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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg Schönbohm

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG
Preis bei Amazon: EUR 7,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Zu spät
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist grundsätzlich zu empfehlen. Es geht in die richtige Richtung. Leider geht es nicht weit genug. Für den Verfasser, der "konservativ light" ist, war und ist die "Rechte" immer ein Feindbild gewesen. Gegenüber ihr hat er sich als extrem intolerant gezeigt. Als er noch in Amt und Würden als Minister war, hat er seine Möglichkeiten im Kampf gegen die PC nicht genutzt und dafür beim Kampf gegen "rechts" mit den selbsternannten "Antifas" gemeinsame Sache gemacht. Schade, denn in dem Buch zeigt er gute Ansätze. Der Verfasser analysiert das Problem in allen seinen wesentlichen Facetten. Er hat es klar erkannt und kritisiert es überzeugend. Ein wenig mehr Substanz wäre sinnvoll gewesen.
Das Buch ist als Einstieg in die Problematik dennoch gut geeignet.
Es gibt nichts Schlimmeres als die Einengung der Meinungsfreiheit.
Politische Korrektheit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Schade, dass Jörg Schönbohms Denkschrift nur 63 Seiten umfasst deshalb ein Stern Abzug. Inhaltlich hat der Autor dagegen 6 Punkte verdient! Der ehemalige General leitet schlüssig her, wohin PC zwangsläufig führt: zur Entmündigung des Einzelnen und zur Verödung des Geistes, da man nur noch streng nachbeten darf, was eine selbsternannte und selbstgerechte Pseudo-Avantgarde zuvor festgelegt hat. Sollte ich mit dieser Rezension die Gefühle eines Lesers verletzt haben, so entschuldige ich mich dafür natürlich im Voraus.
in richtigem Deutsch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhaltlich schließe ich mich meinem Vorredner uneingeschränkt an; wenn ich auch für den geringen Umfang des Buches nicht einen Stern abziehen würde. Unbedingt positiv ist aber außerdem noch anzumerken, daß es in richtiger Rechtschreibung, das heißt, nicht reformiert und damit deformiert verfaßt ist. Das hat man heute leider nur noch selten.
Wenn man gegen PC ist findet man viele Argumente
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Jörg Schönbohm veröffentlicht eine Liste aller Argumente gegen die Politische Korrektheit die er finden. Dabei ist es ihm egal dass sie sich gegenseitig widersprechen. Er beschreibt auf ca. 50 von 63 Seiten die tatsächlich grotesken Auswüchse der extremen Politischen Korrektheit. Trotzdem sind seine Argumente populistisch und zum Teil auch sehr schwammig. Einmal schreibt er "Letztendlich bewirken die zahlreichen Sprachtabuisierungen. jedoch keineswegs eine gesellschaftliche Besserstellung der diskriminierten Gruppen,[...]." 20 Seiten später ist dann das genaue Gegenteil zu lesen: "Wer nämlich über die Sprache bestimmt, der bestimmt auch über das Denken"
Einmal will uns Herr Schönbohm also klar machen, dass Politische Korrektheit nur eine sinnlose Sprachspielerei ist, ein anderes mal versucht er PC als ein gefährliches Machwerk der Linken zu enttarnen.
Trotz der vielen Widersprüche und unsachlichen Argumente und Kommentare, ist das Buch angenehm zu lesen und überzeugt durch Sprachliche Klarheit und eine gute Gliederung.
Dieses Buch ist keinesfalls nüchter, sachlich oder gar objektiv!!!
Kleines Buch...auch inhaltlich
1 Punkte 1 von 5 Punkten

Sicher es mag Menschen geben die keinen Sinn in der sprachlichen Korrektheit sehen, und der Begriff "Politische Korrektheit" ist stigmatisiert genug, um sich auf ein paar Seiten darüber auszulassen.
Die frage der "moralischen Korrektheit" wird allerdings erst gar nicht gestellt.

Es wäre vielleicht eher an der Zeit zu hinterfragen, was in Menschen vorgeht, die gesunden Respekt für Menschen anderer ethnischer,religiöser und kultureller Herkunft, für eine unsinnige Tugend halten.

Kurzum, wer NICHT verstehen mag, warum man NICH alles und jeden mit dem erstbesten Schimpfwort das einem einfällt betiteln sollte, greift hier am besten sofort zu!
Die Zielgruppe dürfte ja ziemlich eindeutig sein:
Zyniker,xenophobe und alles und jeder der einen guten Menschen,(ja,das wäre wohl die wörtliche Bedeutung von Gutmensch),für etwas ganz schlimmes hält!

Als praktizierender Gutmensch, rate ich ähnlich denkenden vom Kauf ab.
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Die Unfehlbaren: Wie Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kämpften, das Finanzsystem zu retten - und sich selbst. - Ein SPIEGEL-Buch von Andrew Ross Sorkin

Gebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-Anstalt
Preis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 19,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3421044880, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2
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4 Kundenrezensionen:

Sitzungsprotokolle und Personenbeschreibungen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch mag eine Fundgrube für Historiker sein, aber selbst für interessierte Hobby-Börsianer liest es sich wie eine Aneinanderreihung von Personenbeschreibungen und Sitzungsprotokollen. Ich habe das Buch beschafft, nachdem mich ein Interview mit dem Autor im Magazin "Spiegel" neugierig gemacht hatte. Freilich wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das Buch auch im "Spiegel"-Verlag (via DVA) erscheint.
Wer über die Finanzkrise eine Hausarbeit schreiben muss, ist mit diesem Buch gut bedient. Die meisten anderen Menschen aber werden bei der Lektüre einschlafen.
Der nächste Crash wird kommen und der Steuerzahler wieder die Zeche zahlen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schon etliche Autoren, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, haben in den vergangenen Monaten in Sachbüchern versucht, die nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers ausgelöste schwerste Wirtschaftskrise, die die Welt seit 1929 gesehen hat, in ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihren Auswirkungen zu beschrieben.

Einer der ersten in Deutschland war der FAZ- Redakteur Rainer Hank mit seinem Buch "Der amerikanische Virus" in Februar 2009.
Gegen den übereinstimmenden Konsens aller am Diskurs Beteiligten, dass es die Gier der Investmentbanker und der Hedgefonds war, die die Weltwirtschaft in den Abgrund getrieben hat, formulierte Rainer Hank damals schon eine überfällige Gegenstimme zu jener auf allen Kanälen formulierten Empörungsrhetorik, die immer außer acht lässt, dass es eben auch die sogenannten kleinen Leute waren, die sich mit billigen Krediten gerne verführen ließen, und mit dem Run auf die große Rendite für ihre Spareinlagen zu der Gesamtgier nicht unwesentlich beigetragen haben.

Hank nutzte damals die Krise, um sich und seinen Lesern einmal Klarheit zu vermitteln über die grundlegenden Mechanismen unseres Wirtschaftssystems. Aus der neuen Wissenschaft der Behavioral Finance" bezog er Erkenntnisse ein und reflektierte die ganze Geschichte auch philosophisch. Puritanismus u n d Gier, Arbeitsethos
u n d Spekulationslust, so Hank, waren von Anfang in der US-amerikanischen Version des Kapitalismus vereint. Und auch heute gebe es eine Vielzahl unterschiedlicher Kapitalismussysteme, bis hin zu dem neuen Protektionismus des Barack Obama.

Hank nannte die Tatsache, dass der Markt ohne spekulative Zyklen nicht zu haben sei, die große Kränkung unserer Tage. Dieses Auf und Ab von "lustvoller Gier und paniktreibender Angst", an dem sich auch die kleinen Leute beim nächsten Mal wieder beteiligen werden, sei vielen unerträglich.
Diese Angst fordere moderierendes, regulierendes und kontrollierendes staatliches Handeln heraus, wie wir es seit Anfang 2009 staunend erleben. Doch so Hank, all das könne bestenfalls die Wiederholung alter Krisen verhindern, denn die möglichen von morgen sind uns noch unbekannt.

