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Kurshefte Geschichte: Deutschland nach 1945: Schülerbuch von Dietmar von Reeken

Broschiert von Cornelsen
Preis bei Amazon: EUR 17,50, Angebote ab EUR 16,11

ISBN: 3060642427, Erscheinungsdatum: November 2009
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Produkt-Bild: Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen von Sabine Bode

Taschenbuch von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,85

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492244033, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 15
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5 Kundenrezensionen:

beeindruckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es geht um seltsame Erkrankungen im Alter, um Kriegserlebnisse, die oftmals erst wieder freigelegt werden müssen, um Traumata und Psychologie - gut recherchiert. Nur selten mal muss man eine Länge durchstehen, um wieder gefesselt zu werden. Noch nie hat ein Buch in mir so viel bewegt wie dieses! Es ist gut geschrieben, somit leicht lesbar und lässt mich so Vieles besser verstehen: Die eigene Erziehung (eines Nachkriegskindes), die besonders liebe Tante (Kriegskind, ebenso wie ihr sehr patenter und familiensinniger Mann), Merkwürdigkeiten der eigenen Eltern (junge Erwachsenenzeit im Krieg). - Und insbesondere jedem "Kriegskind" aus Deutschland kann ich nur zurufen: Lies das! Es wird gut tun, es wird Erkenntnis und vielleicht sogar ein Stück mehr Geborgenheit schaffen.
Eine Aufarbeitung deutscher Familientradition im Kontext von Nazideutschland
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mir geholfen, Erfahrungen aus meiner Kindheit und das Verhalten meiner Eltern in dem historischen Kontext des Krieges zu verstehen. Sehr einfühlsam dargestellte Fallbeispiele, die Versöhnung und Mitgefühl für diese Generation einladen. Auch sehr hilfreich die Darstellung der Ursprünge der schwarzen Pädagogik, die noch ihre Einflüsse in der Nachkriegsgeneration hatte. Im ganzen ein wertvoller Beitrag zur Aufarbeitung der Einflüsse von Nazideutschland auf die nachfolgenden Generationen und zum Verständnis der eigenen Geschichte.
Leider keine Pflichtlektüre...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Glückwunsch an Sabine Bode, die mit viel Ausdauer, Mut und Akribie das "Vergessen" aufbricht.
Dieses Buch oder zumindest der inhaltliche Tenor müsste Pflichtlektüre in allen sozialen, pädagogischen und medizinischen Berufsbildern sein, könnte viele Missverständnisse aufklären oder verhindern.
Es ist keine gute "Bettlektüre", aber sehr ergreifend, erklärend und aufklärend.
Vielen Herzlichen Dank noch einmal an Sabine Bode :-)))))
ein sehr beeindruckendes Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn ich einen anderen Aufbau des Buches erwartet hatte - mehr Berichte/Interviews von/mit Betroffenen - so hat mich doch das ganze Buch sehr beeindruckt und ich werde es auch noch einigen anderen zum Lesen geben.
Eigentlich sollte es zur Pflichtlektüre für jeden sein, der Eltern/Großeltern aus den angesprochenen Jahrgängen hat.
Wie bereits oben erwähnt, ist das Buch mit mehr Statistiken, Ergebnissen von psychologischen und gesellschaftlichen Untersuchungen versehen, als erwartet.
Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es lässt sich trotz seines zum Teil etwas trockenen Inhalts sehr gut und flüssig lesen.
Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat, ist die ganze klare Meinungsäußerung der Autorin, besonders am Endes des Buches.
Das findet man recht selten, dass ein(e) Autor(in) so klar Stellung bezieht (und begründet!).
Wie gesagt: eine Pflichtlektüre!!
Hautnah
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Geht absolut unter die Haut! Sehr zu empfehlen, um zu verstehen, was mit unserer Elterngeneration passiert ist, die den Krieg nur noch in seinen Auswirkungen danach mitbekommen haben, aber bis heute darunter leiden. Mit allen Problemen im zwischenmenschlichen der Generationen.
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Produkt-Bild: Vom Kriege

Vom Kriege von Carl von Clausewitz

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 5,24

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499451387, Erscheinungsdatum: Sept. 1963, Auflage: 17
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus.
Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden.
Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen".
Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn -- so Clausewitz -- er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus.
"Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. --Stephan Fingerle
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5 Kundenrezensionen:

Fachmännische Kost
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch ist in seiner ganzen Fülle eine Pflichtlektüre für Interessenten der Militärgeschichte. Durch diese ausführliche und vollständige Beschreibung von Strategie und Taktik, Armeen und Truppen, Versorgung und Verpflegung, Angriff und Verteidigung bekommt man das erste Mal einen wirklichen Überblick über die Komplexität von Kriegsführung. Einen gutes Buch das erst Mals jedweden Aspekt des Militärs behandelt.
Vom Kriege
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann dieses Buch jedem empfehlen der sich mit Clausewitz mehr oder weniger intensiv beschäftigen möchte. Ich habe ungefähr ein halbes Jahr mit dieser Ausgabe des Rowohlt Verlages gearbeitet (Facharbeit) und muss sagen das sie einen relativ leichten Zugang zu den doch sehr Komplexen und ausschweifenden Theorien CLausewitz ermöglicht.

Die 8 Bände wurden teilweise um veraltete Kapitel und um einige Exkurse gekürzt, was das Verständnis allerdings in keinster Weise beeinträchtigt und das lesen erheblich erleichtert.Im Anhang findet man einige Artikel/Abhandlungen zu Clausewitz und Vom Kriege, was ich persönlich sehr hilfreich fand.

Wer allerdings das Ganze ungekürzte Werk lesen oder eine cool aussehende Ausgabe fürs Bücherregal sucht sollte sich lieber anderweitig umsehen.
Nur für Eingeweihte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist ein tolles Buch. Wer allerdings nicht in der Materie steckt wird nach den ersten Seiten aufgeben.
Harter Tobak
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist nicht einfach zu lesen, dieses Buch zur (militärischen) Strategie. Manch einer, der sich eine lockere Lektüre erhoffte, wird es daher schnell enttäuscht zur Seite legen.
Zugegebenermaßen muß man einige Passagen mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Die Brillanz der Gedankengänge erschließt sich einem nicht gleich beim ersten Überfliegen.
Harter Tobak, aber dennoch sehr lesenswert.
Für Führungskräfte in Wirtschaft und Politik sollte es Pflichtlektüre sein.
Ein Klassiker, ein Meilenstein, ein Muss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Klassiker der bis heute in Deutschland nur wenig Beachtung findet, während er in den USA, UK, Rußland und China schon seit langem Standardwerk an allen Militärakademien und philsophischen Seminaren ist. Obwohl unvollendet und fast 180 Jahre alt bleibt dieses Werk bis heute lesenswert und erkenntnisreich. Doch ich will lieber einen älteren Rezensenten sprechen lassen. Folgendes stellt eine Rezension von Vom Kriege aus dem Jahr 1832 dar, welche in der preußischen Militair-Literatur-Zeitung erschien.

