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August 410 - Ein Kampf um Rom von Mischa Meier, Steffen PatzoldGebundene Ausgabe von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608946462, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Kompetent und spannend 5 von 5 PunktenAuf den Monat genau 1600 Jahre ist der Kampf um Rom her: Am 24. August des Jahres 410 eroberte ein Heer unter der Führung eines Generals namens Alarich die Stadt Rom. Drei Tage lang plünderten Alarichs Soldaten die alte Hauptstadt des Römischen Imperiums. Am 27. August zogen sie wieder ab. Das ist gesichert. Aber was genau ist damals eigentlich geschehen? Über die Jahrhunderte hindurch gab es viele unterschiedliche Versionen der Ereignisse. Geschichte wird eben von Historikern aufgeschrieben, und diese sind geprägt von der eigenen Zeit und den eigenen Interessen. Über geschichtliche Ereignisse können wir uns also nie sicher sein. So weisen auch die Autoren dieses Buches gleich am Anfang darauf hin, dass ihre Auswahl der Geschichten um den August 410 subjektiv ist. Meier und Patzold beginnen mit den zeitgenössischen Darstellungen. Gleich beim ersten Beispiel, Claudius Claudianus, wird deutlich, wie sehr die eigenen Interessen die Interpretation der Ereignisse prägen, denn Claudianus sichert mit seiner Version seine Stellung. Hieronymus nutzt die Darstellung des Kampfes um Rom, um seine Forderung nach Entsagung zu unterstreichen. In dieser Form geht es weiter mit den wechselnden Sichtweisen und den Umdeutungen der Ereignisse. Meier und Patzold schildern die Historiographien, die sich mit dem August 410 beschäftigen und im Folgenden die Interpretationen der Historiker, die sich auf die Schilderungen der zeitgenössischen Autoren sowie auf die Historiographien stützen. Zum Beispiel wurden die Germanen schließlich als heroische Vorfahren der Deutschen umgedeutet, um einen deutschen Nationalismus zu begründen. Meier und Patzold schreiben kompetent und gründlich, dabei aber nie langweilig. Das Buch liest sich flüssig und spannend und weckt das Interesse am Thema. Vor allem aber macht dieses Buch deutlich, was auch wir Politikwissenschaftler postulieren: Es gibt keine Objektivität! Wunderbar leicht - wunderbar tiefsinnig 5 von 5 PunktenIch neige dazu, meine Bücherauswahl im Urlaub der erlebten Geschichte des Urlaubslandes zu schulden; die direkte Beschäftigung mit dem Thema an den historischen Stätten führt zu einem besonders emotionalen und bleibenden Eindruck. Hierbei besteht aber die Gefahr, sich von den Emotionen zu einer "persönlichen Geschichtsklitterung im eigenen Erleben" verführen zu lassen. Die Beleuchtung des Themas aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln erhält somit eine starke Bedeutung. Genau dies ist mit dem vorliegenden Werk par excellence gelungen; ja vielmehr ist dieser Aspekt sogar die eigentliche raison d'être. Das Werk ist ein Paradebeispiel dafür, wie Geschichte "entsteht"; somit hat es neben der eigentlichen Behandlung des Themas den großen Mehrwert, vor allem dem geschichtlich Interessierten auch ohne akademischen Hintergrund den Einfluß gesellschaftspolitischer und ideologischer Strömungen der jeweiligen Zeit auf den Betrachter des Ereignisses aufzuzeigen. Auch wenn dies den meistens Lesern solcher Werke sowieso bewußt ist, geschieht dieser Vorgang hier doch auf sehr eindringliche und nachdenklich stimmende Art und Weise. Vielen Dank auch für die Rezension des Mitglieds C. Kadel. Gespickt mit Hinweisen in Form von Hyperlinks zur Vertiefung bestimmter weiterführender Aspekte ist diese Rezension vorbildlich, vielen Dank! Geschichte sehr gut erzählt . . . 5 von 5 PunktenWas geschah im August 410 in Rom ? Die Ewige Stadt Rom wurde von Alarichs Soldaten drei Tage und Nächte lang geplündert. Wie die Goten, Hunnen, Alanen und viele andere Völkerschaften bei der Eroberung Roms genau vorgingen ist heute nicht mehr genau bekannt. Über Ursachen und Wirkungen gibt dieses Buch umfassend Auskunft. Beide Autoren stützen sich in ihrem Buch auf das wenige vorhandene Wissen und entwerfen ein farbiges und zugleich lebendiges Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Weder der Althistoriker Mischa Meier noch der Mediävist Steffen Patzold kommen als Hochschullehrer daher. Beinah wie gut ausgebildete Reiseleiter führen sie den Leser durch Zeit und Raum und vermitteln einen sehr guten Einblick in einen unbekannten Winkel der Geschichte. Spätrömische Dekadenz? 5 von 5 PunktenWenn der Vorsitzende einer bekannten deutschen liberalen Partei mit dem Verweis auf eine "spätrömische Dekadenz" Gefahren für unsere Gesellschaft erkannt haben will, dann reiht er sich in eine Jahrhunderte alte abendländische Tradition ein, hinter der zu verschiedenen Zeiten verschiedene gesellschaftliche Ideen und Absichten standen - nur keine liberalen. Dies ist eine der Erkenntnisse, die sich aus dem sehr lesenswerten Buch "August 410" gewinnen lassen. Über das, was wirklich bei der Eroberung Roms durch die Goten unter Alarich im Jahr 410 geschah, gibt es fast keine verläßlichen Dokumente. Eines ist jedoch gewiß: Dieses Ereignis hat die spätantike Welt erschüttert und verlangte nach Erklärungen. Die beiden Autoren zeigen, wie die Eroberung Roms von Zeitzeugen, wie z. B. Augustinus, aber auch späteren Autoren und Historikern bis in das 21. Jahrhundert hinein immer wieder neu dargestellt, ausgeschmückt und erklärt wurde, wie sehr diese Darstellungen von den verschiedenen Lebensumständen und Interessen des jeweiligen Autors beeinflußt wurden und wie diese den Untergang Roms für immer wieder neue Ziele vereinnahmten. "August 410" ist daher kein Buch über die Eroberung Roms durch die Goten, sondern ein Buch über die Rezeption dieses Ereignisses zu unterschiedlichen Zeiten - ein Lehrstück über Geschichte und die Arbeit des Historikers. Sehr interessant sind dabei die Überlegungen, die Meier und Patzold über die Auswirkung des Anschlages vom 11.9.2001 auf die aktuelle nordamerikanische Sicht zum Untergang Roms anstellen, sowie auf die gegenwärtigen Diskussionen, ob der Untergang des römischen Imperiums als Katastrophe oder eher friedliche Transformation in das frühe Mittelalter zu verstehen ist (siehe hierzu Der Untergang des Römischen Reiches: Und das Ende der Zivilisation). Wer Meier als Autor der Biographie Anastasios I: Die Entstehung des Byzantinischen Reiches bereits kennt und dieses ebenfalls sehr lesenswerte Werk bisweilen etwas anstrengend empfand, sollte sich von "August 410" nicht abschrecken lassen - dieses Buch ist weniger umfangreich und mit leichterer Feder geschrieben. Und wer wissen möchte, ob Rom wirklich an seiner "spätrömischen Dekadenz" zugrunde gegangen ist, ob es durch breite Steuersenkungen möglicherweise zu retten gewesen wäre, dem sei Peter Heathers Der Untergang des Römischen Weltreichs wärmstens empfohlen! Die Verbindung von Luxus, Dekadenz und Niedergang selbst ist im Übrigen keine Weltsicht, welche erst als Reaktion auf die Eroberung Roms aufkam, sondern war bereits in der klassischen Antike ein ebenso fester Bestandteil der politischen Diskussion wie z. B. der Begriff Freiheit. Dies zeigt Robin Lane Fox in seiner ebenfalls sehr lesenswerten Geschichte der Antike Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian. Unbedingt empfehlenswert! 