Zu ähnlichen Schlüssen kommt auch der amerikanische Journalist Andrew Roos Sorkin im vorliegenden Buch über "die Unfehlbaren". Geschrieben wie ein Thriller, zeichnet er aus bisher unbekannten Quellen nach "wie Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kämpften, das Finanzsystem zu retten - und sich selbst".

Das Buch liest sich spannend, ist auch für Laien gut verständlich und stellt die ganze Geschichte dar wie ein Roman. In einem für die deutsche Aufgabe im Juni 2010 geschriebenen Nachwort, zeigt er sich mit den in der Zwischenzeit getroffenen Entscheidungen vor allem der amerikanischen Politik nur zur Hälfte zufrieden. Noch mehr staatliches Eingreifen könne aber nicht verhindern, dass "immer jemand bereit (ist), ein noch etwas höheres Risiko einzugehen als der andere."

Das bedeutet nichts anderes, als das der nächste Crash kommen wird und die Steuerzahler wieder die Zeche zahlen werden.
Sherlock Holmes für die Finanzwirtschaft
5 Punkte 5 von 5 Punkten
wer bisher den nebulösen Analysen der Finanzkrise vertrauen musste, erfährt hier anhand der Chronologie der Katastrophentage, was die wahren Ursachen der Finanzkrise sind und das noch spannend personalisiert. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre aller Finanzpolitiker(!), Anleger und Berater werden. Hervorragend auch die Übersetzung des komplexen Stoffes.
hinter die Kulissen schauen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Über die Finanzkrise, die ganz offiziell im September 2008 über uns hereinbrach, wurde bereits so viel geschrieben, dass ich es beinah Leid war noch ein Buch zu diesem Thema in die Hand zu nehmen. Aber dieses Buch machte mich neugierig.

Sorkin erschlägt seinen Leser nicht mit grauer Theorie, die letztlich doch nur die wenigsten verstehen und Zahlen deren Höhe sowieso unvorstellbar sind. Der Autor packt das Thema von einer ganz neuen Seite an.

In seinem 600 - Seiten - Wälzer eröffnet er dem interessierten Leser Einblicke in die Welt der Mächtigen. Genau dort wo Weltwirtschaftskrisen und Notfallpläne gemacht werden, schaut er hin und beschreibt was er sieht. Dies geschieht erstaunlich unterhaltsam und dennoch glasklar in der Analyse.

Der Journalist Sorkin beobachtet seit einem Jahrzehnt die Wall Street und ist sich heute sicher: "(...) nie zuvor habe ich so tief greifende und dramatische Veränderungen unternehmerischer Paradigmen und eine so spektakuläre Selbstzerstörung geschichtsträchtiger Investitutionen erlebt." Seine journalistische Neugier versucht zu erfassen, welch ein Finanzgewitter da im September 2008 hereinbrach. Er selber sagt: "Dieses Buch ist ein Versuch, die Teile nach und nach zusammenzusetzen." Bei Sorkin lerne ich, vor einer neuen Krise dieses Ausmaßes bin ich erst dann sicher, wenn alle aus dem Versagen der weltweiten Finanzwelt ihre Lehren gezogen haben.

Einem Roman gleich beginnt das erste Kapitel im Schneematsch des Frühlings 2008 in Conneticut. Ich treffe auf bekannte und unbekannte Namen der internationalen Finanzwelt, die besorgt und verantwortungebewußt täglich ihren harten Job machen. Ich lerne auch die kennen, die auf das schnelle Geld aus sind. Manchmal komme ich mir beim Lesen wie in der Sandkiste zwischen kleinen Kindern sitzend vor und bin erschrocken darüber, dass Leute die von Neid und Geldsucht regiert werden, soweit aufsteigen konnten.

Nach dem Lesen durchschaue ich keinesfalls die internationale Finanzwelt, aber spätestens jetzt weiß ich, dass wir noch immer mitten in der Krise stecken. Überwunden scheint da noch lange nichts zu sein. Längst haben die Banker und Finanzmanager ihre Spielchen wieder begonnen. Vielleicht fühlen sie sich in ihrer Freiheit ein klein wenig beschnitten, aber dies hindert sie nicht daran nichts dazulernen zu müssen. Das schnelle Geld wird bereits wieder verdient.

Ein wenig ohnmächtig, weil machtlos bleibe ich in meinem Lesesessel zurück. Ganz sicher höre ich beim nächsten Mal besser zu, wenn es in den Nachrichten wieder einmal um die Neuregulierung der Finanzwelt geht. Denn dies eine habe ich begriffen, solange die Finanzmächtigen uneingeschränkte Macht haben, sind wir vor einer nächsten Krise nicht sicher.
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Produkt-Bild: Geschichte in Augenblicken: Merkwürdigkeiten, die die Welt bewegten

Geschichte in Augenblicken: Merkwürdigkeiten, die die Welt bewegten von Fanny Frohmeyer

Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 2,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3378010894, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 1., Aufl.
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2 Kundenrezensionen:

Unterhaltsam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Geschichte in Augenblicken" berichtet in kurzen, gut zu lesenden Kapiteln von den Kuriositäten und Absurditäten der Weltgeschichte, berichtet von merkwürdigen, lustigen, überraschenden, interessanten und manchmal einfach nur verrückten Episoden der Historie, die sich für gewöhnlich allerdings nicht in Geschichtsbüchern finden. Auf über 200 Seiten stellt uns das Buch also die verschwiegenen Absonderlichkeiten der Weltgeschichte dar, Merkwürdigkeiten, die die Welt mal mehr und mal weniger bewegten.
Jeder, der ein gewisses Interesse an Geschichte und ein Faible für Kurioses und unbekannte Anekdoten besitzt, der wird an dieser Geschichtensammlung seine Freude haben. Denn das Buch macht Laune, es unterhält, und ist die eigentlich perfekte "Nebenbei-Lektüre". Zumal es in einzelne recht kurze Kapitel unterteilt ist und daher nicht in einem Zug gelesen werden muss.
"Geschichte in Augenblicken" ist also eine unterhaltsame, launige Sammlung von Anekdoten und Geschichten, die sich im Umfeld und Kontext der großen Geschichte ereigneten - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Informativ und witzig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch schildert gekonnt geschichtliche Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel.
Da die einzelnen Kapitel so kurz sind, liest man schnell eins nach dem anderen. Besonders als Einschlaf- ud Vorleselektüre geeignet
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Produkt-Bild: Mathematik - anschaulich dargestellt - für Studierende der Wirtschaftswissenschaften

Mathematik - anschaulich dargestellt - für Studierende der Wirtschaftswissenschaften von Peter Dörsam

Gebundene Ausgabe von Pd-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,80, Angebote ab EUR 11,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867070148, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 14., überarbeitete und erweiterte Auflage.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Lehrbuch stellt und beantwortet die gar nicht so einfache Frage: Was muss ich bis zum Vordiplom wissen? Und dies ist für angehende Wirtschaftswissenschaftler vor allem die Lineare Algebra, Folgen und Reihen, Funktionen, Integralrechnung sowie Differenzial- und Differenzgleichung. Seit 1993 gibt es sie nun, die Mathematik für Studierende der Wirtschaftswissenschaften. Da bereits in den vorangegangenen Auflagen z.B. das Kapitel zum Newton-Verfahren eingefügt und das zur linearen Optimierung sowie Integralrechnung ergänzt wurden, hat man zuletzt nur mehr kleinere Änderungen vorgenommen. Übrigens: Es werden nur geringe Vorkenntnisse erwartet. Sicherlich weiß Dörsam durch seine Dozententätigkeit nur zu gut, dass nicht jeder "WiWi" einen Mathematikleistungskurs belegt hat und die Schulzeit einiger Studierender auch ein paar Jahre zurück liegt.
Studenten, die bis dato wenig Leidenschaft für die Mathematik entwickelt haben, werden sich freuen, dass Dörsam vor allem mit Beispielrechnungen operiert und auf mathematische Beweise weitgehend verzichtet. Layout und Struktur sind bewährt, vielleicht auch konventionell -- die Didaktik manifestiert sich hier nicht in Merksätzen, Kontrollfragen oder zahlreichen Boxen. Insgesamt ist der Text aber übersichtlich gesetzt, enthält zahlreiche Grafiken und ermöglicht das systematische Erarbeiten des Stoffes; mit etwas Fleiß, aber ohne Übermaß an Disziplin. Der Preis ist dabei mehr als fair und durchaus ungewöhnlich angesichts der Summen, die für vergleichbare Lehrbücher inzwischen verlangt werden. --Carsten Hansen
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5 Kundenrezensionen:

