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Produkt-Bild: D-Day: Die Schlacht um die Normandie

D-Day: Die Schlacht um die Normandie von Antony Beevor

Gebundene Ausgabe von C. Bertelsmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 28,00, Angebote ab EUR 23,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570100073, Erscheinungsdatum: April 2010
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4 Kundenrezensionen:

D-Day: Die Schlacht um die Normandie. Antony Beevor
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin überzeugt davon, dass dieses Buch auch von jüngeren Generationen gelesen werden sollte. Auch wenn diese enorme Tragödie der militärischen und menschlichen Geschichte ( 2. Weltkrieg vollumfänglich ) schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, so wäre es tragisch, wenn dieser grauenvolle Abschnitt des menschlichen Wahnsinns in Vergessenheit geriete.Es ist doch zu betonen, dass diese jungen Menschen bereit waren ihr Leben zu opfern um Europa von diesem unfassbaren Terror zu befreien. Antony Beevor gelingt es in seinem Buch Details zu schildern, die von tiefer Kenntnis über das Geschehene Zeugnis ablegen. Trotz der komplexen Geschehnisse liesst sich das Buch ausserordentlich verständlich, dank dem klaren Schreibstil. Es ist aber zu betonen, dass es notwendig ist die Normandie persönlich zu kennen um den einzelnen taktischen Schritten der Militärs beider Seiten folgen zu können.
Ich habe selten so ein gutes Geschichtsbuch in den Händen gehalten.
Gewohnte Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Antony Beevor hat verschiedene Bücher zur neuen Zeitgeschichte verfasst (Spanischer Bürgerkrieg, Stalingrad, der Untergang). Es gelingt dem Autor immer wieder in seinen Werken neue Aspekte einzubauen und in seinen verschiedenen Werken einen hohen Standard einzuhalten. Auch dieses Werk entspricht den Qualitätsansprüchen, die von seinen Werken grundsätzlich erwartet werden. Auch dieser neueste Band ist leicht lesbar, aber trotzdem nicht oberflächlich.
Gutes, aber nicht ueberragendes Buch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gekauft, nachdem ich einige sehr positive Rezensionen darueber gelesen habe. Und soviel zum Einstieg: Ich habe D-Day in einem Zug durchgelesen, so schlecht kann es also nicht sein. Es ist erstens einmal sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ist keinen Augenblick langweilig. Zweitens thematisiert es immer wieder auch alliierte Kriegsverbrechen, teils solche, die in der Hitze des Gefechtes entstandend sind, teils solche, sehr gravierende, die sozusagen angeordnet wurden (Beispielsweise die Bemerkung in einer Rede an Soldaten von General Maxwell Taylor, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, anlaesslich der Invasion stoerten Gefangene nur). Dass auch die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, ist weder neu noch kann es wirklich ueberraschen, aber Beevor behandelt sie hier offener, expliziter und schonungsloser als es bisher in entsprechenden Publikationen uebelich war.
Wie auch immer, und hauptsaechlich darum nicht mehr als drei Sterne, sehr viel Neues erfaehrt man aus dem Buch trotzdem nicht, abgesehen vom Umgang mit alliierten Kriegsverbrechen ist das Buch einfach ein weiteres ueber die Invasion in der Normandie und die sich im Anschluss daran entfaltenden Schlachten.
Darueber hinaus seien zwei Schwaechen erwaehnt: Erstens sind die Karten weitaus weniger detailiert, als moeglich waere, insbesondere vermisst man oft Orte, die im Buch erwaehnt werden. Um den Verlauf der Auseinandersetzungen verfolgen zu koennen, waere es wichtig, diese Orte miteingezeichnet zu haben. Zweitens, und das war ein Punkt, der mich das ganze Buch ueber genervt hat, scheint mir Beevors Umgang mit dem britischen General Montgomery schlicht unprofessionel zu sein. Kritik und Noergelei an Montgomery findet sich im ganzen Buch schaetzungsweise alle drei Seiten, was dann doch etwas penetrant ist. Beevor haette die kritischen Beerkungen ueber Montgomery reduzieren oder mindestens zusammenfassen koennen, ohne dass sein insgesamt negatives Bild von Montgomery abgeschwaecht worden waere. Dem Leser gegenueber waere die Kritik aber glaubwuerdiger gewesen, weil nicht der Eindruck entstanden waere, Beevor lasse sich von einer persoenlichen Abneigung Montgomery gegenueber leiten.
D-Day oder Der längste Tag
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange Tage und Nächte gibt es mit diesem Buch gewiss auch.

Antony Beevor, eine der besten Autoren historischer Bücher, zeichnet hier eine umfangreiche Abhandlung zur Landung der Alliierten in der Normandie. Angefangen bei den Vorbereitungen (die evtl. noch etwas ausführlicher hätten sein können); über die Landung aus der Luft wie zu Wasser; über die Ausbruchskämpfe in der Normandie; bis hin zur Befreiung von Paris folgt der Leser Beevors Ausführungen. Beevor verliert dabei keineswegs den Blick für den einfachen Soldaten, der übermenschliches leisten muss, dabei aber Todesängste aussteht. Auch das Leid der Zivilbevölkerung, die, wie in jedem Konflikt, am Meisten zu ertragen hat, wird nicht vergessen zu erwähnen.

Detailliert beschreibt Beevor die Landung an den einzelnen Stränden, aber auch folgende Kämpfe, wie die Schlacht um Caen oder die Operation Cobra", mit der schließlich der Ausbruch aus der Normandie gelang und dadurch den Weg nach Osten Richtung Paris und Deutschland ebnete. Besonders hervorzuheben sind die genauen Schlachtenverläufe, an denen der Leser das oft verbissene hin und her genau verfolgen kann. Ergänzt wird das Ganze durch umfangreiches Kartenmaterial und durch Zitate oder Tagebucheintragung von Soldaten und Offizieren, sowohl auf deutscher, wie auch auf alliierter Seite.

D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Deutschen, insbesondere die SS, schuldig machte, aber auch auf Alliierter Seite in den ersten Woche häufig vorkamen.