5 von 5 PunktenGerade habe ich es aus der Hand gelegt. Selten habe ich etwas derart intelligentes, aber nie gelehrt Daherkommendes gelesen. Mir fehlen die Worte... |
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Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian von Robin Lane FoxGebundene Ausgabe von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 34,90, Angebote ab EUR 33,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608944672, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 3., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Gesamtüberblick der klassischen Welt 4 von 5 PunktenLane Fox hat sich der Herausforderung gestellt eine Gesamtgeschichte der klassischen Welt zu schreiben, wobei er die Griechen und den Machtübergang zu den Römern kombiniert. Der behandelte Zeitraum verläuft vom 7. Jahrhundert vor Christus bis zum 2. Jahrhundert nach Christus. In jeweils einzelnen Kapiteln arbeitet er sich chronologisch nach vorne, wobei politische, kulturelle und soziale Aspekte beleuchtet werden. Das Buch bildet eine gute Zusammenfassung dieser Epochen und ist bestens geeignet sein eigenes Wissen über diese Zeit aufzufrischen oder zu ergänzen. Leser, welche die griechische und römische Geschichte neu entdecken würde ich aber eher zu Büchern raten, welche die einzelnen Epochen eingrenzender behandeln, und erst in einem zweiten Schritt zu diesem Buch greifen. Sehr gut lesbare Einführung 5 von 5 PunktenIch habe vor zwei Jahren angefangen, Latein zu lernen. Ich ahnte ja nicht, welche weitreichenden Auswirkungen das zur Folge hat! Es blieb nämlich nicht beim bloßen Spracherwerb, sondern plötzlich wurden mir auch Themen wichtig, die ich bisher eher vernachlässigt hatte. Zum Beispiel die griechische Mythologie, aber auch die griechische und römische Geschichte. Für letzteres ist es schwer, geeignete Darstellungen zu finden, die umfassend, aber nicht trocken geschrieben sind. Zum Glück ist gerade ein Buch erschienen, das diese Kriterien erfüllt und bei mir zu einigen Aha-Erlebnissen geführt hat. Robin Lane Fox hat ein umfangreiches Werk vorgelegt, das sehr gut meine vorhandenen Wissenslücken geschlossen hat und dabei glänzend geschrieben ist. Die griechische und die römische Zivilisation bilden die zwei Stränge dieses Buches, dessen Kapiteleinteilung so übersichtlich ist, dass man es nach dem Durchlesen auch als Nachschlagewerk nutzen kann. Fox stellt die klassische Welt nicht nur dar, er erzählt von ihr, ausgehend von Hadrian, der die klassische Welt ausgiebig bereist hat. Fox versetzt sich in Hadrian hinein und beschreibt, wie dieser die Geschehnisse der 900 Jahre vor seiner Machtergreifung beurteilt hätte. Deshalb liest sich das Buch fast wie ein Roman. Statt lediglich die Ereignisse chronologisch aufzuzählen, konzentriert Fox sich auf die wechselnden Machtbeziehungen und darauf, wie diese durch Ereignisse einschneidend verändert werden und wie sich damit auch Bedeutung und Zusammenhang der Themen und Fragestellungen ändern. Drei Themen und ihre durch die Zeiten unterschiedliche Bedeutungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch: Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus. Alle drei Begriffe werden nicht nur in den griechischen und römischen Zivilisationen, sondern auch in modernen Zeiten immer wieder anders definiert. Aus den veränderten Konnotationen dieser Begriffe lässt sich viel über die Gesellschaftsstruktur der jeweiligen Zeit ablesen. In diese Erzählstränge eingestreut sind Informationen über die Entwicklung von Kunst, Militärstrategien, Geschlechterverhältnissen, Sklaverei, Homosexualität, Religion und Philosophie. Positiv anmerken möchte ich auch die (für mich immer sehr wichtige) Ausstattung des Buches: Gutes Papier, angenehmes Schriftbild, Lesebändchen, Fototafeln, Kartenmaterial und ein 90seitiger (!) Anhang, der es leicht macht, die Gesichtspunkte, die man besonders interessant findet, weiter zu vertiefen. Ich kann das Buch also allen, die sich mit den geschichtlichen Grundlagen unserer Kultur beschäftigen möchten, nur empfehlen. Für diejenigen, die Latein und/oder Altgriechisch lernen, ist dieses Buch ein besonderer Gewinn. Geschichte - meisterhaft präsentiert 5 von 5 Punkten"Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian" kündigt der Verlag an. Ich habe das Buch gelesen und bin begeistert. Sicher werden Studenten sich mit den Massen von Fachwissen im Buch abschindern dürfen, wenn man aber diesen Druck des lernen müssens nicht im Nacken verspürt, dann ist dieses Buch eine spannende Lektüre und Spaziergang durch 1000 Jahre Geschichte zugleich. Dieses Buch hat so ziemlich nichts lehrmeisterliches an sich. Es betrachtet sehr übersichtlich 1000 Jahre, porträtiert wichtige Gestalten der Geschichte und beschreibt den Alltag der einfachen Menschen, aber auch der gehobenen Gesellschaft. Sehr gut wird die römische und die griechische Welt beschrieben. Mal geht es in ganz spezielle Themen wie Sklaverei und Religion, aber auch Militär und Kunst hinein und doch darf sich der Leser vertrauensvoll des gelehrten Autors anvertrauen, er behält den Überblick über das Ganze und verzettelt sich nirgends. Dieses Buch kommt sehr sympathisch rüber. Dazu gehört das rote Lesebändchen, zahlreiche Fotos und Karten und der sehr umfangreiche Anhang, der Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung einzelner behandelter Themen anbietet. Wenn man Geschichte erzählerisch so gut präsentiert bekommt, macht es Spaß sich mit ihr zu beschäftigen. Warum lassen sich die Fachleute nur so selten zu solchen Büchern hinreißen ? Nehmen sie sich nicht die Zeit oder haben Sie sie nicht ? |