Aber diese Quelle, deren kristallene Fluten über reine Goldkörner strömen, fließt in keinem flachen, jedermann zugänglichen Bett, sondern in einem engen, von gigantischen Ideen eingeschlossenen Felsentale, an dessen Zugängen der hohe Geist Wache hält wie der Cherub mit dem Schwerte und jeden zurückweist, der um den gemeinen Preis flüchtigen Gedankenspiels Eingang begehrt.

Wie wahr, wie wahr !
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Produkt-Bild: Schöpfer der Wirklichkeit - Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution

Schöpfer der Wirklichkeit - Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution von Dr. Joe Dispenza

Gebundene Ausgabe von KOHA Verlag
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 18,88

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386728136X, Erscheinungsdatum: Juni 2010
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3 Kundenrezensionen:

Superinteressant für jeden einfach nachvollziehbar erklärt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir beides gekauft, dieses Buch und die DVD "Evolve your brain" und bin von beiden begeistert.
Frei von wissenschaftlichem Fachchinesisch erklärt Dr. Dispenza für jeden verständlich die Funktionsweise des Gehirns, was geschieht, wenn Gedanken aufkommen, welche Wirkung die Gedanken auf unser Gehirn, unser Fühlen und Sein haben, wie daraus eine fest erscheinende Verhaltensstruktur entsteht und wie diese wieder änderbar ist.

Sehr interessant und eindrücklich erklärt er auch, welche Auswirkungen Stress auf unseren Körper und unser Befinden hat. Dr. Dispenza lässt uns an seiner eigenen Heilungserfahrung teilhaben. Nach seiner Genesung hatte er geforscht, welche Faktoren zusammenkommen, wenn Heilung geschieht. Er trägt die Vorraussetzungen / Faktoren zusammen, die den Heilungen, mit denen vorher #rztlicherseits niemand gerechnet hatte, gemeinsam sind. Dies besonders hat mir sehr gut gefallen, denn ich hab mich immer schon gefragt, was Leute "tun" / was dahinter steckt, wenn Heilung entgegen ärztlicher Diagnose geschieht.

Das Buch ist gespickt mit einigen interessanten Berichten von wissenschaftlichen Versuchen, aus denen ersichtlich wird, dass auch die Stimmung, in der wir uns befinden, größere Auswirkungen auf uns und unseren Körper hat, als bisher gedacht. Oder hätten Sie gewußt, daß sich bei Menschen, die Sport in einer Stimmung von Wut machen, der Sport nicht positiv auf den Körper auswirkt ... ganz im Gegensatz zu Menschen, die dabei gut aufgelegt sind ? Oder daß Glücklichsein bei Diabetikern positiven Einfluss auf deren Blutzuckerspiegel haben kann ? Weitere sehr interessante Themen sind Dankbarkeit, die Plastizität und Veränderbarkeit des Gehirns, die Möglichkeit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von z.B. durch Schlaganfall gelähmten Armen bzw. Beinen u.v.m. auch bei älteren Patienten mit jahrelangen Lähmungen.

Das Buch mit fast 500 Seiten ist hier jedoch um einiges ausführlicher als die DVD, daher kann ich nur jedem, der sich für das Thema interessiert, empfehlen, sich beides (Buch und DVD), auf jeden Fall aber das Buch zu kaufen, da es ausführlicher ist. Die DVD empfinde ich als hochinteressante komprimierte Zusammenfassung des Wichtigsten aus dem Buch.
Dr Joe Dispenza... einfach Super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hi,

ich habe Dr. Joe auf dem Bleepkongress live erleben dürfen: SENSATIONELL !!! Ich kannte ihn ja nur aus dem Film What the Bleep Do We (K)now?! (Einzel-DVD) und da war er mir mit seiner total ruhigen sachlichen und fachlich tip toppen Aussagen sofort total sympathisch. Durch ihn habe ich erstmal verstanden, was im Gehirn eigentlich vor sich geht und wie sich Synapsen bilden, also sich Verdrahtungen einstellen zu bestimmten Ereignissen, die man so erlebt.

Mit diesem Buch und seinem Film Evolve your Brain - Verändern Sie Ihr BewusstSein zeigt er beeindruckend, wie es jedem Einzelnen möglich ist, sich zu verändern, sein Bewusstsein zu verändern.

Das was Du denkst, das bist DU!

Interessant für FORTGESCHRITTENE ! ! !
Das Buch ist der Top-Knaller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für alle "The Secret" und "Bleep" Begeisterte und Realitätsgestalter, denen "etwas fehlt". Hier stehts drin. Ich habe Herrn Dr. Dispenza auf dem Bleep-Kongress erleben dürfen. Daraufhin habe ich mir dieses Buch gekauft, und sofort gelesen. Für mich herausragende Erklärungen, die endgültig zum Verständnis führen, warum man immer wieder in die gleiche "Falle" tappt. Zudem die Beschreibung, wie man sein Leben, dass man führen möchte, umändert.
Hochinteressante eigene Schicksalsgeschichte des Dr. Dispenza seiner eigenen Heilung. Erforschung der Spontanheilungen, neuestes Hintergrundwissen der Hirnforschung plausibel erklärt.
Ich kann das Buch jedem, der sich mit diesen Themen befasst unbedingt empfehlen. Wer den Vortrag nicht live gesehen hat, dem empfehle ich zusätzlich die DVD Evolve your Brain. Ist mit deutscher Übersetzung.
5 Sterne für ein tolles aufschlussreiches Buch und einen faszinierenden Autor Dr. Dispenza,
weil ich hier 6 oder mehr Sterne leider nicht geben kann.
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Produkt-Bild: Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters

Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters von Rebecca Gablé

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404642422, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Gönnen wir ihr die kleine Auszeit. Nach sechs fast schon obligatorischen Tausendseitern, mittelalterliche Blockbuster allesamt, mit denen Rebecca Gablé ihre Fangemeinde in den letzten Jahren verwöhnte, folgt nun die wohlverdiente Verschnaufpause. Und wie sieht die bei einer Literaturwissenschaftlerin, Fachfrau in Sachen Mediävistik und passionierten England-Reisenden wohl aus? Richtig! Sie schreibt ein Sachbuch übers Mittelalter in England. Und fängt sogleich an, den etwas verwaschenen Begriff zeitlich zu fixieren: Von der Völkerwanderung Ende des 3. Jahrhunderts bis zur Verbreitung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts. Basta! Kein geringes Vorhaben auf gerade mal 230 Seiten. Doch Frau Gablé erweist sich auch in der kleinen Sachbuchform als Meisterin.
Alles begann im 4. Jahrhundert mit dem Abzug der Römer, die genug Trouble in der Heimat hatten. Wilde Pikten und Scoten hatten sich überdies auf dem neblichten Eiland als lästige Wanzen erwiesen. Die zurückgebliebenen britischen Kelten hatten aber am römischen Lifestyle nicht wenig Gefallen gefunden. So ging?s los. Um sich nun ihrerseits die blauen Barbaren aus dem kargen Norden vom Halse zu halten, engagierten sie Kampfverbände aus Norddeutschland ? und schon waren sie da ? die Angelsachsen. In diesem Stile lässt sich Geschichte erfolgreich vermitteln. Nicht einschläfernd, forsch bis kess im Ton. Nichts weniger zeichnet eine Bestsellerautorin aus!
Vom ?Volk der Angeln? und ihrem ?Engla-Land?, über Alfred den Großen, Englands sagenhaften ersten King, der 878 den Dänen den Garaus machte, bis hin zu Herrschern, deren Namen Sven Gabelbart, Edmund Eisenseite oder Harald Hasenfuß eher unfreiwillig komische Naturen verhießen; oder dem frühen Gotteskrieger Richard Löwenherz, der hinter deutsch-österreichischem Gemäuer vor sich hinfaulte -, Madame Gablé wartet zur Auflockerung ihrer Geschichtsstunde mit allerlei Kuriosa und Skurrilitäten auf. Dies verheißt eine Menge Lesespaß, zugunsten dessen die historische Akkuratesse bei der Fülle des Materials bisweilen schmunzelnd übersehen werden sollte. Kleine, aber hübsche verlegerische Serviceleistung: Das Buchcover lässt sich zum königlichen Stammbaum entfalten. Und nach der Lektüre wird man wenigstens einige der sprichwörtlichen britischen Schrullen etwas besser verstehen. Dermaßen präpariert, freuen wir uns auf den nächsten großen Gablé-Wurf.?Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Englische Geschichte, mit einem Augenzwinkern vermittelt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei diesem Hörbuch haben sich zwei gefunden, die zusammen zu passen scheinen: Rebecca Gablé, die es mit ihrem feinen Humor auf äußerst unterhaltsame Weise ebenso versteht, einem die englische Geschichte ein wenig näher zu bringen, wie sie auf die Schippe zu nehmen, und Andreas Fröhlich, der als "Vorleser" ihres Werkes wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt und auf einfühlsame Weise sowohl die ernsten wie auch die witzigen Seiten dieser Produktion mit seiner Stimme ins rechte Licht zu rücken weiß.

Allen Interessierten sei vor allem Folgendes gesagt: Man muss kein Fan englischer Geschichte sein, um dieses Hörbuch genießen zu können. Ich habe mich vorher nie näher mit dem Thema beschäftigt. Dennoch habe ich jede einzelne Minute genossen. Historische Fakten werden inklusive Jahreszahlen anschaulich präsentiert, die einzelnen Herrscher inklusive ihres Hofstaates beleuchtet. Die Autorin erlaubt es sich aber auch ganz bewusst, eigene Beurteilungen und manchmal augenzwinkernde Anekdoten über Volk und Obrigkeit mit in ihr Werk einzubauen, was von Andreas Fröhlich durch unterschiedliche Lesearten und Betonungen immer wieder wunderbar in Szene gesetzt wird. Überhaupt lebt dieses Hörbuch meiner Meinung nach besonders durch seinen Sprecher, dem Monotonie ein Fremdwort zu sein scheint und der es immer wieder versteht, einen ebenso lachen wie schaudern zu lassen - je nachdem, ob es um die nicht sehr ambitionierten Pläne eines schwulen Königs geht, die Homosexualität in seinem Lande auszumerzen und seinen Bischof, der darüber schier verzweifelt, oder um die Gräueltaten, die bisweilen an politischen Feinden begangen wurden und wo so mancher Herrscher auch vor Kindern nicht Halt machte.

Interessant fand ich inhaltlich vor allem, dass auch immer wieder die Verhältnisse in der einfachen Bevölkerung beleuchtet werden. Darüber weiß man mitunter nicht viel, aber was man weiß, wird gut verständlich und ungeschönt vermittelt. Ebenso versucht Rebecca Gablé mit so manchem Vorurteil aufzuräumen, wie eben dem klassischen "finsteren Mittelalter" und all seinen Schrecken - Hexenverfolgung, das Recht der "ersten Nacht" und noch so manch anderen Geschichten, die sich doch auch im eigenen Kopf recht gut festgesetzt haben.

Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Hörbuch. Wer sich nicht scheut, ein bisschen was dazuzulernen und dieses Stückchen Allgemeinbildung gern auch noch unterhaltsam, spannend und witzig präsentiert bekommen möchte, der kann mit dieser Ausgabe nichts falsch machen.
So was hat bisher gefehlt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer kennt das nicht...