Fazit: Beevor hat ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das man unbedingt lesen sollte. Denn zu diesem Thema wird zur Zeit nichts vergleichbar gutes zu finden sein.

D-Day: Die Schlacht um die Normandie
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: 1930-1950. Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek

1930-1950. Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek

Gebundene Ausgabe von Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 3,21

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866151659, Erscheinungsdatum: Mai 2006, Auflage: 1., Aufl.
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2 Kundenrezensionen:

Die weniger bekannte WM-Urzeit gut dargestellt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr gut gemacht ist dieses Buch zu den ersten vier Weltmeisterschaften. Das diese in einem Band zusammengefasst wurden und nicht wie die Folge-WMs einen eigenen Band bekamen ist durchaus verständlich, sind diese doch heute schon bei den meisten in Vergessenheit geraten.
Doch dieser Band fängt nicht mit der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay an, sondern beschreibt erst einmal den schwerlichen Weg dahin, mit der Gründung der FIFA und dem Konflikt mit den olmypischen Turnieren.
Erst danach widmet sich der Band den vier Weltmeisterschaften, wobei das Austreten der deutschen Mannschaft mehr im Vordergrund steht. Doch auch der Rest kommt nicht zu kurz und so erhält der Leser einen guten Einblick, zum Beispiel die schwerliche Anreise der Europäer zur Auftakt WM 1930 in Uruguay, die WM 1934, die von Mussolinis faschistischem Regime zur reinen Propagande benutzt wurde oder auch das tragische Scheitern von Brasilien bei der eigenen WM im letzten Spiel gegen Uruguay.
Doch nicht nur ds eigentliche Turnier wird beschrieben, sondern auch die Stars sowie herausragende Persönlichkeiten oder auch tragische Figuren. So wird dem kaum beachteten ersten WM-Torschützen Laurent eine eigene Rubrik gewidmet, sowie dem tragischen Torwart Barbosa, der bis zu seinem Lebensende unter der Niederlage Brasiliens leiden musste. Nebenbei wird auch noch auf die gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit eingangen und welche geschichtlichen Ereignisse diese ersten Weltmeiserschaften prägten.
Viele tolle Bilder und ein gelungener Statistikteil runden den Band ab. Wer mehr über die ersten Weltmeisterschaften erfahren möchte ist mit diesem Buch bestens beraten.
Schöner Sammelband
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Band aus der SZ-Reihe ist wieder mal gelungen.Daß es vom Turnier 1930 überhaupt noch Archiv-Material gibt ist schon erstaunlich.Das gleiche gilt für 1934 und auch 1938.1934 wurde das deutsche Team Dritter.Damals ein schöner Erfolg.Das Drumherum des Turniers,war alles andere als schön.Unter Mussolini wurde das Turnier quasi instrumentalisiert,es ging weniger um Fußball.1938 mit der "Großdeutschen" Mannschaft war es nicht anders.Der Fußball wurde mißbraucht.Der Zusammenschluß von deutschen und österreichischen Spielern konnte nicht klappen.Das Turnier war bereits in der 1.Runde für die Mannschaft zuende.Der große Matthias Sindelar ließ sich jedenfalls nicht vor den Karren der Nazis spannen.1950 siegte Uruguay unverdient gegen Brasilien.Das Turnier fand,wie 1930 ohne die Deutschen statt.Ein sehr guter Sammelband,dieser 4 historischen Turniere.
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Produkt-Bild: Im Stahlmantel: Als U-Boot-Fahrer an Bord von U 505

Im Stahlmantel: Als U-Boot-Fahrer an Bord von U 505 von Hans Jacob Göbeler, John Vanzo

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,39

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548269990, Erscheinungsdatum: Januar 2009
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5 Kundenrezensionen:

Ehrlich, direkt und authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hallo,

eine sehr ehrliche und direkte Art die Lebensgeschichte und die des U-Bootlebens zu erzählen. Mir hat besonders die schonungslose Art und Weise wie der Erzähler die Motivation und die Beweggründe der jungen Soldaten an diesem Krieg und im Kontext der Diktatur herauszustellen gefallen. Das Werk glänzt mit Hintergrundinfos und die Ausgestalltung von Nebenschauplätzen und Anekdoten. Es grenzt nahezu an übermenschlichen Glück, wie der Erzähler diesen Krieg überlebt hat, seien wir also froh diesen eindrucksvollen Bericht aus ersten Hand eines wirklichen UBootfahrers erhalten zu haben. Die exponierte Stellung im Kontrollraum bzw. die nüchterne Stellung eines einfachen Soldaten geben der Erzählung einen besonderen Charakter. Dieses Buch ist wirklich ein genaue Beschreibung der damaligen Ereignisse und gibt einen perfekten Ausschnitt der damaligen Verhältnisse wieder, ich würde es immer wieder kaufen!
Sehr lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Aus meiner Sicht machen insbesondere 2 Dinge dieses Buch sehr lesenswert. Erstens listet hier kein ordenbehangener Kommandant seine Versenkungserfolge auf, sondern hier schreibt ein damals 19 jähriger Maschinengefreiter sein Leben als Soldat der Kriegsmarine und U-Bootfahrer nieder und das in einer sehr lebendigen und selten zu findenden detaillierten Form. Die Beschreibungen seiner Handlungen, der Nöte und Ängste auf den Feindfahrten sowie der wenigen Freuden beim Land- und Heimaturlaub kommen sehr gut rüber. Zweitens ist es sehr interessant, über die extrem unterschiedlichen Charaktere der 3 Kommandanten zu lesen. Zuerst der ruhige souveräne Kaleu Loewe, der auch erfolgreich war und von seiner Besatzung geschätzt wurde. Dann Kaleu Zschech, der mit Willkür und Strenge, aber nicht mit Führungsqualitäten aufwartete und sich seiner Verantwortung während eines schweren Wasserbombenangriffs durch Selbstmord entzog. Zuletzt der mit über 40 Jahre recht alte Reserveoffizier Lange, der als Führungskraft korrekt, aber insgesamt glücklos war.
Ein besonderes Boot mit einem besonderen Schicksal, beides in diesem Buch besonders gut beschrieben, darum besonders lesenswert! Volle 5 Sterne!
Im Stahlmantel
5 Punkte 5 von 5 Punkten

