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Arbeitsgesetze

Taschenbuch von DTV-Beck
Preis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 3,79

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423050063, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 76. Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Gute Hilfe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist im beruflichen Alltag und bei Prüfungen zum Industriemeister oder Fachwirt
eine echte Hilfe
Sehr hilfreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe die Arbeitsgesetze für's Studium bestellt und bin vollauf zufrieden.
Alles ist leicht zu finden, übersichtlich und sinnvoll zusammengestellt.
Sehr hilfreich bei der Personalarbeit oder auch für Privatpersonen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sehr zu empfehlen für alle interessierten Bürger und vor allem für alle Personaler ein Muss.
Hilfreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch das dicke Buch, man bekommt noch richtig was für sein Geld, fühle ich mich sicherer an meinem Arbeitsplatz.

Gutes Nachschlagewerk das jeder Arbeitnehmer haben sollte.
Unübersichtlichkeit
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Schrift ist schön groß, aber mir fehlt die Übersicht. Die enthaltenen Gesetzesbücher sind nich alphabetisch geordnet, was ein Suchen nicht gerade erleichtert. Es gibt nur die Schnellübersicht wo die enthaltenden Gesetztesbücher aufgelistet sind, dahinter steht die Seitenzahl wo ich es finden kann. Ist mir aber zu umständlich immer erst vorn zu schauen wo es steht.
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Produkt-Bild: Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne

Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne von Ulrich Beck

Taschenbuch von Suhrkamp
Preis bei Amazon: EUR 12,50, Angebote ab EUR 4,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3518113658, Erscheinungsdatum: Oktober 1986, Auflage: 1.
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5 Kundenrezensionen:

gut angefangen, aber immer schlechter geendet
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Anlässig meines Soziologiestudiums habe ich mich mit Beck beschäftigen dürfen. Er gilt als mittlerweile als Klassiker und Mitbgründer der Postmoderne. Somit stellt die "Risikogesellschaft" auch ein obligatorisches Werk dar.
Am Anfang geht er darauf ein, was denn die neue Risikogesellschaft ausmache und warum er eigentlich zum Schluss kommt, dass man sie als Risikogesellschaft bezeichnen könne. Beim Lesen kommt man aber nicht so schnell voran, da sich manche Themen ständig wiederholen und man denkt, dass man das schon einmal 10 Seiten vorher gelesen hätte. Nichtsdestotrotz regt diese Kapitel sehr zum Nachdenken an, da man an jedem Punkt automatisch Parallelen zu heutigen Diskussionen (Klimawandel) ziehen kann. Am meisten stört aber, dass Beck davon ausgeht, dass es dieses Risiko wirklich gibt. Er behandelt diesen Begriff mit einer Selbstverständlichkeit, sodass der Leser kaum hinterfragen kann, woher der Begriff eigentlich kommt. Hierzu würde ich empfehlen sich mit Castel und Ewald auseinander zu setzten, welche sich schon früh mit dem Begriff und der Konstruktion des Risikos beschäftigen.
Im weiteren Verlauf folgt dann seine berühmte Idividualisierungsthese, welche einem im Studium oft über den Weg läuft. Dies war für mich das interessanteste Kapitel, da er hier auch auf Folgen diese Individualisierung eingeht- also Folgen für die Partnerschaft, Beruf, Lebenslauf, Ausbildung. Dieser Teil ist wirklich lesenswert.
Danach beschäftigt er sich mit den Folgen für die Wissenschaft in der reflexive Moderne. Ist sicherlich auch ein interessantes Thema, aber ich musste mich ab diesem Zeitpunkt durch das Buch quälen.

Letztendlich bleibt für mich festzuhalten, dass man das Buch schon empfehlen kann. Vorallem die Risikogesellschaft und die Individaulisierungsthese sind lesenswert. Aber außer Theorien wird man in diesem Werk nichts finden- aber manchmal reichen auch Theorien ohne empirische Belege um über ein Thema nachzudenken. Und zum Nachdenken regt dieses Buch nun wirklich an!
Der Klassiker der 80-er, für unsere kurzatmige Zeit noch lesbar?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ulrich Beck war in den 80-er Jahren der Shooting Star nicht nur der Soziologie, sondern auch der Medien. Dieses Buch war dann in der breiten Öffentlichkeit der Durchbruch gewesen. Hier parliert der Franke über die Moderne und die heutigen, schwer fassbaren Risiken, die alle auch wieder gleich machen und in die gleiche "Risikogesellschaft" zurückzwingen. Formulierungen und rasche Wahrnehmung aktueller Strömungen, auch das ist Becks Stärke. In der Mitte der 80er gab es ja nicht nur Tschernobyl, sondern auch der Rüstungswahn und Umweltskandale wie ein chemieroter Rhein, die Versauerung der Wälder etc. So wurde die (ganz leicht) links und grün angehauchte Botschaft Becks als brauchbare Deutung begierig aufgegriffen.