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Legionär in der römischen Armee: Der ultimative Karriereführer von Philip MatyszakGebundene Ausgabe von Primus VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 19,88 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896788221, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Wunderbar 5 von 5 PunktenWunderbar zu lesen, auch mein Sohn hat es mit Begeisterung gelesen. Unterhaltsam und informativ mit viel Humor. So sollten Geschichtsbücher für Jugendliche sein: viele Fakten spannend erzählt. interessante Einblicke 5 von 5 PunktenDieser "Ultimative Karriereführer" schildert humorvoll und kenntnisreich das Leben im alten Rom, immer in Bezug auf die römische Armee gesehen. Auf dieses Buch hätten sich damals sicher viele Jungen gestürzt, vielleicht wären dann nicht so viele zur Armee gegangen. Es ist ein Buch der Praxis. Genau beschrieben ist im Buch wer, wann in die Armee eintreten darf. Es sind auch Tips für das Bewerbungsgespräch dabei, so dass wir uns als Leser in die Zeit damals richtig hineinversetzen können. Wie dachten die Leute damals? Was bewog sie in die Armee zu gehen? Nach welchen Kritierien wurde entschieden wer genommen wird? Viel erfährt der Leser vom Innenleben der römischen Armee. Angefangen von Einheiten bis zu allen Teilen der Rüstung. Breiten Raum nimmt die Ausbildung des Legionärs im zum Teil bebilderten Buch ein. Das Marschieren, der Kampf am Pfahl, das Exerzieren und natürlich die immer vorhandene Disziplin werden genauestens beschrieben. Sollte die einmal gefehlt haben, sind auch gleich die möglichen Strafen mit aufgeschrieben. Was mit einem Legionär geschieht, wenn er nicht mehr zur Schlacht taugt, findet ebenfalls Erwähnung. Ich jedenfalls verspüre nach dem lesen keinen Drang mich freiwillig als Legionär zu melden. Als interessantes Geschichtsbuch ist dieses vorliegende Buch jedoch sehr zu empfehlen. Aus einer ungewohnten Sichtweise heraus wird die damalige Zeit lebendig. Wer dieses Buch gelesen hat, vergisst den Inhalt nicht so schnell. Die Hersteller von Schulbüchern sollten sich hier einmal umsehen ! Geschichte mal anders! 5 von 5 PunktenAbsolut realistisch und authentisch schildert Philip Matyszak das Leben eines Legionärs in der römischen Armee und gibt dem Leser das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Interessanter lässt sich Geschichte wohl kaum gestalten und somit ist das Buch optimal, um auch jüngere Leser zu unterhalten. Empfehlenswert! Unterhaltsam und lehrreich 5 von 5 PunktenMit "Legionär in der römischen Armee" hat Philip Matyszak einen würdigen Nachfolger zu Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike geschaffen, der seinen Vorgänger meines Erachtens sogar noch an Witz übertrifft. Das Werk ist tatsächlich im Stil eines Karriereführers geschrieben und stellt auf diese Weise aus der Perspektive eines römischen Soldaten des Jahres 100 n. Chr. die organisatorischen Grundlagen der römischen Armee, deren "Arbeitsweise" und Ausrüstung, die Eigenheiten der ihr gegenüberstehenden Völker, Alltag und (mögliche) Laufbahn eines Soldaten usw dar. Die Ausführungen zu den einzelnen Themen sind populärwissenschaftlich im besten Sinn des Wortes, leicht zu lesen, gut verständlich und trotzdem lehrreich und Interesse erweckend - man bekommt Lust, sich näher in dieses Gebiet einzulesen. Dabei fehlt es (wie schon bei "Rom für 5 Denar...") nicht an Ironie und trockenem Humor (die Formulierkunst Matyszaks ließ mich immer wieder schmunzeln bis auflachen). Wem "Rom für 5 Denar..." gefallen hat, dem kann ich auch "Legionär" empfehlen. Jedenfalls eignet es sich aufgrund seiner schönen Verarbeitung, des gelungenen Layouts und des originellen Inhalts als Geschenk für jeden (militär-) historisch am antiken Rom Interessierten. Ein mehr als gelungenes Werk - informativ und dennoch "spritzig" 5 von 5 PunktenHabe mir das Buch aufgrund einer Amazonempfehlung gekauft und gestern fast in einem Zug verschlungen. Sachliche Informationen gepaart mit witziger bildhafter Darstellung - ein wirklich gelunges Werk über die römische Armee in all ihren Facetten. Sowohl für Kinder und Jugendliche, aber genauso für den geschichtlich interessierten Erwachsenen bestens geeignet. Meine 5 Sterne für diese Buch vergebe ich gerne und empfehle es wämstens zur Lektüre |
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Illustrierte Griechische Mythologie-Enzyklopädie von Guus HoutzagerGebundene Ausgabe von DörflerPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,85 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895554006, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Erstklassiger Überblick 5 von 5 PunktenDiese Enzyklopädie ermöglicht, reich bebildert, einen ausgezeichneten und gut verständlichen Einblick in die griechische Mythologie. Alle wesentlichen Gestalten werden vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Hinzu kommt der nahezu unschlagbare Preis. Uneingeschränkt empfehlenswert! Eine super hilfreiche Enzyklopädie! 5 von 5 PunktenWie schon oben erwähnt,eine klasse Enzyklopädie...Da ich mich seit kurzem mit der griechischen Myhtologie beschäftige dachte ich es wäre ganz nützlich mir dieses Buch anzuschaffen.Es hat sich als klasse bewährt. Kann dieses Buch nur weiter empfehlen,alles wird schön erklärt und die Illustrationen sind auch schön gewählt. |
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Geschichte Kleinasiens in der Antike: Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung von Christian Marek, Peter FreiGebundene Ausgabe von C.H. BeckPreis bei Amazon: EUR 44,00, Angebote ab EUR 40,31 ISBN: 3406598536, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
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Sumerer und Akkader: Geschichte - Gesellschaft - Kultur von Gebhard J. SelzTaschenbuch von BeckPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,55 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 340650874X, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2., durchgesehene Auflage |