In diesem Buch ist alles sehr genau und warheitsgemäß beschrieben worden . Ich kannte bereits einige Begebenheiten aus Erzälungen meines Vaters. Mein Vater, Willi Schmidt, hat an allen 12 Feindfahrten von U-505 als Stabsobermaschinist teilgenommen, und war von Anfang bis zum Ende mit an Bord. Herr Gröbler hat mit sehr viel Liebe und Mühe ein Buch geschaffen , was lesenswert ist. Vielen Dank dafür.
Wolfgang Schmidt
Spannender Tatsachenbericht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt einige Bücher und Filme betreffend der Geschichte von U 505.

Dieses Buch unterscheidet sich sehr von vielen anderen Berichten von deutschen U-Bootfahrern, meist Kommandanten, im 2 WK.

Es ist ein toller Bericht von Hans Göbeler der bis zur Aufbringung von U 505 seine Dienste in der Zentrale des U-Bootes leistete und gibt einen tollen Einblick in die damalige Sichtweise eines ehemaligen U-Bootfahrers mit Mannschaftsdienstgrad.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und es ist meiner Meinung nach in einem Zug mit Wolfgang Hirschfelds "Feindfahrten - Logbuch eines U-Bootfunkers" und mit "Das Boot U 188. Zeitzeugenbericht aus dem Zweiten Weltkrieg" von Klaus Willmann zu nennen.
Im Stahlmantel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
wer sich für den u boot krieg interessiert und die schicksale der u boot fahrer sollte das buch lesen
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Produkt-Bild: "Mein Kriegsende". Zeitzeugen aus Niedersachsen erinnern sich

"Mein Kriegsende". Zeitzeugen aus Niedersachsen erinnern sich von Angela Kröger, Kurt Behrendorf, Otto Bleeck

Gebundene Ausgabe von Schlütersche
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 3,84

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3899937112, Erscheinungsdatum: April 2005, Auflage: vergriffen, keine Neuauflage
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4 Kundenrezensionen:

Empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch meiner Muter (Jahrgang 1930) geschenkt. Meine Eltern haben es zusammen gelesen und waren alle beide sehr beeindruckt. Sie würden das Buch uneingeschränkt für jeden Interessierten zur Lektüre empfehlen.
Interessante Sammlung verschiedenster Schilderungen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch beinhaltet mehrere kurz gehaltene Erinnerungen von Niedersachsen, die das Kriegsende zumeist als Jugendliche oder gar als Kinder erlebten. Nachdem ich das Buch gelesen habe, war mir schon ersichtlich, warum diese Generation auch als "Hamster-Generation" bezeichnet wird. Viele Geschichten beinhalten neben den Kriegserinnerungen auch auf die Schwierigkeiten bei der Lebensmittelversorgung oder der allgemeinen Versorgung mit den täglich Notwendigen Dingen.
Insgesamt ist dies eine sehr interessante Auflistung von Zeitzeugen-Berichten auf dem Weg zum Kriegsende 1945.
Mein Kriegsende - von Zeitzeugen berichtet
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein wirklich spannendes und super anschaulich geschriebenes Buch. Faszinierend wie viele unterschiedliche Menschen ihre Geschichte gesendet haben, um sie der Welt zu präsentieren. Total mitreißend und gefühlvoll, mitleidseregend und unfassbar, ein Gefühlschaos sondergleichen.
Es berichtet von einzelnen Schicksalen und Erlebnissen zwischen den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges und nach der Niederlage der Deutschen und Einnahme durch die Siegermächte.
Die Zeitzeugen, damals noch Kinder, erzählen so offen von ihren Gefühlen und dem Weltbild, dass sie damals dem Krieg gegenüber hatten. Dabei wird man so sehr von ihren Schicksalen angetan, das ist einfach unglaublich.
Ich finde die Briefe teilweise sehr persönlich, als würde dir die Person gegenüber sitzen und es die erzählen. Wirklich toll!
Meine Empfehlung!
Unglaublich packend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist unglaublich packend, ich hätte es am liebsten in einem Stück gelesen! Diejenigen, die das Kriegsende erlebt haben, berichten hautnah von ihren Erlebnissen - von dramatisch bis heiter.
Leider ist die Anzahl der Geschichten auf rund 30 beschränkt, da hätten es gerne noch mehr sein können!
Zu den Geschichten gibt es zahlreiche Fotos aus der Kriegszeit, die die einzelnen Passagen noch deutlicher wirken lassen. Am Ende einer jeden Geschichte ist ein aktuelles Bild des- bzw. derjenigen, die diese Geschichte erlebt hat - eine schöne Idee!
Ich kann "Mein Kriegsende" nur weiterempfehlen!
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Produkt-Bild: WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944

WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944 von Hein Severloh

Taschenbuch von Hek Creativ Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,50, Angebote ab EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3932922115, Erscheinungsdatum: August 2000, Auflage: N.-A.
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5 Kundenrezensionen:

mali
5 Punkte 5 von 5 Punkten
das buch ist sehr interessant, da aus der sicht des einfachen soldaten geschildert wird.
der zweite teil erzählt vom suchen und finden alter kameraden und ehemaligen kriegsgegner sowie
von der persönlichen aufarbeitung des erlebten.
meiner meinung nach sehr interessant und empfehlenswert.
Dramatisches Thema - dünne Umsetzung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
In diesem Buch berichtet Hein Severloh (zu Papier gebracht von seinem Freund, Berater und Ghostwriter H. K. Freiherr von Keusgen) über seine Erlebnisse bei der Verteidigung von Omaha Beach in der Normandie an jenem denkwürdigen Tag, aber auch kurz über seinen vorherigen Einsatz als Soldat des Artillerie-Regiments 321 der Infanterie-Division 321 (an der Normandie umbenannt in 352) in Rußland und seine zahllosen Kontakte mit der Presse, die sich durch seine tragische Rolle an jenem Tag 1944 ergaben, und Veteranentreffen nach dem Krieg.

