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Sehnsucht nach Cane Valley: Australien-Saga von Lynne WildingTaschenbuch von Blanvalet Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 0,72 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442363403, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
5 Kundenrezensionen:etwas chaotisch 3 von 5 PunktenLynne Wilding ist bekannt für ihre Liebesromane in Australien. Sie beschreibt nicht nur romantische Beziehungen, sondern immer gleich die ganze Geschichte der Menschen. Es endet also nicht mit der Hochzeit sondern geht weiter bis zu einem erfüllten Leben. Auch in diesem Roman wird die gesamte Geschichte der Rani erzählt. Etwas verwirrend ist allerdings, dass sie mit der Lebensgeschichte des Willem Dewar beginnt. Und es fängt auch nicht in Australien an, sondern in Holland. Die Hälfte des Buches spielt dann in Afrika, bevor dann Rani endlich mit ihrem Ehemann nach Australien übersiedelt. Die Handlungsstränge sind ein wenig verwirrend und brauchen sehr lange, bevor sie zusammengeführt werden. Durch den Trip von Indien über Afrika nach Australien durch Rani wird die Geschichte auseinandergezogen. Die Menschen auf den anderen Kontinenten sind nicht richtig beschrieben, ihre Umwelt und ihre Lebensgewohnheiten wirken künstlich. Erst in Australien bekommt der Roman wieder Leben und Wirklichkeit. Lynne Wilding hätte bei ihren Leisten - nämlich dem australischen Kontinent - bleiben sollen. Sie trifft weder die Afrikaner noch die Inder so richtig. Auch wenn sich das Buch ganz nett lesen lässt - es war enttäuschend. War sehr nett zu lesen 4 von 5 PunktenDas Buch ist an den meisten Stellen sehr gut geschrieben und auch sehr gut nachvollziehbar. Aber manche Stellen ziehen sich ganz schön lange hin, obwohl man weiss was auf der nächsten Seite steht. Was aber der Geschicht keine Schaden zufügt.Die knapp 600 Seiten, vergehen trotzdem wie im Flug, denn man will wissen wie sich Rani weiter durch Leben schlägt und wo sie als nächstes landet. Es war mein erstes Buch von Lynne Wilding und ich fand?s gut und würde jedem der gerne über Land und Leute liest es auch jederzeit empfehlen zu lesen. Seichter Schmöker 3 von 5 PunktenJa, ich stelle fest, dass meine Namenskollegin "Leseratte" genau auch meine Meinung getroffen hat. Man hätte hier gut mindestens 3 Geschichten/Bücher schreiben können. Ich habe zuerst überhaupt keinen Zusammenhang zwischen den 4 Standorten: Holland, Süd-Afrika, Australien und Indien und den dabei beschriebenen Menschen gesehen. Erst viel später kommt man dahinter und ca. nach 2/3 des Buches kam mal der Name Cane Valley ins Spiel, jedoch so nebenbei und keinesfalls mit "Sehnsucht" verbunden. Der Titel ist deshalb total daneben. Zur Handlung: Willem, aufgewachsen auf einem holländischen Bauernhof und einer von mehreren Brüdern, heuert mit 14 Jahren auf einem Schiff an, fährt einige Jahre zur See und landet schließlich in Süd-Afrika, wo er mit Diamantenschürfen reich werden will. Das klappt nicht ganz. Er heiratet jedoch die Tochter eines wohlhabenden Großgrundbesitzers und bekommt mit ihr 3 Kinder. Rani, die als Tochter einer Engländerin und eines Inders bisher in Bombay lebte, muß nach dem frühen Tod ihrer Mutter nach Süd-Afrika, da dort ihr Vater als Arzt arbeitet. Sie trifft auf Wilhelm und sie verlieben sich unsterblich in einander. Als sie schwanger wird und sieht, dass sie mit Willem keine Zukunft hat, hilft ihr Graeme ein befreundeter Lehrer aus der Patsche, indem er sie mit in seine Heimat Australien nimmt, dort heiratet und ihr Kind als seines ausgibt. Doch läuft natürlich auch in Australien nicht alles glatt ab, und es gibt noch allerhand Hindernisse zu überwinden, bis es zu einem Happy-End kommt. Es ist kein schlechtes Buch, aber auch kein aufregendes. Es ist geeignet zur Entspannung als Urlaubs- oder Wochenend-Lektüre. Aber von Lynne Wilding habe ich schon bessere Bücher gelesen! Von Sehnsucht keine Spur 3 von 5 PunktenDas