Damit konnte ich arbeiten...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist top! Super verständlich, perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis und (trotz schwarz-weiß, Farbe war aber auch meineserachtens nicht nötig) ansprechend gestaltet, dass einem das Lesen leichtfällt. Ich hatte mir aus der Bibliothek 3 Mathebücher für WiWi's ausgeliehen und das hat mir am meisten zugesagt - schon beim ersten Aufblättern... Ich durfte nach etlichen Jahren Mathe-Abstinenz mein Abi-Mathewissen ausgraben für die erste Mathe-Prüfung und der von der Hochschule empfohlene Studienbrief war einfach nur Mist - ich hab nur Bahnhof verstanden, dabei war ich mal in Mathe recht fit (so vor über 10 Jahren...). Ich habe mir das Buch von Herrn Dörsam innerhalb eines 1/2 Tages intensiv durchgelesen (wirklich!) und das Wissen war wieder ausgekramt und ich war fit. Irre! Was ich für Zeit mit dem Studienbrief davor verschwendet habe. Kann es nur empfehlen, er erklärt Schritt für Schritt und einfach nachvollziehbar. Daher auch für Leute zu empfehlen, die mit Mathe nicht so viel am Hut haben, die können sich schön Stück-für-Stück langsam durcharbeiten.
Gut für das BWL Studium
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich hab mir das Buch nach Empfehlung des Mathe Profs am Anfang des 1. Semesters gekauft und komme damit wirklich gut zurecht. Man findet alle Themenbereiche, die man für das Grundstudium braucht und auch noch einiges mehr.

Empfehlenswert ist das zusätzliche Übungsbuch, weil da alle Aufgaben mit Lösungen gut dargestellt werden.

Dieses Buch ist gut verständlich und auch geeignet für Mathe Neulinge, die den Mathematikstoff selber nachbereiten möchten, ohne viel Vorwissen zu haben.
Bestanden!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Im Laufe meines Studiums musste ich mich auch durch "Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler" quälen. Die Vorlesung brachte mir nicht viel. Wegen der vielen guten Rezensionen habe ich mir dann dieses Buch angeschafft und siehe da, statt 5,0 gabs 2,7!
Perfekt zum Einstieg, TOP-Preis/Leistungsverhältnis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch direkt zum Anfang meines Studiums der BWL beschafft. Dort hatte ich nach meinem Wehrdienst leichte Probleme mich wieder in die Mathematik hineinzufinden. Andere Werke waren mir am Anfang zu umfangreich und zu verwirrend. Mit dem Buch ist der perfekte Wiedereinstieg gelungen.

Bei mir hat es im Diplomstudiengang an der Uni den kompletten Stoff der Mathe I Klausur abgedeckt. In der Mathe II Klausur war allerdings noch andere Literatur erforderlich.

Von der Verständlichkeit ist das Buch besser, als jedes andere Buch, das ich in den Fingern hatte.

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, insbesondere auch, weil der Preis absolut unschlagbar ist.
effektiv, aber..?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Contra

-Buch mit gut- bis schlechter Erklärung, da das Buch komplett in schwarz/weiß gedruckt, ist es nicht
besonders leicht verständlich, wie bei Lehrbüchern, bei denen die Grafiken farblich dargestellt sind.
-Dennoch braucht man jemanden, der einem den Inhalt besser erklärt (Nachhilfe), von selbst lernt man in
diesem Buch vieles nicht selber, da vieles zum Teil unverständlich dargestellt.
-Die Blätter sind sehr anfällig für Licht, die nach geraumer Zeit vergilben.

Fatzit: Wer auf Farbliche Darstellung verzichten- und gute bis sehr gute Mathematische vorkentnisse hat, der
wird wohl seine Freude an neuen Aufgaben haben.
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Produkt-Bild: Das Lexikon der verschwundenen Dinge

Das Lexikon der verschwundenen Dinge von Volker Wieprecht, Robert Skuppin

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 8,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499625172, Erscheinungsdatum: Juli 2010
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5 Kundenrezensionen:

außergewöhnlich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
dieses Buch ist so außergewöhnlich, weil es für wirklich jeden etwas gibt, was Erinnerungen weckt. Man liest dieses Buch, und ständig wundert man sich, was man alles schon wieder vergessen hatte. Dieses Buch zu lesen, ist wie auf dem Speicher zu kramen und lauter vergessene Dinge zu finden.
Echtes lesevergnügen.
informativ
5 Punkte 5 von 5 Punkten
es ist schon erstaunlich, was man so alles vergessen hat ....aber es fällt einem dann doch gleich wieder ein, auf.
Ohne Bilder...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Schade, schade! Dieses äußerst kurzweilige Buch wäre eins meiner absoluten persönlichen Bestseller geworden, wären da nicht die (schmerzlich vermissten) fehlenden Bilder.
Gerade so ein Buch sollte doch von visuellen Eindrücken "leben"! Erinnerungen werden doch gerade beim Anblick verloren geglaubter Artefakte wieder wach?!
Leider enthält das Buch nur ganz wenige s/w Abbildungen und die sind noch von äußerst mäßiger Qualität. Wer Bilder anschauen möchte, muss sich leider mit dem Umschlag begnügen.
Auch der Werbetrailer suggeriert einem, dass man diverse Objekte SEHEN kann.
Mich wundert etwas, dass die fehlenden Bilder sonst so gut wie niemanden gestört haben...

Ich hatte mich so auf das Buch gefreut und bin schon schwer enttäuscht. Irgendwie erinnert mich dieses Lexikon an ein Kochbuch ohne Bilder - für mich ein echtes "No go"! Sorry!

Weils ansonsten sehr unterhaltsam geschrieben ist, gibt es dennoch - äusserst wohlwollend - gerade noch drei Sterne.
Interessantes Lexikon der Dinge, die mal angesagt waren.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch muß man zwar nicht unbedingt haben, aber es ist witzig geschrieben und versetzt einen ein wenig in frühere Zeiten zurück, in denen Dinge den Zeitgeist der jeweiligen Ära dokumentierten.
Das Lexikon der verschwundenen Dinge
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sehr unterhaltsam und humorreich geschriebene Erinnerung an Sachen, die in der Jugend und frühem Erwachsenenalter der 60er und 70er Generation wichtig gewesenen Dinge und Alltagsbegleiter. Das Buch war seinen Kauf wert!!!
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Produkt-Bild: Basiswissen IT-Berufe, EURO, Einfache IT-Systeme: Lehr-/Fachbuch

Basiswissen IT-Berufe, EURO, Einfache IT-Systeme: Lehr-/Fachbuch von Franz-Josef Lintermann, Udo Schaefer, Walter Schulte-Göcking, Walter Schulte- Göcking

Taschenbuch von Bildungsverlag EINS
Preis bei Amazon: EUR 32,95, Angebote ab EUR 10,99

2,5 Punkte.
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3823711407, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 6.
Zoom ± Produkt-Bild: Basiswissen IT-Berufe, EURO, Einfache IT-Systeme: Lehr-/Fachbuch

5 Kundenrezensionen:

Sehr schlechtes Nachschlagewerk
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich musste mir das Buch im Zuge meiner Ausbildung zulegen, und habe dementsprechend auch einige Zeit damit verbracht.
Kann das Buch in keiner Weise empfehlen, habe mich mehrmals massiv darüber geärgert, weil es zum Teil völlig unlogisch aufgebaut ist.