Anhand der Inhaltszusammenfassung oben wird schon deutlich, daß es sich nicht um einen reinen Roman handelt, der in spannender Form die dramatischen Erlebnisse zusammenfaßt. So werden die Ereignisse zwar zum Teil im chronologisch zusammenhängenden Faden beschrieben, zum Teil sind es aber eher zusammenhangslose 'Anekdötchen', vom Eier- und Schnapsgläserklauen wird da berichtet. Als Leser ist man dadurch nicht wirklich nah am Geschehen, steht außen vor und kann sich kaum mit dem Autor oder der Situation identifizieren oder mitreißen lassen. Dazu ist die Beschreibung der Ereignisse auch zu kurz und zusammenhangslos.

Als Erklärung hierzu dient wohl der Grund für die Herausgabe dieses Buches: Dem Autor diente es dazu sich die letzten für sich behaltenen Geheimnisse über den Tag von der Seele zu Schreiben, damit er endlich Frieden mit der Angelegenheit finden konnte. Die Schuld, die auf ihm lastete, war auch nicht unerhebliche, da er nach eigenen Angaben wohl allein mehrere hundert amerikanische Soldaten an diesem einen Tag erschoß.
Zusätzlich ist der Buch ein Versuch mit Hilfe der Aussagen weiterer Zeitzeugen möglichst genau zu rekonstruieren, was an jenem Tag im Abschnitt des WN (Widerstandnest) 62 genau geschah.

Zu dieser Aufarbeitung gehört auch sein Gang an die Presse, die ihn in Kenntnis seiner besonderen Rolle anscheinend auch über Jahrzehnte nicht mehr in Ruhe lies. Außerdem arrangierte er sogar Treffen mit ehemaligen Veteranen, u.a. einem Amerikaner, den er damals am Strand mehrmals verwundet hatte.

Sehr interessant sind die beigefügten zahlreichen Abbildungen in dem Buch, Photos von beteiligten Soldaten, Freunden, den Örtlichkeiten, Karten und Orginaldokumenten. Sie bringen die Authentizität und Nähe, die dem Text so fehlen.

Mein Interesse an diesem Buch war es, den D-Day einmal aus der Sicht eines Soldaten der Wehrmacht zu sehen, in den einschlägigen Filmen, PC-Spielen usw. spielt sich alles immer aus der Sicht der Amerikaner und Briten ab. Zum Teil ist das auch ganz durch die Unterstützung der vielen Abbildungen ganz anschaulich gelungen, aber leider wollten die Autoren zu viel in dieses schmale Bändchen verfrachten, so das letztendlich von allem ein bißchen zusammen kam, aber kein rundes Gesamtwerk, schade!
Spannend, Fesselnd und aufklärend zugleich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für alle die einen Partner beim Bund haben das passende Geschenk. Mein Freund konnte das Buch garnicht mehr weglegen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen!
WN62
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein sehr detaireiches Buch mit vielen Hintergrundinformation für den Leser, aber auch für Interessierte die sich in der Geschichte nicht so auskennen.
Es ist leicht zu lesen und durch Bilder veranschaulicht.
Für Geschichtsinteressierte bzw Begeisterte ein MUSS.
Aufrüttelnd und bewegend! Und das ohne Pathos...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wirklich bewegendes Buch der "Bestie vom Omaha Beach"! Hein Severloh gelingt es in seinem Buch eindrücklich, die Gefühle eines jungen Menschen zu beschreiben, der zu Unrecht als "Bestie" verschrien war, der das Leid und den Schrecken eines Krieges erlebt hat, in dem es letztendlich keine Helden gab. Wohltuend zu lesen, dass Hein Severloh (im Gegensatz zu anderen "deutschen Helden" des zweiten Weltkrieges wie z.B. H.U. Rudel) in der Lage war, die Unmenschlichkeit dieses Krieges zu erkennen und sich jederzeit kritisch mit seinem Tun auseinander zu setzen. Absolut lesenswert, besonders Dank dem Fehlen von jeglicher "Landserromatik"!
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Produkt-Bild: Vergiss die Zeit der Dornen nicht: Ein Soldat der 24. Panzerdivision erlebt die sowjetische Front und den Kampf um Stalingrad

Vergiss die Zeit der Dornen nicht: Ein Soldat der 24. Panzerdivision erlebt die sowjetische Front und den Kampf um Stalingrad von Günter K. Koschorrek

Gebundene Ausgabe von Flechsig
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,22

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3803500168, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 1., verb. Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Sehr gut!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines der besten, wenn nicht sogar DAS beste Buch, dass ich über Kriegserlebnisse gelesen habe!
hanna
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein sehr gutes Buch. Es beschreibt den Krieg aus der Sicht eines einfachen Soldates. Ich kann nur weiter empfehlen.
Unbeschreiblich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den Top Rezensionen nur anschließen: ein TOP-Buch, unglaublich packend und vielseitig. Man nimmt doch eine Menge mit...
Jeder sollte sich unbedingt ein Bild machen!
Anstrengend geschrieben,aber interessant
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ohne Frage sehr authentisch, und beschreibt den Krieg in all seinen grausamen Facetten. Allerdings empfinde ich es als schwer zu lesen. Der Autor wechselt ständig (von Satz zu Satz oftmals!) zwischen Präsens und Präteritum. Spätestens in der Mitte von "Vergiss die Zeit der Dornen nicht" zieht sich die Beschreibung arg hin und es wird leicht eintönig. Gegen Ende ändert sich das wieder und der Leser verschlingt das Buch regelrecht.

Normalerweise würde ich diesem Buch 5 Sterne geben, aber der Schreibstil ist einfach unzumutbar. Bei 200 Seiten wäre das noch gegangen, aber 500 in dieser Form sind zu viel.