Buch an sich ist nicht schlecht. Ich habe nur 3 Sterne vergeben da mir der Schreibstil nicht sonderlich gut gefiel. Es sind zu viele Handlungen und Kontinente im Spiel, man könnte locker 2 Bücher daraus machen , dann hätte die Autorin auf jedes Schicksal besser eingehen können und müsste nicht solche großen Zeitsprünge in jedem Absatz vollziehen. Das Buch ließt sich ohne große Emotionen und Gefühlsregungen. Man hatte die Autorin mit Rebecca Ryman verglichen, aber ich muß sagen an die Bücher von R.R. kann dieses Buch nicht im entferntesten tippen. Auch der Titel findet sich in dem Buch nicht wieder denn mit keiner Silbe wird jemals erwähnt das jemand an Cane Valley denkt oder gar Sehnsucht danach hatte. Schöne Australien-Saga 4 von 5 PunktenAlso ich fand das Buch sehr schön. Lynne Wilding hat mal wieder sehr schön vermittelt wie es in Australien zuging und auch die Sprünge zwischen Bombay und Australien fand ich nicht störend. Stellenweise war das Buch kitschig, dramatisch und spannend zugleich, einfach total lesenswert. Ich kann es nur weiterempfehlen und habe den Kauf in keinsterweise bereut. Das Leben in Bombay und Australien zu beschreiben ist sicher nicht einfach und benötigt viel Recherche und das hat Lynne Wilding wunderbar hinbekommen. Kaufen lohnt sich! |
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Verteufelt gut: Expeditionen ins Reich der verbotenen Genüsse von Taras GrescoeGebundene Ausgabe von Karl Blessing VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 9,34 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896673467, Erscheinungsdatum: April 2008 |
2 Kundenrezensionen:Intelligent und anregend 4 von 5 Punkten"VerTeufelt gut" ist im Gegensatz zum ersten Eindruck, wenn man den Buchrücken liest, kein Buch, das die vollkommene Freiheit für Rauschmittel aller Art befürwortet. Stattdessen betrachtet der Autor sehr kritisch die einzelnen Verbote in den Ländern und schildert seinen Eindruck. So zieht er historische Erkenntnisse dazu heran, dass manches Mal ein Verbot den Konsum von harten Varianten eines Genussmittels, wie zum Beispiel Alkohol in der Zeit der Prohibition, verlockend erscheinen lässt. Und ebenso zeigt er, dass ein striktes Verbot unterschiedlichster Lebensmittel in die Freiheit des Einzelnen sehr deutlich eingreift. Dennoch befürwortet er den Eingriff des Staates gegen die finanzielle Ausbeutung der Süchte und Bedürfnisse anderer. Ein wunderbar geschriebenes Buch, das sehr kritisch den Blick auf die Welt der Genüsse und deren Verbote richtet. Es dreht sich ebenso um Schokolade, Rauchverbote und Alkoholreglementierungen wie um Kokainmissbrauch und den Umgang mit Suizidwilligen und deren Helfern. Immer unterhaltsam, aber stets ernst und sachlich erfährt der Leser hier interessante Informationen zu den verbotenen Lebensmitteln der Welt. Eine intelligente und anregende Lektüre für alle, die mehr wissen wollen. Der Anwalt des Teufels... 5 von 5 Punkten...hat zugeschlagen. Wer nur die Einführung liest, der erhofft sich von diesem Buch eigentlich etwas anderes. Man denkt an pure Unterhaltung und nicht an Hintergründe und Informationen en masse. Auf irgendeiner Webseite habe ich gelesen, dass Taras Grescoe es vortrefflich versteht wissenschaftliche Themen allgemeinverständlich darzustellen. Nun, wirklich wissenschaftlich würde ich dies nicht nennen, aber er beleuchtet die folgenden Themen sehr anschaulich und lässt generell beide Seiten (Pro und Contra) zu Worte kommen. - Rohmilchkäse aus Frankreich - Koffein - Kokain - Marihuana - Nikotin - Alkohol (Absynth) Sehr unterhaltsam und vor allem: Es regt sehr zum Nachdenken über unsere Gesellschaft und ihre Verbote an. |
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Die Flaggen unserer Väter von Ron Powers, Franka Reinhart, Helmut DierlammBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 28,95, Angebote ab EUR 2,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453500202, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 7. A. |