Ihn damals lesen? Ohne Frage.
"Muss" man ihn heute lesen? "Muss": nein.
Vieles ist bereits Zitierware geworden, einiges von anderen besser beschrieben, einiges womöglich bereits überholt. Sein kürzerer Artikel mit ähnlichen Thesen ist in den Rezensionen bereits erwähnt worden (der ist aber nicht ganz so leicht erhältlich, nebenbei). Doch wer sich die Zeit für ein sozialwissenschaftlich-lesbares Buch über unsere Gesellschaft und ihren Kitt nehmen möchte und kann, mag sich hierin vertiefen, und sei es wegen der Sprachmächtigkeit Ulrich Becks.
Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Soziologe Ulrich Beck stellt nicht nur das Charakteristikum der Ausbildungsmodifizierung in seiner Publikation Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne deutlich heraus, diese liest sich eher wie ein Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010. Auch wenn Ulrich Beck in seiner Publikation noch nicht von der Brasilianisierung als solcher spricht, weisen seine Ausführungen konkret in diese Richtung. Seine Beobachtungen beziehen sich vornehmlich auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt und den allgemeinen Gesellschaftswandel, der durch eine zunehmende soziale Ungleichheit charakterisiert ist. Beide Bereiche, also Arbeit und Gesellschaft, stehen für ihn in einer wechselseitigen Beziehung, weil das menschliche Leben sich durch Arbeit und Familie äußert und Entwicklungen der Arbeitswelt auch die Grundfesten des Lebens an sich betreffen. Schon vor zwanzig Jahren stellt Beck fest, dass die Moderne, so bezeichnet er seine damalige Gegenwart, durch plurale Unterbeschäftigung gekennzeichnet ist, die den Arbeitsmarkt zweiteilt. Greift man noch einmal den Gedanken auf, dass sich Veränderungen der Arbeit auch auf die Gesellschaft auswirken, so führt ein geteilter Arbeitsmarkt zwangsläufig auch zu einer geteilten Gesellschaft. Das Vollbeschäftigungssystem gilt heute nicht mehr.
Aus dem von Beck beschriebenen signifikanten Wandel des gesamten Arbeitmarktes trat die Problemstellung der Brasilianisierung nun deutlich hervor. www.dianaachtzig.de
Diagnose des gesellschaftlichen Wandels am Puls der Zeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ulrich Beck hat mit "Risikogesellschaft" eine treffende Analyse des Zeitgeistes im auslaufenden 20. Jahrhundert geliefert. Das Buch fasst das allgemeine Unbehagen angesichts des Wandels der Gesellschaft in soziologische Begriffe. Praktisch zeitgleich mit der Umweltkatastrophe von Tschernobyl erschienen, löste das Werk in der Öffentlichkeit ein ungewöhnlich starkes Echo aus. Beck beschreibt einen radikalen Bruch in der Moderne, in der sich die Industriegesellschaft selbst gefährdet, indem der wachsende Fortschritt bedrohliche Risiken produziert. Durch die zunehmende Individualisierung lösen sich gesellschaftliche Formen wie Klasse, Familie, Partei und Beruf auf. Jeder Einzelne sieht sich, unabhängig von seiner sozialen Position, immer stärker unsichtbaren ökologischen Risiken ausgesetzt, für die niemand direkt verantwortlich zu sein scheint. Angesichts der schwindenden Kontrolle von Politik und Wissenschaft über diese Bedrohungen fordert der Autor eine "reflexive Modernisierung", in der sich die Gesellschaft der Gefahren bewusst wird, sodass eine verantwortliche Veränderung möglich wird. Das Schlagwort "Risikogesellschaft" traf den Nerv einer Generation. Aber auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen erhellt das Buch noch unseren Weg in die Moderne.
Im Rückblick und ....
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... zum Jahrestag von Tschernobyl eine interessante Wiederbelebung einer 20jährigen Theorie. Nur eben als Rückblick unter dem Vergleich, ob Theorie zur Wahrheit geworden ist, sei es eine nur wahre oder eine bittere Wahrheit. In der Tat gilt auch bei Paul Nolte's "Riskante Moderne" der Reaktorunfall im April 1986 als Teil eines Risikos, den die Gesellschaft eingeht (einging)und tragen muss. Aber viel mehr kommt die bittere Wahrheit zum Tragen, denn Beck hat in den Maße der zunehmenden Individualisierung bereits den Verlust der stabilen, sich selbst helfenden Gemeinschaft prognostiziert, die Schirrmacher in "Minimum" heute als wiederentdecktes Mittel zur Reanimation der deutschen Zukunftsfähigkeit definiert. Beck sah schwindendes Erkennen von Lebenszusammenhängen, zunehmend private Wahrnehmungsformen, die die Konvergenz von Historie und Gegenwart fördert bis zur Konzentration auf das den Augenblick bevorzugende Individuum, des Ichs (vgl. S. 216 ff).
?Riskante Freiheiten? nannte Beck später die Folge der Individualisierung und dieses Zurückgeworfensein auf sich selbst verhinderte das, was in einer immer globaler agierenden Welt eine notwendige Größe unabhängig von Herkunft und Nationalität darstellt: Respekt. Insbesondere ist westliche Meinungs- und Pressefreiheit im Westen nach wie vor gültig, in der gesamtpolitischen Sphäre jedoch auf Toleranz und Rücksichtsnahme gegenüber anderen Religionsgemeinschaften vor Ausübung zu prüfen. Lebendiges Beispiel dieser Freiheit mit Risikoaspekt zeigte der dänische Karrikaturwettbewerb, der letztendlich in daraus folgenden Auseinandersetzung Mord und Totschlag initiierte.
Soweit zur Einholung der Zukunft aus historischer Betrachtung. Dieses Beispiel mag Anlass genug sein, sich aktuell nochmals Becks Risikogesellschaft anzunehmen. Denn die subjektive Auswirkung dieser Individualisierung wird sich auch in der nahen Zukunft verstärkt zeigen, sie wird spürbar werden, wo doch der Staat weg von der Versorgung auf immer mehr Eigenverantwortung setzt und trotz staatlichem Handeln im nationalem Gefüge wird die persönliche Biographie schon zur Weltgesellschaft geöffnet, mehr noch: damit wird die "Weltgesellschaft Teil der eigenen Biographie".