Man liest eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Auf einmal taucht die Frage auf, wie war denn das damals wirklich...
Welche großen Ereignisse haben die Menschen dieser Zeit geprägt. Wer war denn da wirklich an der Macht. Wieso haben sich die herrschenden Engländer mit den Franzosen über die Jahrhunderte immer wieder die Köpfe eingeschlagen.
Klar, all dieses Wissen kann man sich in dicken 1000 seitigen Geschichtsbüchern zusammensuchen, aber das was dann an Information geboten ist, das sprengt sowohl das Interesse des Belletristikkonsumenten" als auch das Zeitbudget eines durchschnittlichen Lesers...
Hier hat Frau Gable das ideale Werk geschaffen!
Es liest sich kurzweilig wie eine ihrer wunderbaren Mittelaltergeschichten und ist trotzdem sehr informativ. Der Aufbau ist hervorragen, so dass man ganz schnell einen Einstieg findet und wenn man mal wieder beim Lesen vor der Frage steht, wie war das jetzt nochmal genau, dann findet man sehr schnell das richtige Kapitel. Ein Kapitel über die passende Epoche und schon hat man das passende Rüstzeug um einen Roman im richtigen Kontext einwerten zu können.
Englische Geschichte in Kurzform und....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... sowas von informativ geschrieben, dass ich in so kurzer Zeit mir wirklich ein gutes Bild von der englischen Geschichte machen konnte. Und jetzt merke ich, dass auch gerne immer mal wieder nachschlage um was konkretes nachzuschauen. Tolles Buch!
Mittelalter - informativ und humorvoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu Schulzeiten habe ich Geschichte gehasst! Dieses Thema war für mich eine staubtrockene Aneinanderreihung unübersichtlicher Namen und Zahlen. Warum gab es damals dieses Buch noch nicht?
Rebecca Gable berichtet ausführlich, aber nicht langweilig, informativ, aber nicht überfrachtet, humorvoll, aber nicht komisch über das englische Mittelalter. Sämtliche Wilhelms, Edwards, Henrys und Margareths werden abgehandelt, die Errungenschaften der jeweiligen Regierungsperiode dargestellt, über die Eigenschaften des entsprechenden Regenten berichtet. Trotz humorvoller Einlagen ("das Wasser stand ihm bis zur noch nicht erfundenen Halskrause") ist diese "Geschichtsstunde" immer seriös und gleitet niemals in platte Komik ab.
Was ich besonders schön finde: Es wird nicht nur über das Leben der Adeligen berichtet. Frau Gable macht immer wieder Abstecher zum einfachen Volk, erzählt über die Lebensumstände der Bauern, über die Situation der Frau im Mittelalter und auch über den Bildungsstand des Volkes. Und wie in ihren Romanen schafft sie es, dass der Leser trotz der ständig gleichen Namen (Henry, Edward, Margareth - konnten sich die Engänder nicht mehr Vornamen leisten?) nicht den Überblick verliert.
Gelungene und kurzweilige Geschichtsstunde
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wirklich mal ein spannendes und immer mit einem Augenzwinkern geschriebenes Buch über die englische Geschichte im Mittelalter. Besonders wer vorher viel von Gable, Cornwell oder Follet gelesen hat wird seinen Spass an der Erzählung dieser historischen Ereignisse, noch mal in kurzer Fassung und sehr lustig, wieder gegeben zu bekommen.
Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen.
Wenn Sie wissen wollen was die Normannen mit den Klingonen zu tun haben und wer der "menschliche" Wanderpokal ist sollte Sie dieses Buch lesen.
Der einzigste kleine Wehrmutstropfen ist, dass es etwas kurz und zu schnell durchgelesen ist.
Meine Empfehlung: 5 Sterne
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Produkt-Bild: Tatort Eulau: Ein 4500 Jahre altes Verbrechen wird aufgeklärt

Tatort Eulau: Ein 4500 Jahre altes Verbrechen wird aufgeklärt von Harald Meller, Arnold Muhl, Klaus Heckenhahn

Gebundene Ausgabe von Theiss
Preis bei Amazon: EUR 22,90

ISBN: 3806224013, Erscheinungsdatum: August 2010
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Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit von George Samuel Clason

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 5,61

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442163838, Erscheinungsdatum: Januar 2002
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5 Kundenrezensionen:

10 Sterne hat dieses Buch verdient
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Leider gibt es die nicht. Es ist eines der wichtigsten und praktischten Bücher über Vermögensaufbau. Zum Glück hatte ich eine Mutter, die mir das sparen schon in meiner Kindheit gezeigt hat.

Mit 13 Jahren lieferte ich für unseren Dorfbäcker die Semmel mit einem Korb am Rücken mit dem Fahrrad aus. Am Nachmittag reinigte ich noch eine Stunde die Backstube. Ich bekam damals 15 Schilling in der Stunde, das war 1972 sehr, sehr viel Geld. So kam ich täglich auf 45.- öS, das 6 Tage in der Woche. Meine Mutter verpflichtete mich davon 50 Prozent auf die Seite zu legen. Mit 18 Jahren konnte ich mir schon meine erste Wohnung kaufen und Einrichten, ohne einen groschen von der Bank. Wenn man Geld von der Bank hat ist man abhängig. So wie es Clason in seinem Buch beschreibt. Man ist ein moderner Sklave.

Der Weg aus der Schuldenfalle, wie ihn Clason beschreibt ist einfach genial. Von 70 Prozent zu leben, und 10 Prozent zu sparen und 20 prozent rückzuzahlen. So ist garantiert, dass die Gläubiger, die ja dem Kreditleiher im guten Glauben, das Geld gegeben haben, zurückbekommen. Denn eines ist sicher, wer seine Schulden begleicht und seine Gläubiger bezahlt hat, hat mehr Selbstvertrauen. Diese ganze Konkurssache vernichtet doch den einzelnen Menschen und so landen die Menschen auf den Straßen, in Obdachlosenheimen und in Psychatrien. Weil sie einfach mit ihrem Leben nicht fertig werden.

Die Leute sollen sich einfach vorstellen, wenn einem die Banken kein Geld leihen, wie sie es schaffen, trotzdem mit Arbeit Geld zu verdienen. Wenn man mit offen Augen durch die Welt geht, sieht man wieviel Reichtum es gibt und es gibt sicher für jeden, der wirklich will, eine Lücke womit er Geld verdienen kann. Ein erwachsener Mensch braucht keinen Boss, der ihm anschafft was er zu tun hat. Ab einem Alter von 17 Jahren könnte sich jeder Mensch selbst erhalten und muss von niemanden abhängig sein. Ausgenommen der Mensch ist wirklich krank und da haben wir die Verpflichtung zu helfen.
"Der reichste Mann von Babylon" "Das Taschengeld Spiel"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann beide Artikel nur empfehlen, sie sind einfach Klasse.

Das Taschengeldspiel wird von den Kindern sehr gern gespielt, sie lernen mit Geld umzugehen und überlegen wie sie Ihr Geld ausgeben, Sie lernen wie sie Geldverdienen und Anlegen können.
Nicht empfehlenswert - veraltete Anschauung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Nachdem ich das Buch las, stelle ich fest, dass die Ratschläge leider nur für früher galten, da Gold als Wert bestehen blieb.
Heute größere Summen anzusparen, wie als erster Schritt geraten wird, erweist sich als nicht hilfreich:
Heute sind Anlagen bei Banken nur noch Buch/Giralgeld, und gehen in Crash-Zeiten verloren.