Eine Kundenrezension:Pflichtlektüre für alle Regierungsvertreter 5 von 5 PunktenZugegebenermaßen war ich sehr skeptisch, was das Buch betraf. Ich wollte kein amerikanisches Heldenepos lesen und schon gar kein gewaltveherrlichenden Kriegsbericht. Das Buch ist allerdings sehr empfehlenswert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es einem vielleicht mehr als jeder Film verdeutlicht, wie sinnlos jeder Krieg ist. Daher empfehle ich es als Pflichtlektüre für alle Staatsmänner, die sich mit dem Gedanken an eine militärische Aktionen tragen, gerade solche, die nie im Krieg um ihr Leben und das ihrer Kameraden gekämpft haben. Das Buch beschreibt mit schonungsloser Offenheit die brutale Seite jedes Krieges: Todesangst, blutüberströmte Schlachtfelder, Kampf um jeden Meter und vor allem die Verzweiflung angesichts eines nicht endend wollenden Sterbens. Aber es erzählt auch die Geschichte von sechs Menschen und ihren Angehörigen, die zu Helden stilisiert wurden, obwohl sie es nie so sahen. Helden waren für sie die unzähligen namenlosen Marines, die auf Suribachi ihr Leben gelassen haben. Im letzten Drittel berichtet der Autor über die "Hysterie", die ein Foto bei den Amerikanern ausgelöst hat und wie man von vielen Seiten versuchte, die Popularität der Flagraiser "auszuschlachten". Ich habe mich immer wieder gefragt, ob solch eine Heldenverehrung auch in Deutschland möglich gewesen wäre. Der Autor hat es zumindest geschafft, kein Heldenepos über die sechs zu schreiben, sondern eine Geschichte über die verlustreiche Schlacht um Suribachi sowie das oftmals viel schwerere Leben danach. |
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Das Geheimnis der schwarzen Tulpe von Lauren WilligTaschenbuch von Blanvalet TBPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 0,01 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442368472, Erscheinungsdatum: Dezember 2007 |
2 Kundenrezensionen:Das Geheimnis der schwarzen Tulpe 5 von 5 PunktenFür alle Fans des etwas irreführenden Buches "Verbotene Liebschaften" von Lauren Willig kommt ihr der lesenswerte zweite Teil um den Personenkreis aus französischen und englischen Spionen am Hofe Bonapartes. Diesmal stehen Miles und Henrietta im Mittelpunkt des Geschehens, die bereits aus dem ersten Teil bekannt sind. Gleicher Schreibstil, also kein schwacher Abklatsch des ersten Buches und somit absolut empfehlenswert. Wichtig: zuerst den ersten Teil lesen! Gelungene Fortsetzung 5 von 5 PunktenAuch im zweiten Teil ihrer im Original mittlerweile auf vier Bände angewachsenen Geschichte über einen Spionagering gegen das napoleonische Frankreich versteht es Lauren Willig den Leser aufs Beste zu unterhalten. Diesmal steht nicht die Geschichte von Amy und Richard im Vordergrund, die sich auch aus Gründen der Enttarnung aufs Land zurückgezogen haben, und nun Spione unterrichten, sondern Richards Schwester Henriette und sein bester Freund Miles. Hen empfängt die Briefe der "Rosaroten Nelke", der englischen Spionin in Frankreich. Doch inzwischen sind die Franzosen auf Hen aufmerksam geworden und wollen durch sie die Nelke enttarnen. Dabei sind ihre Gegener in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. Sie schicken die "Schwarze Tulpe". Hen und Miles sowie zwei Jahrhunderte später die amerikanische Geschichtsstudentin Eloise versuchen hinter das Geheimnis der Schwarzen Tulpe zu kommen. Einziger Kritikpunkt an diesem gelungen Historienschinken im besten Sinne ist, daß meiner Ansicht nach die Liebesnöte von Hen und Miles ein wenig zu ausführlich und die eigentliche Spionagegeschichte ein wenig zu knapp abgehandelt werden. |
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"Undermensch": Mein Überleben durch Glück und Privilegien Mit Timothy Braatz von Anatol ChariTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 6,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423247703, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
