aktuellen Bezüge dieser und anderer kurz und verständlich geschriebenen Abhandlungen sind unübersehbar. Sie bieten nicht nur dem kultur- und geschichtsinteressierten Asienreisenden einen ersten und leichtverständlichen Einstieg in die Vergangenheit und Gegenwart der schier unendlichen asiatischen Welt, an dem es bislang - jedenfalls in dieser Prägnanz und leichten Verständlichkeit - mangelte. Der etwas stolze Preis für dieses Taschenbuch, das als Originalausgbe erschienen ist, mag unter diesen Umständen als gerechtfertigt erscheinen
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Produkt-Bild: Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen

Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen von Jürgen Osterhammel

Taschenbuch von C.H.Beck
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406390021, Erscheinungsdatum: Mai 2009, Auflage: 6., durchgesehene Auflage
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5 Kundenrezensionen:

anstrengende Lektüre
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Prof. Osterhammel ist prufunder und allseits anerkannter Kenner der Materie. Sein Büchlein in der Beck - Reihe ist jedoch für den Hobbyleser nicht lesbar, zugleich aber für die Wissenschaft zu dünn aufgestellt und unbelegt.

A. L.
Eine gute Übersicht der Kolonialgeschichte
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Osterhammels Buch "Kolonialismus" versteht sich als Einführung in ein sehr komplexes und die Neuzeit sehr bewegendes Thema; denn wir spüren heute noch die Folgen, die das (europäische) Expansionsstreben seit etwa 1500 hervorgerufen hat. Dieses Buch bietet eine gute Grundlage, um weiterführende Literatur zum Thema leichter zu verstehen und zu bewerten. Die wichtigsten Begriffe, wie zum Beispiel der Begriff der "Kolonie", werden erläutert und die gängigsten Definitionen dieser Begriffe werden vorgestellt. An Beispielen aus allen Imperien seit dem 15. Jahrhundert schildert das Buch exemplarisch Methoden der Eroberung und die Reaktion der Eroberer auf Widerstand, koloniale Herrschaftstechniken, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit einheimischen Eliten, die Bedeutung der Errichtung einer Kolonie für die einheimische Wirtschaft und auch für die Wirtschaft in den Staaten der Imperialherren, den Aufbau und die Schwierigkeiten in den kolonialen Gesellschaften und die Wirkung der Kolonisation auf die einheimische Kultur. Osterhammel gelingt sozusagen ein "Rundumschlag" durch die wichtigsten Gebiete der Kolonialismus - Forschung. Dabei gelingt es ihm, verständlich zu schreiben und die Zusammenhänge dem Anfänger zu verdeutlichen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Gutes Buch für den schnellen Überblick
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Osterhammels "Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen" gibt einen schönen Überblick über die Thematik.
Selbst für den Gebrauch im akademischen Umfeld eignet sich dieses Buch hervorragend um sich ein erstes Bild über die Thematik zu verschaffen. Alles in Allem: Auch hier liegt wieder ein gelungener Band der "Beckschen Reihe Wissen" vor. Fachwissen wird in gutverständlichen Worten leicht zugänglich und vermag beim Leser die Lust auch "mehr" zu wecken.
Kolonialismus als historisches Phänomen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