Allen, die sich überlegen, dieses Buch zu kaufen, empfehle ich ausdrücklich "Saat in den Sturm", dort gibt es einen wunderbaren Schreibstil und auch insgesamt empfinde ich es als deutlich spannender.
Extrem Spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann nur jeden der sich für solche Geschichtserzählungen interessiert, dieses Buch nur wärmestens empfehlen. Der Autor schildert seine Erlebnisse sehr Detailgetreu und geht vor allem auf die für ihn entscheidensten Momente in diesem Krieg ganz besonders genau ein. Vor allem im Panzerabwehrkampf vor Stalingrad und der anschließenden Flucht und dem Todeskampf dachte ich, man liegt und kämpft neben ihn. Sehr erschütternd und doch auch ergreifend.
Die einfache Erzählweise, auch durch die vorgebene Tagebuchform auf die er seine Erinnerungen stützt, ermöglichen einem das Buch innerhalb von 2-3 Tagen das Buch durchzulesen obwohl es sehr umfangreich ist.
Für diejenigen die gedient haben, liest es sich einfacher da man die Armeebegrifflichkeiten intus hat und für das Verstehen auch wichtig sind. Da hat sich mein Wehrdienst von 9 Monaten doch gelohnt :-). Für alle anderen ist ja das Anhangsverzeichnis da.
Danke dem Autor für diesen Augenzeugenbericht der nichts beschönigt und viele Facetten des Krieges in jedweder Hinsicht aufzeigt.
Habe 2003 Abitur gemacht und für mich sollte sowas Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht sein, für die ganzen Computernoobs die gerne Krieg spielen aber Ziwi machen und denken vom krieg nur annährend eine Ahnung zu haben und sich ne Meinung darüber bilden zu können.
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Produkt-Bild: Vermißt in Stalingrad: Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager. 1941-1949

Vermißt in Stalingrad: Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager. 1941-1949 von Dieter Peeters

Taschenbuch von Zeitgut
Preis bei Amazon: EUR 12,80, Angebote ab EUR 12,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3933336775, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Neuauflage.
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5 Kundenrezensionen:

Ganz okay, aber
3 Punkte 3 von 5 Punkten
auch nix wirklich Besonderes.
Hab schon einige Bücher über Stalingrad gelesen und dieses hatte ich in ein paar Stunden durch.
Mit fehlte bei dem Buch die Tiefe.
Es wurde zwar die ganze Geschichte beschrieben, aber viele Situationen nur "angerissen".
Das Buch ist sicher nicht schlecht um einen ersten Eindruck und Überblick von der Geschichte zu bekommen,
aber wenn man mehr wissen will, sollte man in jedem Fall noch andere Bücher lesen.
Vermißt in Stalingrad
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Soldatenmemoir, einfach,frank und eindrücksvoll. Wenn man von Stalingrad ein bißchen Verstand haben will, ist dieses Buch ein Muß.
Nur zu empfehlen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann euch allen dieses Buch nur empfehlen, es is wunderbar geschrieben und man kann sich richtig in die Person hineinversetzen
Auf den Punkt gebracht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich interessiere mich sehr für die schrecklichen Ereignisse der Kriege. Hier legt ein Beteiligter seine Erinnerungen vor. Das Besondere: Er ist einer der ganz wenigen Soldaten, die aus der Schlacht von Stalingrad und Gefangenschaft lebend nachhause zurückkehrten.
Zum Buch - ein wichtiges Zeitdokument. Einmal in die Hand genommen, liest man es in einem Zug durch. Die schrecklichen Geschehnisse werden direkt und schonungslos angesprochen. Hier gibt es keine Verschnaufpause. Sicherlich hätte man mehr in die Tiefe gehen könne, ein Schriftsteller hätte wahrscheinlich 600 Seiten aus diesem Bericht gemacht - aber darauf kommt es in diesem Falle nicht an. Das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges werden hier auf den Punkt gebracht.
Wer dieses Buch gelesen hat, der kann ahnen was unsere Vorfahren an Leid erlebt haben. Ein Antikriegsbuch, was eigentlich auf Grund der Kürze hervorragend für Schulklassen geeignet wäre, um den Schrecken dieses Krieges anschaulich zu besprechen.
Dank an Peeters, dass er seine Erinnerungen der Masse nicht vorenthalten hat!
Stalingrad
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist der Tatsachenbericht eines Soldaten der Wehrmacht. Der
Autor schildert sehr bewegt die Grausamkeiten der Schlacht um Stalingrad
und die Leiden im Gefangenenlager. Es trägt zur Geschichtsbildung der
nachfolgenden Generation bei und sollte dazu dienen sich ein Bild über die
Grausamkeiten eines Krieges zu machen.
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Produkt-Bild: Der zweite Weltkrieg: Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre

Der zweite Weltkrieg: Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre von Winston S. Churchill

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 9,33

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596161134, Erscheinungsdatum: Sept. 2003, Auflage: 4
Zoom ± Produkt-Bild: Der zweite Weltkrieg: Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre

5 Kundenrezensionen:

Eher trockene Lektüre vom Premierminister und Literatur-Nobelpreisträger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
1135 Seiten, ganz ohne Bilder (vom Cover mit der obligatorischen Zigarre abgesehen), lediglich mit einigen Landkarten, ansonsten Churchills Sicht des Zweiten Weltkriegs. Rommel wird gelobt (wegen seines strategischen Geschicks und seiner Abwendung von Hitler), die russische Regierung für ihre Untätigkeit vor der Operation Barbarossa heftigst kritisiert. Überraschend trocken liest sich dieses Buch. Albert Speers Erinnerungen sind deutlich spannender zu lesen.
Wenn Churchill über strategische Erfolge schreibt und damit dann die Bombardierung deutscher Städte meint, dann hat das zumindest bei mir für Unbehagen gesorgt. Es gibt relativ wenige Anmerkungen, was den Lesefluss erleichtert. Letztlich werden viele Aspekte des Zweiten Weltkriegs beleuchtet, aber keines ausführlich genug, allein schon Die Luftschlacht um England oder Operation Overlord wären einen eigenständigen Band wert gewesen.