2 Kundenrezensionen:Ein ehrliches, persönliches Zeugnis, vor allem jungen Menschen zur Lektüre empfohlen 5 von 5 PunktenDieses bewegende und erschütternde Buch steht in einer Reihe mit anderen Veröffentlichungen der letzten Jahre, wo nach über 60 Jahren ehemalige jüdische Insassen von Konzentrationslagern über ihre Arbeit dort berichten. Erwähnt sie hier nur das Buch von Shlomo Venezia, "Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz. Das erste umfassende Zeugnis eines Überlebenden", Blessing Verlag 2007. Der Italiener Venezia war als Mitglied dieses Sonderkommandos direkt an der Tötung und Vernichtung seiner jüdischen Mitmenschen beteiligt. Es hat sein Leben zerstört. Auf die Frage, was die extremen Erfahrungen in ihm zerstört haben, antwortet Shlomo Venezia am Ende des Buches: "Mein Leben. Ich habe nie wieder ein normales Leben führen können. Ich konnte nie so tun, als ob alles in Ordnung wäre, und konnte nie die wie anderen tanzen oder mich unbeschwert vergnügen. Man kommt niemals wirklich aus dem Krematorium heraus." Ähnliches berichtet in dem vorliegenden Buch der polnische Jude Antal Chari über seine Dienste als junges Mitglied der jüdischen Ghetto-Polizei im Warschauer Ghetto, das er vor seiner Odyssee durch zahlreiche KZ`s schon überlebt hatte, eher er dann 1945 aus Bergen-Belsen befreit wurde. Sein Buch "Undermensch" ist eine ehrliche Reflexion seines Lebens, wie er als Mitglied der Ghettopolizei ein privilegiertes Leben führte, das er sich durch seine dort gewonnene Erfahrungen auch in den Konzentrationslagern ergattern konnte, und die ihm im Unterschied zu Millionen anderer das Leben retteten. Er sagt bilanzierend, nicht ohne bittere Ironie am Ende des Buches: "Arbeitslager waren nicht zum Überleben gedacht. Um zu Überleben, brauchte man eine gewisse Findigkeit, Freunde, hier und da einen Akt der Güte und vor allem - Glück." Vor allem junge Menschen, die etwas lernen wollen über das Warschauer Ghetto und die Zustände in einem Konzentrationslager der Nazis können getrost zu diesem persönlichen Buch greifen. Sie lernen daraus vielleicht mehr, als aus irgendeinem Sachbuch, das sie in der Schule, wenn überhaupt, durchnehmen. Ein fesselndes Buch 5 von 5 PunktenImmer wieder erstaunlich, welche Grausamkeiten in den KZs geschehen sind und daß Menschen sie überlebt haben. Packend schildert der Autor sein Schicksal und wie er es oftmals mit etwas Glück, etwas Optimismus und einem kleinen Schalk im Nacken, gemeistert hat. Ich habs an einigen Abend weiterlesen müssen. |
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Das Erbe Caesars. von Colleen McCullough, Franka Reinhart, Werner Roller, Karin SchulerTaschenbuch von BlanvaletAngebote ab EUR 24,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442363713, Erscheinungsdatum: November 2005 |
5 Kundenrezensionen:Die Geschichte geht zu Ende.... 5 von 5 PunktenDies ist nun der letzte Band von Colleen McCulloughs mehrteiliger Reihe über die römische Antike. Wieder einmal beeindruckt die Autorin mit historisch korrekten Ereignissen, die sehr gut recherchiert zu sein scheinen. Das Meiste davon ist nachweisbar, auch wenn vieles in ihrem Gesamtwerk mit Fiktion verbunden wurde. Dabei werden aber auf fiktive Personen verzichtet und alle sind historische Persönlichkeiten. Die Epoche der letzten hundert Jahre der römischen Republik ist mir wohl bekannt, trotzdem weiß ich nicht alles über diese Zeit und fand es sehr schade, dass nur im letzten Buch dieser Reihe ein kleiner Anhang vorhanden war, in dem die wahren Ereignisse erläutert wurden. Wie ich gelesen habe, wurde dies aber in allen Teilen der Originalausgaben getan, somit kann ich es erst recht nicht nachvollziehen, warum dies nicht in den deutschen Ausgaben gemacht wurde. Es hätte mich schon interessiert, was die Autorin im Anhang erläutert hat, da es die Anhänge ja gibt. Aber dies hat meine Begeisterung auf keinem Fall geschadet und ich habe wieder mit voller