Und hat man dann mal etwas darin gefunden, was man wirklich wissen wollte, war der Bereich sehr knapp beschrieben, oder die Informationen zu dem Thema waren nicht an dem Punkt an dem man gerade war, sondern ohne wirklich erkennbare Logik in weiteren Teilen des Buches verstreut.

Wer es für seine Ausbildung "braucht", wird wohl nicht drum herum kommen, allen anderen kann man nur raten die Finger davon zu lassen und auf bessere Nachschlagewerke umzulenken.
Finger weg!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich musste mir dieses Buch (5. Auflage) für die Berufsschule kaufen weil unser Lehrer seinen Unterricht darauf aufbaut.

Das Buch versucht ein Nachschlagewerk für die IT-Berufe zu sein. Hauptsächlich richtet es sich an Auszubildende in IT-Berufen und soll der Prüfungsvorbereitung dienen.

Die einzelnen Themenbereiche werden stellenweise nur sehr kurz und oberflächlich angeschnitten. Tieferen Einblick bietet dieses Buch nicht und viele Bereiche sind auch schon veraltet.
Gravierend sind die Fehler in diesem Buch. Begriffe werden falsch verwendet, Schaubilder & Tabellen sind fehlerhaft und bei einigen Rechnungen stimmen die Werte nicht.

Außerdem werden bei den Übungsaufgaben Begriffe oder z.B. Rechenmethoden abgefragt, die im entsprechenden Kapital gar nicht behandelt wurden, wodurch man gezwungen wird im Internet nach Informationen zu suchen.

Fazit: Gerade bei der schnelllebigen IT Welt macht dieses Buch überhaupt keinen Sinn. Wer zu den Themen wirklich Informationen sucht, der findet diese ausführlicher und kompetenter erläutert im Internet. Das Lehrer an Berufsschulen ihren Unterricht nach diesem Buch ausrichten ist erschreckend.
Falsche Auflage bekommen :(
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Hallo,

zu dem Buch selber, kann ich noch nicht viel sagen, nur habe ich diesen Artikel hier bestellt, der die 5. Auflage sein soll. Erhalten habe ich die 4.... leider ist schon der Firmenstempel drin, da es für die Ausbildung über die Firma lief. Somit kann ich es nicht mehr umtauschen... :(

Schade.
Stellenweise Lückenhaft und Inaktuell
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Heute haben wir in der Berufsschule dieses Buch in der aktuellen Auflage erhalten. Schon nach kurzem Blättern musste ich das Fehlen bzw. die Inaktualität einiger Informationen feststellen.

Im Kapitel über die Datenträger steht z.B., dass CDs immer von innen nach außen gelesen werden (richtig soweit... ein Exot mal aussen vor) und sich hierbei die Umdrehungsgeschwindigkeit konstant verringert, je weiter der Laser nach außen kommt CLV-Verfahren). Das CAV-Verfahren, das bei höheren Geschwindigkeiten angewandt wird, wird in dem Buch anscheinend vollkommen verschwiegen.

Das Nächste, was mir auffiel, waren die Informationen zu OS X. Es wird zwar das aktuelle Leopard besprochen, dies aber im Zusammenhang mit völlig veralteten Informationen wie "Rendezvouz", das schon länger "Bonjour" heißt. Sherlock wird als eine von 150 Neuheiten und der Finder als Suchfunktion angepriesen. Mit im Paket befindet sich laut Buch noch immer AppleWorks, das bekanntermaßen schon länger von iLife und iWork abgelöst wurde. Ich nehme mal an, dass Macs laut Buch auch immer noch mit PPCs ausgerüstet werden.

Ich habe mir den Windows-Teil des Buches bisher noch nicht durchgelesen (ist halt ein wenig länger), erwarte hier aber ähnliche "Zustände". Für ein aktuelles Lehrbuch ist sowas inakzeptabel!
Schlecht recherchiert und mit Fehlern
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also ich habe nun 2 Auflagen von diesem Buch gekauft und muss sagen das dieses Buch einfach nur schwer enttäuscht.

Es sind nur oberflächliche Erklärungen vorhanden und zudem werden Begrifflichkeiten teilweise völlig falsch definiert. Als Informatiker muss ich sagen das die Begriffe schlicht und einfach Falsch erklärt sind.

Beispiel: In dem Buch werden heutige mobile PCs als "Laptops" bezeichnet. Dies ist aber total falsch da laut definition der Laptop eine vorentwicklung der heutigen Notebooks ist. Laptops gibt es definitiv nur noch im Museum. Alle mobilen PCs heissen laut definition Notebook.

Daher gibt es für dieses Buch nur einen Stern.
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Produkt-Bild: Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters

Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters von Rebecca Gablé

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404642422, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Gönnen wir ihr die kleine Auszeit. Nach sechs fast schon obligatorischen Tausendseitern, mittelalterliche Blockbuster allesamt, mit denen Rebecca Gablé ihre Fangemeinde in den letzten Jahren verwöhnte, folgt nun die wohlverdiente Verschnaufpause. Und wie sieht die bei einer Literaturwissenschaftlerin, Fachfrau in Sachen Mediävistik und passionierten England-Reisenden wohl aus? Richtig! Sie schreibt ein Sachbuch übers Mittelalter in England. Und fängt sogleich an, den etwas verwaschenen Begriff zeitlich zu fixieren: Von der Völkerwanderung Ende des 3. Jahrhunderts bis zur Verbreitung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts. Basta! Kein geringes Vorhaben auf gerade mal 230 Seiten. Doch Frau Gablé erweist sich auch in der kleinen Sachbuchform als Meisterin.
Alles begann im 4. Jahrhundert mit dem Abzug der Römer, die genug Trouble in der Heimat hatten. Wilde Pikten und Scoten hatten sich überdies auf dem neblichten Eiland als lästige Wanzen erwiesen. Die zurückgebliebenen britischen Kelten hatten aber am römischen Lifestyle nicht wenig Gefallen gefunden. So ging?s los. Um sich nun ihrerseits die blauen Barbaren aus dem kargen Norden vom Halse zu halten, engagierten sie Kampfverbände aus Norddeutschland ? und schon waren sie da ? die Angelsachsen. In diesem Stile lässt sich Geschichte erfolgreich vermitteln. Nicht einschläfernd, forsch bis kess im Ton. Nichts weniger zeichnet eine Bestsellerautorin aus!
Vom ?Volk der Angeln? und ihrem ?Engla-Land?, über Alfred den Großen, Englands sagenhaften ersten King, der 878 den Dänen den Garaus machte, bis hin zu Herrschern, deren Namen Sven Gabelbart, Edmund Eisenseite oder Harald Hasenfuß eher unfreiwillig komische Naturen verhießen; oder dem frühen Gotteskrieger Richard Löwenherz, der hinter deutsch-österreichischem Gemäuer vor sich hinfaulte -, Madame Gablé wartet zur Auflockerung ihrer Geschichtsstunde mit allerlei Kuriosa und Skurrilitäten auf. Dies verheißt eine Menge Lesespaß, zugunsten dessen die historische Akkuratesse bei der Fülle des Materials bisweilen schmunzelnd übersehen werden sollte. Kleine, aber hübsche verlegerische Serviceleistung: Das Buchcover lässt sich zum königlichen Stammbaum entfalten. Und nach der Lektüre wird man wenigstens einige der sprichwörtlichen britischen Schrullen etwas besser verstehen. Dermaßen präpariert, freuen wir uns auf den nächsten großen Gablé-Wurf.?Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Englische Geschichte, mit einem Augenzwinkern vermittelt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei diesem Hörbuch haben sich zwei gefunden, die zusammen zu passen scheinen: Rebecca Gablé, die es mit ihrem feinen Humor auf äußerst unterhaltsame Weise ebenso versteht, einem die englische Geschichte ein wenig näher zu bringen, wie sie auf die Schippe zu nehmen, und Andreas Fröhlich, der als "Vorleser" ihres Werkes wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt und auf einfühlsame Weise sowohl die ernsten wie auch die witzigen Seiten dieser Produktion mit seiner Stimme ins rechte Licht zu rücken weiß.