In diesem kleinen Band wird entsprechend des Verlagskonzepts der Reihe "Wissen" versucht, daß Phänomen des Kolonialismus bündig, aber dennoch fundiert darzustellen. Wer an Kolonialimus denkt, der sieht sofort die Kolonialreiche der Europäer in der Neuzeit vor Augen. Osterhammel versucht jedoch, das Phänomen in seiner universalhistorischen Bedeutung aufzuarbeiten. Theoretisch bedeutet dies, das von den Kolonialisierungsprozesses der Europäer im Besonderen abstrahiert wird, und statt dessen auch die Kolonisierung durch andere Reiche in der Geschichte -etwa durch die Japaner- berücksichtigt wird. In den ersten Kapitel geht es um die begriffliche Unterscheidung der Wortfamilie: Kolonisation, Kolonie, Kolonialismus, Kolonialreich usw. Im dritten Abschnitt versucht sich Osterhammel an einer geschichtlichen Einteilung, einer Periodidiserung in Epochen des Kolinialismus. Die Kapitel vier bis zehn lassen sich als eine systematische Soziologie des Kolonialismus zusammenfassen. Zunächst steht der koloniale Staat im Mittelpunkt, seine Herrschaftspraxis, seine Funktionen und Organe. Der Abschnitt endet mit einem Vergleich von territorialem Verwaltungsstaat und Nation. Die Abschnitte sechs und sieben drehen sich um die kolonialen Wirtschaftsformen und um die Struktur kolonialer Gesellschaften. Für letztere war im Fall der amerikanischen Einwanderer aus Europa kennzeichnend, daß sie sich zunehmend von ihrem Mutterland loslösten und eine eigene gesellschaftliche Identität aufbauten. Andererseits bestand die Voraussetzung für die europäische Expansionsdynamik darin, daß die europäischen "Nationen" zwar in engem Kontakt miteinander standen und gemeinsame Wurzeln hatten, jedoch gleichzeitig durch einen starken Konkurrenzdruck gekennzeichnet waren. Sehr interessant sind die Erläuterungen darüber, wie die kolonialen Zentren oftmals zur Ausgangsbasis für die heutigen "global cities" mit ihrer multikulturellen Gesellschaft wurden. Dies gilt etwa für Hong Kong ebenso wie für Rio des Janeiro. Kapitel acht beschäftigt sich mit der einheimischen Kultur der Kolonialisten und wie diese zur Ausgangsbasis für die Kolonialisierung wurde. Die letzten beiden Abschnitt drehen sich um das Kolonialistische Denken sowie schließlich um einen geschichtlichen Abriß der Dekolonialisierungsprozesse. Das Buch ist demjenigen zu empfehlen, der sich um einen systematischen, theoretisch ausgerichteten Überblick über das Phänomen des Kolonialismus verschaffen will. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Eine Einführung in den Kolonialismus.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Osterhammels Buch "Kolonialismus" versteht sich als Einführung in ein sehr komplexes und die Neuzeit sehr bewegendes Thema; denn wir spüren heute noch die Folgen, die das (europäische) Expansionsstreben seit etwa 1500 hervorgerufen hat. Dieses Buch bietet eine gute Grundlage, um weiterführende Literatur zum Thema leichter zu verstehen und zu bewerten. Die wichtigsten Begriffe, wie zum Beispiel der Begriff der "Kolonie", werden erläutert und die gängigsten Definitionen dieser Begriffe werden vorgestellt. An Beispielen aus allen Imperien seit dem 15. Jahrhundert schildert das Buch exemplarisch Methoden der Eroberung und die Reaktion der Eroberer auf Widerstand, koloniale Herrschaftstechniken, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit einheimischen Eliten, die Bedeutung der Errichtung einer Kolonie für die einheimische Wirtschaft und auch für die Wirtschaft in den Staaten der Imperialherren, den Aufbau und die Schwierigkeiten in den kolonialen Gesellschaften und die Wirkung der Kolonisation auf die einheimische Kultur. Osterhammel gelingt sozusagen ein "Rundumschlag" durch die wichtigsten Gebiete der Kolonialismus - Forschung. Dabei gelingt es ihm, verständlich zu schreiben und die Zusammenhänge dem Anfänger zu verdeutlichen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Geschichte der Globalisierung: Dimensionen, Prozesse, Epochen

Geschichte der Globalisierung: Dimensionen, Prozesse, Epochen von Jürgen Osterhammel, Niels P. Petersson

Taschenbuch von Beck
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406480209, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 4., durchgesehene Auflage
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2 Kundenrezensionen:

Guter Einstieg
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als Einstieg in das Thema Globalisierung aus historischer Sicht ist dieses Buch sicher zu empfehlen. Die Informationsdichte ist sehr hoch, das Buch ist aber schlüssig und übersichtlich gegliedert, was beim Strukturieren der Lektüre hilft. "Geschichte der Globalisierung" ist in einer angenehmen, leserfreundlichen Sprache verfasst. Der Versuch einer Begriffsbestimmung zu Beginn des Buches ist nützlich beim weiteren Lesen, es folgt ein Panorama über Prozesse, die als Teil einer Globalisierung charakterisiert werden können. Angefangen wird dabei bereits im Spätmittelalter bzw. in der frühen Neuzeit, was manchen Lesern mit Sicherheit eine neue, eben historische Perspektive auf das Thema eröffnen wird.
Guter Einstieg ohne Tiefgang
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Mit "Geschichte der Globalisierung" von Osterhammel/Petersson kann sich der Leser einen raschen Überblick über die Entwicklung des Themas der sogenannten Globalisierung verschaffen. Die 128 Seiten reichen vom frühen Mittelalter bis zum heutigen Tage und das recht kompakte Werk erlaubt einen Blick auf das Gesamtbild ohne sich in Details zu verlieren.
Bahnbrechende neue Erkenntnisse sollte man sich freilich nicht von der Lektüre dieses Buches erwarten. Dem Anspruch einer differenzierten Betrachtungsweise der Thematik kann es nur in Ansätzen gerecht werden. Als Einstiegspunkt eignet es sich jedoch, wie bereits erwähnt, recht gut.
Eines soll nicht unerwähnt bleiben: Da in diesem Buch hauptsächlich die historische Dimension im Vordergrund steht, richtet es sich auch eben nur an Historiker und vielleicht noch an Soziologen. Da aber die ökonomische Fragen hier eine eher nachgeordnete Rolle spielen, werden Wirtschaftswissenschaftler eher enttäuscht sein.
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Produkt-Bild: Weltgeschichte (Basistexte - Geschichte)

Weltgeschichte (Basistexte - Geschichte)

Taschenbuch von Steiner (Franz)
Preis bei Amazon: EUR 24,00

ISBN: 351509203X, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Geschichtswissenschaft jenseits des Nationalstaats. Studien zu Beziehungsgeschichte und Zivilisationsvergleich (Tests Unter Der Lupe)

Geschichtswissenschaft jenseits des Nationalstaats. Studien zu Beziehungsgeschichte und Zivilisationsvergleich (Tests Unter Der Lupe) von Jürgen Osterhammel

Broschiert von Vandenhoeck & Ruprecht
Preis bei Amazon: EUR 46,90, Angebote ab EUR 29,95

ISBN: 3525351623, Erscheinungsdatum: Januar 2001, Auflage: 2., Aufl.
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Shanghai, 30. Mai 1925. Die chinesische Revolution. von Jürgen Osterhammel

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Angebote ab EUR 6,64

ISBN: 3423306041, Erscheinungsdatum: Juni 1997
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Am 30. Mai 1925 richteten britische Truppen in Shanghai ein Massaker unter demonstrierenden Studenten an. Was als Demonstration begann, weitet sich nun zu Massenprotesten gegen die fremden "Ausbeuter" aus. Die bis dato unbedeutenden Kommunisten können sich als ernstzunehmende politische Kraft etablieren und beginnen ihren Kampf um die Macht.
Der 30. Mai ist somit eine doppelte Wendemarke: er markiert das endgültige Ende des alten Chinas und zugleich den Beginn der nationalen Revolution, die das Gesicht Asiens für immer verändern sollte.
Jürgen Osterhammel begreift die chinesische Revolution als eine Entwicklung, die um 1900 begann, sich durch den 30. Mai radikalisierte und 1949 mit der Proklamation der Volksrepublik endete. Seine Revolutionsgeschichte wird damit zu einer umfassende Darstellung der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Chinas in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts.
Ein weiteres Buch aus der DTV-Reihe über die 20 wichtigsten Tage unseres Jahrhunderts und deren politisches, soziales und kulturelles Umfeld. --Stephan Fingerle
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Produkt-Bild: Globalization: A Short History

Globalization: A Short History von Jürgen Osterhammel, Niels P. Petersson

Taschenbuch von Princeton University Press
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,34

ISBN: 0691133956, Erscheinungsdatum: August 2009
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Produkt-Bild: Europa um 1900: Auf der Suche nach einer Sicht "von außen

Europa um 1900: Auf der Suche nach einer Sicht "von außen von Jürgen Osterhammel

Taschenbuch von Klartext
Preis bei Amazon: EUR 3,90

ISBN: 3837500233, Erscheinungsdatum: Juni 2008
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Produkt-Bild: Das Kaiserreich transnational. Deutschland in der Welt 1871-1914

Das Kaiserreich transnational. Deutschland in der Welt 1871-1914

Taschenbuch von Vandenhoeck & Ruprecht
Preis bei Amazon: EUR 26,90

ISBN: 3525367333, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 2., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Das Kaiserreich transnational. Deutschland in der Welt 1871-1914
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