Der zweite wichtige Rat des Buches lautet: sein Geld "arbeiten" zu lassen.
Geld/Gold kann aber niemals arbeiten, dies tun immer Menschen!
Heute z.B. für Rendite besonders in den armen Ländern.

Dieses Buch vertritt die kapitalistische Ideologie, seinen Reichtum durch Investition und Geldverleih zu begründen,
letztlich geschieht es auf dem Rücken anderer. Es ist überholt und eine neue Wirtschaftsweise dringend not-wendig.

Wir müssen nicht besonders "reich" werden, um gut zu leben.Und wir sollten aufhören, andere für uns arbeiten zu lassen -
im sagenhaften Babylon standen Sklaven an der untersten Kante, man verkaufte seine eigene Familie, wenn man sein Darlehen nicht zurückzahlen konnte! Dies ist kein nachahmenswerter Weg, um "reich" zu werden.
Heute verkauft man sein Gewissen, und schädigt für Profit nachfolgende Generationen.

Babylon ist letztlich trotz Gold und Pracht - untergegangen
Dieses Buch ist der Anfang, nicht das Ende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Reichtum ist für jeden etwas anderes.
Mit viel Geduld, dem Willen und Durchhaltevermögen sollte es jeder schaffen können sich seine Träume zu erfüllen.
Das jedoch nicht von heute auf morgen.

Wer zu Vermögen kommen will muss dafür arbeiten, nicht aber sich dafür kaputt machen.
Man muss viel lernen über die Möglichkeiten die die Welt einem bietet und auch über die Gefahren und Betrüger die in ihr lauern.
Dieses Buch zeigt einen Weg auf.
Gehen muss man ihn schon selbst.
Ein zeitloser Klassiker!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der reichste Mann von Babylon erzählt auf eine spannende und interessante Art die Grundlagen für finanzielle Freiheit. Der Klassiker und Bestseller liest sich wie ein spannender Roman und enthält sehr viele leicht verständliche Weisheiten und Tipps die zum Nachdenken und Umsetzen anregen.
Ein gutes "Einsteigerbuch" in die Matiere "Geld" und "Finanzielle Freiheit".
Als weiterführende bzw. vertiefende Bücher empfehle ich:
Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million oder
Die Tipps der Millionäre: Ihre persönliche Strategie zur finanziellen Freiheit
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: D-Day: Die Schlacht um die Normandie

D-Day: Die Schlacht um die Normandie von Antony Beevor

Gebundene Ausgabe von C. Bertelsmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 28,00, Angebote ab EUR 23,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570100073, Erscheinungsdatum: April 2010
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4 Kundenrezensionen:

D-Day: Die Schlacht um die Normandie. Antony Beevor
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin überzeugt davon, dass dieses Buch auch von jüngeren Generationen gelesen werden sollte. Auch wenn diese enorme Tragödie der militärischen und menschlichen Geschichte ( 2. Weltkrieg vollumfänglich ) schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, so wäre es tragisch, wenn dieser grauenvolle Abschnitt des menschlichen Wahnsinns in Vergessenheit geriete.Es ist doch zu betonen, dass diese jungen Menschen bereit waren ihr Leben zu opfern um Europa von diesem unfassbaren Terror zu befreien. Antony Beevor gelingt es in seinem Buch Details zu schildern, die von tiefer Kenntnis über das Geschehene Zeugnis ablegen. Trotz der komplexen Geschehnisse liesst sich das Buch ausserordentlich verständlich, dank dem klaren Schreibstil. Es ist aber zu betonen, dass es notwendig ist die Normandie persönlich zu kennen um den einzelnen taktischen Schritten der Militärs beider Seiten folgen zu können.
Ich habe selten so ein gutes Geschichtsbuch in den Händen gehalten.
Gewohnte Qualität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Antony Beevor hat verschiedene Bücher zur neuen Zeitgeschichte verfasst (Spanischer Bürgerkrieg, Stalingrad, der Untergang). Es gelingt dem Autor immer wieder in seinen Werken neue Aspekte einzubauen und in seinen verschiedenen Werken einen hohen Standard einzuhalten. Auch dieses Werk entspricht den Qualitätsansprüchen, die von seinen Werken grundsätzlich erwartet werden. Auch dieser neueste Band ist leicht lesbar, aber trotzdem nicht oberflächlich.
Gutes, aber nicht ueberragendes Buch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gekauft, nachdem ich einige sehr positive Rezensionen darueber gelesen habe. Und soviel zum Einstieg: Ich habe D-Day in einem Zug durchgelesen, so schlecht kann es also nicht sein. Es ist erstens einmal sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ist keinen Augenblick langweilig. Zweitens thematisiert es immer wieder auch alliierte Kriegsverbrechen, teils solche, die in der Hitze des Gefechtes entstandend sind, teils solche, sehr gravierende, die sozusagen angeordnet wurden (Beispielsweise die Bemerkung in einer Rede an Soldaten von General Maxwell Taylor, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, anlaesslich der Invasion stoerten Gefangene nur). Dass auch die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, ist weder neu noch kann es wirklich ueberraschen, aber Beevor behandelt sie hier offener, expliziter und schonungsloser als es bisher in entsprechenden Publikationen uebelich war.
Wie auch immer, und hauptsaechlich darum nicht mehr als drei Sterne, sehr viel Neues erfaehrt man aus dem Buch trotzdem nicht, abgesehen vom Umgang mit alliierten Kriegsverbrechen ist das Buch einfach ein weiteres ueber die Invasion in der Normandie und die sich im Anschluss daran entfaltenden Schlachten.
Darueber hinaus seien zwei Schwaechen erwaehnt: Erstens sind die Karten weitaus weniger detailiert, als moeglich waere, insbesondere vermisst man oft Orte, die im Buch erwaehnt werden. Um den Verlauf der Auseinandersetzungen verfolgen zu koennen, waere es wichtig, diese Orte miteingezeichnet zu haben. Zweitens, und das war ein Punkt, der mich das ganze Buch ueber genervt hat, scheint mir Beevors Umgang mit dem britischen General Montgomery schlicht unprofessionel zu sein. Kritik und Noergelei an Montgomery findet sich im ganzen Buch schaetzungsweise alle drei Seiten, was dann doch etwas penetrant ist. Beevor haette die kritischen Beerkungen ueber Montgomery reduzieren oder mindestens zusammenfassen koennen, ohne dass sein insgesamt negatives Bild von Montgomery abgeschwaecht worden waere. Dem Leser gegenueber waere die Kritik aber glaubwuerdiger gewesen, weil nicht der Eindruck entstanden waere, Beevor lasse sich von einer persoenlichen Abneigung Montgomery gegenueber leiten.
D-Day oder Der längste Tag
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange Tage und Nächte gibt es mit diesem Buch gewiss auch.