Allen Interessierten sei vor allem Folgendes gesagt: Man muss kein Fan englischer Geschichte sein, um dieses Hörbuch genießen zu können. Ich habe mich vorher nie näher mit dem Thema beschäftigt. Dennoch habe ich jede einzelne Minute genossen. Historische Fakten werden inklusive Jahreszahlen anschaulich präsentiert, die einzelnen Herrscher inklusive ihres Hofstaates beleuchtet. Die Autorin erlaubt es sich aber auch ganz bewusst, eigene Beurteilungen und manchmal augenzwinkernde Anekdoten über Volk und Obrigkeit mit in ihr Werk einzubauen, was von Andreas Fröhlich durch unterschiedliche Lesearten und Betonungen immer wieder wunderbar in Szene gesetzt wird. Überhaupt lebt dieses Hörbuch meiner Meinung nach besonders durch seinen Sprecher, dem Monotonie ein Fremdwort zu sein scheint und der es immer wieder versteht, einen ebenso lachen wie schaudern zu lassen - je nachdem, ob es um die nicht sehr ambitionierten Pläne eines schwulen Königs geht, die Homosexualität in seinem Lande auszumerzen und seinen Bischof, der darüber schier verzweifelt, oder um die Gräueltaten, die bisweilen an politischen Feinden begangen wurden und wo so mancher Herrscher auch vor Kindern nicht Halt machte.

Interessant fand ich inhaltlich vor allem, dass auch immer wieder die Verhältnisse in der einfachen Bevölkerung beleuchtet werden. Darüber weiß man mitunter nicht viel, aber was man weiß, wird gut verständlich und ungeschönt vermittelt. Ebenso versucht Rebecca Gablé mit so manchem Vorurteil aufzuräumen, wie eben dem klassischen "finsteren Mittelalter" und all seinen Schrecken - Hexenverfolgung, das Recht der "ersten Nacht" und noch so manch anderen Geschichten, die sich doch auch im eigenen Kopf recht gut festgesetzt haben.

Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Hörbuch. Wer sich nicht scheut, ein bisschen was dazuzulernen und dieses Stückchen Allgemeinbildung gern auch noch unterhaltsam, spannend und witzig präsentiert bekommen möchte, der kann mit dieser Ausgabe nichts falsch machen.
So was hat bisher gefehlt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer kennt das nicht...

Man liest eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Auf einmal taucht die Frage auf, wie war denn das damals wirklich...
Welche großen Ereignisse haben die Menschen dieser Zeit geprägt. Wer war denn da wirklich an der Macht. Wieso haben sich die herrschenden Engländer mit den Franzosen über die Jahrhunderte immer wieder die Köpfe eingeschlagen.
Klar, all dieses Wissen kann man sich in dicken 1000 seitigen Geschichtsbüchern zusammensuchen, aber das was dann an Information geboten ist, das sprengt sowohl das Interesse des Belletristikkonsumenten" als auch das Zeitbudget eines durchschnittlichen Lesers...
Hier hat Frau Gable das ideale Werk geschaffen!
Es liest sich kurzweilig wie eine ihrer wunderbaren Mittelaltergeschichten und ist trotzdem sehr informativ. Der Aufbau ist hervorragen, so dass man ganz schnell einen Einstieg findet und wenn man mal wieder beim Lesen vor der Frage steht, wie war das jetzt nochmal genau, dann findet man sehr schnell das richtige Kapitel. Ein Kapitel über die passende Epoche und schon hat man das passende Rüstzeug um einen Roman im richtigen Kontext einwerten zu können.
Englische Geschichte in Kurzform und....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... sowas von informativ geschrieben, dass ich in so kurzer Zeit mir wirklich ein gutes Bild von der englischen Geschichte machen konnte. Und jetzt merke ich, dass auch gerne immer mal wieder nachschlage um was konkretes nachzuschauen. Tolles Buch!
Mittelalter - informativ und humorvoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu Schulzeiten habe ich Geschichte gehasst! Dieses Thema war für mich eine staubtrockene Aneinanderreihung unübersichtlicher Namen und Zahlen. Warum gab es damals dieses Buch noch nicht?
Rebecca Gable berichtet ausführlich, aber nicht langweilig, informativ, aber nicht überfrachtet, humorvoll, aber nicht komisch über das englische Mittelalter. Sämtliche Wilhelms, Edwards, Henrys und Margareths werden abgehandelt, die Errungenschaften der jeweiligen Regierungsperiode dargestellt, über die Eigenschaften des entsprechenden Regenten berichtet. Trotz humorvoller Einlagen ("das Wasser stand ihm bis zur noch nicht erfundenen Halskrause") ist diese "Geschichtsstunde" immer seriös und gleitet niemals in platte Komik ab.
Was ich besonders schön finde: Es wird nicht nur über das Leben der Adeligen berichtet. Frau Gable macht immer wieder Abstecher zum einfachen Volk, erzählt über die Lebensumstände der Bauern, über die Situation der Frau im Mittelalter und auch über den Bildungsstand des Volkes. Und wie in ihren Romanen schafft sie es, dass der Leser trotz der ständig gleichen Namen (Henry, Edward, Margareth - konnten sich die Engänder nicht mehr Vornamen leisten?) nicht den Überblick verliert.
Gelungene und kurzweilige Geschichtsstunde
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wirklich mal ein spannendes und immer mit einem Augenzwinkern geschriebenes Buch über die englische Geschichte im Mittelalter. Besonders wer vorher viel von Gable, Cornwell oder Follet gelesen hat wird seinen Spass an der Erzählung dieser historischen Ereignisse, noch mal in kurzer Fassung und sehr lustig, wieder gegeben zu bekommen.
Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen.
Wenn Sie wissen wollen was die Normannen mit den Klingonen zu tun haben und wer der "menschliche" Wanderpokal ist sollte Sie dieses Buch lesen.
Der einzigste kleine Wehrmutstropfen ist, dass es etwas kurz und zu schnell durchgelesen ist.
Meine Empfehlung: 5 Sterne
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dtv - Atlas Weltgeschichte 2. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart. von Werner Hilgemann

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 0,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 342303002X, Erscheinungsdatum: Sept. 1966, Auflage: 40., korrigierte und aktualisierte Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: dtv - Atlas Weltgeschichte 2. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie beginnt mit dem Leben in der Steinzeit vor rund einer halben Million Jahren und endet im ereignisreichen Jahr 1990, in dem neben vielem anderem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist -- die Geschichte der Menschheit, die der dtv-Atlas ?Weltgeschichte" in zwei Bänden vermittelt.. Dazwischen liegen Aufstieg und Niedergang ganzer Kulturen, Kriege und Revolutionen, technische Entwicklungen -- eben alles das, was uns Menschen ausmacht.
Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.
Auch in dieser nunmehr 32. Auflage, die auf der 1991 erschienenen, 25. überarbeiteten Edition basiert, stellt der dtv-Atlas ein hervorragendes Nachschlagewerk dar, das man jedem nahelegen kann, der mit historischen Daten zu tun hat. Denn wer kann sich schon jedes Ereignis unserer umfangreichen Geschichte merken? Und wenn man ein solches Lexikon zur Hand hat, muß man das ja eigentlich auch gar nicht.--Joachim Hohwieler
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5 Kundenrezensionen:

Kurz und knackig II
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von der Französischen Revolution bis Neuzeit im Jahr 2005 bietet dieser handliche Atlas der Weltgeschichte schnelle Information über die wesentlichen Fakten über das Napoleonische Zeitalter, den Weltkriegen und aktueller Zeitgeschichte. Die inzwischen 40. Auflage seit 1966 beinhaltet neun Kapitel, die die historischen Ereignisse chronologisch wiedergeben. Die wichtigsten Daten sind dabei übersichtlich gegliedert und vermitteln in kurzer Zeit Wissen über politische, geografische und soziale Zusammenhänge der jeweiligen Epochen. Viele Karten visualisieren die historischen Fakten wie beispielsweise Grenzverläufe, Bevölkerungszahlen oder das Bruttosozialprodukt. Ein Stichwortregister am Ende hilft, das Gesuchte schnell auf den rund 300 Seiten zu finden. Es umfasst auch die Suchbegriffe des ersten Bandes.