Begeisterung die Geschehnisse, die diesmal in der Zeit 48 - 42 v. Chr. spielen, mitverfolgt. Im letzten Teil dieser Reihe kommen zwei weitere sehr bekannte Personen vor: Kleopatra und Gaius Octavius, die die Geschichte auf interessante Weise bereichern konnten. Sie finden bei mir Erwähnung, da auch sie die Geschichte sehr beeinflusst haben und sie uns einen großen Teil der Geschichte begleiten. Octavius Entwicklung ist gut gelungen und ich konnte seinen Werdegang sehr gut nachvollziehen. Was geschah sonst noch? Der Bürgerkrieg in Rom ist noch immer Thema. Das zweiteTriumvirat zwischen Gaius Octavius, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus wurde gegründet. Außerdem spitzt sich die Lage in Rom zu und Caesars Gegner werden immer mehr. Diese verschwören sich gegen ihn und wollen ihn ermorden, darunter befinden sich auch viele Männer, die Caesar ihren Aufstieg verdanken. Nachdem ihnen das dann auch gelingt, ab da wird Octavius Aufstieg in voller Aufmerksamkeit erzählt und er wird auf den letzten Seiten zur Hauptfigur. Auch meine Frage, die mich seid "Caesars Frauen-Der Aufbruch" beschäftigt hat, nämlich wie Carsar den Kalender verändert und der Jahreszeit angepasst hat, wurde beantwortet und auf interessante Weise erklärlich geschildert. Schade, dass dieses Meisterwerk zu Ende geht. Aber es hat durchgehend Spaß gemacht, die Ereignisse der damaligen Zeit mitzuverfolgen. Ich habe dabei sehr viel gelernt, ohne dass es langweilig wurde. Wieder ein sehr empfehlenswertes Buch, welches aber wiederrum nur mit seinen Vorgängern interessant ist, da so viel geschieht, dass man alle Teile lesen sollte. Auch wenn das viel Zeit in Anspruch nimmt, es lohnt sich. Ein krönender Abschluß ? 5 von 5 PunktenIm leider wohl abschließenden Buch ihrer Romanreihe über die letzten 100 Jahre der römischen Republik schafft es Colleen McCullough erneut mit großem literarischen Geschick ihre Leser in den Bann zu ziehen. Die historische Detailtreue ist dabei wie in den vorangegangenen Bänden enorm! Die konsequente Begleitung der Endphase im Leben des Gaius Julius Caesar und die Agonie der römischen Republik aus der Sicht der Hauptakteure vermittelt ein hohes Maß an persönlicher Anteilnahme. Colleen McCullough hat die Menschen und ihre Motive für die Leser erlebbar gemacht. Besonderes Augenmerk verdient das Nachwort, in dem sie auf Details und Interpretationen zu einzelnen Personen oder Ereignissen eingeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Autorin sich eben nicht von dem Themenkreis lösen kann und deshalb ihr Werk doch noch fortsetzt. Es nicht zu lesen wäre jedenfalls ein Verlust! Spannende Bildung 5 von 5 PunktenIn diesem Romanzyklus habe ich mehr über Römische Geschichte und römischen Alltag gelernt als in vielen Jahrn Latein am Gymnasium. Die Romane sind allesamt gut zu lesen und angesichts der historischen Realtät nicht minder spannend. Minimale Längen sind verziehen, man sollte diese umfassenden Werke eben nicht in 5-Minuten-Häppchen lesen. Für alle Freunde historischer Romane ein echtes Meisterwerk - sehr empfehlenswert! Geschichte in die Gegenwart geholt 5 von 5 PunktenColleen McCullough ist ein zweites Dornenvögel gelungen. Ceasar ist verwickelt zwischen der faszinierenden Kleopatra einerseits und ihrem patzig agierenden Bruder Ptolomaeus. Nach einer Affäre mit Kleopatra und der Geburt des gemeinsamen Sohnes Caesarion ist ihm nun auch Agypten untertan.Großartig beschreibt Colleen McCullough die Gefühle die in der großen Gestalt Caesaes vor sich gehen müssen so das er schließlich teitweise Rom verlässt um in Aegypten zu sein. In Rom meheren sich die Bürgerkriegsumstände und der Senat benutzt die Schwäche oder Weigerung Caesars als Gottkaiser bzw.Autokratischer Herscher die Generalregierung zu übernehmen. Im Hintergrund führt die Autorin nun langsam den Ziehsohn Caesars "Brutus" auf die Bühne der an der Nachfolgefrage Caesars zu zerbrechen droht, da Caesar selber keinen Hehl aus seinem