2 Kundenrezensionen:"Niemand entrinnt der Geschichte" 4 von 5 PunktenSo wie der Titel selbst sich aus drei Begriffen zusammensetzt, nämlich erst Geschichte, dann Gesellschaft und erst im Nachhinein die Kultur - nach derselben Reihenfolge präsentiert der Autor auch den Inhalt seines (bescheidenen) Büchleins. Ich zitiere: "Der Geschichte kann niemand entkommen", scheint das Credo des Verfassers zu sein, denn der Begrifflichkeit der Geschichte (generell!), Gechichtsbewusstsein und Geschichtsschreibung im Alten Vorderen Orient hat er viel Bedeutung beigemessen und führt in das große Thema Sumers und Aggades mit den Problemen einer absoluten und relativen Chronologie ein. Ausführlicher kommt er auf die Organisatinsformen und Wirtschaftsweisen des Alten Orients zu sprechen, über welche durch archäologische Befunde weit mehr in Erfahrung gebracht werden konnte, als in der Tat über die Kultur der Sumerer und Akkader, ihre Riten, Bräuche, Weltvorstellungen und Denkweisen. Nichts desto trotz wird dem "mesopotamischen Denken" ein Kapitel am Ende des Büchleins gewidmet. Gerade durch die Lebendigkeit geistiger Welt können die Daseinsprinzipien alter Völker nachvollzogen werden, es sei denn, es sind schriftliche Quellen erhalten, die darüber Aufschluss geben könnten. Tatsächlich sind in sumerischer Sprache nicht wenige Götterhynmen, Loblieder und Königsannalen überliefert, aber im Hinblick auf die Gesamtmasse an Texten, ist der religiös-literarische Teil gegenüber Wirtschaftsdokumenten, Quittungen, Kaufverträgen und Rechtsstreitprotokollen eher gering. Es ist also nachvollziehbar, warum man kein ausgewogenes Verhältnis der Themen innerhalb des Buches finden können wird, weil dies unmittelbar an der Situation der sumerischen Quellenforschung festzumachen ist; nun, auch wenn es am Ende ein bisschen schade ist,dass man zu den Weltvorstellungen, dem Götter-Mensch Verhältnis oder dem kultischen Verhalten nicht so viel erfährt, wie man erhofft hätte. Aber so ist dieses Fach nun mal - die Sumerologie tappt über viele Fragestellungen noch im Dunkeln - und da der Verfasser eingefleischter Sumerologe ist, sollte man ihm das nicht allzusehr nachtragen. Schließlich ist eine Ausgabe des "Beck" dieses Kleinformates als Einführungsliteratur und Orientierungshilfe gedacht, und diesen Zweck erfüllt sie gut, da der Autor an den namhaften Herrschern, wie Urnansche von Ur, Gudea von Lagash und Sargon - aber auch an weniger bekannten - das Gesamtbild Sumers und Aggades entwirft. Jeder dürfte die große Vase von Ur, das gedrungene Sitzbild des Gudea aus schwarzem Diorit oder den edlen Bronzekopf des Sargon im reichsakkadischen Stil im Geschichtsbuch oder Museum schon mal gesehen haben. Es werden die Bautätigkeiten, Kriegsunternehmungen und politische Tendenzen dieser Herrscher geschildert, an denen den Verlauf Sumerisch-Akkadischer Geschichte gut dokumentiert ist. Wenn man also vorher eine eher zerrissene, lückenhaft-neblige Vorstellung von dieser lange zurückligenden Epoche der Menschheitsgeschichte besaß, so kann man sie durch diese Lektüre auf jeden Fall ausbessern. "Ki-En-Gir" , so die Eigenbezeichnung der Sumerer für das von ihnen bewohnte Land Südmesopotamien, scheint ein Stück näher zu rücken. Das "Eme-Gir", ihre Schriftsprache, abgefasst in der Keilschrift, ist immerhin die älteste systematisierte Schrift der Menschheit. "Kurzaufenthalt" im frühgeschichtlichen Mesopotamien 5 von 5 PunktenIm Mittelpunkt dieser Broschüre steht die Geschichte im Zeitraum 3.500 bis 2000 v. Chr. in Mesopotamien, geprägt durch die Reiche der Sumerer und Akkader. Der Autor, Dozent für Altorientalistik, beleuchtet eine der wichtigsten Phasen unserer Frühgeschichte. Die Ausprägung von Gesellschaft, Religion, Kultur, Wirtschaft wie auch die Organisation von Staat und Siedlungen kommen zur Sprache, und zwar bis zum Zeitpunkt des Untergangs beider Reiche. Punktuell übt der fachkundige Autor Zurückhaltung bei seinen Interpretationen, um dem Leser nicht ein falsches historisches Bild zu vermitteln. Deshalb eignet sich diese Arbeit vorzüglich als Grundlage für weiterführende Lektüren auf diesem Themengebiet. Ein etwas zu knapp geratenes Literaturverzeichnis sowie die für diese Reihe "Wissen" typisch zurückhaltende Illustration runden dieses Werk ab. Keine Frage, eine empfehlenswerte, preisgünstige Lektüre hält der Leser bzw. die Leserin in Händen. |
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Rom: Aufstieg und Untergang einer Weltmacht von Simon BakerBroschiert von Reclam, DitzingenPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,14 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150201608, Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
4 Kundenrezensionen:Informativ 5 von 5 PunktenIch wollte endlich mal mehr über die römische Geschichte des Altertums lesen und bin auf dieses Buch gestoßen. Erst im Nachhinein habe ich gemerkt, dass es sich um das Buch zu einer englischen Fernsehdokumentationsserie handelt, was aber nicht von Nachteil ist. Sehr ausführlich und unterhaltsam wird man über die wesentlichen Stationen der römischen Geschichte von der Frühzeit bis, wie der Titel sagt, zum Untergang informiert. Genau so hatte ich es mir vorgestellt und bin zufrieden. Weltgeschichte spannend verpackt 5 von 5 PunktenVor vielen Jahren habe ich Latein in der Schule gehabt und interessiere mich immer noch für die Geschichte Roms. Dabei ist dieses Buch außerordentlich interessant. Ein knapper, spannend zu lesender Überblick der in journalistischer Manier Weltgeschichte aufbereitet. Zentrale Figuren werden knapp, aber wohl fundiert und treffend beschrieben. Geschichte wird lebendig und spannend! Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Geschichts-Interessierten, für jede (Schul-)Bibliothek und alle Rom-Touristen. Sicher nichst für Experten und Wissenschaftler, aber supergut zu lesen für den interessierten Laien. Roma 3 von 5 PunktenMeiner persönlichen Meinung nach ist dieses Buch lediglich ein Einstieg in die Materie. Wirkliche Details fehlen, aber ein guter Einstieg ist dieses Buch alle mal Die ewige Stadt 5 von 5 PunktenIn diesem Buch zeigt sich wie gut man Geschichte aufbereiten kann. Es werden die wichtigsten Ereignisse der römischen Geschichte dargestellt u. a. Cäsar, Nero, Vespasian, Konstantin und der Untergang Roms. Das Buch liest sich weniger wie ein Geschichtsbuch sondern vielmehr wie ein sehr spannendes Geschichten-Buch, die Fakten werden faszinierend geschildert, quasi so als würde der römische Staat noch einmal lebendig werden. Jeder, der sich mit dem Thema Rom befassen möchte, wird um dieses gut geschriebene Buch nicht herum kommen. |