Ein anregendes und lesenswertes Buch.
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Produkt-Bild: Beck 17

Beck 17 von Harold Sakuishi

Broschiert von TOKYOPOP
Preis bei Amazon: EUR 6,50

ISBN: 3865800971, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Beck 17
Produkt-Bild: Steuergesetze (ohne Fortsetzungsnotierung). Inkl. 160. Ergänzungslieferung

Steuergesetze (ohne Fortsetzungsnotierung). Inkl. 160. Ergänzungslieferung

Spiralbindung von C.H. Beck Verlag
Preis bei Amazon: EUR 35,00, Angebote ab EUR 13,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 340650082X, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: Ohne Fortsetzungsnotierung
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Eine Kundenrezension:

Sehr übersichtlich und detailiert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Loseblatt-Textsammlung mit Verweisungen und Sachverzeichnis
Einkommen- und Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Bewertung, Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Realsteuern, Umsatzsteuer, sonstige Verkehrsteuern, Förderungsgesetze, Abgabenordnung, Finanzverwaltungsvorschriften, Kirchensteuer
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Produkt-Bild: Bürgerliches Gesetzbuch BGB

Bürgerliches Gesetzbuch BGB

Taschenbuch von DTV-Beck
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 2,38

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423050012, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 65. Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Handliche Ausgabe mit aktuellen Gesetzesänderungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Neuauflage erfaßt den Gesetzesstand zum 8. Januar 2010, damit sind unter anderem die nicht erheblichen Änderungen im Erb- und Verjährungsrecht mit eingearbeitet.
Für mich lohnt es sich immer wieder, für den günstigen Preis ab und zu eine Neuauflage zu kaufen, selbst wenn man den Schönfelder besitzt, da es eine handliche, aktuelle Auflage mit einer guten Auswahl von Nebengesetzen gibt- für die Aktentasche sozusagen; ebenso für Auszubildende und Studierende oder allgemein für jeden, der das Gesetz nachlesen möchte- was in Papierform m. E. doch besser funktioniert wie eine Recherche übers Internet oder einem Computerausdruck. So gesehen ist man für wenig Geld mit dieser Fassung gut versorgt und mit den vorhergegangenen Änderungen (sowie z. B. den Änderungen zum 1. September im Betreuungsrecht/Vorsorgungsausgleich etc.) ist es eine gute Entscheidung, mal wieder eine neue Fassung zu kaufen.
Super wie immer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie soll man das BGB bewerten?
Das BGB gehört in jede private Bibliothek.
Für BWL Studenten erst recht :-)
Schnelle Lieferung. Amazon immer wieder!!
Gut für unterwegs oder für die, die nicht so viel schleppen möchten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich glaube zu dem BGB muss ich nicht viel sagen, es ist das komplette BGB im Taschenbuchformat. Gerade für die, die keine Lust haben den Schönfelder immer mit sich rumzutragen, macht es Sinn sich dieses Taschenbuch zuzulegen. Also 5 Sterne von mir :)
Passt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine ahnung ob das Buch gut oder schlecht ist, BGB halt, hab auch nix mit dem vorgänger zu tun gehabt...
Diese Buch sollte einfach jeder kennen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die jeweilige Rechtslage in allen Situationen des Alltagslebens wenigstens ungefähr zu kennen, kann einem viel Ärger ersparen. Deshalb stellt die Anschaffung des BGB eine absolut lohnenswerte Investition dar. Es ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk, welches in einfacheren Fällen sogar helfen kann, einem den Gang zum Rechtsanwalt zu ersparen. Übertreiben sollte man es mit dieser Selbsthilfe jedoch nicht, besonders, wenn es um speziellere Fälle geht, deren eventueller Ausgang vor Gericht zweifelhaft erscheint.
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Produkt-Bild: Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation

Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation von Gloria Beck

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,25

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492250025, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 9
Zoom ± Produkt-Bild: Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Zeiten sind hart, der Wind weht rauer. Die Rede von der sozialen Kälte macht die Runde. So passt es zweifellos in die Zeitströmung, wenn der Eichborn-Verlag in seiner ?Berufsstrategie?-Reihe ein Buch herausbringt, das reichlich unverhohlen zur hemmungslosen Durchsetzung seiner Interessen auffordert. Gloria Becks Verbotene Rhetorik ist eine Einführung in die ?Kunst der skrupellosen Manipulation?, so der Untertitel des Buches.
Es handelt sich um eine Rhetorik, die man ?eigentlich? nicht anwenden sollte, schreibt die Autorin, aber der Zweck heiligt wohl die Mittel. Sprich: Weil es kalt geworden ist im sozialen Zusammenleben, weil allerorten die Ellenbogen regieren, ist es nur opportun, die bedingungslose Durchsetzung seiner Interessen zu optimieren. Und sei es mit Methoden der Intrige, der Lüge, der persönlichen Vernichtung. Nicht im physischen Sinne natürlich, aber wenn ein Kollege in die Falle tappt und seinen Arbeitsplatz verliert, dann hat der eben Pech gehabt! Das ist die einfache Logik von Gloria Becks Ratgeber. ?Es ist nicht immer die Zeit, sich ethisch zu verhalten?, schreibt die Autorin, ?und dann und wann packt uns alle das Verlangen, einmal etwas Gemeines zu tun.? Man könnte nun einwenden, dass die Errungenschaft des Zivilisationsprozesses gerade darin besteht, solche ?wilden? Regungen zu kanalisieren -- doch Beck argumentiert genau andersherum: Weil unsere Gesellschaft durchzogen ist von gezielten Manipulationen, weil alle es tun, ?warum es nicht zur Meisterschaft darin bringen?? Sprich: Bewusst und gezielt manipulieren, ohne Skrupel eben. Gloria Beck stellt ihren Lesern einen Manipulations-Freibrief aus, der seine Grenzen nur im Strafrecht findet.
Dass Vertrauen, gegenseitiger Respekt und gegenseitige Anerkennung die Grundlage menschlichen Zusammenlebens -- und auch produktiver Arbeit ? bilden, davon findet sich in dem Buch kein Wort. Insofern entgeht der Autorin auch, dass ihre Anleitung zur Skrupellosigkeit eben diese Grundlage zerstört. -- Winfried Kretschmer
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5 Kundenrezensionen:

Katastrophal³
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Buch ist nicht mal das ohnehin minderwertige Papier wert
Der billige Preis hat mich, trotz, negativer Rezessionen dazu veranlasst dies Buch zu kaufen - leider
Das Buch stellt eine Sammlung von sa*blöden "Manipulationstechniken" dar, nach dem ersten Ärger über dies Buch kann man aber darüber lachen, dass die Autorin wirklich an diese gequirrlte sch**** glaubt
zb die Aberglauben Methode bei eine abergläubischen Mitarbeiter über übernatürliches zu sprechen und ihn so zu manipulieren
statt suggestive Methoden zum Besten zu geben

nun möchte ich meine ausdrucksweise in dieser Rezession entschuldigen, aber jeder Käufer wird mir beipflichten
Fragwürdige Techniken
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die Tipps sind zum einen moralisch verwerflich, zum anderen besteht es aus unendlichen Wiederholungen und formalen Fehlern. Keineswegs empfehlenswert!
Für alle, die Berufstätig sind!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist für alle unabdingbar, die berufstätig sind und weiterkommen möchten. Aber auch für diejenigen unter uns, die etwas "schwach auf der Brust" sind. Leider ist unsere Gesellschaft sehr egoistisch und Macht-Spiel interessiert. Unsere Arbeitskollegen, mit den wir größten Teil unserer Zeit verbringen,- lassen ihre Unzufriedenheit und Frust an uns aus. In diesem Buch gibt es ein Rezept - wie man sich dagegen wehren und stark machen kann. Mit konkreten Beispielen, die auch aus unserem Berufsleben kommen. Lesen Sie dieses Buch!
Nicht für jeden und schwache Nerven
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Poe hätte es nicht besser machen können.
Gruseln bis zum bitteren Ende.

Dabei ist dies ein Fachbuch. Nur übers Reden und Handeln.

Interessant für alle, die sich unterdrückt oder manipuliert fühlen.