Antony Beevor, eine der besten Autoren historischer Bücher, zeichnet hier eine umfangreiche Abhandlung zur Landung der Alliierten in der Normandie. Angefangen bei den Vorbereitungen (die evtl. noch etwas ausführlicher hätten sein können); über die Landung aus der Luft wie zu Wasser; über die Ausbruchskämpfe in der Normandie; bis hin zur Befreiung von Paris folgt der Leser Beevors Ausführungen. Beevor verliert dabei keineswegs den Blick für den einfachen Soldaten, der übermenschliches leisten muss, dabei aber Todesängste aussteht. Auch das Leid der Zivilbevölkerung, die, wie in jedem Konflikt, am Meisten zu ertragen hat, wird nicht vergessen zu erwähnen.

Detailliert beschreibt Beevor die Landung an den einzelnen Stränden, aber auch folgende Kämpfe, wie die Schlacht um Caen oder die Operation Cobra", mit der schließlich der Ausbruch aus der Normandie gelang und dadurch den Weg nach Osten Richtung Paris und Deutschland ebnete. Besonders hervorzuheben sind die genauen Schlachtenverläufe, an denen der Leser das oft verbissene hin und her genau verfolgen kann. Ergänzt wird das Ganze durch umfangreiches Kartenmaterial und durch Zitate oder Tagebucheintragung von Soldaten und Offizieren, sowohl auf deutscher, wie auch auf alliierter Seite.

D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Deutschen, insbesondere die SS, schuldig machte, aber auch auf Alliierter Seite in den ersten Woche häufig vorkamen.

Fazit: Beevor hat ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das man unbedingt lesen sollte. Denn zu diesem Thema wird zur Zeit nichts vergleichbar gutes zu finden sein.

D-Day: Die Schlacht um die Normandie
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Produkt-Bild: Wir Kinder der Kriegskinder: Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs (HERDER spektrum)

Wir Kinder der Kriegskinder: Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs (HERDER spektrum) von Anne-Ev Ustorf

Taschenbuch von Verlag Herder
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3451062127, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Wir Kinder der Kriegskinder: Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs (HERDER spektrum)

5 Kundenrezensionen:

Augen geöffnet
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe dieses Buch durch Zufall auf dem Büchertisch meiner Buchhandlung entdeckt und muss sagen: Volltreffer. Fast schon unheimlich, wie ich mich bisweilen in den Gesprächspartnern der Autorin wiedergefunden habe. Auch meine Eltern sind Kriegskinder und mir war nie klar, dass ihre vielen Ängste - die ich stets gespürt habe - mich noch so geprägt habe. Jetzt weiß ich, worin viele meiner Macken und Lebensprobleme ihren Ursprung haben. Und ich verstehe auch meine betagten Eltern besser, mit denen es für mich nie ganz einfach war. Ein hochinteressantes Buch, anschaulich geschrieben und wissenschaftlich fundiert durch die vielen Studien und Forschungsergebnisse, die die Autorin hat einfließen lassen.
Zumutung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich gehöre selbst zu der im Buch beschriebenen Generation, mein Vater gehört zu den traumatisierten Kindern des Krieges, insbesondere durch die Vertreibung 1945 aus den Ostgebieten. Ich habe mich viel mit der Geschichte der Familie und mit der Geschichte vor und nach 1945 beschäftigt.
Das was Frau Ustorf hier in ihrem Buch versucht zu beschreiben ist doch eher eine Zumutung und denn eher auch eine Konstruktion als eine fundierte Aussage. Bindungsängste, Entwurzelt sein, sich nicht mitteilen zu können und emotionale Kälte sind sicher viel vertreten. Natürlich wird es immer etwas geben in dem man sich in diesem Buch wiederfindet. Es hat aber meiner Ansicht nach nichts oder nur begrenzt mit Tatsache zu tun Kriegskind oder Kriegsenkel zu sein. In 20 Jahren wird es wohl die Genaration nach Harz IV sein, die sich eben so in den Charakteristiken wiederfindet.
Sehr geehrte Frau Ustorf, nicht jeder sollte ein Buch schreiben, der schreiben kann. Das Buch ist reine Zeitverschwendung. Leider gehts nicht unter einem Stern.
Hatte mehr erwartet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Auch ich, geboren 1968, bin ein Kind von Kriegskindern. Zum Teil weiß ich, zum Teil erahne ich einige der - vor allem emotionalen - Verletzungen, die meine beiden Eltern (geboren 1943 u. 1944) als Kriegskinder in sich tragen. Über vieles haben meine Geschwister und ich im Laufe der Jahre mit unseren Eltern diskutiert - bis heute. Auch darüber, wie sich ihre (Nach-)Kriegskindheit auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und damit wiederum unmittelbar auf uns als ihre Kinder ausgewirkt hat. Insgesamt herrschte und herrscht bei diesem Thema in unserer Familie viel Offenheit, was mich sehr freut, weil es allen Beteiligten gut tut.
Dennoch hatte ich mir von dem Buch weitere Anstöße und Klarheit erhofft, bin aber leider enttäuscht worden. Nicht, dass es uninteressant oder schlecht geschrieben wäre; was stört, ist vielmehr die Einseitigkeit der dargestellten Kriegskinder- und Kriegsenkel-Biografien. Die Autorin dokumentiert und kommentiert ausschließlich die emotionalen Befindlichkeiten von Kriegsenkeln aus Flüchtlings-/Vertreibungsfamilien. Was aber ist mit all den anderen? Auch Kriegskinder, deren Eltern ihre Heimat nicht verloren haben, litten (und leiden z. T. bis heute) trotzdem unter zahlreichen Umständen, für die der Krieg mitverantwortlich war: Unter völlig abwesenden oder - falls aus dem Krieg zurückgekehrt - in aller Regel traumatisierten und unnahbaren Vätern, unter überstarken, weil auf sich gestellten "Mann"-Müttern oder aber überfordert-depressiven Müttern, unter Armut und Hunger sowie mangelnder Unterstützung hinsichtlich ihrer späteren Berufswünsche usw. Diese Mehrheit und ihre Geschichte(n) wird überhaupt nicht erwähnt - und genau das ist der Schwachpunkt des Buches. Hier hätte ich mir einfach mehr Vielfalt gewünscht. Oder aber einen klareren Hinweis auf den Flüchtlingshintergrund im Titel oder zumindest im Untertitel des Buches (aber hier war wahrscheinlich der Autorin und/oder dem Verlag aus Verkaufsgründen die Nebelkerzen-Variante lieber!?) Persönliches Fazit: Hinsichtlich meiner offenen Fragen war das Buch aus genannten Gründen die falsche Wahl. Kriegsenkel mit einem elterlichen/großelterlichen Vertriebenenhintergrund hingegen werden in diesem Buch ohne Zweifel überaus interessante und hilfreiche Einblicke erhalten.
Wichtiges Thema
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Das Thema des Buches ist wichtig und das Vorhaben der Autorin ist sehr löblich.
Allerdings finde ich das Buch wenig tiefgründig. Es werden viele Fälle dargestellt und beschrieben. Aber alles scheint etwas locker aus der Feder geflossen zu sein - gerade an solchen Stellen an denen man gern nachhaken würde. Hier wäre eine wissenschaftlichere und substanziellere Arbeit notwendig.
Die Kapitel fügen sich nicht zu einer klaren Linie, alles ist irgendwie zusammengeschrieben. Dadurch entsteht leider das Gefühl, dass ein wichtiges Thema lediglich angerissen wurde. Für die Wahl des durchaus gesellschaftlich wichtigen Themas durch die Autorin gebe ich aber dennoch zwei Punkte.
Wir Kinder der Kriegskinder
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sehr interessante Darstellung der transgenerationalen Probleme. Das Buch analysiert die Probleme und verdeutlicht sie sehr gut anhand von sogenannten Falldarstellungen von Einzelschicksalen.
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Produkt-Bild: Grüße aus der Steinzeit: Wer nicht glauben will, soll sehen!