1953 erhielt Winston Leonhard Spencer Churchill (1874-1965) sowohl den Adelstitel als auch den Literatur-Nobelpreis. Letzeres zeigt das dieser Preis hochgradig politisch ist und weit weniger mit der Raffinesse oder Lesbarkeit eines Autoren zu tun haben muss. Zweifellos ein sehr wichtiges, aber spröde zu lesendes Buch.

1135 Seiten, Softcover, s/w-Karten, Register, Übersetzung: Eduard Thorsch u.a.
Ganz schöner Wälzer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In vier Büchern die zusammengebunden 1136 Seiten ergeben, berichtet Churchill den Zweiten Weltkrieg aus Alliierter - Britischer Sicht. Im Ersten Buch versucht er die Ursache des Zweiten Weltkriegs zu beschreiben, die Zwischenkriegszeit bis Mai 1940. Im Zweiten Buch geht es von Mai 1940 bis Juni 1941 wo er den Kampf um Frankreich, den Abzug aus Kontinentaleuropa und verschiedene Operationen berichtet. Das dritte Buch befasst sich mit der Zeit von 1941-1943. Dabei wird über die große Allianz zwischen Briten, Sowjets und Amerikaner gesprochen. Es geht weiters um die U-Boot Schlachten, Niederlage der Deutschen an der Ostfront und der Kampf in Afrika und im Nahen Osten. Im letzten und vierten Buch wird die Zeit von 1943-1945 beschrieben. Es beginnt mit dem Sturz Mussolinis, der Rückeroberung Italiens und geht bis zum Atombombenabwurf Hiroschima und Nagasaki. Im Nachwort spricht Churchill über die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und den entstehenden Kalten Krieg.
Subjektives Insiderwissen, das seinesgleichen sucht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein grossartiges Buch für jeden, den das Thema auch nur ein bißchen interessiert. Das Thema lautet allerdings: "Winston Churchill und der Zweite Weltkrieg" - nicht "Der Zweite Weltkrieg". Immerhin war er aber einer der Key Player - mit erstaunlichen, schriftstellerischen Fähigkeiten. Unbedingt lesen, auch wenn ich viele seiner Ansichten nun wirklich nicht teile!!! Man befürchtet wirklich, die 1100 Seiten könnten irgendwann zu Ende sein ...
Weitgehend realistische Darstellung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über die politischen und militärischen Abläufe im 2. Weltkrieg. Die Leistungen der Engländer erscheinen teilweise etwas glorifiziert!
Sehr empfehlenswert, aber mit notwendiger Vorsicht zu lesen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Für alle Interessierten des zweiten Weltkriegs ist dieses Buch ein "Muss".
Chronologisch werden alle Ereignisse und Hintergründe (primär natürlich aus der Sicht des Vereinigten Königreichs) sehr genau dargelegt und ermöglichen einen tiefen Einblick in den Prozess, der zu der Katastrophe führte. Sowohl für Personen mit geringerem wie auch für solche mit höherem Wissensstand sind die Ausführungen sehr spannend, gut nachvollziehbar und informativ. Zudem ist das Buch sehr flüssig und gut geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Büchern über dieses Thema spürt man in einem solchen Bericht eines Direktbeteiligten die Nähe und Emotionalität zu den Ereignissen.
Dies ist aber auch der kritischste Punkt des Buchs. In der Retrospektive hätte man meiner Meinung nach durchaus auch einen selbstkritischeren Blick auf die Geschehnisse werfen können. Und Kern-Ereignisse, in denen die Rolle Grossbritaniens und Churchills ja sehr kritisch betrachtet werden können, werden kaum erwähnt bzw. werden sehr stark glorifiziert (z.B. warum Grossbritanien Polen beim Deutschen Einmarsch nicht direkt zu Hilfe gekommen ist, eine kritischere Analyse der Serie von Niederlagen bis ins Jahr 1941, die Flächenbombardierung Deutscher Städte etc.).
Daher lohnt es sich, neben diesem Buch auch kritischere Bücher über seine Rolle bzw. über diejenige von Grossbritanien zu lesen.
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Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen von Hannah Arendt

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492248225, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 5
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.
Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken -- ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.
Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik -- so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust -- darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. --Joachim Hohwieler
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5 Kundenrezensionen:

Eine etwas andere Sichtweise auf die nationalsozialistische Vernichtungspolitik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Prozess gegen Adolf Eichmann (1906-62) steht im Mittelpunkt, nimmt jedoch eine eher untergeordnete Stellung in diesem Buch ein. Der Autorin, Hannah Arendt, geht es vielmehr um eine Darstellung des Holocausts, unter Einbeziehung der Mithilfe der Juden bei ihrer eigenen Vernichtung sowie natürlich Eichmanns Rolle bei selbiger. Hans Mommsen schrieb ein 35-seitiges Vorwort.
Es wird bereits zu Beginn klar, dass Arendt gewisse Ressentiments gegenüber dem leitenden Staatsanwalt Gideon Hausner nicht zu unterdrücken vermochte. Sie sieht in ihm eine Marionette des damaligen israelischen Ministerpräsidenten, David Ben Gurion (1886-1973), der den Prozess dazu nutzen will, die Leiden des jüdischen Volks der Welt zu präsentieren (inwiefern damalige Verhandlungen über Reparationszahlungen der BRD an Israel eine Rolle spielten, bleibt unklar). Hausner gibt während des Prozesses Interviews, nimmt Eichmann ins Kreuzverhör, obgleich Eichmann auf jede Frage ohnehin nur mit Lügen antworte, auch wenn es ihm natürlich nicht gelingt, Eichmann diesbezüglich bloß zu stellen. Das Ganze werde der Autorin zufolge besonders dadurch ins lächerliche gezogen, dass die Anklage obgleich anders lautender Dokumente und Zeugenaussagen an der Auffassung festhalte, Eichmann habe nicht Befehle ausgeführt sondern sei sein eigener Chef gewesen, ja gar der eigentliche Drahtzieher des Holocausts [wenn diese Beschreibung auf einen zutrifft, dann auf Reinhard Heydrich]. Dieser Trugschluss sei dadurch zustande gekommen, dass die Angeklagten der Nürnberger Prozesse - von denen übrigens keiner die nationalsozialistische Weltanschauung zu verteidigen bereit gewesen sei - den schwarzen Peter gerne Abwesenden zuschoben sowie Eichmanns Hang zur Prahlerei.
Kurzum, der gesamte Prozess sei eine Farce. Einzig die Richter, insbesondere der Gerichtsvorsitzende Landau, hätten versucht, dem entgegenzuwirken.