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Who's who in der antiken Mythologie von Gerhard FinkTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 3,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423325348, Erscheinungsdatum: Mai 1998, Auflage: 12 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGerhard Fink hat mit seinem Who's Who in der antiken Mythologie ein ausführliches und gut verständliches und übersichtliches Lexikon zusammengestellt. Fink beschränkt sich nicht etwa auf die bekannteren Vertreter der antiken, sprich griechisch-römischen Mythologie, wie Zeus/Jupiter oder dessen Heldensohn Herakles -- nein, der Autor hat auch die unbekannteren, fast vergessenen Gestalten aufgenommen. Wer weiß heute schon noch, wer beispielsweise Hersilia oder Klio waren? Doch nicht nur die überraschende Menge der aufgeführten Namen, auch die Ausführlichkeit der vom Autor sicher oft mühsam recherchierten Details überrascht. Zu beinahe jedem der erwähnten Helden oder Götter gibt er eine Kurzfassung der zugehörigen antiken Sagen und Werke, meist sogar unter Angabe der Seiten- oder Verszahl. In vielen Fällen erwähnt er auch die bekannteren Kunstwerke, die den jeweiligen Helden darstellen. Fink erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wenn es um die Aufzählung der Quellen und Kunstwerke geht. Ganz im Gegenteil -- in seinem Vorwort betont er, daß er sich nur auf die jeweils noch geläufigen Darstellungen bezieht. Das macht das Werk für den interessierten Laien ausführlich genug, ohne an Übersichtlichkeit zu verlieren; für den Spezialisten ist es jedoch sicherlich nicht genügend differenziert. Eine große Hilfe -- vor allem bei mehrseitigen Beiträgen -- ist auch, daß der Autor das jeweils behandelte Stichwort am oberen Seitenrand, wie in einem Wörterbuch, bis zu dessen Ende beibehält. Auch der Anhang des Buches, mit Abstammungstafeln der wichtigsten Götter- und Königsgeschlechter -- allein die Aufzählung von Zeus' Kindern beansprucht eine halbe Seite -- sowie Karten des antiken Griechenland und Kleinasiens, verhilft dem Leser zu einem besseren Durchblick in der antiken Mythologie. Dieses Lexikon sollte sich eigentlich jeder, der sich für die antike Mythologie interessiert, zulegen. Besonders empfohlen sei es aber Schülern, vor allem natürlich den Lateinern, denn es erleichtert das Verständnis lateinischer Texte ungemein, wenn man etwas über den jeweiligen Hintergrund der Hauptfigur weiß. --Jörn Polhammer 5 Kundenrezensionen:Lexikon zu Figuren und Taten aus Sagen und Erzählungen. 5 von 5 PunktenLange Zeit ist vergangen, seit die Griechen und Römer ihr Netz aus Sagen und Mythen gesponnen haben. Unzählige Geschichten erzählen von Göttern, Halbgöttern, Monstern und Menschen, von Verrat und Freundschaft, Mut und Feigheit, ehrenvollen Taten und hinterhältigen Morden. Das ganze Spektrum menschlicher Fehler und Fähigkeiten stellten diese Geschichten dar und verknüpften sie mit der bestehenden religiösen Vorstellung. Noch heute sind viele Begriffe aus dieser Zeit präsent: Die "Sisyphusarbeit", die "Odyssee" oder "becircen". Autor Gerhard Fink stellt in seinem Lexikon "Who's who in der antiken Mythologie" rund 800 Figuren, alle wichtigen Personen, Götter und Kreaturen, vor, macht Zusammenhänge klar und erschafft ein komplettes Bild von der Erzählkunst der antiken Dichter. Dabei erhebt er keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern hebt die wichtigsten Aspekte hervor und zeigt die bedeutendsten Kunstwerke auf. Seine Begriffe sind alphabetisch geordnet und in ihrer Komplexität dem jeweiligen Thema angemessen. So umfasst der Eintrag zu "Zeus" zwei Seiten und die Geschichte von berühmten griechischen Helden wie "Achilleus" oder "Odysseus" sind ähnlich umfangreich erläutert. Das ist aber auch nötig, um allen Aspekten der einzelnen Personen gerecht zu werden und auch Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ereignissen und Persönlichkeiten aufzuzeigen. Doch nicht nur als Lexikon lässt sich das Buch "Who's who in der antiken Mythologie" nutzen. Dank der Ausführlichkeit der Texte ist es auch eine spannende Lektüre. Wichtige Informationen, die unter anderen Stichwörtern abgedruckt sind, sind gut gekennzeichnet. Der Leser wird um das eine oder andere Nachschlagen nicht herum kommen, wenn er das ganze Gefüge erkennen und verstehen möchte. An einigen Stellen zitiert der Verfasser aus den Übersetzungen der antiken Vorlagen und möchte so "dem Leser den raschen Zugriff zu einer guten Übersetzung oder gar zum Originaltext ermöglichen." Illustriert ist "Who's who in der antiken Mythologie" mit mehr als 80 Bildern, die die Werke von Künstlern aus allen Epochen zeigen, die sich mit diesen Themen befassten. Die Abbildungen der ältesten Stücke zeigen Reliefs, Vasen und Skulpturen, die meistens Helden, Götter oder wichtige Kämpfe darstellen. Durch alle kunsthistorischen Epochen ziehen sich die Darstellungen, die Künstler auf Leinwand bannten und die in diesem Lexikon zu sehen sind. Auch hier stehen die mythologischen Gestalten und Taten im Mittelpunkt, wie zum Beispiel bei Sandro Botticellis Gemälde "Pallas Athene und der Kentaur". Diese Art der Bebilderung veranschaulicht sehr schön die dauerhafte Beeinflussung der Kunst durch diese Themen und gibt dem Betrachter eine Vorstellung, wie die Personen ausgesehen haben könnten. Im Anhang findet der Leser Stammtafeln der Götter und wichtiger Herrscherfamilien, die dazu beitragen, dass die oftmals verworrenen Verwandtschaftsverhältnisse besser durchschaut werden. Zwei Karten von Griechenland und Kleinasien bieten auch den geographischen Zusammenhang und das Kapitel "Lesehinweise" verweist auf Quellen, aus denen zitiert wurde. "Who's who in der antiken Mythologie" ist ein sehr umfangreiches und schön gestaltetes Lexikon, das dem Leser äußerst übersichtlich und schnell alle relevanten Informationen zu einem Thema vermittelt. Wer sich für die griechische Mythologie interessiert, wird an diesem Nachschlagewerk nicht vorbei kommen! Lesenswertes Nachschlagewerk 5 von 5 PunktenVon all den Büchern, die - in schöner Aufmachung - als Überblick über die griechische Mythologie zu erhalten sind, ist