Grüße aus der Steinzeit: Wer nicht glauben will, soll sehen! von Erich von Däniken

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 13,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3942016400, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Grüße aus der Steinzeit: Wer nicht glauben will, soll sehen!

4 Kundenrezensionen:

Sehen,Staunen,Fragen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser Erich ist wirklich unverwüstlich, ein steinalter Fels in der Brandung! Der Untertitel "Wer nicht glauben will, soll sehen!" ist hier Programm, denn es handelt sich um einen recht gelungenen Bildband mit in die Thematik einführenden Erläuterungen, und den sich daraus ergebenden Fragen. Unermüdlich streckt er seit Jahrzehnten seine Finger aus und verweist auf die weltweit existierenden Monumente und Hinterlassenschaften deren Entstehung und Funktion immernoch im Verborgenen liegen.
Und damit selbst die Voreingenommensten unter uns kapieren worum es ihm dabei geht (Prä-Astronautik), klebt er ihnen mit diesem Buch einen Denkzettel in Farbe an die Stirn. Natürlich nicht ohne sein eigenenes Erklärungsmodell einfliessen zu lassen, was mir legitim und plausibel erscheint.
Wer Dänikens Literatur kennt wird viele bekannte Themen wiederfinden, z.B. Die Linien von Nazca, die Osterinsel, die Felszeichnungen der Hopi-Indianer u.s.w. Alles schön bebildert damit es jeder sehen kann. Es finden sich aber auch Themen wieder die bisher keine Erwähnung fanden, z.B.: Die Ruinen von Nan Madol oder das "Ganggrab" von Newgrange. Schade nur das Puma Punku nicht dabei ist.
Während Däniken diese Themen unermüdlich aus der allgemeinen Verdrängung hebt ist er auch trotz seiner 75(!) Jahre immernoch top in Form! Anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen veranstaltet er Treffen, gibt Vorträge und Interviews, wirkt an Dokumentationen mit und schreibt natürlich auch seine Bücher. Eine enorme Leistung die seiner Sachkenntnis, seiner Fantasie und seiner tiefen Überzeugung entspringt.
Alles in allem ist es, wie immer, leicht zu lesen und gibt jede Menge Anregungen sich tiefergehend mit damit zu befassen.
Dieses Buch wird hoffentlich viele Interessenten finden die eines Tages seine Recherchen weiterführen werden. Das Literaturverzeichnis gibt jedenfalls einige Möglichkeiten dazu.
"Mit der Steinzeit stimmt etwas nicht." (EvD)
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer das bisher nicht einmal ahnte, der bekommt mit dem neuen Buch des umstrittenen Autors zahlreiche Fotos geliefert, die Zweifel an unseren bisherigen Ansichten über diese Zeit wecken sollen. Eigentlich will von Däniken noch mehr. Er glaubt Beweise für außerirdische Einmischungen ins triste irdische Steinzeitleben gefunden zu haben.

Im Wesentlichen sehen wir uns mit vier Argumenten gegen die gültige Lehre konfrontiert: (1) mit Zeichnungen, die Fluggeräte und merkwürdige Gestalten zeigen, die nicht in die Zeit passen wollen, in der diese Zeichnungen entstanden sein sollen, (2) mit nur aus großer Höhe erkennbaren Piktogrammen oder Linien, die von Däniken als Orientierungshilfe für landende Aliens interpretiert, (3) mit Beschreibungen von Göttern und ihren Taten in alten Schriften, die man als Hinweis auf außerirdische Besucher umdeuten kann, wenngleich dies nichts mit der Steinzeit zu tun hat, und (4) mit Bauwerken, deren Größe und vermutete Funktionalität scheinbar nicht in die Zeit ihrer Erbauung passen wollen, weil sie nach unserer Ansicht die geistigen und technologischen Fähigkeiten von Steinzeitmenschen scheinbar deutlich überfordern.

Nach dem Bekenntnis des Autors hat er ein Archiv von 60.000 Fotos, die nach seiner Meinung Beweise für außerirdische Besuche erbringen sollen. Da viele seiner früheren Bücher nicht mehr verlegt werden, möchte er nun jedes Jahr einen Bildband wie den vorliegenden veröffentlichen, um Interessierte, die seine Frühwerke nicht kennen, an seinen Entdeckungen teilhaben zu lassen.

Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt und mehr als reichhaltig bebildert. Im ersten Kapitel befasst sich der Autor mit den merkwürdigen Bauten von Nan Madol auf Pohnpei, einer Insel der Karolinen-Gruppe im Pazifik. Wie so oft entsteht bei urzeitlichen Bauwerken die Frage, wie die riesigen, tonnenschweren Blöcke, die in ihnen verbaut wurden, überhaupt an diese Stelle und dann in eine luftige Höhe kamen. Ähnliche Probleme bereiten die riesigen Figuren auf den Osterinseln, die auch ein Thema in diesem Kapitel darstellen.