Diese knappen Erläuterungen ersetzen natürlich kein Lehrbuch. Das würde den Rahmen arg überstrapazieren. Zum schnellen Nachschlagen von Fakten ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Auch das Kartenmaterial ist in dieser Preisklasse einmalig. Zusammen mit dem ersten Band, der die Daten von den Anfängen der Menschheit in der Altsteinzeit bis zur Französischen Revolution behandelt, erhält man ein Nachschlagewerk über mehr als 10.000 Jahre.
Genaueres Hinsehen dämpft die Begeisterung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
dtv Atlas zur Weltgeschichte, 40. Auflage, Februar 2009

Das Titelbild wirkt bereits stark deutschlandzentriert, für ein Buch, das die Welt- und nicht deutsche Nationalgeschichte behandeln soll.

Sehr lückenhaft ist das Namen- und Stichwortverzeichnis. Besonders was die jüngere Zeitgeschichte angeht. Eine Auswahl:

Andreotti, Arabische Liga, Barbie, Berlusconi, Bizone, Bohr, Brokdorf, Buback, Bundeswehr, Carstens, Chirac, Cresson, CSU, Cuno, DAF, Dalai Lama, Dallas, Dien Bien Phu, Edison, Eltz-Rübenach, Freud, Gysi, Otto Hahn, Hangö, HJ, INF, IWF, Jekaterinburg, Jom-Kippur-Krieg, Karadzic, Kassel, Klaus (Vaclav), Koreakrieg (kein eigenes Stichwort !), Krenz, Kubakrise (kein eigenes Stichwort !), Kujbyschew, Ky, Le Pen, Luftbrücke, Marconi, Marcos, MBFR, Modrow, Najibullah, Nanterre, NVA, Ponto, Princip, Reichsprotektorat Böhmen und Mähren (unklar; läuft sowohl unter "Böhmen-Mähren" als auch "Protektorat" ), das merkwürdige Schlagwort "Raketen" (? Weltraum, V-Waffen, Interkontinentalraketen ?), RSHA (nicht im Stichwortverzeichnis, aber bei "Eichmann 1961" ohne Erklärung wiedergegeben), SA, Sarkozy, Schleyer, SD, Sechstagekrieg, Semmelweis, SS, Suez-Krieg, Ussuri, WVO, Wartheland, Zapatero und so weiter und so fort.

Gallipoli wird auch auf Seite 405, die Karpato-Ukraine auch auf Seite 435, Mitterand auch auf Seite 591 erwähnt. Kim-Il-Sung auf Seite 515, nicht 415.

Seite 445: die "grausame Unterdrückung der Armenier durch die Türken 1920/21", wobei "tausende umkamen" wird erwähnt. Nicht jedoch, dass bereits ab 1915 ein Völkermord an den Armeniern im Gange war.

Seite 472: Karte, "Ausbau der Hitlerdiktatur 1930 [sic] - 1945". Die Grenzverläufe sind unstimmig. Angegliederte Gebiete (Elsaß-Lothringen, Untersteiermark usw.) weggelassen. Der Umfang des "Großdeutschen Reichs" wird nicht deutlich.

Seite 479: Zitat "nach der Selbstversenkung des Panzerschiffs "Graf Spee" vor der La-Plata-Mündung (Dezember 1939) und des Schlachtschiffs "Bismarck" (Mai 1941), dem zusammen mit dem Schweren Kreuzer "Prinz Eugen" die Vernichtung [sic] des britischen Schlachtkreuzers "Hood" gelingt"
(Zitat Ende) was sich liest, als hätte sich auch "Bismarck" selbst versenkt, dann aber noch "Hood" "vernichtet".

Die Alliierten veranstalten einen "Terrorangriff auf Dresden" sowie "Tieffliegerangriffe gegen die Zivilbevölkerung" (soll wohl heißen "systematische"), während der "V-Waffen-Beschuß" [der Westalliierten durch die Deutschen] aber nur "minimale Verluste" verursacht. Einigermaßen zynisch klingt das, angesichts mehrerer tausend Toter allein in England sowie Zehntausenden zerstörter und beschädigter Häuser dort.

Die Bombardierung Hamburgs im Sommer 1943 (bis zu 40.000 Todesopfer, das wohl schwerste Einzelereignis im europäischen Luftkrieg überhaupt) wird dagegen nicht einmal erwähnt.

Seite 483: das bei der "Reichskristallnacht" neben Sachbeschädigungen und "26.000 Verhaftungen" bereits über 100 deutsche Juden umgebracht wurden, wird nicht erwähnt. Einsatzgruppen rotten in "Russland" [richtig wäre: auf dem Gebiet der Sowjetunion] Juden aus. Der Warschauer Aufstand 1943 wird ignoriert, ebenso wie die Ausrottung der Zigeuner oder das Schicksal von Millionen UdSSR-Kriegsgefangener in deutscher Hand.

Seite 485: der "Angriff auf Leningrad" wird "abgebrochen". Kein Wort zu der weiteren, jahrelangen Belagerung einer Millionenstadt und den Verlusten.

Seite 491: mit dem "Erlass über die Behandlung feindlicher Landeseinwohner" vom 6.5.1941 und dem "Kommissar-Erlass" vom 13.5.1941 sollen wohl der "Kriegsgerichtsbarkeitserlass", allerdings vom 13.5.1941, und der "Kommissarbefehl", allerdings vom 6.6.1941 gemeint sein. Sorgfalt ?

Seite 496: "2.8 Millionen deutsche Ziviltote" [des 2. Weltkriegs] sind mehr als zweifelhaft. Ebenso wirken einige Angaben zu den "verlorenen Soldaten" [sic; wohl Tote gemeint]: "UdSSR 19 Mill., Deutschland 3.5 Mill."

Ein Sprung von ca. 13 Mill. toten Sowjetsoldaten (ältere Auflagen) auf nun 19 Mill. ist jedenfalls aufgrund aktueller Fach-und Forschungsliteratur nicht so recht nachvollziehbar. Auf welche Quellen die Redaktion des "dtv Atlas" da wohl zurückgegriffen haben mag, fragt man sich ja öfter. So war bereits vor 50 Jahren Stand der Forschung, dass mindestens 4 Millionen deutsche Soldaten im 2. Weltkrieg ums Leben gekommen sind (vgl. Weltkriegs-Ploetz, Würzburg 1960). Heute hat man von mehr als 5 Millionen auszugehen.

Fragwürdig ist auch die wertende und tendenziell verharmlosende Formulierung "geringere Verluste" für die gefallenen Soldaten anderer Länder.

Außerdem wurden Länder wie Polen, Italien, Rumänien usw. hier gleich ganz weggelassen. Ignoriert wurden die Verluste des britischen Empire/Commonwealth [!]. Die britischen Gesamtverluste stellten sich auf nahezu 400.000 Soldaten und überstiegen die im dtv-Weltgeschichtsatlas genannte Zahl somit deutlich.