in Agypten in Sicherheit weilenden leiblichen Sohn macht den er mit Kleopatra gezeugt hat . Letztendlich wird auch der Plan des Imperators deutlich daß dieser einmal als sein Nachfolger, gezeugt von einem Römer, ausgetragen und aufgewachsen in Agypten einmal als sein Nachfolger beide Reiche vereinen soll. Nicht nur das Colleen McCullough hervorragend Schlachten und Taktiken,Affaeren und anderes schildert was wir aus Filmen schon zahlreich kennen, nein die Stärke des vorliegenden Werkes liegt zweifellos in der Wiederbelebung der historischen Figuren mitsamt ihrer taktischen und emotionalen Intelligenz, der Beschreibung ihrer Zerissenheit und schließlich dem Ja-sagen zu gewissen Handlungen. Wunderbar wird der Leser mit eingebunden in die bewundernswerte Intelligenz des größten Feldherrn aller Zeiten "Caesars" der schon von Anfang an nicht etwa nur dem Charme Kleopatras erliegt sondern auch zielstrebig den Plan eines Kindes des "Herschers beider Reiche "ebenso anstrebt wie Kleopatra aus Agypten. Deutlich wird auch geschildert wie die für alle Bürger beider Reiche positiven Entscheidungen Caesars, wie auch die Kleopatras von egoistischen Menschen im römischen Senat die nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht sind, und sich der ungebildeteten Masse des Volkes bedienen und es mit Vorurteilen vergiften um politische Entscheidungen zu ihren Gunsten herbeizuführen. So ist auch ein Roman mit zweifellos nicht zuvernachlässigendem Sozialstudiencharakter entstanden über die Veführbarkeit der Massen bzw. die Beleuchtung eines Staatsystemes das durch einen Absolutistischen Herscher geführt wird der es aber mustergültig versteht die Interessen eines jeden Bürgers zu räpresentieren und mit größtem Einsatz dessen Interessen vertritt, letztendlich durch einen demokratisch gewählten Senat der nicht viel anders tut als Volksmeinung in eigenem Interesse zu wecken gestürtzt zu werden. Colleen McCullough ist sicherlich ein großes Risiko bei ihrer Themenwahl eingegangen, ist doch das Thema Caesar und Kleopatra in den letzten Jahrzehnten über alle Erschöpfung hinaus behandelt worden so das ein gewisser Sättigungsgrad vorliegt den auch ich zuerst einmal überwinden musste,aber man wird reichlich belohnt mit dem Blick auf die agierenden Personen die in ihren Handlungen letztendlich ein Vexierspiel zwischen frei entscheidenten und dem Staatswohle moralisch verpflichteten aktiv lebenden Personen und einer stumpfen durch Meinungskonsum passiv gestellten Masse darstellen. Fazit: Die spannendsten Themen der Weltgeschichte werden hier meisterlich dargestellt und durchgenommen.Toll Ein Zyklus endet... 5 von 5 PunktenDie Autorin bringt mit diesem BAnd eine Reise zu Ende, die den Leser mit dem ersten Roman (Die Macht und die Liebe) mitnahm in die Zeit der römischen Republik. Meisterhaft und quellentreu wurden die großen Gestalten der Römischen Geschichte wiederbelebt. Ob Marius, Sulla, Cato, besonders Caesar und zuletzt in diesem Band Octavian beschreibt McCullough meisterhaft. Als Student für Latein/Geschichte möchte ich diese Bände jedem nahelegen, der sich für eine lebendig erzählte Geschichtschreibung interessiert. Caesar, als der Autoren Liebling, wird in keiner Biographie so gekonnt dargestellt. Als Ergänzung zu den Bänden jedoch, würde ich die Lektüre eines umfassenden Geschichtswerkes empfehlen, um einen besseren Überblik zu behalten. Etwa von Christ-Heuss oder König. Die BÄnde sind im einzelnen: 1. Die Macht und die Liebe 2. Krone aus Gras 3. Günstlinge der Götter 4 Caesars Frauen 5. Rubikon 6. Das Erben Caesars Leider muß ich sagen das alle Bücher bis auf 4 und 6 nicht mehr erhältlich sind und zu teilweise exorbitanten Preisen gehandelt werden! |