dies m.E. eines der besten. Alphabetisch versteht es sich zuallererst als Lexikon, die Artikel zu den einzelnen Figuren sind aber so ansprechend geschrieben, dass man ohne weiteres auch einfach "Schmökern" kann. Besonders gut gefällt (gerade auch im Vergleich mit anderen Nachschlagewerken),dass neben einer Zusammenfassung der Sagen (gegebenenfalls auch der unterschiedlichen Überlieferungen) detailliert auf die Quellen und auf die Rezeptionsgeschichte der jeweiligen Mythen eingegangen wird. So befinden sich genaue Quellenangaben bei jedem Artikel, die das Weiterlesen in den antiken und modernen Texten ans Herz legen und auch die Kunstgeschichte nicht aussparen. Ein wirklich sehr schönes Nachschlagewerk - wenn man sich nur eines zu antiken Mythologie kaufen möchte, dann sollte es dieses sein. gutes Übersichtswerk 5 von 5 Punkten"Who`s who in der antiken Mythologie" ist ein wirklich gutes Buch um sich einen Überblick über die zahlreichen antiken Götter und Mythengestalten zu verschaffen. Wenn man sich nicht so gut auskennt, findet man sich schnell stundenlang Begriffe aus der Personenbeschreibung nachschlagen, mit der man sich ursprünglich "nur kurz" befassen wollte, dabei stößt man dann auf noch mehr interessante und spannende Dinge zum Nachschlagen... und so sollte es ja auch sein :-) Gutes Nachschlagewerk aber sonst... 3 von 5 PunktenSicher ist das Buch ein gut gegliedertes Lexikon the antiken Mythologie in dem man in kurzer Zeit Informationen über bestimmte Götter/Helden etc. erfahren kann. Aber wer Spannung und ein wenig Unterhaltung erwartet, ist hier fehl am Platze.So wie die Mythen hier geboten werden, wirken sie langweilig, trocken und dröge, was sie jedoch keineswegs sind und sie sollten auch nicht so dargestellt werden. Gerade Mythen bieten so unendlich viel Stoff, dass sie es wert sind, als Erzählung gelesen zu werden. Wem die Homer-Epen diesbezüglich zu kompliziert sind, kann immer noch auf das reichhaltige Angbot neuerer Werke zurückgreifen. Reißfester Ariadnefaden (nicht nur) für die Antike 5 von 5 PunktenGerhard Finks ca. 800 Stichwörter umfassendes, alphabetisch angeordnetes "Who's Who der antiken Mythologie" ist immer dann gut und brauchbar, wenn man den Überblick über Verwandtschaftsverhältnisse, Scharmützel und andere Interna auf dem und unter dem Olymp verloren hat -- und den verliert man bekanntlich schnell. Herakles, Odysseus oder Apoll kann man ja wenigstens grob "zuordnen", wenn einem die Namen unterkommen -- aber was oder wer waren die Kureten? Wer war Orthos, wer Tanaquil, wer Berenike? -- Diese Namen habe ich durch das Aufschlagen beliebiger Seiten in diesem "Who's Who" gefunden. Und man glaube ja nicht, man werde diesen Namen sonst nirgendwo und niemals mehr begegnen! Ob man Ovids "Metamorphosen" liest, Goethes "Iphigenie", Giraudoux' "Kein Krieg in Troja" oder auch Ransmayrs "Letzte Welt" (oder-oder-oder), ob man vor einem beliebigen antiken Tempelgiebel oder -fries steht, ob man im Trubel von "Illias" und "Odyssee" ein wenig die Übersicht verloren hat, oder ob einem in einer beliebigen Gemäldegalerie die antike Mythologie in vielerlei Gestalt vor Augen steht -- oft weiß Fink Rat, und für solche Fälle wie die gerade genannten ist seine Information gut und ausreichend -- oft will man's ja gar nicht bis ins letzte Detail wissen, und muss es auch nicht. Die einzelnen Artikel sind gut geschrieben, mitunter sogar amüsant (und damit ihrem Objekt durchaus angemessen), und die Lektüre erfordert keine speziellen Vorkenntnisse; damit empfiehlt sich das Buch auch für Schüler. Das soll aber nicht heißen, dass sein Inhalt für weitergehende Ansprüche zu trivial sei. Hilfreich sind auch Stammtafeln und Lektüreempfehlungen im Anhang; noch hilfreicher wäre allerdings ein Register... Wer detailiertere Informationen braucht, etwa für wissenschaftliche Arbeiten, Referate u.ä., sollte natürlich zu den umfangreicheren und auch exakteren Werken z.B. von Karl Kerényi oder, noch besser und noch empfehlenswerter, Robert v. Ranke-Graves greifen. Aber das ist eine andere Gewichtsklasse. Was Finks Buch positiv von vergleichbaren Darstellungen seiner eigenen Preisklasse abhebt: Es geht bei den einzelnen Stichwörtern auch auf die Bedeutung einer antiken Gestalt oder eines Motivs für Malerei, Bildhauerei, Literatur, Bühne oder Oper ein -- und hier belässt es Fink nicht nur mit solchen Standards wie Joyces "Ulysses" oder Botticellis "Venus". Seine Zusammenstellungen sind wahre Fundgruben; allein die Aufzählung (jeweils mit kurzer Beschreibung!) derjenigen Werke, die sich mit der Gestalt des Odysseus befassen, nimmt fast zwei Seiten ein! Vergleichbares gilt natürlich für Orpheus, Sisyphos, Atlas, Ganymedes und viele andere, weniger oder kaum Bekanntes eingeschlossen. Und damit empfiehlt sich dieses "Who's Who" nicht nur fürs Auffüllen historischer oder philosophischer Bildungslücken, sondern auch und vor allem für literarisch, musikalisch und/oder kunstgeschichtlich Interessierte. |
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Rosen für Apoll: Die Geschichte der Griechen von Joachim FernauTaschenbuch von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548230377, Erscheinungsdatum: 1993 |
5 Kundenrezensionen:Was war Solons Leibspeise? 5 von 5 PunktenWill man Joachim Fernaus "Rosen für Apoll: Die Geschichte der Griechen" in aller Kürze auf den Punkt bringen, ist das gar nicht so einfach. Was müsste ein solcher Versuch aufweisen können? Es wären die Minoer dabei mit ihrer ja eigentlich vorgriechischen Hochkultur, die beweisen, dass die Ursprünge durchaus Farbe haben und nicht nur im Dunkeln liegen. Es wäre ferner Homer dabei, der Reporter der Götter, Kriege und Helden, mit seiner Illias und der Odyssee - ganz gleich, ob Homer nun einer war oder mehrere. Und mit von der Partie wären ganz sicher auch der erste Gesetzgeber Athens, Solon, und dessen Leibspeise. Zu erzählen wäre vom Zusammenschluss der Spartaner und Athener gegen Persien, vom "echten" Marathonläufer, den Thermopylen und von Salamis. Es käme auch noch die große Figur der athenischen Demokratie, der kunstsinnige Perikles, bei dem das Lachen im Theater zu einem Dienst am Staate wurde. Noch gar nicht berichtet hätten wir dann vom Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta, der nach Seite 249 von Fernaus Buch "Dreißigjährige Krieg", der ganz Griechenland