Seite 499: "Ca. 2 Mill. [Deutsche] kommen dabei [bei der Vertreibung ab 1944/45] um". Diese Zahlenbehauptung war real nie nachvollziehbar. Es handelt sich um das Resultat grober Bevölkerungsbilanzrechnungen, die von westdeutscher Seite in den 1950-er Jahren angestellt wurden. Ein verbliebener Rest an "ungeklärten Fällen" wurde umstandslos als "tot" gewertet. Also ein reines Rechenresultat, das nur partiell von belegbaren Einzelfällen abgedeckt ist. Abgesehen vom schiefen Sammelbegriff "Vertreibungstote" für die Umstände, unter denen ost- und volksdeutsche Zivilisten Ende des Zweiten Weltkriegs umkamen (Kriegsverbrechen, Kampfhandlungen, Fluchtumstände wie Kälte, Hunger, Katastrophen, Zwangsarbeitsverschleppung in die UdSSR usw.).

Seite 510: "Rote Armee" [in Ungarn 1956] hieß bereits ab 1946 "Sowjetarmee"

Seite 518: Die Zahlenangaben für das "US-Landheer" und das "UdSSR-Landheer" 1965 (4.9 bzw. 5.8 Millionen) sind abwegig, um jeweils mehrere Millionen überzogen. Nicht mal mit Berücksichtigung der "Landheere" ihrer Alliierten wäre diese Stärke erreicht worden.

Seite 519: "UdSSR-freundliche Politik" [des US-Außenministers Dulles, 1957] ist schon eine etwas merkwürdige Formulierung

Seite 526: Karte "Deutschland nach dem Zusammenbruch 1945", Originalton 1950-er Jahre

Seite 547: der Algerienkrieg 1954-62 wird in seiner Dimension nicht deutlich (eines der größten Kriegsereignisse nach 1945, Verluste, um 1960 ca. 500.000 Angehörige der französischen Armee im Einsatz)

Seite 554: Kräftevergleich NATO-Warschauer Pakt: "Artillerie NATO 5.3 Mill." gegenüber "Artillerie Warschauer Pakt 6.0 Mill." - ?

Seite 591: wortwörtlich "Diskussion über den Asylantenstrom 1986". Der Tod von Franz Josef Strauß [1988] wird im Gegensatz zu früheren Auflagen nun nicht mehr erwähnt. Der von ihm 1983 eingefädelte Milliardenkredit an die DDR ohnehin noch nie.

Gorbatschow wurde im Juni 1988 "von der Bev.der BR Dtl. begeistert empfangen". Das war zwar ein Jahr später, aber nach so vielen Fehlern wundert man sich kaum noch.

Fazit: der Leser sieht sich fast nach "wikipedia-Art" zur Mitarbeit aufgefordert. Denn der angeblich so guten Redaktion entgeht ja offensichtlich einiges. Über ein verwahrlostes Lektorat braucht man sich zwar in der heutigen Zeit nicht mehr zu wundern, vgl. Stichwortverzeichnis. Aber ein bisschen mehr Mühewaltung, inhaltlich, wäre doch anzuraten. Die schönen bunten Grafiken und Kärtchen allein machen zwar einen netten Eindruck, auf den ersten Blick, aber bei genauerer Hinsicht wirkt das überreich gespendete Lob, das immer neue Auflagen des dtv-Atlas ernten, mitunter doch ein bisschen voreilig.
Standardwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der dtv-Atlas bringt in eindrucksvoller Weise historische Daten näher, wobei die abstrakten Zusammenhänge von Ereignissen aller Epochen in die dazugehörigen geografischen Fakten eingebettet und somit "bildhaft" erkennbar werden. Ausreichend detailtreu, ohne unübersichtlich zu sein. So wird Geschichte begreifbar!
Tolles Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach stecken fast "zu viele" Informationen in einem zu kleinen Buch... . Doch genau DAS finde ich spitze. Kein "blabla", nur Informationen, Informationen... . Außerdem dann noch Karten. Eine Spitze Sache diese DTV-ATLAS'! Kann ich nur empfehlen!
Weltgeschichte für Kinder
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein kostbares Buch für Kinder oder für Ausländer, die Germanistik studieren. Eine einfache Sprache und ein dichtes Material.
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Produkt-Bild: dtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution.

dtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution. von Hermann Kinder, Werner Hilgemann

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 0,34

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423030011, Erscheinungsdatum: Sept. 1964, Auflage: 39. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: dtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie beginnt mit dem Leben in der Steinzeit vor rund einer halben Million Jahren und endet im ereignisreichen Jahr 1990, in dem neben vielem anderem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist -- die Geschichte der Menschheit, die der dtv-Atlas ?Weltgeschichte" in zwei Bänden vermittelt.. Dazwischen liegen Aufstieg und Niedergang ganzer Kulturen, Kriege und Revolutionen, technische Entwicklungen -- eben alles das, was uns Menschen ausmacht.
Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.
Der dtv-Atlas stellt ein hervorragendes Nachschlagewerk dar, das man jedem nahelegen kann, der mit historischen Daten zu tun hat. Denn wer kann sich schon jedes Ereignis unserer umfangreichen Geschichte merken? Und wenn man ein solches Lexikon zur Hand hat, muß man das ja eigentlich auch gar nicht.--Joachim Hohwieler
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5 Kundenrezensionen:

Kurz und knackig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von den Anfängen der Menschheit in der Altsteinzeit über die Hochkulturen, Mittelalter bis zur Französischen Revolution bietet dieser handliche Atlas der Weltgeschichte schnelle Information über die wesentlichen Fakten. Die inzwischen 39. Auflage seit 1964 beinhaltet elf Kapitel, die die historischen Ereignisse chronologisch wiedergeben. Die wichtigsten Daten sind dabei übersichtlich gegliedert und vermitteln in kurzer Zeit Wissen über politische, geografische und soziale Zusammenhänge der jeweiligen Epochen. Viele Karten visualisieren die historischen Fakten wie beispielsweise Grenzverläufe oder Heeresbewegungen in Kriegen. Ein Stichwortregister am Ende hilft, das Gesuchte schnell auf den rund 300 Seiten zu finden.

Diese knappen Erläuterungen ersetzen natürlich kein Lehrbuch. Das würde den Rahmen arg überstrapazieren. Zum schnellen Nachschlagen von Fakten ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Auch das Kartenmaterial ist in dieser Preisklasse einmalig. Zusammen mit dem zweiten Band, der die Daten von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart behandelt, erhält man ein Nachschlagewerk über mehr als 10.000 Jahre.
Der Beste Atlas zur Weltgeschichte der Welt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist eindeutig ein sehr, sehr guter Atlas zur Weltgeschichte!
Jeder Geschichte-Student MUß diesen Atlas besitzen!!!!!!!!!!!!
Auch der große Atlas ist genau so "super"!
Selten ein so perfektes Buch, Sachbuch, zu finden!
Alles darin ist perfekt: Alles!!
Absolutes Muss für ein Geschichtsstudium
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der zweibändige DTV-Atlas Weltgeschichte ist meines Erachtens Teil der Grundausrüstung für ein erfolgreiches Geschichtsstudium: Schlagwörter, zentrale Begriffe, Namen und Jahreszahlen sind hier mit platzsparendem Kurztext verknüpft und geben zusammen mit den historischen Karten einen perfekten Überblick zu den verschiedensten Seminar- und Hausarbeitsthemen.
Der Atlas hat eine sehr hohe Informationsdichte und die unzähligen Karten laden zum Blättern und drin Stöbern geradezu ein.