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Mein Ziel vor Augen: Als blinde Frau beim härtesten Hundeschlittenrennen der Welt von Rachael Scdoris, Rick SteberTaschenbuch von Blanvalet Taschenbuch VerlagAngebote ab EUR 0,84 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442367085, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Eine Kundenrezension:Packend, informativ und ermutigend 5 von 5 PunktenRachael Scdoris erzählt ihre packende Lebensgeschichte als Sehgeschwächte, die am härtesten Hundeschlittenrennen der Welt in Alaska teilnimmt. Jedem, der vielleicht selbst manchmal an seinem Erfolg zweifelt oder selbst in seiner Lebensweise in gewisser Weise eingeschränkt ist, spricht dieses Buch sehr viel Mut zu, dass man immer an sein gewünschtes Ziel kommt, wenn man es "nur" vor Augen hält und hart dafür kämpft. Rachael Scdoris erzählt ohne große Umschweife über ihre Probleme als sehgeschwächte Person - von ganz jungen Jahren an über die Schulzeit bis hin zum Erwachsenenleben. Rachael Scdoris große Faszination ist der Hundeschlittensport und über diesen und ihe Arbeit mit den Hunden gibt sie im Buch auch einen tollen Einblick und viel Informationen. |
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Tiefe, Licht, Bewegung - Die neue Malschule für Fortgeschrittene von Franka Reinhart (Uebers.)Gebundene Ausgabe von BechtermünzAngebote ab EUR 6,40 ISBN: , Erscheinungsdatum: 2001 |
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Land der Dornen. Australien-Saga von Colleen McCullough, Colleen MacCullough, Ursula Pesch, Franka Reinhart, Violeta TopalovaBroschiert von LimesPreis bei Amazon: EUR 3,49, Angebote ab EUR 0,80 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 380902483X, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:nicht zu empfehlen 1 von 5 PunktenMir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Die Hauptcharaktere Elizabeth und Alexander sind wenig sympathisch. Ich konnte es überhaupt nicht nachvollziehen, warum Elizabeth Alexander so verabscheut hat. Genausowenig, wie sich später die Liebe zu Lee entwickelt hat (immerhin haben sie 17 Jahre nichts dafür getan). Genausowenig hat mir die detaillierte Schilderung von Annas Leidensweg gefallen und die groteske Darstellung des Wunderkindes Nell, das schon mit 12 Monaten perfekt sprechen und denken konnte... In meinem Bucheinband stand vorne die Inhaltsangabe - gibt es was langweiligeres als schon zu wissen, was passiert ?! Dieses Buch ist die reinste Zeitverschwendung! Enttäuschend 1 von 5 PunktenNach dem - zu Recht! - hervorragenden Dauerbestseller "Die Dornenvögel" und dem ebenfalls sehr guten Roman "Insel der Verlorenen" fragte ich mich während des Lesens von "Land der Dornen" ob dieses Buch wirklich von der selben Autorin stammt. Hauptsächlich gibt es zwei Kritikpunkte, die sich jedoch kontinuierlich durch den gesamten Roman ziehen: 1. Die Personen sind einfach unsympathisch und wenig glaubwürdig. Elisabeths und Alexanders Charaktere ändern sich ständig, wobei ich nicht nachvollziehen konnte, warum. "Launisch" - das passt am besten, aber mag der Leser wirklich Geschichten mit launischen Protagonisten? Dass die Tochter Nell als Wunderkind eingeführt wird, mag ja noch angehen. Lächerlich ist jedoch die Passage, dass sie als 12-monatiges Kleinkind nicht nur grammatikalisch korrekte komplette Sätze spricht, sondern sich auch ernsthafte Gedanken über den Gesundheitszustand der Mutter macht. Die Liebesgeschichte zwischen Lee und Elisabeth kommt so plötzlich und ist unverständlich, wenn nicht sogar kitschig. Frau sieht nackten Mann im See baden und verliert auf alle Zeiten ihr Herz an ihn ... wie trivial! Die einzig interessante Person ist Ruby, die aber gerade zum Schluss hin etwas zu kurz kommt. Auch Alexanders Selbstmord ist an den Haaren herbeigezogen. Ein Mann, der sonst fast schon über Leichen geht, soll freiwillig aus dem Leben scheiden, weil er seiner - ungeliebten! - Frau ein besseres Leben ermöglichen möchte? Also nein, bitte .... 