Insgesamt ist dieses Buch sehr lesenswert, auch wenn es teilweise etwas durcheinander ist und die Autorin eine leichte Tendenz hat, die Dinge nur in hellen oder dunklen Farbtönen zu sehen. Auch wenn Hans Mommsen das ein oder andere per Endnote korrigierte, so liefert das Buch doch einen eher ungewöhnlichen Blick auf die Ereignisse dieser Zeit.
...you see, we like our Nazis in uniforms.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" gelesen habe. Zwischen damals und heute liegt Quentin Tarantino's Meisterwerk "Inglourious Basterds", und dies will ich zum Einstieg in meine Rezension nutzen.
Ein Kernthema von "Ingourious Basterds" ist die Aussage, dass man Nazis kaum erkennen kann, wenn sie keine Uniformen tragen. Genau das ist auch ein wichtiger Punkt für Hannah Arendt, denn auf Adolf Eichmann hätte im Adenauer-Deutschland ganz bestimmt eine solide Beamtenkarriere gewartet, wenn er sich nicht nach Südamerika abgesetzt hätte. Es ist faszinierend zu lesen, wie Arendt in gewohnter Klarheit den Eindruck beschreibt, den dieser Mann auf sie machte. Eichmann war für sie ein Hanswurst, und ähnlich wie Tarantino's Hans Landa hätte man ihm den skrupellosen Massenmörder schlicht und einfach nicht zugetraut. Wo der von allabendlichen Kinderschreckspektakeln Marke "Hitlers linkes Auge - in Großaufnahme, unterlegt von schrillen Kreischtönen" vorgeprägte Leser einen furchteinflößenden Schlächter erwartet, findet sich ein Typ, wie man ihn auch heute noch in den unterschiedlichsten Varianten trifft und der für manche Kreise sogar eine Art Idealbild darstellt: nüchtern und strebsam, dienstbeflissen und engagiert.
Alles Weitere sollte man in diesem Buch nachlesen. Anmerken möchte ich noch, dass auch Arendts Ausführungen zu den unterschiedlichen Abläufen des Holocausts in verschiedenen Regionen Europas eine echte Bereicherung sind. Hier arbeitet sie sehr präzise heraus, dass es kein lineares "Schema F" gab, sondern dass das Verhalten der örtlichen Bevölkerung einen ganz erheblichen Einfluss darauf hatte, ob und wieviele Menschen abtransportiert wurden oder überlebten. Auch das widerspricht auf erfrischende Weise dem allgemeinen Einheitsbrei, den man ansonsten in der multimedialen Aufarbeitung des Holocausts serviert bekommt.
Ich habe nun schon einige Bücher von Hannah Arendt gelesen. "Eichmann in Jerusalem" fand ich von allen am besten. Es ist super geschrieben und bringt eine Fülle wichtiger Einsichten haargenau auf den Punkt. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
"Reue ist etwas für kleine Kinder" (97).
5 Punkte 5 von 5 Punkten
1960 gelang es dem israelischen Geheimdienst den nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach Argentinien geflohenen Adolf Eichmann festzunehmen und nach Israel zu verschleppen. Dort wurde der Bürokrat, der maßgeblich an der Organisation der Shoa beteiligt war, vor Gericht gestellt, nach achtmonatiger Verhandlung zum Tode verurteilt und am 31. Mai 1962 durch Erhängen hingerichtet. Hannah Arendt verfolgte für den "New Yorker" den Prozess. Ihre Aufzeichnungen sprengten schon bald den Rahmen einer Zeitungsreportage und wurden 1964 in Buchform unter dem Titel "Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen" veröffentlicht.

"Ich habe nie einen Juden getötet, aber ich habe auch keinen Nicht-Juden getötet. Ich habe auch nie einen Befehl zum Töten eines Juden gegeben, auch keinen Befehl zum Tötet eines Nichtjuden, auch das habe ich nicht" (326). Das besondere am Eichmannprozess war es, dass zum ersten Mal ein Tätertypus vor Gericht stand, der von sich behauptete (wohl zu Recht), niemals einen Menschen mit eigener Hand getötet zu haben, niemals aus eigener Initiative Maßnahmen zur Ermordung von Menschen getroffen zu haben und immer nur das ausführende Organ Befehle höherer Instanzen gewesen zu sein. Doch ist es gerade dieses permanente Abweisen von Verantwortung verbunden mit der zentralen Funktion, die Eichmann in diesem gigantischen "Verwaltungsmassenmord" (58) innegehabt hat, was nach Arendt das Bösartige am Täter nach dem Typ ausmacht. Exemplarisch an Eichmann verdeutlicht sie, mit welcher Perfektion es den Nazis gelungen ist, ein moralisches Wertesystem zu schaffen, welches der instinktive Tötungshemmung eines Menschen zuwider läuft: "Im Dritten Reich hatte das Böse die Eigenschaft verloren, an der die meisten Menschen es erkennen - es trat nicht mehr als Versuchung an die Menschen heran. Viele Deutsche und viele Nazis [...] haben wohl die Versuchung gekannt, nicht zu morden, nicht zu rauben, ihre Nachbarn nicht in den Untergang ziehen zu lassen [...]. Aber sie hatten, weiß Gott, gelernt, mit ihren Neigungen fertigzuwerden und der Versuchung zu widerstehen" (249). Auf der Werteskala der Nazis wurde der absolute Gehorsam gegenüber Höhergestellten zum neuen kategorischen Imperativ des Systems, egal, welche Konsequenzen dieser Gehorsam mit sich brachte. "Böse" war es nun nicht mehr, Menschen zu töten. "Böse" war es, Befehlen nicht zu gehorchen, die massenhaftes Morden anordneten: "Seine Schuld war sein Gehorsam, und Gehorsam werde doch als Tugend gepriesen. Seine Tugend sei von den Regierenden missbraucht worden" (365). Eichmanns Rechtfertigung lässt sich nur verstehen, wenn man sich die Werteskala der Nazis verdeutlicht. Und genau darin liegt das banal-böse, worin zumindestens ein Schlüssel zum Verständnis des Nationalsozialismus liegt. Das Sich-aus-der-Verantwortung ziehen wurde mit Hinweis auf die neue Kardinaltugend so einfach gemacht. Doch diesen Punkt lässt Arendt zur moralischen Absolution Eichmanns nicht gelten und hält dagegen: "Das Verantwortlichkeitsausmaß wächst vielmehr im allgemeinen, je mehr man sich von demjenigen entfernt, die die Mordwaffe mit seinen Händen in Bewegung setzt" (364).