Wenn man weis (durch dieses Buch zu erfahren) was mit einem geschieht. kann man sich umso einfacher wehren.

Mein Empfehlung für alle Unterdrückten.
Mogelpackung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
"Führen und motivieren mit Feindbildern", "Lügen und Intrigen" und "Mobbing für jedermann" - wenn man die Titel von Gloria Becks einschlägigen Seminaren beachtet ist eigentlich schon alles gesagt, die Anpreisung ihres Bestsellers "Verbotene Rhetorik" erfolgt daher gezielt unter dem Titel "Ethisch bedenklich". Und er zieht, denn wollen wir nicht alle Erfolg in jeder Hinsicht, den Erfolg der uns bei der Damenwelt, im Beruf und Gesellschaftsleben zusteht? Ja, egal was es kostet... zumindest solange bis es etwas kostet.

Angeblich ist Beck auf die Idee zu ihrem Klassiker gekommen weil sie in ihren Seminaren von Managern und Unternehmern immer wieder um hilfreiche Tipps und Tricks gebeten wurde, die nicht ganz sauber sind. Angeregt durch Becks Ausführungen zur Vorgangsweise von Sektenführern dürften die Wirtschaftstreibenden auf die Idee gekommen sein, dass diese Motivationsfähigkeit durchaus auch ihre eigene Erfolgsaussichten verbessern könnte. Was Beck allerdings missverstanden haben könnte, denn zwischen Mitarbeitermotivation und subversiver Egozentrik für kleine Diktatoren liegt zumindest ein gradueller Unterschied. Überrascht weil sie in den meisten Rhetorik-Werken hauptsächlich "technische" Anleitungen wie zum Aufbau von Reden, Körpersprache oder Stimmtraining gefunden haben will (dass es in diesen Bereichen durchaus auch interessante Werke vor Gloria Beck gegeben hat, sei nicht verschwiegen, ihrem Ego-Trip im Rahmen von Verbotene Rhetorik aber mal gegönnt), machte sie sich sogleich daran selbst aus eigener Erfahrung diese Pionierleistung zu vollbringen oder nach anderer Lesart für sich rhetorisch geschickt in Anspruch zu nehmen.

Denn Becks Ratschläge sind weder neu, noch innovativ, ja weitgehend nicht einmal nützlich. Im Gegenteil sie hat sich hauptsächlich darauf versteift Allgemeinwissen wiederzukäuen und theoretische Aussagen zu formulieren, ohne die Konsequenzen im Fall eines Scheiterns zu bedenken oder wozu sie den ihr auf den Leim gegangen Interessierten rät. Schon mit etwas Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Interesse kann man sich den gesamten Inhalt von Becks Werk selbst zusammenreimen, man erfährt in den üblichen Rhetorik- und Kommunikationsseminaren zudem genug, nur vielleicht nicht auf "Mobbing für jedermann" bezogen. Dieses ist die Kernidee hinter "Verbotene Rhetorik", mobben sie sich einfach an die Spitze. Dass Becks Buch wirklich banale Plattitüden verarbeitet hat und als bedeutendes, ja geheimes und Erfolg "garantierendes" Wissen verkauft wird, entspringt simpler Manipulation die Beck geschickt als Rhetorik bezeichnet, um dem ein intellektuell wirkendes Mäntelchen umzuhängen. Es heißt, die Leute wollen nicht dass sie dieses Buch lesen, denn dieses Wissen verleiht ihnen Macht über sie, doch dieses "Wissen" von dem die Rede ist trägt man für gewöhnlich schon längst in sich wenn man im Rahmen der Berufstätigkeit gewisse Kommunikationsbasisseminare besuchen musste.

Ängstlich beschreibt Beck ihre Kollegen die mit Misstrauen auf das Seminarangebot der jungen und laut ihrer Vita höchstbegabten Kollegin blicken sollen, was ich spontan zu bezweifeln wage, zumal die von "Verbotene Rhetorik" vermittelten Inhalte zwar rein auf Mobbing hinauslaufen, aber in ihren konkreten Anweisungen schon derart banal wirken dass es dem einen oder anderen Leser sicher ein Schmunzeln kostet. Mit ihrer Ethik-Skala trägt Beck auch nicht gerade dazu bei das Werk ernstnehmbarer erscheinen zu lassen. Bestenfalls bekommt man von Beck Wissen verkauft dass man eigentlich eh schon weiß, schlimmstenfalls kommt man sich für dumm verkauft oder gleich ver**scht vor. Sich Liebkind zu machen, Gerüchte in die Welt zu setzen und die Schuld immer anderen in die Schuhe zu schieben, darauf läuft's hinaus und dazu sollte man nun wirklich keinen Ratgeber brauchen, wenn man damit auch den gewünschten Erfolg haben will. Dennoch, Becks Verkaufs-Rhetorik funktioniert, ihr Werk hat es längst zum Taschenbuch geschafft und darf die Welt auf zig weitere Auflagen mit geistigen Allgemeingut in effekthascherischer Aufmachung beglücken.