2. Die Sprache in diesem Roman hat mich doch sehr verwundert. Gut, das kann auch an der deutschen Übersetzung liegen (ich kenne das Original nicht). Ausdrucke wie "Das machen wir, super!" oder "Mensch, ja klasse!" gehören nun wirklich nicht ins 19. Jahrhundert. Ebenso die Beschreibung diverser sexuellen Praktiken (die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte). Zweifelsohne gab es diese auch in der Vergangenheit, aber ganz sicher wurde darüber nicht mit solchen Worten und Ausdrücken gesprochen, wie sie heute unter Jugendlichen zum Umgangston gehören. Auch sonst ist der Roman gespickt mit Anachronismen, die man aus den anderen Romanen der Autorin nicht kennt. Schade, es hätte eine gute Geschichte sein können .... langweilige, dahin plätschernde Story 2 von 5 PunktenMich hat diese Geschichte sehr gelangweilt und so wenig angesprochen, dass ich das Buch nach der Hälfte weggelegt habe. Ich hoffe diese Rezension ist trotzdem hilfreich. Der größte Kritikpunkt ist der Charakter und das Auftreten von Elizabeth. Eine schwache Frau die sich zeitweise wie eine pubertierende 12jährige aufführt, auch im fortgeschrittenen Teil des Buches. Sie ist viel zu weinerlich und glaubt die ganze Welt ist böse zu ihr. Auch dieses gottesfürchtige, übertrieben züchtige Verhalten lässt dieses Buch noch viel langweiliger werden. Diese Frau hat kein Feuer im Hintern und dies überträgt sich auf das ganze Buch. Keine Spannung oder interessante Wendungen. Der Charakter des Alexanders ist genauso seltsam. Er ist unsympathisch und an seiner Stelle hätte man auch einen kalten Backstein platzieren können. Ich denke das umschreibt es am besten :-) Im ganzen bin ich froh, dass ich mir dieses Buch nicht selbst gekauft habe, sondern nur ausgeliehen. Traumhaft schön 5 von 5 PunktenIch lese wirklich sehr viele Bücher und das ist ein Buch was man immer wieder lesen kann. Es ist ein Liebesroman mit so viel Spannung und Romantik das man einfach nicht los kommen kann. Einfach nur zu empfehlen! schöner australienroman 5 von 5 PunktenEin schöner Australienroman in einer interessanten Zeit als alles sich entwickelte zur modernen Wirtschaft und Politik. Herrlich untermauert von romantischen Beziehungen.Empfehlenswert für alle die sich für diesen Kontinent interessieren.Liest sich schnell und einfach |
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Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere von Taras GrescoeBroschiert von Karl Blessing VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896673459, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Eine Kundenrezension:Meere retten mit der Fisch-Gourmet Küche? 5 von 5 PunktenAlso die Idee den/die eingefleischte/n FischesserIn zum Öko zu machen, ist raffiniert: Fisch, ein Grundnahrungsmittel, dass wir alle essen sollen (müssen?????). Leider ist es reine Bauernfängerei und jedes Kind weiss, wenn man die Überfischung nicht mitverantworten und nicht mitfinanzieren möchte, wählt man andere Nahrungsmittel. Und zwar jene, die biologisch, regional und ev. saisonal vor unserer Haustüre auf ökologischen Acker wachsen. Eine Nahrungsbiodiversität von rd. 5000 Speise- und Fruchtkulturen -ist- vielfältig! Lasst den Fisch, jenen sog. 3. Weltländern, deren Futtermittelernten wir zur Fleischveredelung rauskarren. -Und stattdessen Milchpulver aus den Milchseen-Überschuss als katholischen Gnadenakt wieder reinkarren. Mensch muss weder Tunfisch, noch Seeteufel noch Hummer essen, um die Meere zu retten. Zudem haben diese Restbestände an Fischen mit Plastikmüll, Petrochemie und den Gülleseen der Tierindustrie zu kämpfen. Jeder will Delfine und Wale retten, aber mit dem Fischkonsum untersützt man direkt und indirekt deren Ausrottung. Das Buch ist kontraproduktiv bis subjektiv geprägt vom Geschmackssinn des Autors. Meine Hoffnung gilt den heranwachsenden Kindern, denen Mitgefühl, Ethik und Umweltbewusstsein vorrangiger erscheinen als dekadente Geschmackserlebnisse und Fischrezepte. Sorry, wenn ich das so unverblümt hier kundtue. Unser limbisches System ("Ich will gut und schmackhaft essen") kann durchaus trügerisch sein. Leider. |
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