spaltete, nicht berichtet von Philipp von Makedonien und seinem berühmten Sohn, der den halben Erdball erobert hatte, als er nach Indien kam. Aber da diese Besprechung jetzt schon über das hinausgeht, was man "in aller Kürze" nennen würde, schlage ich eines vor: Lesen Sie selbst. Die Begeisterung für die Geschichte Griechenlands kommt garantiert! Rosen für Fernau 5 von 5 PunktenBravo !!!! Joachim Fernau gelingt es hervorragend den Spagat zwischen geschichtlichem Anspruch und teilweise etwas flapsiger Umgangssprache zu finden. Da wird ein recht trockenes Thema (sorry, liebe Hellas-Fanatiker)auch für Laien anschaulich dargestellt ohne dabei oberflächlich zu wirken. Auch heikle Kapitel (z.B. Knabenliebe) meistert Fernau mit der gehörigen Prise Humor und seinem ausgezeichneten Verständnis für die Denkweise der damaligen Zeit. Fazit: Absolut zu empfehlen und ich mache mich gleich dran die anderen Bücher von Joachim Fernau auch zu lesen. Glücksgriff für die Ohren 5 von 5 PunktenGlücklicherweise bin ich einmal auf Joachim Fernaus "Caesar läßt grüßen" gestoßen, habe es gelesen und fühle mich seitdem um einige Gefühle für die Antike reicher. Das war mir Empfehlung genug mich an weiteren Fernau Texten zu bereichern. "Rosen für Apoll" habe ich nun nicht gelesen, sondern auf einigen längeren Autofahrten gehört. Und obwohl ich eher ein Freund des Lesens, als des Hörens von Literatur bin, bin ich schier überwältigt gewesen. Mit jedem (vortrefflich(st)) gelesenen Wort wird einem die Liebe des Autors zur griechischen Geschichte ins Herz gebrannt. Nicht blind ist diese Liebe. Fehler, Schwächen, Macken der vergangenen Griechen werden erkannt und auch als solche deutlich herausgestellt. Geschichte wird dabei nicht doziert, sondern erzählt. Eben wie EINE Geschichte und nicht wie DIE Geschichte. Dies geschieht mit einer Wonne am Schreiben, mit einem leisen Witz, teilweise mit einer stillen Ironie, wie sie - für den, der dies alles verstehen kann und will - nur köstlich ist. Vielmehr wird einem geboten, als nur Daten und Fakten. Es wird gefragt, beantwortet, in den Raum gestellt, zum Denken angeregt. Leider gelingt dies nicht vielen Autoren. Dieter Mann, als die Stimme, die uns in das alte Griechenland begleitet, gelingt die sprachliche Umsetzung einfach wunderbar. Man fühlt sich in die Kinderrolle versetzt. Auf einem Läufer vor einem Kamin kauernd, lauscht man dem Erzähler einer Geschichte, versinkt in sie und will immer noch mehr hören. Schade, dass solche Momente nicht länger bleiben dürfen. Als die acht CD?s gehört waren, stellte sich dieses merkwürdige Gefühl ein: irgendetwas zwischen freude und wehmut. Schön, dass man das alles hören durfte, schade, dass es schon zu Ende war. Vielen Dank, Herr Fernau, für dieses Buch. Ich habe vieles mitgenommen. Vielen Dank, Herr Mann, für diese tolle Umsetzung ins gesprochene Wort. Lachen und Lernen! 5 von 5 PunktenEinmal Fernau gelesen und man will nicht mehr aufhoeren. Wie man "trockene" Geschichte so bildlich, real, und amuessant erzaehlen kann, das wuensche sich ein Schueler im Geschichte Unterreicht. Liebeserklärung mit viel Esprit 5 von 5 PunktenIch liebe den ollen Fernau! Wie er mit geschliffenem Deutsch in "Rosen für Apoll" die griechische Geschichte vom Trojanischen Krieg bis zu Alexander dem Großen abhandelt, das macht ihm keiner nach. Und er liebt die alten Griechen, das merkt man in jeder Zeile. Er liebt sie so, wie man einen charmanten Lausbuben ins Herz schließt oder einen renitenten Rauhhaardackel -- wenn der vielleicht etwas despektierlich klingende Vergleich gestattet ist. Er ist nämlich nicht despektierlich gemeint, sondern bewundernd. Und Fernau selber nennt die Griechen die "bösen Buben, die himmlischen Sünder, [...] die vor 3000 Jahren auf dem Meer der irdischen Freuden die Piratenflagge hißten" und macht dem Leser klar, wie er seine Geschichte der Griechen verstanden wissen will: nicht als akribische Faktensammlung, sondern als Liebeserklärung. Schließlich ist Fernau ja auch kein gelernter Historiker, sondern ein gelernter Journalist. Fernau findet den verloren geglaubten Schlüssel zum Verständnis des antiken Hellas und seiner Mentalität: Man lege Apoll nicht "das Abiturientenzeugnis als Eintrittskarte zu Füßen", denn dieser Gott will Rosen: "Vergeßt die Rosen nicht, wenn ihr den Fuß in eine Zeit setzt, in der die Götter noch verliebt waren und lächeln durften!" Dieser Parforce-Ritt durch die griechische Geschichte ist geistreich geschrieben, in geschliffenem, allerbesten Feuilleton-Stil. Mehr als einmal muss man laut auflachen, oder doch wenigstens kichern. Fernau nähert sich den großen Namen nicht ehrerbietig, sondern in Augenhöhe. Respektlos hat ihn jemand genannt -- nun, respektlos ist Fernau durchaus, und zwar gegenüber den Wahrnehmungs-Klischees der allzu Bildungsbeflissenen. Seinem Thema hingegen, vor allem den Protagonisten, erweist er durchaus Respekt -- liebevollen Respekt. Fernau fragt nach: Wie war das mit der Demokratie in Athen? War der Diktator Peisistratos wirklich abgrundtief böse? Wie war das mit den als amusisch verschrienen Spartanern? Und Perikles -- war der wirklich so makellos, wie es überliefert wird? Irgendwann konstatiert er auch, wieso die Nachwelt Sparta bewundert, Athen aber liebt: Die Spartaner waren zeit ihrer Existenz damit beschäftigt, den Augias-Stall auszumisten. Doch das Leben liebt den Mist. Mehr als eine Schulbuch-Weisheit bürstet Fernau augenzwinkernd gegen den Strich, und seine eigene Meinung verhehlt er nie. À propos Meinung: Fernaus Ansichten zu manchen Themen sind mitunter ein wenig schwer verdaulich, und nicht immer spricht ein "temperamentvoller Konservativer", wie man ihn früher bezeichnete, sondern... Nunja. Die Leser sind erwachsen und werden das selber beurteilen können. Man kann Fernau durchaus seine NS-Vergangenheit als Scharfmacher übelster Sorte vorwerfen. Andererseits sollte man einem Werk, zumal einem dermaßen genialen, nicht die Vergangenheit seines Autors vorwerfen. Also zurück zu Apoll und den Rosen. Bei aller feuilletonistischen Versiertheit behält Fernau doch auch die wichtigen Fakten im Auge; man merkt das nicht nur bei seiner Schilderung des Peloponnesischen Krieges, den er kurz und prägnant genug zusammenfasst, dass man in diesem Wust endlich mal ein wenig die Übersicht gewinnt. Wie gesagt, Fernau verkündet hier kein Evangelium, sondern er erzählt die Geschichte aus seiner Sicht nach. Und das tut er geistreich wie wenige andere (neuerdings schreibt Luciano de Crescenzo Vergleichbares). Freilich, wer "Rosen für Apoll" als Geschichtsbuch liest, muss sich darüber im klaren sein, dass dieses Buch dazu nur bedingt taugt, denn es ist, ich wiederhole mich, eine Liebeserklärung an eine Kultur, in Form eines langen aber kurzweiligen, amüsanten, witzigen Essays zu deren Geschichte. |