Und so nebenbei, der gerne als Referenz herangezogene Niccolo Macchiavelli vertrat ein Ideal das sich stark von dem der "Macchiavellisten" unterscheidet, nämlich den eines harten aber gerechten Fürsten, der nach Möglichkeit vom Volk ernannt sich seiner historischen Aufgabe bewusst ist, privilegiensüchtige Egozentrik und dergleichen wurden von ihm eindeutig als falsch zurückgewiesen. Dass der kontroverse Renaissance-Denker noch dazu eigentlich Anhänger der Republik war und die Fürstenherrschaft als ordnende Übergangsphase erachtete kommt noch dazu.

Erwartet man sich wirklich nützliche Tricks wie man Argumente ins Gegenteil verkehrt und sich rehtorisch geschickt gegen alle Widerstände durchsetzt, so ist man bei "Verbotene Rhetorik" falsch und sollte sich lieber mit der erlaubten Rhetorik beschäftigen, der Rest besteht ohnehin aus Beobachtung, Übung und Erfahrung.

Fazit:
Viel Wind um nichts. Allgemeinplätze effekthascherisch vermittelt.
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Produkt-Bild: Becks letzter Sommer

Becks letzter Sommer von Benedict Wells

Broschiert von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 5,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257240228, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Becks letzter Sommer

5 Kundenrezensionen:

Für Musik-Fans
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch war ein Geburtstagsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. Benedict Wells Debütroman Becks letzter Sommer wurde von der Literaturkritik sehr wohlwollend aufgenommen.

Herr Beck, im Buch wie im folgenden nur noch Becks genannt, ist Lehrer. Nicht aus leidenschaft, sondern weil sein Vater es wollte. Trotzdem ist er recht erfolgreich in seinem Beruf. An einem Münchner Gymnasium unterrichtet er Deutsch und Musik. Und Musik ist das, worum sich eigentlich alles in seinem Leben dreht - oder drehen sollte. Doch irgendwie kam ihm das Leben dazwischen. Seit Jahren langweilt er sich in seinem Beruf und wünscht sich die guten alten Zeiten mit seiner Band zurück. Dann entdeckt Becks, dass einer seiner Schüler ein wahres Musik-Talent ist. Rauli, ein Junge aus Litauen, kann nicht gut Deutsch, aber umso besser spielt er auf der Gitarre. Und in diesem Jungen glaubt Becks seine Chance zu sehen.

Die Geschichte dreht sich vortan um Musik, Musik, die verschmähte und die unverhoffte Liebe, Musik, eine merkwürdige Reise nach Istanbul und um noch mehr Musik.

Highlight ist der Aufbau des Romans. Es gibt 2 Teile, die mit A- und B-Seite betitelt sind. Die Kapitel heißen Tracks und sind als Unterüberschrift immer mit einem Song verbunden. Eigentlich müsste man dieses Buch also mit dem dazugehörigen Soundtrack lesen. Grandios!