Kurz gesagt: unverzichtbar!
Genial
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Hier bekommt man eine Fülle historischer Informationen samt Karten und Schaubildern übersichtlich präsentiert. Von der Gegenwart abgesehen, ist alles gut sortiert und man findet zu jedem Zeitabschnitt das Wesentliche samt Hintergründen.
Das Buch ist sowohl zum Nachschlagen als auch zum Durchlesen sehr zu empfehlen.
Praktisches Nachschlagwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der dtv Atlas zur Weltgeschichte informiert in Band 1 in knapper, aber sachlich korrekter Form über den Ablauf der menschlichen Geschichte von den Anfängen bis zur Französischen Revolution. Band 2 dann von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart. Inzwischen sind die beiden Bände Klassiker und das zu Recht. Natürlich können diese handlichen Bücher keine tiefgehenden Analysen einzelner Epochen liefern, dafür ist die Themengebiete ja viel zu komplex. Aber um sich schnell über Details, Abläufe, Grenzverläufe und ähnliches zu informieren, sind die beiden Bände ungeschlagen. Ausführliche Register ermöglichen eine schnelle Suche und die knappen, knackigen Texte bieten einen schnellen Überblick über die entsprechenden Epochen. Interessant auch immer wieder die Einschübe zu Religion, Kultur, Staatsaufbau, etc. Es werden eben nicht nur Jahreszahlen genannt, sondern auch in kurzer Form über die Lebensumstände referiert. Wer mehr wissen will, muss dann natürlich auf weiterführende (Fach-)Literatur zurückgreifen.
Wer Band 1 erwirbt, sollte auch Band 2 in Erwägung ziehen, alle Aussagen über Band 1 gelten auch für Band 2.
Fazit: Klein, praktisch, sauber recherchiert und aufgebaut. Sehr empfehlenswert.
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Produkt-Bild: D-Day: Die Schlacht um die Normandie

D-Day: Die Schlacht um die Normandie von Antony Beevor

Gebundene Ausgabe von C. Bertelsmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 28,00, Angebote ab EUR 23,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570100073, Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: D-Day: Die Schlacht um die Normandie

4 Kundenrezensionen:

D-Day: Die Schlacht um die Normandie. Antony Beevor
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin überzeugt davon, dass dieses Buch auch von jüngeren Generationen gelesen werden sollte. Auch wenn diese enorme Tragödie der militärischen und menschlichen Geschichte ( 2. Weltkrieg vollumfänglich ) schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, so wäre es tragisch, wenn dieser grauenvolle Abschnitt des menschlichen Wahnsinns in Vergessenheit geriete.Es ist doch zu betonen, dass diese jungen Menschen bereit waren ihr Leben zu opfern um Europa von diesem unfassbaren Terror zu befreien. Antony Beevor gelingt es in seinem Buch Details zu schildern, die von tiefer Kenntnis über das Geschehene Zeugnis ablegen. Trotz der komplexen Geschehnisse liesst sich das Buch ausserordentlich verständlich, dank dem klaren Schreibstil. Es ist aber zu betonen, dass es notwendig ist die Normandie persönlich zu kennen um den einzelnen taktischen Schritten der Militärs beider Seiten folgen zu können.
Ich habe selten so ein gutes Geschichtsbuch in den Händen gehalten.
Gewohnte Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Antony Beevor hat verschiedene Bücher zur neuen Zeitgeschichte verfasst (Spanischer Bürgerkrieg, Stalingrad, der Untergang). Es gelingt dem Autor immer wieder in seinen Werken neue Aspekte einzubauen und in seinen verschiedenen Werken einen hohen Standard einzuhalten. Auch dieses Werk entspricht den Qualitätsansprüchen, die von seinen Werken grundsätzlich erwartet werden. Auch dieser neueste Band ist leicht lesbar, aber trotzdem nicht oberflächlich.
Gutes, aber nicht ueberragendes Buch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gekauft, nachdem ich einige sehr positive Rezensionen darueber gelesen habe. Und soviel zum Einstieg: Ich habe D-Day in einem Zug durchgelesen, so schlecht kann es also nicht sein. Es ist erstens einmal sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ist keinen Augenblick langweilig. Zweitens thematisiert es immer wieder auch alliierte Kriegsverbrechen, teils solche, die in der Hitze des Gefechtes entstandend sind, teils solche, sehr gravierende, die sozusagen angeordnet wurden (Beispielsweise die Bemerkung in einer Rede an Soldaten von General Maxwell Taylor, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, anlaesslich der Invasion stoerten Gefangene nur). Dass auch die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, ist weder neu noch kann es wirklich ueberraschen, aber Beevor behandelt sie hier offener, expliziter und schonungsloser als es bisher in entsprechenden Publikationen uebelich war.
Wie auch immer, und hauptsaechlich darum nicht mehr als drei Sterne, sehr viel Neues erfaehrt man aus dem Buch trotzdem nicht, abgesehen vom Umgang mit alliierten Kriegsverbrechen ist das Buch einfach ein weiteres ueber die Invasion in der Normandie und die sich im Anschluss daran entfaltenden Schlachten.
Darueber hinaus seien zwei Schwaechen erwaehnt: Erstens sind die Karten weitaus weniger detailiert, als moeglich waere, insbesondere vermisst man oft Orte, die im Buch erwaehnt werden. Um den Verlauf der Auseinandersetzungen verfolgen zu koennen, waere es wichtig, diese Orte miteingezeichnet zu haben. Zweitens, und das war ein Punkt, der mich das ganze Buch ueber genervt hat, scheint mir Beevors Umgang mit dem britischen General Montgomery schlicht unprofessionel zu sein. Kritik und Noergelei an Montgomery findet sich im ganzen Buch schaetzungsweise alle drei Seiten, was dann doch etwas penetrant ist. Beevor haette die kritischen Beerkungen ueber Montgomery reduzieren oder mindestens zusammenfassen koennen, ohne dass sein insgesamt negatives Bild von Montgomery abgeschwaecht worden waere. Dem Leser gegenueber waere die Kritik aber glaubwuerdiger gewesen, weil nicht der Eindruck entstanden waere, Beevor lasse sich von einer persoenlichen Abneigung Montgomery gegenueber leiten.
D-Day oder Der längste Tag
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange Tage und Nächte gibt es mit diesem Buch gewiss auch.

Antony Beevor, eine der besten Autoren historischer Bücher, zeichnet hier eine umfangreiche Abhandlung zur Landung der Alliierten in der Normandie. Angefangen bei den Vorbereitungen (die evtl. noch etwas ausführlicher hätten sein können); über die Landung aus der Luft wie zu Wasser; über die Ausbruchskämpfe in der Normandie; bis hin zur Befreiung von Paris folgt der Leser Beevors Ausführungen. Beevor verliert dabei keineswegs den Blick für den einfachen Soldaten, der übermenschliches leisten muss, dabei aber Todesängste aussteht. Auch das Leid der Zivilbevölkerung, die, wie in jedem Konflikt, am Meisten zu ertragen hat, wird nicht vergessen zu erwähnen.

Detailliert beschreibt Beevor die Landung an den einzelnen Stränden, aber auch folgende Kämpfe, wie die Schlacht um Caen oder die Operation Cobra", mit der schließlich der Ausbruch aus der Normandie gelang und dadurch den Weg nach Osten Richtung Paris und Deutschland ebnete. Besonders hervorzuheben sind die genauen Schlachtenverläufe, an denen der Leser das oft verbissene hin und her genau verfolgen kann. Ergänzt wird das Ganze durch umfangreiches Kartenmaterial und durch Zitate oder Tagebucheintragung von Soldaten und Offizieren, sowohl auf deutscher, wie auch auf alliierter Seite.

D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Deutschen, insbesondere die SS, schuldig machte, aber auch auf Alliierter Seite in den ersten Woche häufig vorkamen.

Fazit: Beevor hat ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das man unbedingt lesen sollte. Denn zu diesem Thema wird zur Zeit nichts vergleichbar gutes zu finden sein.

D-Day: Die Schlacht um die Normandie
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