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Griechische Mythologie: Ein Handbuch von Anna-Elisabeth Berve-Glauning, Herbert Jennings RoseTaschenbuch von BeckPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406494587, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 2., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:ein Lieblingsbuch. Informativ und ansprechend. 5 von 5 PunktenDieses Buch gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern. Begonnen wird mit einer Einführung zur allgemeinen Situation der Mythologie-Forschung ( zugegeben, das ist von 1928, allerdings wird sich da so schnell auch nichts weiter tun )und möglichen Interpretationsansätzen. Die Mythen selbst werden dann in annähernd chronologischer Reihenfolge berichtet ( soweit das eben einschätzbar und einhaltbar ist ), wobei in kleingedruckten Passagen noch weitere Variationen aufgeführt werden, die man sich sparen kann, wenn man so schon genug von den komplexen Verhältnissen der Götter und Heroen hat. Zuegegeben, es gibt eine große Menge an Namen, die sich häufig ähneln und manchmal nur an einer Stelle vorkommen. Da kann man aber wohl keinem Autor einen Vorwurf machen, so ist es schließlich überliefert, und ließe man beliebig einige Gestalten oder Variationen weg, erhöbe sich der Vorwurf der Unvollständigkeit. Rose hat dies sehr gut gelöst. Das Werk ist in sinnvolle Kapitel unterteilt, die alle ein sehr angenehme Länge haben, sodass man sie nicht zwischendurch zu unterbrechen braucht, oder der Kontext verloren geht. Ich habe viele Sachbücher gelesen und die wenigsten lesen sich so angenehm vom Fleck weg wie dieses hier, denn ein Sachbuch ist es, kein Prosatext. Alle Mythen oder Heroen von denen man schon einmal etwas gehört haben mag, wird man wiederfinden und auch einige, teilweise überraschende, neue Geschichten entdecken. Auch die Veziehungen zu italienischen und ägyptischen Göttern und anderen Gestalten werden immer wieder angeführt. Absolute Kaufempfehlung für alle, die sich schon immer mal irgendwie dafür interessiert haben oder sich auch bereits näher mit der Thematik auseinandergesetzt haben, denn die umfangreichen Anhänge und Literaturverweise sind durchaus sehr aufschlussreich. wissenschaftlich 5 von 5 Punktenein wissenschaftlich gut ausgearbeitetes werk, das nicht nur einen (meist attischen) erzählstrang kennt, sondern auch auf die varianten eingeht. im normaldruck ist alles erklärt, wer es ganz genau wissen will, liest die fußnoten, die dann speziell auf bestimmte personen/orte eingehen. die götter und helden werden nicht nur in den sagen, sondern auch in ihrer entwicklung dargestellt; also welche gottheiten sind wo im frühen griechentum besonders relevant, welche schwinden in klassischer zeit an bedeutung. sehr gut aufbereitet, verständlich, informativ und dient mit dem schönen anhang gut als nachschlagewerk. Nichts für Neueinsteiger. 3 von 5 PunktenWer sich auf dem Gebiet der griechischen Mythologie nicht auskennt und gewissermaßen einen Einstieg sucht, der ist hier an der falschen Stelle. Im gesamten Werk wird in einem verwirrenden Stil mit Namen jongliert, die in großen Abständen wiederholt werden und sich folglich eher weniger einprägen lassen. Wichtige Sagen werden zu sehr ausgeschmückt und oft durch uninteressante Zwischengeschichten unterbrochen. Es wird hauptsächlich auf einer wissenschaftlichen Ebene erzählt. Heroen und Sagen werden nach ihrem Ursprung untersucht, ewig lang anhand ihres Stammbaumes definiert und häufig zu ungünstigen Zeitpunkten angesprochen, sodass ein Verlust der Übersicht für Laien garantiert ist. Begeisterte Leser der griechischen Mythen kommen hier nicht auf ihre Kosten. Die moralischen Aspekte und die Faszination der Sagen werden grob vernachlässigt. Als Forschungsinstrument oder Basis für vertiefte Arbeiten ist diese Lektüre dennoch gut geeignet. Guter Überblick 4 von 5 PunktenMit diesem Buch hat jeder, der sich einen Überblick über die griechische Mythologie verschaffen will, eine gute Wahl getroffen. Anschaulich und gut katalogisiert werden die bekanntesten griechischen Sagen dargestellt sowie auch regionale Geschichten und Märchen zu dieser Zeit. Das Werk bietet gute Möglichkeiten zum Studium, da es dem Leser die Möglichkeit gibt, durch das Lesen des Kleingedruckten, sich in die Details der Materie einzuarbeiten, gibt aber auch den Lesern, welche aus reinem Interesse sich dem Gebiet zugewendet haben und einen Überblick gewinnen wollen, verständliches Wissen und eine "globale Sichtweise". Lediglich an einigen Stellen muss ich in Hinblick auf das didaktische Geschick Abstriche machen, denn bei der Komplexität der Beziehungen einzelner Protagonisten wären Skizzen von Stammbäumen ideal gewesen und sollte vom Autor in der nächsten Auflage eingearbeitet werden. Sonst ist das Buch sehr gut gelungen und ein Kauf lohnt sich schon daher, weil es sich auch als Nachschlagewerk sehr gut eignet, denn die Geschichten der Vergangenheit sind nicht nur kulturelles Erbe, sondern auch integrativer Bestandteil menschlichen Denkens und Handels in der Gegenwart. nachschlagewerk 5 von 5 Punkteneine wirklich gute zusammenfassung aller griechischer mythen. nicht nur eine, meist die gängigste und attische fassung eines mythos wird erzählt, sondern auch nebenversionen. erst mit diesem buch wurde mir vollends klar, dass die griechische mythologie kein homogener glaube war, sondern über eine unglaublich spannende entwicklung und einen variantenreichtum verfügt. für laien ist es möglich nur den normaldruck zu lesen und auf übermäßige detailverliebtheit oder wissenschaftliche tiefe zu verzichten, allen anderen ist der weg in den mythologischen elfenbeinturm dennoch nicht verwehrt. das register ist wirklich gut ausgearbeitet, sodass es eines der besten nachschlagewerke für die griechische mythologie ist. sehr zu empfehlen! |
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