Fazit: Tolles Buch über einen alternden Lehrer, dessen Leben die Musik ist. Daher könnte das Buch für Leute, die nicht wissen wer Jimi Hendrix und Bob Dylan ist, nicht ganz so geeignet sein. Für alle anderen: Auch wenn der Mittelteil etwas lang ist: Es lohnt sich!
Großartiges Erstlingswerk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn ich anfangs etwas Probleme mit einem nicht vorhanden Spannungsbogen hatte, so war ich spätestens beim letzten drittel des Buches überzeugt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! So ein wunderbares Ende hab ich lange nicht gelesen! Von mir bekommt es 5 Punkte!!!
Sehr zu empfehlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens - hier müsste jetzt eigentlich der Klappentext enden, denn es ist wirklich die Reise ihres Lebens, aber es geht weiter mit- von München durch Osteuropa nach Istanbul.Man wartet ständig auf den Beginn der Reise...irgendwie.
Obwohl das Buch überhaupt nie, an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Stellenweise erinnert einen das Buch vom Humor und der Art zu schreiben ein wenig an Neue Vahr Süd oder Herr Lehmann. Aber es ist viel tiefgründiger und für einen 25-jährigen, der das Leben eines 37-jährigen Lehrers beschreibt, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben und irgendwie "altersschwach" geworden ist, ist es super genial geschrieben.
Bei jedem Buch denk ich immer: ich weiß eh wie`s ausgeht!! Das dachte ich hier auch.Aber ich wurde eines besseren belehrt.Nicht das klassische Happy End, dafür ganz viel Gänsehautfeeling, aber nicht wegen einer Liebesgeschichte sondern wegen einer Lebensgeschichte.
Das Buch hat mich sehr berührt.Zum Lachen gebracht, zum Weinen,zum Schmunzeln und zum Mitfühlen.
Dazu kommt dass es toll aufgebaut ist.Als eine Art Cd, die Kapitel als Tracks und es gibt eine A- und eine B-Seite, und die Kapitel sind alle nach Bob Dylan Songs benannt, der in dem Roman indirekt eine große Rolle spielt.
Kurz und schmerzlos!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich weiß, dass meine Rezi hier keine große Hilfe sein kann; trotzdem schreibe ich schnell, warum ich 5 Sterne vergeben muss!
Ein solch "erwachsener" Roman von einem jungen Menschen ist mir noch nie in die Finger geraten! Die Wortwitze in den Dialogen, sowie die Beschreibung der Hoffnungslosigkeit des Alterns/Älterwerdens und die treffsichere Beschreibung einer (Midlife)Crisis ist Weltklasse!
Punkt!
Mehr gibt es nicht zu sagen, außer vielleicht: Wer bei diesem Buch immer noch keine Emotionen zeigt, dem ist wahrscheinlich gar nicht mehr zu helfen!
hoffnungsvoller Anfang
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Insgesamt ein gelungenes Debut,das Buch interessiert einen und das ist letzlich das entscheidende Kriterium.
Dennoch einige Anmerkungen:
-warum muß auf ungefähr jeder dritten Seite eines der Wörter stehen, die entweder mit f... v... oder sch... anfangen?
-warum trennen sich Lara und Robert? Die Geschichte zwischen den beiden hört ohne jeden erkennbaren Grund auf, was sehr unbefriedigend ist-weil sie für drei Monate nach Rom geht? Das glaubt ja wohl kaum einer.
-die Art und Weise von Charlies Tod ist zu dick aufgetragen und somit unglaubwürdig
-warum lässt sich Robert nach seiner Kündigung ausgerechnet in Raito nieder, wohin ihn in glücklichen Zeiten Lara "entführt" hat?

Der zweite Teil des Buches erinnert ziemlich stark an den Film "Im Juli" von Fatih Akin, hier wie dort eine Fahrt in einer alten Klapperkiste nach Istanbul über Wien, Budapest,Bukarest,Bestechung am Zoll,kiffen, eine Verfolgungsjagd im Auto und noch so einiges...

Es bleibt auch die Frage, wozu wir Verlage und Lektoren brauchen, wenn diese nicht in der Lage sind, Ungereimtheiten im Buch zu erkennen und den Autor darauf hinweisen. Auch der Satz im Klappentext, wonach sich Lara gegen ihre aufkommenden Gefühle wehrt, ist einfach falsch.Sie wehrt sich nicht, sondern wartet erst mal ab und geht macht nicht gleich, was angeblich die meisten als erstes machen.
Trotz allem, ein zu weiterer Hoffnung Anlass gebendes Buch.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Beck'scher Bilanz-Kommentar: Handels- und Steuerrecht. §§238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit EGHGB und IAS/IFRS-Abweichungen

Beck'scher Bilanz-Kommentar: Handels- und Steuerrecht. §§238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit EGHGB und IAS/IFRS-Abweichungen

Gebundene Ausgabe von Beck Juristischer Verlag
Preis bei Amazon: EUR 189,00, Angebote ab EUR 119,68

ISBN: 3406593925, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 7. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Beck'scher Bilanz-Kommentar: Handels- und Steuerrecht. §§238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit EGHGB und IAS/IFRS-Abweichungen
Produkt-Bild: Die neuen Fälle - Kommissar Beck ermittelt: Hörspiele, 6 Audio-CDs

Die neuen Fälle - Kommissar Beck ermittelt: Hörspiele, 6 Audio-CDs von Maj Sjöwall, Per Wahlöö

Audio CD von DAV
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 15,83

ISBN: 3898139522, Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die neuen Fälle - Kommissar Beck ermittelt: Hörspiele, 6 Audio-CDs
Produkt-Bild: Bummel durch Europa

Bummel durch Europa von Mark Twain

Audio CD von Dhv der Hörverlag
Preis bei Amazon: EUR 29,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867175578, Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Bummel durch Europa