Das zweite Kapitel befasst sich sehr ausführlich mit Höhlen und Felszeichnungen auf verschiedenen Kontinenten, die recht ähnliche Figuren darstellen, die vom Autor als außerirdische Reisende interpretiert werden. Im zweiten Teil dieses Kapitel werden dann verschiedene riesige Piktogramme an verschiedenen Orten der Welt untersucht. Von Däniken hebt immer wieder die geometrischen Kenntnisse hervor, die das Aufbringen dieser Piktogramme voraussetzen. Solche Kenntnisse würden nicht in die Zeit der Entstehung dieser wundersamen Darstellungen passen.

Dasselbe Argument zieht sich durch das abschließende Kapitel, in dem verschiedene steinzeitliche Bauwerke in Europa untersucht werden. Bei einigen von ihnen müssen darüber hinaus nach heutiger Interpretation ihrer möglichen damaligen Funktionalität auch präzise astronomische Kenntnisse ihrer Erbauer vorausgesetzt werden, die man nach unseren Vorstellungen von der Steinzeit eigentlich nicht erwartet. Von Däniken schließt daraus, dass auch hier hilfreiche Außerirdische am Werk gewesen sein müssen.

Mit Sicherheit sind das interessante und vor allem die eigene Phantasie anregende Fragestellungen. Ob von Däniken mit seiner Interpretation der Funde, immer vorausgesetzt, es liegen keine Irrtümer oder gar Fälschungen vor, recht behalten wird, kann man heute nicht entscheiden, denn alle seine Argumente sind höchstens indirekte Hinweise auf eventuelle außerirdische Besucher. Unsere Vorstellungskraft über die jeweilige Vergangenheit ist begrenzt, und wir neigen stets dazu uns zu über- und frühere Generationen zu unterschätzen.

Natürlich ist der Autor auch professionell in eigener Sache. Seine Interpretationen und Argumente sind in der Regel ziemlich vage und unpräzise, so dass er dem Leser genug Spielraum für die eigene Phantasie lässt. Das macht aber gerade den Reiz all seiner Bücher aus.

Im gleichen Verlag erschien übrigens fast gleichzeitig ein Buch von Walter Schilling über den Mythos Atlantis. Dort wird dem Leser die megalithische Kultur beschrieben, deren Bauwerke in Nordfrankreich und England von Däniken außerirdischen Besuchern zuordnet. Diese Kultur, die über entwickelte Technologien und eine leistungsfähige Seefahrt verfügte, brach um 2700 vor Christus in sich zusammen. In die entsprechenden Siedlungsgebiete strömten danach weit weniger entwickelte indogermanische Stämme aus dem Osten, bei denen man weder die astronomischen, noch die technologischen Kenntnisse der megalithischen Kultur voraussetzen konnte. Mit anderen Worten: Neben der Präastronautik, für die es keine direkten Beweise (etwa die Anzeichen oder gar Funde einer zurückgelassenen Hochtechnologie) gibt, existieren auch andere Erklärungsmodelle, wie in diesem Fall die Leistungen einer untergegangenen menschlichen Hochkultur.

Fazit.
Ob man nun den Interpretationen des Autors glaubt oder nicht, dieses auf Hochglanzpapier gedruckte Buch führt in eine vergangene Welt voller Rätsel und Geheimnisse. Dass tatsächlich Außerirdische am Werke waren, lässt sich vielleicht vermuten. Direkte Beweise dafür liefert jedoch auch dieses unterhaltsame Buch nicht.
Ein echt provozierendes Bildarchiv
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der neue "Däniken" präsentiert weit mehr als nur einen unvergleichlichen Querschnitt aus seinem imposanten Bildarchiv - es sind die Begleittexte, welche an einen jungen, provozierenden Autor erinnern wie auch Zeugnis von einer gereiften Spurensuche ablegen. Es spielt keine Rolle, aus welchem geographischen Raum der Autor seine Bilder präsentiert - sie stellen die Wissenschaft vor Probleme, denn nicht alles lässt sich mit einer rein mythologischen oder religiösen Sicht übermalen. Sie spiegeln Fakten, welche offensichtlich der klassischen Lehrmeinung widersprechen.

Weil die Bilder für sich sprechen, erübrigt sich eine kritische Würdigung. Die Bilder sprechen die Sprache des Autors - wer über Mut und Offenheit verfügt, sich dieser Sprache zu öffnen, dem werden sich neue Horizonte öffnen. Der Autor legt uns mit seinen Bildern im Sinne eines Vermächtnisses einen Schlüssel in die Hand, um am Beispiel der Vergangenheit den Weg in eine kaum vorstellbare Zukunft zu finden!

In diesem Sinne verstehen sich die Grüsse aus der Steinzeit als Wegweiser für unsere Zukunft - für eine Zukunft, in der die akademische Freiheit des Denkens gelebt wird.
der Autor beeindruckt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit Jahrzehnten bereits verblüfft dieser Autor die Wissenschaftler dieser Erde mit seinen Fotos, Fragen und Antwortversuchen und sicher ist er so manch einem Wissenschaftler auch ein Dorn im Auge wegen seiner provokanten und mutigen Thesen.

Dieses Buch nun besteht zu einem großen Teil aus Fotos aus allen Ecken der Welt. Erich von Dänikens kurze Texte dazu erläutern wo und was fotografiert wurde und gibt Erklärungen und Erklärungsversuche.

Inseln im Pazifik

Grüße an die Götter

Steine können reden

sind die Kapitel dieses Buches überschrieben und geben den Hinweis darüber, welches die Themen von Dänikens sind. Schaut man sich die Fotos an, ist man immer wieder fasziniert über die Fähigkeiten der Menschen vor Jahrtausenden und überlegt quasi mit Erich von Däniken auf Augenhöhe woher kam das Wissen, das oft in der späteren Entwicklung der Menschheit scheinbar wieder abhanden kam.

Von Dänikens großer Verdienst ist es uns sensibel zu machen für die sichtbaren oft nicht so recht erklärbaren Wunder dieser Erde. Mag die Wissenschaft auch über ihn lachen, er ist so mutig und stellt Fragen und gibt Antworten, an die sich andere nicht herantrauen. Dies scheint mir auch das große Geheimnis seiner nun schon jahrzehntelangen Popularität zu sein.
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