Fazit: Hannah Arendt wurde für ihr Buch heftig angefeindet. Zu kritisch sei ihr Umgang mit der Verantwortung jüdischer Organisationen bezüglich der Shoa während des Zweiten Weltkrieges, anmaßend ihre Frage, warum die Juden sich nicht mehr gegen ihre eigene Vernichtung gewehrt haben. Und auch die Widerständler des 20. Juli werden von Arendt heftig attackiert (vgl. S. 193). Doch ist es gerade der provokante und durchaus auch unwissenschaftliche Stil, der die Klasse von Arendts Büchern ausmacht. Somit bleibt "Eichmann in Jerusalem" bis heute eines der ganz wichtigen Bücher, wenn es darum geht, moralische und psychologische Grundlagen des Naziregimes zu offenbaren. Grundlegendere Überlegungen zum "Bösen" finden sich in Arendts hervorragender Vorlesungsreihe Über das Böse.
Eichmanns Umwertung des kategorischen Imperativs
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In bestürzender und erschreckender Weise hat Adolf Eichmann Kants katagorischen Imperativ umgewertet und zur Rechtfertigung seiner "Pflichterfüllung" herangezogen. Aber konnte Kant sich in seiner Zeit den Massenmenschen der modernen Gesellschaft vorstellen? Der eigentliche Bruch ist nicht der Nationalsozialismus, sondern der moderne Massenmensch, der seiner persönlichen Verantwortung und Individualität enthoben, zum Verwaltungsmassenmörder werden kann. Das ist meines Erachtens die neue Banalität des Bösen und Eichmann als Person ist dabei austauschbar. Das macht dieses Buch so erschreckend aktuell und löst nicht wieder gut zu machende Bestürzung und Wut aus. Es ist das Bewußtwerden der eigenen Lage.
Sehr gut - bis auf das Essay
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Werk von Hanna Arendt ist epochal für die deutsche Nachkriegshistorie. Es kann als eine Initialzündung für die Studentenrevolution der 60er Jahre gelten. Der enthaltene Bericht sollte jedoch als ein subjektives historisches Dokument seiner Zeit aufgefaßt werden, denn einige Darstellungen von Hannah Arendt wurden nach dem Prozeß wissenschaftlich widerlegt bzw. tiefergehend untersucht.

Herr Mommsen stellt diese Fakten in seinem vorangestellten 36-seitigen Essay dankenswerterweise richtig. Ob dieses jedoch so ausufernd mit seinen persönlichen Wertungen geschehen muss, bleibt das Geheimnis des Verlages.
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Retter in der Nacht: Wie eine jüdische Familie in einem münsterländischen Versteck überlebte von Marga Spiegel

Broschiert von Lit Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,80, Angebote ab EUR 9,90

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3825835952, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 5. Auflage.
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2 Kundenrezensionen:

Retter in der Nacht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von Bekannten wurde ich darauf hingewiesen, dass in dem Buch "Retter in der
Nacht" öfter mein Hausname erwähnt würde.
Nachdem ich das Buch las musste ich feststellen, dass eine entfernte Verwandt-
schaft zu dem genannten Bauern Herrn Pentrop besteht. Mein Urgroßvater ist
auf dem Hof Pentrop geboren. Ich vermute, dass der Großvater von Herrn Pentrop
und mein Urgroßvater Brüder waren.
Ich konnte deshalb meinen Stammbaum um einige Namen erweitern.
Zivilcourage unter Lebensgefahr
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses bereits in der 2. Hälfte der 60er Jahre
veröffentlichtes Buch der Marga Spiegel beschreibt
Ihre eigene Geschichte auf eindringliche Art und Weise -
sie schildert die Angst einer der letzten jüdischen Familen ,
welche sich auch noch 1943 in Nazi Deutschland aufhielten.
Angst , die in der Luft liegt und förmlich beim Leser spürbar wird.
Das Damoklesschwert entdeckt zu werden schwebt permanent
und nervenaufreibend über allen Beteiligten ( und dem Leser! )
Aber es schildert auch , daß es auch im Nazi Deutschland
couragierte Menschen gab , die trotz großer Lebensgefahr ,
jüdischen Familien Unterschlupf und Schutz gewährten!
Ein solcher war Bauer Aschoff , der trotz Androhung
von Todesstrafe die Familie Spiegel auf ihrem Gehöft versteckte.
Der Bischof war ihm eben näher als "der Führer" !
Natürlich haben die Bauern auch Angst gehabt und haben gezweifelt.
Auch das kommt im Buch sehr gut rüber.
Es ist ein Buch voller Mut und Menschlichkeit.
Genial !

P.S.
Das Buch von Marga Spiegel diente als Grundlage für den Film
UNTER BAUERN - RETTER IN DER NACHT.
Marga Spiegel wird dabei von Veronica Ferres gespielt
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