5 Kundenrezensionen:

Die schreckliche deutsche Sprache
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mark Twain hätte seine helle Freude an Sicks Büchern über die deutsche Sprache gehabt. Beide hatten den Schneid, unsere Sprache aus den Tiefen der Grammatik emporzuholen. Auf den letzten Seiten seines "Reiseführers" schildert Twain seine Spracherlebnisse (und vorher die sogenannten Sitten und Gebräuche) im "alten Wunderland" in einer derart unterhaltsamen Art und Weise, dass man Tränen lacht - und das im Jahre 1878: "Wo ist "die" Rübe? "Sie" ist in die Küche gewandert. Wo ist "das" Mädchen? "Es" ist in die Oper gegangen.
Ein Amerikaner reist durch das "alte" Europa
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mark Twain, von dem Hemingway sagt, daß er verantwortlich sei für den amerikanischen Stil in der modernen Literatur, reist im Jahr 1878 nach Europa.
Dabei durchstreift er vor allem einen Teil Deutschlands, der Schweiz und Italiens.
Was er beschreibt und schildert, beginnt in zeitlupenhafter Art und wird zum Ende der Reise hin leicht gebündelt, das heißt: für den Leser, daß das Tempo des Erzählens zum Ende hin zunimmt.
Gewiß werden humorvoll viele Situationen gezeigt, vor allem auch eine ausführliche Schilderung studentlichen Lebens einschließlich einer ziemlich treffenden Mensur in Heidelberg und einer betörend schönen Floß-Fahrt auf dem Neckar, aber es wird auch (bewußt!) übertrieben, z.B. in der Schilderung eines französischen Duelles.
Gut, die Zeit um 1878 sprach damals von einem ziemlich starken Deutschland und die Sympathie des Autors liegt zweifelsohne - auch in seinen anderen Büchern - meist bei den starken, wenn auch komischen Figuren, es ist aber doch für uns heutige Leser durchaus interessant, soetwas zu vernehmen.
Weiter geht die Reisebeschreibung, es geht durch die Schweiz (Luzern, Löwendenkmal!), es geht nach Italien, wo nicht nur die Schönheit der Landschaft, sondern auch die Kunst der Architektur, der Malerei bewundert wird. Auch ein Vergleich zwischen Malerei und der Literatur wird vorgenommen.
Dann reist man wieder zurück, bis von England aus die Seereise nach Amerika angetreten wird mit einem freudevollen Seufzer, endlich wieder zuhause zu sein.
Was Mark Twain beschreibt, ist nur zum Teil humoristisch zu nennen, er sieht ebenso die kleinen (nicht so erhebenden) Dinge des Lebens, die fürchterliche Armut einzelner Regionen und gesellschaftlicher Klassen, auch den Reichtum, der fast ungestört daneben existiert. Und dennoch ahnt er fast nichts von der (aus diesem Grunde!) zerstörerischen Zeit, die bald anheben wird und bis heute noch nicht zur Ruhe kam.
Diesem Buch wünsche ich viele freundliche Leser und Leserinnen, denn es zeigt mitunter auf, wie wir zusammenleben könnten.
Köstlich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Buch, das seinesgleichen sucht. Diese Art von Humor scheint ausgestorben zu sein. Wie Mark Twain durch Europa reist und seine Umwelt betrachtet (Personen, landestypische und sonstige Charakterzüge, sonstige Details, samt Übertreibungen), als Reisen noch beschwerlicher war, ist einfach ein umbeschreibliches Vergnügen! Man kann sich alles auch bildhaft vorstellen... auch die Zeichnungen sind sehr vergnüglich.
Herrlich und taufrisch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mark Twains "Bummel durch Europa" ist ein höchst vergnüglicher Reisebericht vom Amerikaner Twain, der durch Europa reist und dabei immer wieder feststellen muß, wie sehr sich Amerika und Europa doch voneinander unterscheiden... Welten treffen aufeinander! Europa mit den Augen eines echten Amerikaners zu sehen (und in diese Situation bringt Twain den Leser)ist wirklich sehr amüsant!
Wir hatten dieses Buch im Zelturlaub dabei, und ich las es zum größten Teil an einem von hinten bis vorn verregneten Tag, der uns im Zelt bleiben ließ. Ich glaube, unser Gelächter hat mächtig die Umgebung des Platzes unterhalten... Sind Sie schon mal "Gletscher" gefahren?? Koffer drauflegen, draufstellen und los geht's! Doch die Krönung ist der Aufstieg zum Riffelberg - au Backe, klasse, wir haben vor Lachen geschrien!
Unbedingt zu empfehlen - das Buch hat Twain vor über 100 Jahren geschrieben, aber es ist witzig und taufrisch!
tränen gelacht!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

also, es war ein köstliches vergnügen, herrn twain auf seiner reise zu begleiten - auch wenn nie klar ist, was fiktion ist und was nicht. das stört aber nicht im geringsten! ich habe alles gern angenommen und so manches mal tränen gelacht!
nebenbei erfährt man von interessanten, schönen und kuriosen seiten der eigenen kultur aus früheren zeiten, die einen schmunzeln lassen und auch staunen.
mit am besten gefiel mir twains eigen-ironie und mit welcher liebe er die dinge beobachtet und beschreibt.
allein die detaillierten beschreibungen der schweizer berge in einem der kapitel haben mich ein bißchen gelangweilt, deshalb nicht die volle punktzahl, aber DAS ist ja auch wirklich geschmackssache (ob einen beschreibungen über berge begeistern).
vielseitig, unterhaltsam, schlau - ABSOLUT LESENSWERT! :)
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